August 10, 2021

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August 10, 2021

A321neo-Fachter: Airbus vor möglichem Launch

Derzeit gibt es das Muster Airbus A321 nicht ab Werk als Frachter. Immer mehr Passagierflugzeuge dieses Typs werden konvertiert und fliegen Pakete und Paletten statt Fluggäste. Selbst Lufthansa lässt einige Maschinen umbauen. Nun denkt der europäische Hersteller laut über eine Cargo-Variante des A321neo nach. Viele Boeing 757 haben nach ihrem Einsatz als Passagierflugzeug ein zweites Leben als Frachter. Da während der Corona-Pandemie in vielen Regionen der Erde die Cargo-Nachfrage stark gestiegen ist, zogen auch die Preise für gebrauchte B757 erheblich an. Einige Airlines entdeckten dann den – auf dem Second-Hand-Markt – günstigeren Airbus A321 für sich. So auch unter anderem Smartlynx und Lufthansa. Immer mehr ältere Flugzeuge dieses Typs werden in Cargo-Maschinen konvertiert und das scheint nun auch Hersteller Airbus neugierig gemacht zu haben. Erst kürzlich kündigte das Unternehmen an, dass man eine Frachtvariante des A350 auf den Markt bringen wird. Nun könnte ein A321neoF folgen. Leeham News berichtet, dass dieser als Einstiegsmodell angeboten werden könnte. Der Aufwand würde sich für den Hersteller in sehr eng gesteckten Grenzen halten. Eine finale Entscheidung ist bei Airbus aber noch nicht gefallen.

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Lübeck: Sundair-Ferienflüge finden heuer nicht statt

Die deutsche Ferienfluggesellschaft sollte im September und Oktober 2021 im Auftrag eines Tour Operators Charterflüge ab Lübeck nach Griechenland und Spanien durchführen. Diese werden heuer jedoch nicht stattfinden. Die Lübecker Nachrichten berichten unter Berufung auf den Reiseveranstalter und Sundair, dass die Absage aufgrund der Corona-Pandemie erfolgt. Bereits gekaufte Tickets sollen vollständig erstattet werden. Den Plan Ferienflüge ab Lübeck anzubieten lässt man allerdings nicht fallen, denn im Sommerflugplan 2022 soll ein neuer Anlauf erfolgen. Ab Lübeck gibt es derzeit nur selten Charterflüge, jedoch fliegt die Hausmarke Lübeck Air derzeit unter anderem die Ziele Bern, Stuttgart, München und Salzburg an. Dabei kommt eine von der dänischen Air Alsie betriebene ATR72 zum Einsatz.

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Austrian Airlines erhebt wieder Umbuchungsgebühren

Seit 2. August 2021 erhebt Austrian Airlines in den Tarifklassen Economy Light und Business Saver wieder Umbuchungsgebühren. Diese kommen aber nur dann zur Anwendung, wenn das Ticket ab einem gewissen Stichtag gekauft wurde. Davon unabhängig kann immer eine mögliche Tarifdifferenz nachverrechnet werden. Flugscheine, die von Austrian Airlines bis inklusive 1. August 2021 ausgestellt wurden, können weiterhin – unabhängig von der Buchungsklasse – ohne Spesen umgebucht werden. Lediglich eine mögliche Tarifdifferenz muss nachgezahlt werden. Der Kundeninformation der AUA ist zu entnehmen, dass beliebig oft umgebucht werden kann. Für Tickets, die ab dem 2. August 2021 in den Klassen Economy Light und Business Saver ausgestellt wurden, verlangt Austrian Airlines nun eine “reduzierte Umbuchungsgebühr” und eine etwaige Tarifdifferenz. Die Höhe der Spesen ist streckenabhängig, so dass diese nicht pauschal angegeben werden kann. Tendenziell sind die Gebühren auf Kurzstreckenflügen günstiger als auf der Langstrecke. Auf der AUA-Homepage ist unter anderem zu lesen: “Sie haben Ihr Ticket am oder vor dem 1. August 2021 gebucht: Ist Ihr ursprüngliches Reisedatum am oder vor dem 31. August 2021 können Sie Ihren Flug für neue Reisedaten bis zum 31. Juli 2022 umbuchen. Kontaktieren Sie uns hierfür bis spätestens 31. Oktober 2021. Ist Ihr ursprüngliches Reisedatum am oder nach dem 1. September 2021 können Sie neue Reisedaten wählen, solange Sie innerhalb von 12 Monaten ab dem Kaufdatum Ihres Originaltickets reisen. Sie haben Ihr Ticket am oder nach dem 2. August 2021 gebucht: Sie können Ihren Flug für neue Reisedaten umbuchen, solange Sie innerhalb von 12 Monaten ab dem Kaufdatum

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Spanien: Hamburger müssen nun 3G-Nachweis erbringen

Personen, die sich zuletzt in Hamburg aufgehalten haben und beispielsweise für einen Urlaub nach Spanien einreisen wollen, müssen nun den 3G-Nachweis erbringen. Diese Region Deutschlands wird seitens der spanischen Behörden neu als Risikogebiet betrachtet. Das hat zur Folge, dass ein maximal 48 Stunden alter Testbefund oder ein Genesungsnachweis oder ein Nachweis über die vollständige Impfung gegen Covid-19 vorgelegt werden muss. Andernfalls riskieren aus Hamburg kommende Personen, dass in Spanien eine Quarantäne, die in manchen Regionen in speziellen Hotels zu verbringen ist, angeordnet wird. Bei der Rückreise nach Deutschland gilt es zu beachten, dass das Robert-Koch-Institut derzeit ganz Spanien als so genanntes Hochinzidenzgebiet betrachtet. Dies hat zur Folge, dass Personen, die weder geimpft noch genesen sind, einen negativen Corona-Test vorlegen müssen und anschließend eine zehntägige Quarantäne antreten müssen, die frühestens am fünften Tag mittels einem zweiten Test, der natürlich negativ ausfallen muss, beendet werden kann. Weiters gilt es etwaige regionale Abweichungen der jeweiligen Landesregierung zu beachten.

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Norwegen: Norse Atlantic stellt erste Livery vor

Das Langstrecken-Startup Norse Atlantic Airways will im kommenden Jahr mit 15 Boeing 787 zwischen Europa und den Vereinigten Staaten unterwegs sein. Am Dienstag wurde die künftige Livery der Flotte vorgestellt.  „Wir sind fest davon überzeugt, dass im Zuge der schrittweisen Wiedereröffnung der Welt eine neue und innovative Fluggesellschaft benötigt wird, die den kostengünstigen interkontinentalen Markt mit modernen, umweltfreundlicheren und treibstoffeffizienteren Flugzeugen bedient. Unsere Pläne sind auf Kurs und der Betrieb wird beginnen, wenn die Reisebeschränkungen aufgehoben werden und die Nachfrage nach transatlantischen Reisen wieder da ist“, sagte CEO Bjørn Tore Larsen. „Aufgrund der aktuellen Situation gehen wir davon aus, dass alle unsere 15 Dreamliner im nächsten Sommer Kunden zwischen Europa und den USA fliegen werden. Wir werden unseren Ticketverkauf ca. drei Monate vor dem Erstflug starten und werden spannende und sich als attraktiv erwiesene Destinationen anbieten.“ Das Unternehmen erklärte weiters, dass alle Beschäftigten direkt bei der Airline angestellt werden sollen. Hinter dem Start-Up stehen ehemalige Norwegian-Manager, die vormals überwiegend auf Leiharbeit gesetzt haben. Das Unternehmen betont eine fruchtbare Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Beziehung und hat eine Vereinbarung mit der größten US-Flugbegleitergewerkschaft AFA getroffen. Darüber hinaus steht das Unternehmen im Dialog mit Gewerkschaften in anderen Ländern, so das Startup in einer Aussendung.

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Skytrax: München gewinnt „Best Airport of Europe“-Award

Der Flughafen München konnte bei den heurigen Skytax-Awards wieder den Titel “Best Airport in Europe” gewinnen. Im weltweiten Ranking nimmt der zweitgrößte Airport Deutschlands den sechsten Platz ein. „Diese enorme Wertschätzung bestärkt uns darin, die momentan schwierige Situation zu meistern und ist zugleich eine große Motivation dafür zu arbeiten, dass unser Airport auch beim Passagieraufkommen bald wieder eine Spitzenposition unter den Drehkreuz-Flughäfen einnehmen kann”, so München-Chef Jost Lammers. Bester Flughafen der Welt ist bei den diesjährigen Awards der Flughafen Doha Hamad vor dem zweitplatzierten Flughafen Tokio Haneda sowie Singapur Changi auf Platz 3. Grundlage der „World Airport Awards“ war eine weltweite Umfrage unter Fluggästen aus mehr als 100 Ländern. Sie hatten sich von August 2020 bis Juli 2021 an der Erhebung beteiligt und rund 500 Flughäfen bewertet. Für den Flughafen München setzt sich mit der abermaligen Prämierung eine bemerkenswerte Serie fort: Der Airport wurde damit bereits zum 14. Mal innerhalb der letzten 16 Jahre als „Best Airport in Europe“ gewürdigt.

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Verlierer der Corona-Pandemie: Flughafen London-Southend

Der Flughafen London-Southend entpuppt sich nach und nach als einer der großen Verlierer der Corona-Pandemie, denn nach Easyjet wird auch Ryanair die örtliche Basis schließen. Im Vorjahr wurde der Stützpunkt auf zwei Boeing 737-800 verkleinert, jedoch soll mit Beginn der Winterflugplanperiode 2021/22 Schluß sein. Southend ist Teil des Esken-Konzerns, der vormals als Stobart Group bekannt war. Vor einigen Jahren versuchte man in Eigenregie mit Stobart Air einige Strecken zu etablieren. Dabei war man auf eigene Rechnung als Franchisenehmer von Flybe tätig. Teilweise mietete man sogar Flugzeuge von Flybe, um mit Embraer-Regionaljets Strecken wie Wien anbieten zu können. Von großem Erfolg war das Projekt aber nicht gekrönt und die Fluggesellschaft Stobart Air existiert mittlerweile nicht mehr. Gleichzeitig etablierten sowohl Easyjet als auch Ryanair Stützpunkte in Southend. Zunächst gab der orangefarbene Billigflieger aufgrund der Pandemie den Rückzug bekannt. Dieser will sich auf Luton und Gatwick konzentrieren. Auch die Base in Stansted wurde dicht gemacht und viele Slots konnte der Mitbewerber Ryanair ergattern. Dieser hat aber kein Interesse daran in Southend die Lücken, die der Mitbewerber hinterlassen hat, zu füllen, denn mit 1. November 2021 schließt man die Basis auf diesem Airport. Diese wurde im Vorjahr auf zwei Boeing 737-800 verkleinert. Damit hat die Esken Group ein Problem, denn der irische Billigflieger ist die letzte verbliebene Airline, die regelmäßige Linienflüge ab Southend anbietet. Es ist zwar nicht gänzlich ausgeschlossen, dass man von anderen Bases heraus weiterhin reinfliegen könnte, doch Ryanair steckt in London alle Bemühungen und Kräfte in die Präsenz in Stansted. Für

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Zürich: United erleidet Vogelschlag während dem Start

Am Montag erlitt die Boeing 767-300 mit der Registrierung N651UA auf dem Flughafen Zürich-Kloten einen Vogelschlag. Dieser ereignete sich während dem Start, der dann von den Flugzeugführern aus Sicherheitsgründen abgebrochen wurde. Das Spotterportal “Easyspotting” dokumentierte, dass der Langstreckenjet nicht zum Gate zurückgekehrt ist, sondern die Passagiere auf dem Vorfeld das Flugzeug verlassen haben. Dabei wurden allerdings normale Treppen und keine Notrutschen genutzt. Mit Bussen wurden die Insassen zum Terminal gebracht und laut United Airlines dann auch andere Flugverbindungen umgebucht. Der Vogelschlag verursachte zwar erheblichen Sachschaden an der N651UA, jedoch erfolgte der Startabbruch professionell und sicher. Es gibt keine Verletzten, denn alle Passagiere und Besatzungsmitglieder konnten die Boeing 767-300 sicher über Treppen verlassen. Die betroffene Maschine muss nun repariert werden, wobei noch nicht absehbar ist wie hoch der Schaden ist. Mit hoher Wahrscheinlichkeit muss das Triebwerk ausgewechselt werden, was den Carrier finanziell teuer kommt. Auf Anfrage bestätigte United Airlines den Vorfall und betonte, dass alle Insassen den Langstreckenjet unbeschadet verlassen konnten. Man buchte die Betroffenen auf alternative Verbindungen nach New York um und stellte bei Bedarf Verpflegungsgutscheine zur Verfügung. Auch organisierte man Hotelzimmer für die Reisenden. Die N651UA wird in Zürich durch einen Fachbetrieb untersucht und wieder flugtauglich gemacht.

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Air-Europa-Übernahme: IAG wird ungeduldig

Die geplante Übernahme der Fluggesellschaft Air Europa durch die International Airlines Group ist nicht in trockenen Tüchern. Die EU-Kommission hat ein vertieftes Prüfungsverfahren eingeleitet und mittlerweile hält man bei der IAG eine Untersagung zumindest für möglich. Zwar machte die International Airlines Group schon einige Zugeständnisse durch die freiwillige Abgabe von Start- und Landerechten an Volotea und World2Fly, jedoch scheint das bislang den Wettbewerbshütern in Brüssel zu wenig zu sein. Die Frist für die Entscheidung wurde verlängert und besonders die Auswirkungen auf die Preise in Spanien werden genauer unter die Lupe genommen. Dass ein Scheitern des Deals aufgrund von Ablehnung der EU-Kommission ein reales Szenario ist, zeigt ein Blick auf Air Transat und Air Canada. Die europäische Behörde brachte die geplante Übernahme zu Fall und Air Canada zog dann das Angebot und den Antrag auf Bewilligung zurück. Der Kauf durch einen anderen Investor entpuppte sich für Air Transat ebenfalls als verplemperte Zeit, denn auch dieser Deal scheiterte, wenn auch nicht an der EU-Kommission, denn soweit kam man gar nicht. International Airlines Group würde „Plan B“ ziehen IAG-Chef Luis Gallego betonte am Rande einer Pressekonferenz, dass man einen Plan B habe, falls die Übernahme von Air Europa scheitern sollte. Dieser sieht unter anderem vor, dass die bestehenden Töchter, vornehmlich Iberia, in Madrid stark wachsen sollen. Man wolle die Bedeutung des Hubs erhöhen. Gleichzeitig will man mit Fluggesellschaften in Südamerika weitere Abkommen unterschrieben. Priorität habe aber, dass der Kauf von Air Europa “durchgeht”. Langsam scheint die International Airlines Group aber die Geduld zu

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Marken-Streit: EasyGroup gibt Verfahren in den USA auf

So ganz und gar nicht “easy” nimmt es die EasyGroup, wenn andere Firmen “Easy” in ihren Markenangeboten nutzen. Es hat schon fast Tradition, dass der Easyjet-Großaktionär dagegen Klagen einbringt. So auch gegen EasyFly aus Kolumbien. Zwar gewinnt die EasyGroup nicht alle Verfahren, aber offensichtlich will man mit dem konsequenten juristischen Vorgehen auch abschreckende Wirkung erzeugen. Man ist eben der Ansicht, dass “Easy” im Marketing nur von Firmen der EasyGroup und deren Lizenznehmern verwendet werden darf. Hinter dem Konzern steht Sir Stelios, der sogar schon der von ihm gegründeten Easyjet drohte, dass diese “Easy” nicht mehr verwenden darf. Bereits im Vorjahr brachte man Klagen gegen EasyFly, SkyScanner und Kiwi.com ein, um diese von der Verwendung des Begriffs “Easy” abzuhalten. Die Verfahren werden in den Vereinigten Staaten von Amerika geführt. Im Zusammenhang mit der kolumbianischen Airline ist darauf hinzuweisen, dass man zunächst ein Verfahren in London geführt hatte, jedoch unterlag die EasyGroup. Der High Court sah keinen Verstoß gegen den Markenschutz. Das wollte man aber nicht auf sich sitzen lassen und klagte in den USA erneut. Doch in Miami droht der EasyGroup die nächste juristische Schlappe: Das Gericht erklärte laut lokalen Medien, dass man die Klage mangels Zuständigkeit abweisen werde. Der Kläger war nun unter Zugzwang und erklärte, dass man sich mit den beklagten Parteien außergerichtlich einigen werde. So konnte die EasyGroup einer zweiten, herben Niederlage entweichen, denn das Verfahren endete mit ewigem Ruhen und damit ohne Urteil. Die EasyGroup bestätigte in einer Mitteilung, dass man sich unter anderem mit EasyFly aus

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