Juli 23, 2021

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Juli 23, 2021

Krank im Urlaub: Das gilt es zu beachten

Im Urlaub kann es manchmal ziemlich schnell gehen und das Hotelzimmer verwandelt sich in ein kleines Lazarett. Kleine Erkrankungen oder Verletzungen können die Freude an der schönsten Zeit des Jahres trüben. Doch sind damit auch die Urlaubstage “verbraten”? Nicht unbedingt, sagt die Arbeiterkammer Steiermark und verweist darauf, dass “Krank im Urlaub auch krank heißt”. AK-Arbeitsrechtsexperte Lukas Lecker erklärt dazu: “Die Erkrankung muss länger als drei Kalendertage dauern. Sie darf nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt worden sein. Ich muss mich ärztlich krankmelden – direkt vor Ort und nicht erst zu Hause – und dazu die Erkrankung auch dem Arbeitgeber nach spätestens drei Tagen melden. Ist aufgrund der Schwere der Erkrankung eine rechtzeitige Meldung nicht möglich, so kann sie zum ehest möglichen Zeitpunkt nachgeholt werden. Unerlässlich ist auch die Krankenstandbestätigung. Sie ist bei Wiedereintritt des Dienstes unaufgefordert vorzulegen.“ Vereinfacht gesagt bedeutet das, dass man am Urlaubsort einen Arzt aufsuchen muss und dieser die Arbeitsunfähigkeit bescheinigen muss. Nur dann kann sich der Urlaub in einen Krankenstand wandeln. twas komplizierter wird es beim Urlaub im Ausland. Hier bedarf es im Krankheitsfall neben dem ärztlichen Zeugnis einer behördlichen Bestätigung, aus der hervorgeht, dass das ärztliche Zeugnis von einem zugelassenen Arzt ausgestellt wurde. Sie entfällt, wenn die Behandlung in einem öffentlichen Krankenhaus erfolgte. „Um lästige Formalitäten zu vermeiden, sollten Sie sich vor ihrem Auslandsurlaub erkundigen, ob die E-Card im Zielland gilt und ob weitere Unterlagen notwendig sind“, rät der Jurist. Je nach Land können auch Kosten entstehen, wie beispielsweise, dass die Behandlung zunächst selbst bezahlt

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Neuseeland: Kein quarantänefreies Reisen mehr mit Australien

Neuseeland macht einen Rückzieher: Das quarantänefreie Reisen zwischen Australien und dem eigenen Land wird ab Freitagabend erneut für mindestens acht Wochen ausgesetzt. Wie so oft in diesen Zeiten sei die hochinfektiöse Delta-Variante, welche sich in Australien zunehmends ausbreite, schuld daran. „Wir haben immer gesagt, dass sich unsere Reaktion mit der Entwicklung des Virus weiterentwickeln würde. Das ist keine Entscheidung, die wir leichtfertig getroffen haben, aber es ist die richtige Entscheidung, um die Neuseeländer zu schützen“, so Regierungschefin Jacinda Ardern.  Schon Ende Juni hatte Neuseeland diese Maßnahme ergriffen, damals aber nur für drei Tage. In Australien wurde nach einem starken Anstieg der Infektionszahlen in großen Teilen des Landes – in den Metropolen Sydney und Melbourne sowie dem Bundesstaat South Australia mit der Großstadt Adelaide – zuletzt wieder ein strenger Lockdown verhängt. Das berichtet der ORF.

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Russland: Vologda Air bestellt drei Il-114-300

Für die Neuauflage des Turbopropflugzeugs Il-114 hat sich nun auch die russische Fluggesellschaft Vologda Air Enterprise entschieden. Während der Luftfahrtmesse MAKS wurde die Unterfertigung eines Leasingvertrags mit der staatlichen GTLK kommuniziert. Die Illyushin Il-114 wurde von 1986 bis 2021 produziert. Obwohl die Maschine äußerst treibstoffsparend ist, war sie nie ein kommerzieller Erfolg. Nur 20 Exemplare wurden hergestellt und der einzige “größere” Operator Uzbekistan Airways flottete die letzten Exemplare im Jahr 2018 aus. Die Neuauflage soll als Il-114-300 an den Start gehen und ab 2023 in Luchowizy in Serienfertigung gehen. Bislang gelang es der UAC jedoch noch nicht Großbestellungen an Land zu ziehen. KrasAvia, Polar Airlines und nun auch Vologda Air Enterprise haben sich bereits öffentlich zu diesem Muster bekannt. Russland versucht die lokalen Fluggesellschaften mit Hilfe von Förderungen und günstigen Leasingangeboten zum Einsatz von Maschinen, die im Heimatland gefertigt werden, zu bewegen. Ein besonderes Augenmerk hat die Regierung auf die Muster SSJ-100, MS-21 und Il-114-300 geworfen. Daher ist damit zu rechnen, dass staatliche Leasinggesellschaften noch weitere Aufträge für die Neuauflage des zuvor glücklosen Turboprops vergeben haben.

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Enter Air hilft mit Boeing 737-800 bei Chair aus

Die Ferienfluggesellschaft Chair Airlines setzt seit 21. Juli 2021 eine von Enter Air betriebene Boeing 737-800 im Rahmen eines Wetlease-Vertrags ein. Das polnische Unternehmen hält 49 Prozent am schweizerischen Luftfahrtunternehmen. Da der ACMI-Auftrag längerfristig angelegt ist erhielt die SP-ESE eine Art “Hybrid-Livery”. Laut CH-Aviation.com wurde das Enter-Air-Logo durch jenes von Chair Airlines ersetzt. Ansonsten soll diese Boeing 737-800 weiteren das Farbenkleid des polnischen Anbieters tragen. Chair Airlines ging aus dem Schweiz-Ableger von Germania hervor. Im Zuge der Pleite des deutschen Konzerns wurde der Carrier von den Eigentümern des Reisebüros Air Prishtina übernommen. Kurze Zeit darauf stieg Enter Air mit einer 49-prozentigen Minderheitsbeteiligung ein. Die Flotte besteht derzeit aus zwei Airbus A319, wobei eine weiteres, baugleiches Flugzeug im Vorjahr bei Wartungen, die durch einen externen Betrieb vorgenommen wurden, so schwer beschädigt wurde, so dass es es sich um einen wirtschaftlichen Totalschaden handelt.

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Broker legt Marke Augsburg Airways neu auf

Einst stand der Name Augsburg Airways in der Regionalluftfahrt für Präzision und Zuverlässigkeit, doch die Geschichte des Traditionsunternehmens endete im Jahr 2013. Man verlor den Wetlease-Auftrag von Lufthansa und entschied sich dann den Carrier freiwillig zu liquidieren. Den Mitarbeitern wurden Abfindungen ausbezahlt, so dass diesen das Schicksal ihrer Kollegen von Contact Air erspart blieb. Dieser Lufthansa-Subunternehmer wurde ebenfalls gekündigt, jedoch gingen Geschäftsbetrieb, Flotte und Mitarbeiter an OLT Express Deutschland. Nur wenige Wochen später musste man Konkurs anmelden. Nun bekommt die Marke “Augsburg Airways” ein Comeback, denn die Freitag GmbH erwarb die entsprechenden Rechte. Unter dem traditionsreichen Brand, das noch immer einen guten Ruf genießt, will man die Aktivitäten als Charter-Broker vermarkten. Der Einstieg ins Fluggeschäft unter eigenem AOC ist derzeit nicht geplant.

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Frankfurt: Condor kündigt Kanada-Comeback an

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor reagiert auf die für den 7. September 2021 angekündigte Grenzöffnung seitens Kanadas. Ab diesem Termin sollen vollständig Geimpfte wieder ohne Quarantäne einreisen dürfen. Daher will Condor ab Frankfurt am Main wieder nach Toronto und Halifax fliegen. Von Deutschlands größtem Flughafen fliegt die AIrline montags, donnerstags und samstags nach Toronto sowie montags und donnerstags nach Halifax. Mit Hilfe von Codeshare-Partnern sollen Anschlüsse zu zehn weiteren Zielen in Kanada angeboten werden. „Unsere Gäste haben lange darauf warten müssen, wieder über den großen Teich nach Nordamerika reisen zu können. Jetzt hat Kanada alle Nordamerika-Fans, die vollständig geimpft sind, wieder zu sich eingeladen. Innerhalb weniger Stunden erhielten wir so viele Anfragen für Condor-Flüge, dass wir kurzfristig entschieden haben, ab September fünf Verbindungen pro Woche von Frankfurt nach Kanada anzubieten“, erklärt Ralf Teckentrup, CEO von Condor. Kanada öffnet zum 7. September 2021 die Landesgrenzen für Reisende aus Europa, die mindestens 14 Tage vor ihrer Ankunft eine vollständige Immunisierung erhalten haben.

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Grüner Pass: EU-Kommission kritisiert Chaos bei Kontrollen

Mit der Frage wer überhaupt für die Kontrolle von Nachweisen aus dem Programm “Grüner Pass” zuständig ist, befasst sich nun auch die EU-Kommission. Das Problem an der Sache ist wie folgt: In manchen Ländern fühlt sich niemand zuständig, in anderen wälzt man auf Airports und Airlines ab und kontrolliert obendrein auch noch mit eigenen Behörden. Manche Fluggesellschaften verlangen von ihren Passagieren, dass diese sich vor dem Abflug mit ihren “Corona-Unterlagen” am Check-in-Schalter zur Dokumentenkontrolle einzufinden haben. Manche Länder, darunter Deutschland, verlangen tatsächlich, dass vor dem Abflug die Unterlagen gesichtet werden müssen. Andere jedoch nicht, was einige Airlines jedoch nicht an “vorauseilendem Gehorsam” hindert. Aber wer ist eigentlich wirklich für die Kontrolle der Corona-Unterlagen zuständig? Grundsätzlich sind das Behörden, jedoch können diese unter bestimmten Umständen diese Aufgabe direkt oder indirekt an die Beförderungsunternehmen abtreten. Genau das geschieht in manchen Staaten, in anderen jedoch nicht. Unter dem Strich ist ein undurchblickbarer Wildwuchs entstanden und manche Regierungen blicken offenbar selbst nicht mehr durch wer was kontrolliert. Die EU-Kommission kritisiert die unklaren Zuständigkeiten und drängte am Donnerstag darauf, dass sich alle Akteure untereinander absprechen sollen wer was wann und wo kontrolliert. Laut Kommission gibt es derzeit innerhalb der 27 EU-Staaten sage und schreibe 15 unterschiedliche Herangehensweise bei der Sichtung der Corona-Unterlagen. Nicht selten müssen Reisende ihre Dokumente vor und nach dem Flug gleich mehrfach zücken. 

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Malta lässt COVID-positive Schüler von ASL France ausfliegen

In maltesischen Sprachschulen soll sich das Coronavirus stark verbreitet haben. Unter anderem dies soll die Regierung dazu bewogen haben die Einreisebestimmungen zu verschärfen und den Ausbildungsinstituten den Betrieb zu untersagen. Nun soll ASL Airlines France ihm Rahmen eines Sonderfluges zahlreiche an Covid-19 erkrankte junge Menschen ausfliegen. Das Tourismusministerium der Republik Malta bestätigte gegenüber der Tageszeitung Times of Malta, dass sich an Bord des Charterfluges, der mit Boeing 737 durchgeführt werden soll, bis zu 128 junge Menschen, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, befinden werden. Weiters erklärte man, dass am Montag und Dienstag bereits zwei Sonderflüge für das Ministerium gestartet sind. Die rund 200 Jugendlichen waren jedoch negativ, wurden jedoch aufgrund der Schließung der Sprachschulen in ihre Heimatländer zurückgebracht. Am Montag war das Charterflugzeug auf folgender Strecke im Einsatz: Luqa-Rom-Frankfurt am Main. Am Dienstag ging es von Luqa nach Paris und dann weiter nach Madrid. Die Besonderheit am nunmehr bevorstehenden Flug ist, dass dieser unter strengen Sicherheitsvorkehrungen durchgeführt wird, da sich an Bord nur positiv auf Corona getestete Sprachschüler befinden werden. Die Republik Malta will diese nicht nur loswerden, sondern diesen ermöglichen ihre Genesung zu Hause zu erlangen. Allerdings steht der Umstand, dass eigentlich abgesonderte Personen mittels Sonderflug außer Landes geschafft werden, vor Ort in der Kritik. Beispielsweise wird angeführt, dass nicht gewährleistet werden kann, dass die Erkrankten auf dem Weg an ihren Heimatort keine anderen Personen anstecken. Anzumerken ist in diesem Zusammenhang, dass die meisten betroffenen Reisenden minderjährig sind.

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Olympiade: Emirates fliegt 247 Pferde nach Japan

An den olympischen Spielen, die heuer in Japan nachgeholt werden, nehmen auch tierische Sportler teil. 247 Pferde werden von der Fluggesellschaft Emirates nach Tokio eingeflogen. An Bord des ersten Fluges von Lüttich nach Haneda befanden sich 36 Dressurpferde. Der Carrier befördert die Tiere in speziellen Pferdeboxen. Während der insgesamt acht Sonderflüge befinden sich insgesamt 59 Tierpfleger an Bord, die dafür sorgen, dass die Pferde während der Reise von Lüttich nach Haneda mit einen kurzen Zwischenstopp in Dubai gut versorgt, gefüttert und getränkt werden. Insgesamt transportiert Emirates SkyCargo rund 20 Tonnen Bordverpflegung für die Pferde sowie 100 Tonnen Spezialausrüstung. Für den Transport der Turnierpferde werden Frachtflugzeuge des Typs Boeing 777 eingesetzt. Emirates SkyCargo richtet sich nach den Vorschriften der nationalen und internationalen Behörden für den Transport lebender Tiere, einschließlich der IATA Live Animals Regulations (LAR).

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