Juli 1, 2021

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Juli 1, 2021

Zürich spendet 167.676 Franken an Kinderspital

Am Flughafen Zürich fließen in den von Dufry betriebenen Duty-Freeshops pro verkaufter Mineralwasserflasche 50 Rappen an eine gemeinnützige Organisation. Nun wurde ein Scheck über 167.676 Schweizer Franken an die Elenorenstiftung überreicht. Das Projekt „Charity Wasser“ wurde 2014 als gemeinsames Projekt der Flughafen Zürich AG und Dufry lanciert. Seitdem wird das Zürich Duty Free Mineralwasser in den Duty Free Stores am Flughafen Zürich für einen guten Zweck verkauft. Für jede zum Preis von 2,50 Schweizer Franken verkaufte Flasche Mineralwasser, das aus der Adello Quelle in Adelboden gewonnen wird, werden 50 Rappen an eine gemeinnützige Organisation gespendet. Das Kinderspital Zürich ist nach der Schweizer Berghilfe, der Kinder-Spitex Kanton Zürich, Smiling Gecko und Pro Juventute die fünfte Organisation, die von der Flughafen Zürich AG und Dufry in dieser Form unterstützt wird. Seit Mitte September 2019 bis Ende Mai 2021 wurde das Kinderspital Zürich unterstützt. Das Kispi ist eine gemeinnützige private Institution im Dienst aller Kinder und Jugendlichen. Es ist das größte Universitäts-Kinderspital der Schweiz und eines der führenden Zentren für Kinder- und Jugendmedizin in Europa. Seine rund 2300 engagierten Mitarbeitenden sind dem Wohl der jährlich über 100.000 jungen Patientinnen und Patienten vom ersten Lebenstag bis zum 18. Lebensjahr verpflichtet. Seit Juni 2021 wird die Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe unterstützt. Seit 1993 bringt die die Schweizer Non-Profit-Organisation Freude und Abwechslung in das Leben von Kindern und Jugendlichen, die mit einer Krankheit oder Behinderung leben. Sie erfüllt den innigsten Herzenswunsch des Kindes und schenkt der ganzen Familie abwechslungsreiche Ausflüge und unbeschwerte Freizeitaktivitäten.

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Boeing vergibt Aufträge an General Aerospace, PFW Aerospace und Jenoptik

Boeing und die deutschen Zulieferunternehmen PFW Aero, General Aerospace und die Jenoptik-Division Vincorion haben Aufträge für die Produktion von Flugzeugbauteilen und Technologielösungen für Boeings zivile Luftfahrtprogramme bekannt gegeben. Die Vereinbarungen mit einem Gesamtvolumen von 50 Millionen US-Dollar umfassen die Modelle 737, 747, 767, 777 sowie 787 Dreamliner. Damit sind deutsche Partner in Boeings Zuliefernetzwerk an nahezu allen zivilen Luftfahrtprogrammen beteiligt. „Wir freuen uns sehr, die Zusammenarbeit mit der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie mit diesen neuen Aufträgen weiter zu vertiefen. Deutsche Produzenten wie PFW Aerospace, Vincorion und General Aero sind als lokal verwurzelte Unternehmen zugleich weltweit führend in ihren Bereichen“, so Michael Haidinger, Präsident von Boeing Deutschland, Zentral- und Osteuropa, Benelux und Nordeuropa.

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Nach langer Zeit: Croatia nimmt neue Strecke auf

Das Star-Alliance-Mitglied hat mit der Nonstop-Verbindung zwischen Split und Prag die erste neue Strecke seit dem Beginn der Corona-Pandemie aufgenommen. Diese wird saisonal einmal pro Woche angeboten. Als Fluggerät kommen Maschinen der Typen DHC Dash 8-400 und Airbus A319 zum Einsatz. Vorerst soll diese neue Strecke bis zum 11. September 2021 bedient werden. „Dank der Aufnahme von Nonstop-Flügen zwischen Prag und Split erhalten Touristen aus der Tschechischen Republik einen noch besseren Zugang zum mediterranen Teil Kroatiens sowie zu seinem natürlichen, kulturellen und historischen Erbe“, so Chief Commercial Officer Slaven Žabo.

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Verbraucherzentrale hilft mit kostenloser Flugärger-App

Das Wiederanziehen der Nachfrage im Flugverkehr führt auch dazu, dass Verspätungen, Streichungen und signifikante Änderungen der Flugzeiten wieder stark zunehmen. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen bietet eine spezielle App, die Reisenden helfen soll, an. Verfügbar ist diese für Android-Smartphones sowie Geräte mit dem iOS-Betriebssystem von Apple. Laut Verbraucherzentrale soll diese schnelle Rechtsauskünfte bei Verspätungen, Streichungen, Änderungen der Flugzeiten, Kofferverlust, aber auch im Pleitefall der Fluggesellschaft geben. Das Tool nennt sich „Flugärger-App“ und ist in den gängigen Stores verfügbar. Die Applikation enthält auch einen Generator für Schreiben an Fluggesellschaften, um beispielsweise Ausgleichsleistungen nach EU-VO 261/2004 einfordern zu können. Bei Nichtantritt von Flügen können auch Musterschreiben für die Rückforderung der Steuern und Gebühren erstellt werden. Einfache Auskünfte können durch das Eintippen der Frage abgerufen werden.

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Vida fordert Offenlegung des Vertrags der AUA-Staatshilfe

Die Gewerkschaft Vida fordert Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) und Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP) zur Offenlegung des Vertrags über die Gewährung der Staatshilfe für die Austrian Airlines auf. Bislang wird dieser von der Bundesregierung unter Hinweis auf die Vertraulichkeit unter Verschluss gehalten. Die Arbeitnehmervertreter argumentieren: „Ohne genauen Kenntnisstand über die Vertragsinhalte, sei es der Gewerkschaft nicht möglich, das Agieren des Lufthansa-Konzerns in Übereinstimmung mit der Standortvereinbarung zu bringen. Insbesondere die Entscheidung, zukünftig einen signifikanten Teil der Langstreckenflotte über die neu gegründete Lufthansa-Tochtergesellschaft Eurowings Discover in Deutschland abzuwickeln, sei problematisch. Im Lufthansa-Konzern werde mit der Gründung von Eurowings Discover eine Möglichkeit geschaffen, kostengünstig Flüge durchzuführen“. Weiters verweist Vida darauf, dass Eurowings Discover außerhalb des Lufthansa-Konzerntarifvertrags fliegt und daher keine Mitbestimmungsmöglichkeiten vorhanden sind. Dies könnte auch Auswirkungen auf Österreich haben, denn mangels lokalem Branchen-KV könnte Eurowings Discover genutzt werden, um in Österreich die mit der Regierung abgeschlossene Standortvereinbarung „umfliegen“ zu können. Branchen-KV soll Billigflieger-Löhne eindämmen Über die Mitbewerber Lauda Europe, Buzz und Wizz Air verliert die Gewerkschaft kein gutes Wort und erneuert die Forderung nach einem Branchen-Kollektivvertrag. Unter anderem die genannten Unternehmen würden, so Vida Fachbereichsvorsitzender Daniel Liebhart, die „vollkommene soziale Deregulierung in der Luftfahrt weiter schamlos ausnutzen“. Dazu verweist der Gewerkschafter darauf, dass seiner Ansicht nach Unternehmenskonstrukte geschaffen wurden, „in denen rechtswirksam auch Betriebsratsgründungen verhindert werden können, auch wenn die Beschäftigten österreichischem Arbeitsrecht unterliegen und sie sich organisieren wollen“. Liebhart kritisiert in diesem Zusammenhang, dass die Bunderegierung bislang alle „Adaptierungsforderungen der Gesetze seitens der Gewerkschaft, wurden von den Zuständigen in der Bundesregierung

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Lauda-Europe-Flugbegleiter: Verkaufsdruck und Überwachung massiv erhöht

Vergehen zwischen zwei Onboard-Sales mehr als 15 Minuten, so hat dies bei der Basis Wien der Lauda Europe künftig ein Nachspiel für Flugbegleiter. Die Stationsleitung übt in einem internen Anschreiben massiven Druck auf das Kabinenpersonal aus. Besagtes Rundschrieben, das vom für Wien zuständigen Base Supervisor unterfertigt ist und Aviation Direct vorliegt, liest sich wie eine Mischung aus Verkaufsdruck einer Drückerkolonne und Methoden einer alten Geheimpolizei. Besonders bedenklich erscheint dabei der Umstand, dass aus der Überwachung der Mitarbeiter nicht nur kein Hehl gemacht wird, sondern auch noch die Verschärfung angekündigt wird. Dabei geht es nur um wenige Cent, denn laut Anschreiben liegt der durchschnittliche Onboard-Umsatz pro Fluggast bei 1,07 Euro. Der Base Supervisor will aber, dass dieser im Schnitt auf 1,70 Euro steigt. Als Referenz wird angeführt, dass der durchschnittliche Umsatz in der flugschwachen Zeit bei 1,86 Euro gelegen haben soll. Angesichts steigender Passagierzahlen bezeichnet dies der Base Supervisor für Wien als „inakzeptabel“. In nachstehender Tabelle sind – unter der Annahme vollbesetzter Maschinen – die durchschnittlichen Einkünfte aus dem Bordverkauf dargestellt. Diese soll die Geringfügigkeit der Beträge, wegen derer Druck auf das Kabinenpersonal ausgeübt wird, illustrieren. Umsatz / PAX Passagiere A320 Gesamt 1,07 Euro 180 192,6 Euro 1,70 Euro 180 306 Euro 1,86 Euro 180 334,8 Euro Um die Art und Weise wie der für Wien zuständige Base-Supervisor mit den Lauda Europe-Flugbegleitern kommuniziert unverfälscht darstellen zu können, werden im weiteren Verlauf dieses Artikels alle Zitate im englischsprachigen Original publiziert. Zum durchschnittlichen Umsatz schreibt der Manager an die Flugbegleiter: „This is unacceptable

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Wiens Hotellerie: Nachfrageanstieg spürbar

Mit den heutigen Öffnungsschritten und den seit der Vorwoche gültigen, weniger strengen Einreisemöglichkeiten für Gäste aus vielen wichtigen Herkunftsländern, ziehen die Buchungen für die Wiener Hotels nun stark an. Die Zimmerauslastung für den Juli ist innerhalb einer Woche von 18 Prozent auf 27 Prozent gestiegen. „Es geht wieder los“, freut sich Dominic Schmid, Fachgruppenobmann der Hotellerie in Wien. Auch die Zahlen für den August geben Anlass zur – verhaltenen – Freude. Seit der Vorwoche dürfen Gäste aus Ländern wie den USA, Japan oder Saudi-Arabien wieder nach Österreich einreisen. Das hat positive Auswirkungen auf die Wiener Hotellerie, die ersten Reservierungen aus diesen Ländern sind bereits in den Hotels eingelangt. Schmid: „Wir merken, dass der Motor des Städtetourismus wieder anspringt. Zwar ein wenig stotternd noch, aber bei weitem runder als noch vor wenigen Wochen“. Für den Juli erwartet er nun eine Auslastung der Hotels in Wien von rund 30 Prozent, im August sollte die 40-Prozent–Marke übersprungen werden. Auch die Aussichten für September und die Folgemonate sind positiv, so Schmid: „Sehr erfreulich ist, dass sich im Herbst eine gute Nachfrage für Geschäftsreisen und Seminare entwickelt. Auch hier kehrt dann langsam ein Hauch von Normalität ein“.

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