Juni 24, 2021

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Juni 24, 2021

Delta-Variante: Michael O’Leary rechnet nicht mit negativen Auswirkungen

Die so genannte „Delta-Variante“ des Coronavirus bereitet derzeit der europäischen Politik Kopfzerbrechen. Laut Medizinern gilt diese als deutlich ansteckender und soll obendrein auch hitzeresistent sein. Es wird davon ausgegangen, dass sich diese Mutation in Europa über den Sommer durchsetzen wird. Ryanair-Chef Michael O’Leary sieht das Geschäft aber nicht in Gefahr. Der Manager des größten Lowcosters Europas geht davon aus, dass es punktuell Störungen wie zuletzt in Lissabon geben wird, jedoch „glaube ich nur geringfügig und das wird nicht lange sein wegen der voranschreitenden Impfungen in Europa“. Weiters sagte er gegenüber Reuters, dass in den letzten Wochen ein sehr starker Anstieg bei Neubuchungen verzeichnet wird. Besonders in Deutschland, Skandinavien und den Benelux-Staaten sollen Portugal, Spanien, Italien und Griechenland besonders stark nachgefragt sein. Anders die Situation im Vereinigten Königreich und Irland, denn hier halten die jeweiligen Regierungen an strengen Einreise- und Quarantänebestimmungen fest. Ryanair brachte zuletzt gemeinsam mit der Manchester Airports Group eine Klage gegen die Reiseampel der Johnson-Regierung ein. Michael O’Leary rechnet damit, dass der von ihm geleitete Konzern bis Ende März 2022 (Ende des laufenden Geschäftsjahres) zwischen 80 und 100 Millionen Fluggäste an Board haben wird. Das Ziel ist durchaus ambitioniert, denn im Vorjahr hatte man etwa 27,5 Millionen Passagiere. Zum Vergleich: In der Zeit „vor Corona“, also im Jahr 2019, beförderte die Ryanair Group rund 149 Millionen Reisende.

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Lufthansa verschiebt zehn A320 zu Eurowings Discover

Die Neugründung Eurowings Discover wird als Ferienflieger der Lufthansa Group positioniert. Zunächst will man mit drei Airbus A330-200 und zwei A330-300 abheben. In den nächsten Monaten sollen zusätzlich zehn A320 aus den Beständen der Lufthansa zur Flotte stoßen. Während bei den A330-200 schon länger bekannt ist, dass es sich um die D-AXGB, D-AXGE und die D-AXGF handelt, wurde erst vor wenigen Wochen bestätigt, dass die Konzernschwester Edelweiss Air zwei Airbus A330-300 an Eurowings Discover abgeben wird. Diese werden die Registrierungen D-AFYQ und D-AFYR tragen. Da es sich um einen so genannten Drylease handelt, ändert sich nichts an der Eigentümerschaft. Die Langstreckenflotte der Eurowings Discover wird daher aus folgenden Jets bestehen: Registrierung Maschinentyp MSN D-AXGB A330-200 684 D-AXGE A330-200 612 D-AXGF A330-200 616 D-AFYQ A330-300 1193 D-AFYR A330-300 1711 Zehn Airbus A320 wechseln von Lufthansa zu Eurowings Discover Die Airbus-A320-Flotte, die auf der Kurz- und Mittelstrecke eingesetzt werden soll, stammt vollständig aus Beständen der Konzernmutter Lufthansa. Der aktuelle Zeitplan – vorbehaltlich Änderungen – sieht vor, dass ab September 2021 die Maschinen, die untenstehend aufgelistet sind, um LH-AOC in jenes der der EW Discover GmbH wechseln sollen. Später sollen noch weitere Flugzeuge, deren Herkunft noch offen ist, zum neuen Ferienflieger stoßen. Zuletzt wurde eine Zielgröße von etwa 20 Airbus A320 genannt. Möglicherweise könnte Eurowings Discover auch A320neo-Modelle zugeteilt bekommen, jedoch gibt es hierfür keine offizielle Bestätigung. Fix ist jedoch, dass in den kommenden Jahren Airbus A321neo bei Eurowings Deutschland eingeflottet werden. Diese werden die drei ehemaligen Laudamotion-A321ceo ersetzen. Die Kurzstreckenflotte von Eurowings

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Deutschland: Einreise nach Zypern ohne PCR-Test

Deutsche Urlauber kommen ab sofort ohne PCR-Testnachweis durch die Grenzkontrolle. Denn Zypern setzt Deutschland auf die Liste sicherer Staaten. Bisher mussten Einreisende bei der Ankunft einen negativen und maximal 72 Stunden alten PCR-Test vorweisen. In Zukunft kann darauf verzichtet werden. Unabhängig davon müsse damit gerechnet werden, dass Passagiere stichprobenartig nach Ankunft in Zypern getestet werden, informiert das Auswärtige Amt. Eine Verweigerung hat ein Einreiseverbot zur Folge. Vollständig Immunisierte, bei denen die Impfung mindestens 14 Tage her ist, müssen sich darüber nach wie vor keine Gedanken machen. Für sie entfällt nämlich die Testpflicht. Nur die Online-Registrierung vor Abflug ist weiterhin für alle Einreisenden notwendig, um den Cyprus Flight Pass zu erhalten. Hierfür ist online ein Fragebogen auszufüllen und ein weitgehender Haftungsverzicht gegenüber der Republik Zypern in Bezug auf eine COVID-19-Erkrankung zu erklären. Der Flight Pass muss ausgedruckt beim Flug mitgeführt werden, wenn vorhanden auch ein Impfnachweis. Österreichische Urlauber genossen bereits zuvor Erleichterungen bei der Einreise, wenn zwei Wochen vor Abflug ein ständiger Aufenthalt in der Alpenrepublik nachgewiesen werden kann.

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Holiday Check steigt ins Mietwagen-Geschäft ein

Der Betreiber von Reisebuchungs- und Hotelbewertungsportalen steigt ab sofort auch in das Mietwagen-Geschäft ein. Holiday Check möchte von der hohen Nachfrage nach Mietautos profitieren und integriert Tochter-Unternehmen Driveboo in die hauseigene Plattform. Unter der Marke „MietwagenCheck“ werde so ein weiterer Schritt in Richtung „umfassender Urlaubsangebote aus einer Hand“ gesetzt, so das Unternehmen.  „Bei uns können sich die Urlauber sicher sein, dass sie es bei der Buchung ausschließlich mit vertrauenswürdigen und seriösen Anbietern zu tun haben“, erklärt Erik Weenink, Geschäftsführer von Driveboo. Basierend auf Kundenerfahrungen und -bewertungen, aber auch Gesprächen mit Anbietern, prüfe Holiday Check unseriöses Vorgehen der Vermieter vor Ort. Bestätigen sich diese Vorwürfe, werde der Anbieter umgehend aus dem Portfolio gestrichen. „Was dies anbetrifft, fahren wir eine ganz klare Null-Toleranz-Politik.“

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Eurowings rekrutiert erstmals auch wieder am externen Arbeitsmarkt

Eurowings rekrutiert als eine von ganz wenigen europäischen Airlines erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie wieder Crewmitglieder auch vom externen Arbeitsmarkt. Der Ferienflieger kann damit eigenen Angaben zufolge rund 250 Flugbegleitern eine neue Perspektive bieten. Mit steigender Impfquote, fallenden Infektionszahlen und dem Ende von Reisebeschränkungen nimmt die Nachfrage nach Flügen deutlich zu. Dabei sind touristische Ziele zurzeit besonders stark gefragt. Im Zuge dieser Belebung hat die Fluggesellschaft in den vergangenen Monaten bereits 400 neue Crewmitglieder in Cockpit und Kabine rekrutiert, um das geplante Sommer-Flugprogramm 2021 durchführen zu können.  Die Stellen wurden Lufthansa Group-intern ausgeschrieben. Auf diese Weise konnte Eurowings Mitarbeitenden aus der Lufthansa Group, die von Stellenabbau betroffen sind, neue Perspektiven bieten. Die Ausschreibung richtete sich ausdrücklich auch an Crews der Germanwings GmbH, der SunExpress Deutschland und der LGW, deren Flugbetriebe im Zuge der Pandemie nicht fortgeführt werden konnten. Für die Sommersaison 2022 geht Eurowings erstmals wieder von Wachstumsoptionen aus, die weitere bedarfsgerechte Einstellungen ermöglichen. Die Lufthansa Tochter hat deshalb am 23. Juni ein Bewerbungsverfahren gestartet um 250 zusätzliche Stellen in der Eurowings-Kabine zu besetzen. Die Ausschreibung erfolgt sowohl Lufthansa Group-intern als auch extern: Sie richtet sich damit erneut auch an Crewmitglieder der Lufthansa Group, die von Arbeitsplatzverlust bedroht oder betroffen sind. Bewerbern aus Flugbetrieben der Lufthansa Group werden im Auswahlprozess bevorzugt behandelt, dabei findet branchenüblich eine Bestenauswahl statt.

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Israel sagt Touristik-Öffnung kurzfristig ab

Die für den 1. Juli 2021 angekündigte Wiederöffnung für Touristen wurde seitens Israel kurzfristig abgesagt. Auch wurden die Coronamaßnahmen wieder verschärft und beispielsweise die Maskenpflicht auf Verkehrsflughäfen, darunter Tel Aviv Ben Gurion, reaktiviert. Da in Israel zuletzt Fälle der Delta-Variante des Coronavirus aufgetreten sind, hat die Regierung beschlossen, dass die touristische Öffnung zum 1. Juli 2021 vorläufig nicht durchgeführt wird. Das Tourismusministerium nannte den 1. August 2021 als angepeilten neuen Termin. Vorgesehen ist, dass dann nur vollständig Geimpfte Personen ohne Sondergenehmigung nach Israel einreisen dürfen. Vorgesehen ist auch, dass nach der Landung eine Testung vorgenommen wird, wobei noch unklar ist, ob es sich um einen Antikörper- oder PCR-Test handeln wird. Auch will Israel, dass Reisende, die das Land verlassen wollen einen negativen PCR-Befund vorlegen müssen – das gilt auch für Geimpfte.

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AUA hebt ab 22. Juli nach Málaga ab

Austrian Airlines fliegt ab 22. Juli nach Málaga im südspanischen Andalusien. Die Strecke wird das ganze Jahr über zweimal pro Woche mit einem Flieger aus der Airbus A320-Familie bedient. Österreichs Heimatairline verstärkt damit das touristische Angebot. Neben Málaga fliegt Austrian Airlines im Sommer auch andere spanische Urlaubsdestinationen an, dazu gehören Barcelona, Ibiza, Palma de Mallorca, Gran Canaria und Teneriffa. Der Flugplan eignet sich bestens für ausgedehnten Sommerurlaub wie auch für ein längeres Wochenende. „Der Nachholbedarf bei touristischen Reisen ist besonders groß, deswegen bauen wir hier unser Angebot aus“, sagt Austrian Airlines CCO Michael Trestl. „Málaga ist eine fantastische weil vielseitige Destination. Neben Strandurlaub an der Costa del Sol bietet Málaga sowie die umliegende Region mit leicht erreichbaren Städten wie Granada oder Córdoba ein tolles kulturelles Angebot, das auch im Winter sehr attraktiv ist.“

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Türkei: Onur Air wurden acht Flugzeuge gepfändet

Der türkischen Fluggesellschaft Onur Air wurden aufgrund von Außenständen am Flughafen Antalya acht Flugzeuge gepfändet. Diese wurde von der Generaldirektion für Luftfahrt angeordnet. Weiters verfügte diese das Zwangsgrounding für den Carrier. Onur Air ist es mit sofortiger Wirkung untersagt Flüge durchzuführen. Laut lokalen Medien haben den Antrag auf Pfändung Fraport und TAV Holding gemeinsam eingebracht. Die Generaldirektion für Luftfahrt bewilligte diesen und untersagte Onur Air mit sofortiger Wirkung die weitere Nutzung der gepfändeten Verkehrsflugzeuge. Die Airline musste alle Flüge absagen. Die Höhe der Schulden wird unterschiedlich kolportiert. So schreiben aber einige Medien übereinstimmend, dass Onur Air allein dem Flughafen Antalya 526.000 Euro schulden soll. Aufgrund der heutigen Maßnahme ist davon auszugehen, dass die Finanzlage von Onur Air sehr stark angespannt ist und akute Gefahr einer Pleite besteht. Die Flotte besteht aus insgesamt elf Maschinen, wobei acht im Eigentum des Konzerns stehen und drei geleast sind. In den letzten Jahren schrumpfte der Carrier massiv, baute jedoch in Bulgarien unter dem Namen Holiday Europe eine Tochtergesellschaft auf. Deren Zukunft ist momentan unklar. Kürzlich wurden 15 Prozent von Onur Air verkauft. Der neue Investor muss offenbar viel Geld in den 1992 gegründeten Carrier einschießen. Die Maschinen sollen erst nach Bezahlung der Außenstände freigegeben werden. Solange soll auch das Flugverbot aufrecht bleiben.

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Indien: Jet Airways will mit 25 Flugzeugen neu starten

Von der insolventen Fluggesellschaft Jet Airways gibt es ein deutliches Lebenszeichen, denn das zuständige Konkursgericht machte den Weg für die Wiederaufnahme des Flugbetriebs klar. Der Carrier kann auf alternativen Slots fliegen und pro Maschine bis zu 75 Mitarbeiter einstellen. Jet Airways expandierte unter Beteiligung von Etihad Airways stark und verhob sich letztlich damit. Im April 2019 musste der Flugbetrieb mangels Geld eingestellt werden. Mit der Wiederaufnahme hat eigentlich niemand mehr ernsthaft gerechnet. Im Rahmen des Konkursverfahrens ging das Jalan-Kalrock-Konsortium als erfolgreicher Bieter hervor. Dieses will den Carrier wieder in die Luft bringen und bekam dafür zunächst grünes Licht vom Gericht. Die Slots, die einst von Jet Airways gehalten wurden, dürfen zumindest vorläufig nicht genutzt werden, denn deren Zugehörigkeit unterliegt noch einer gerichtlichen Überprüfung. Auf alternativen Start- und Landerechten soll Jet Airways sehr wohl fliegen dürfen. Start mit 25 Flugzeugen noch dieses Jahr Innerhalb der nächsten drei Monate will der Carrier den Flugbetrieb wiederaufnehmen. In Kürze sollen die ersten Strecken angekündigt werden. Laut Erklärung der Investoren will man mit 20 Narrowbodies und fünf Widebodies loslegen. Insgesamt wird man kurzfristig 80,7 Millionen U.S.-Dollar in die Hand nehmen. Ob Jet Airways tatsächlich wieder abheben wird, bleibt abzuwarten. Zumindest stehen die Karten besser denn je. Die Investoren übernehmen laut lokalen Medienberichten auch einen Teil des Schuldenbergs, der in den Jahren rasanter Expansion angehäuft wurde.

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Fly Armenia spielt AOC-Entzug herunter und will B737NG leasen

Anfang Juni 2021 entzog die die armenische Luftfahrtbehörde der Fluggesellschaft FlyArmenia AOC und Betriebsgenehmigung. Der Carrier hält das für ein Ereignis, das man erwartet hat. Man führt es auf die Umflottung von Boeing 737-Classic auf 737-NG zurück. Gegenüber CH-Aviation.com erklärt ein Firmensprecher: „Am 3. Juni 2021 haben wir unser letztes B737 Classic-Flugzeug abgemeldet und befinden uns derzeit in der Endphase der Verhandlungen mit einigen der größten Leasinggeber mit Sitz in Irland und den USA über mehrere B737-800, die noch 2021 und im zweiten Quartal 2022 eingeflottet werden sollen“. In der Übergangsphase habe man kein AOC und daher wäre dieses am 11. Juni 2021 suspendiert worden. Der Schritt der Behörde wäre erfolgt, weil man kein flugtaugliches Flugzeug registriert hat. Dies hält man für ein „ziemlich normales Ereignis und keine Neuigkeit“. Das Verfahren zur Reaktivierung der Zertifikate soll „in den nächsten Tagen“ eingeleitet werden. FlyArmenia ist aber auch einem Ermittlungsverfahren der Behörden ausgesetzt, denn Anfang des Jahres machte man unter bislang nicht vollständig aufgeklärten Umständen einen „Ausflug“ nach Teheran. Eigentlich hätte die Maschine nur für eine Wartung in die Ukraine fliegen dürfen, landete jedoch im Iran. Laut Luftfahrtbehörde sind die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen.

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