August 13, 2021

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August 13, 2021

Wien: Lauda Europe kündigt Ultra-Kurzstreckenziel Kosice an

Auf der Strecke Wien-Kosice bekommt Austrian Airlines ab November 2021 Konkurrenz, denn Ryanair wird diese Route zweimal wöchentlich anbieten. Als Fluggerät sollen Airbus A320 von Lauda Europe zum Einsatz kommen. Die Entfernung zwischen den beiden Städten beträgt rund 365 Kilometer Luftlinie oder etwa 500 Kilometer auf der Straße. Künftig werden sich zwei Carrier matchen, wobei der Umstand, dass Lauda Europe an den Verkehrstagen Freitag und Montag fliegen will, auf die Zielgruppe Wochenpendler hindeutet. Möglicherweise will man in Österreich arbeitende Ostslowaken von der Straße in die Luft bringen. Tickets sind derzeit ab rund 17 Euro oneway im Verkauf. Der Mitbewerber Austrian Airlines verlangt deutlich höhere Einstiegspreise, wobei Catering und Gepäck ebenfalls extra zu bezahlen sind. Amman soll reaktiviert werden Als Laudamotion hatte der Ryanair-Konzern ab Wien die Destination Amman kurzzeitig im Programm. Diese wurde nach nur einer Wintersaison nicht fortgeführt. Nun will man unter dem Brand der Mainline einen neuen Anlauf versuchen. Ab 2. November 2021 sollen Airbus A320 von Lauda Europe an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag zwischen den beiden Hauptstädten pendeln. Der Einstiegspreis der Tickets beträgt derzeit rund 30 Euro oneway. Zahlreiche Fluggesellschaften haben bereits durchaus umfangreiche Winterangebote vorgestellt, jedoch bleibt es – auch im Hinblick auf die Ereignisse im Winterflugplan 2020/21 – abzuwarten wie sich die Politik bezüglich Einreise- und Quarantänebestimmungen verhalten wird. Sollten wie im Vorjahr drastische Verschärfungen kommen, ist damit zu rechnen, dass viele angekündigte Routen mangels Nachfrage nicht aufgenommen werden bzw. auf Bestandsstrecken Kürzungen oder gar temporäre Einstellungen kommen könnten. Noch sind die weitere Entwicklung

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Gerd Stöwer heuert langfristig in Erfurt-Weimar an

Der Flughafen Erfurt-Weimar wird bis zumindest Ende 2023 weiterhin von Gerd Stöwer geleitet. Der Manager erhielt nach einer Empfehlung des Aufsichtsrat durch die Gesellschafterversammlung eine Vertragsverlängerung. Für den Zeitraum danach wurden bereits Optionen vereinbart. Stöwer kam im Oktober des Vorjahres als Interimsgeschäftsführer zum Flughafen Erfurt-Weimar. Eigentlich war vorgesehen, dass er die Zeit bis zur Findung und Bestellung eines neuen Firmenchefs überbrücken sollte, doch man einigte sich nun, dass der Manager den Job selbst übernehmen wird. „Prof. Stöwer hat gemeinsam mit der Belegschaft und in enger Abstimmung mit den Eigentümern den Flughafen durch die Krise geführt und jetzt wieder erfolgreich am Markt positioniert. Ich freue mich daher, dass wir ihn mit seiner umfangreichen Branchenerfahrung für eine Fortsetzung der Zusammenarbeit gewinnen konnten”, so Benjamin-Immanuel Hoff, Verkehrsminister von Thüringen. Der gebürtige Berliner und Diplom-Ingenieur für Luft- und Raumfahrttechnik hat seine Luftfahrtkarriere nach dem Studium in verschiedenen Führungsfunktionen bei der Deutschen Lufthansa in Hamburg und Frankfurt begonnen. Nach der Wiedervereinigung baute Stöwer als Geschäftsführer die Flughäfen Dresden und Leipzig/Halle auf, bevor er dann für viele Jahre die Funktion des Geschäftsführers am Flughafen Münster/Osnabrück übernahm. Er hat einen Lehrauftrag für Luftverkehrsrecht und Luftverkehrspolitik an der TU Dresden, wo er bereits vor vielen Jahren zum Professor bestellt wurde. 2016 machte sich Stöwer als Unternehmensberater selbstständig, beriet Flughäfen und Airlines, bevor er im Herbst 2020 nach Erfurt geholt wurde. „Es war mir eine große Ehre, dass ich dem Freistaat Thüringen und hier speziell dem Landesflughafen in einer schwierigen Phase helfen konnte. Nun freue ich mich, dass ich

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Trendwende? Tui will wieder cash-positiv sein

Der Tui-Konzern konnte eigenen Angaben nach von der gestiegenen Nachfrage im Bereich Urlaubsreisen profitieren und seit Mai 2021 rund 1,5 Millionen Neubuchungen an Land ziehen. Das wirkt sich auch positiv auf den Cashflow aus. Dieser ist auf etwa 320 Millionen Euro angestiegen. Laut Medienmitteilung ist der größte Reisekonzern Deutschlands erstmals seit dem Beginn der Corona-Pandemie wieder cash-positiv. Mehrmals griff die deutsche Bundesregierung diesem Anbieter mit milliardenschweren Hilfspaketen unter die Arme. „Die Kundennachfrage und Buchungsdynamik sind hoch, sobald Reise-Einschränkungen zurückgenommen werden. Die Zahlen für den Beginn des Sommergeschäftes sind erfreulich. Deutschland und kontinentaleuropäische Märkte zeigen hohe Nachfrage. In England wird sich das erst im 4. Quartal widerspiegeln. Das Geschäft kommt zurück und die Transformation der Tui zeigt deutlich Wirkung”, so Konzernchef Fritz Joussen. Insgesamt sind seit den Halbjahreszahlen im Mai rund 1,5 Millionen Buchungen eingegangen, für den Sommer 2021 verzeichnet der Konzern aktuell 4,2 Millionen Buchungen. Wie schon zuvor zeigt sich während der Pandemie ein deutlich verstärkter Trend zu Online-Buchungen. Auch im dritten Geschäftsquartal buchte mehr als die Hälfte der Tui Kunden ihren Urlaub online (52 Prozent). Darüber hinaus findet die Interaktion mit Gästen verstärkt digital statt, fast 70 Prozent aller TUI Pauschalreisegäste nutzen die TUI App (+21 Prozentpunkte).Neben den Balearen mit Mallorca gehören die griechischen Inseln, insbesondere Kreta und Rhodos, zu den beliebtesten Destinationen der TUI Gäste. Darüber hinaus sind auch der Inlandstourismus und Kreuzfahrten der Konzerngesellschaft TUI Cruises sowie die Hotel- und Clubmarken der TUI Group – RIU, TUI Blue und Robinson – gefragt. Im Berichtszeitraum waren 283 TUI

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Paderborn: Lufthansa kündigt München-Comeback an

Per 13. September 2021 soll in Paderborn die Anbindung an den Lufthansa-Hub München reaktiviert werden. Die Durchführung der Flüge soll mit Bombardier CRJ-900 von Lufthansa Cityline erfolgen. Vorbehaltlich negativer Entwicklungen in der Corona-Pandemie soll zunächst an den Verkehrstagen Montag bis Freitag einmal täglich geflogen werden. An Samstagen und Sonntagen sind zwei Umläufe geplant. Mit 1. Oktober 2021 plant Lufthansa den Verkehr zwischen Paderborn und München aufzustocken. “Die Verbindung nach München ist nicht nur eine Point-to-Point-Destination, sondern vor allem zur Anbindung an das internationale Flugnetz sehr wichtig für unseren Flughafen und unsere Region”, erklärt Paderborn-Geschäftsführer Roland Hüser. Für den PAD-Airport dürfte die Reaktivierung der Anbindung an das Kranich-Drehkreuz München auch in anderer Hinsicht wichtig sein, denn das Ferienflugangebot eines Ticketverkäufers stellte sich regelrecht als Flop heraus und wurde nach nur einzelnen Umläufen abgesagt. Hinterblieben sind verärgerte und gestrandete Kunden, die sogar um ihre Entschädigungen nach EU-VO 261/2004 ringen müssen, da der betroffene Anbieter versucht mit juristischen Spitzfindigkeiten dieser Verpflichtung entgehen zu können.

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WWF warnt: Tierische Souvenirs können teuer werden

Urlaubssouvenirs erinnern an die schönste Zeit des Jahres, können bei der Rückreise aber zu bösen Überraschungen und empfindlichen Strafen führen. Unzählige Mitbringsel werden jährlich an den Landesgrenzen beschlagnahmt – insbesondere geschützte Tiere, Pflanzen oder Produkte aus ihnen.  „Was am Strand oder auf exotischen Märkten als harmloses Andenken lockt, trägt dazu bei, dass seltene Arten an den Rand des Aussterbens gedrängt werden“, warnt Georg Scattolin, Artenschutzexperte der Umweltschutzorganisation WWF Österreich. Über 35.000 gefährdete Tier- und Pflanzenarten sind durch das Washingtoner Artenschutzabkommen CITES geschützt. Deren Einfuhr ist entweder gänzlich verboten oder nur mit aufwendigen Genehmigungen erlaubt. Reisenden drohen die Beschlagnahme der verbotenen Erinnerungsstücke, Geldstrafen von bis zu 80.000 Euro und im Extremfall sogar bis zu fünfjährige Freiheitsstrafen. Damit man im Urlaub nicht versehentlich zur Schmugglerin oder zum Schmuggler wird, empfiehlt der WWF einen Blick in seinen Souvenirratgeber. Ob Korallen, Reptilien, traditionelle Medizinprodukte aus Tieren oder Tropenholz-Schnitzereien – von vielen Erinnerungsstücken sollte man die Finger lassen, um nicht in Konflikt mit dem Gesetz zu geraten und Diebstahl an der Natur zu begehen. 25 Millionen Seepferdchen werden jedes Jahr für die Souvenirproduktion oder die Verwendung in der traditionellen chinesischen Medizin getötet. Mehr als eine Million Krokodile und Warane lassen jährlich ihr Leben für die Modeindustrie. „Bei exotischen Souvenirs ist generell Zurückhaltung geboten. Auch kleine und unscheinbare Arten können bedroht und daher geschützt sein. Wenn man keine pflanzlichen oder tierischen Mitbringsel kauft, ist man auf der sicheren Seite“, rät WWF-Experte Georg Scattolin. Die Liste problematischer Souvenirs ist lang. Besonders häufig beschlagnahmte Erinnerungsstücke sind: Schnitzereien, Schmuck

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Wizz Air stockt Balkan-Verkehr ab Deutschland auf

Der ungarische Billigflieger Wizz Air wird ab Dezember 2021 einige Destinationen in Deutschland ab Sarajevo anfliegen. Weiters wird man ab 14. Dezember 2021 zwischen Tuzla und Nürnberg pendeln. Die Hauptstadt Serbiens wird Wizz Air künftig unter anderem mit Frankfurt-Hahn, Köln/Bonn, Hamburg, Memmingen und Dortmund verbinden. Zum Teil waren oder sind die Strecken bereits im Angebot, jedoch ändert man die Flugtage grundlegend. Zusätzlich will der Carrier ab Tirana häufiger nach Hamburg, Berlin-Brandenburg und Memmingen fliegen. Die Aufstockungen sollen kurz vor Weihnachten 2021 vollzogen werden. Sämtliche Ankündigungen von Wizz Air gelten unter dem Vorbehalt der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie. Die Basis Tirana soll auf sechs Maschinen aufgestockt werden.

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Aura Airlines hilft bei Wizz Air aus

Derzeit hat die Billigfluggesellschaft Wizz Air außergewöhnlich viel Wetlease-Fluggerät im Einsatz und das obwohl man noch immer nicht die gesamte Flotte in die Luft gebracht hat. Dahinter steckt unter anderem, dass man streckennetzweit unter Flugbegleitermangel leidet. Unter anderem Fly2Sky und Aura Airlines, aber auch andere Fluglinien sind derzeit im Auftrag von Wizz Air in deren Streckennetz unterwegs. Derzeit ist nicht absehbar wie lange sich der Lowcoster mit angemieteten Kapazitäten behelfen muss. Am Mittwoch wurde bekannt, dass Wizz Air im Oktober 2021 die Bases in Dortmund und Riga schließen wird. Jene in Deutschland wurde erst im Juni des Vorjahres eröffnet und ist die bislang einzige in der Bundesrepublik.

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Frankfurt: 2,85 Millionen Passagiere im Juli 2021

Deutschlands größter Flughafen, Frankfurt am Main, zählte im Juli 2021 rund 2,85 Millionen Reisende. Damit erreichte man den höchsten Wert seit dem Beginn der Corona-Pandemie. Im direkten Vergleich mit der Leistung, die man im Juli 2019 erreichen konnte, lag man zuletzt um 59 Prozent darunter. Im Frachtbereich konnte Frankfurt gegenüber Juli 2020 um 31 Prozent zulegen. Es wurden 192.200 Tonnen Cargo umgeschlagen. Die Fraport-Geschäftsleitung rechnet damit, dass man heuer zwischen 20 und 25 Millionen Passagiere haben wird. Allerdings will man sich auf keine genaue Zahl “festnageln” lassen, da die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie nicht vorhersehbar ist. Im Vorjahr hatte Frankfurt am Main rund 19 Millionen Fluggäste, wobei es in 2019 noch etwa 70 Millionen Passagiere waren. Mit diesem Niveau rechnet Konzernchef Stefan Schulte frühestens ab 2025 oder 2026.

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Streuner im Urlaub – was tun?

Kaum im Urlaubsdomizil angekommen, laufen einem vielerorts auf dem Weg zum Strand, Pool oder Restaurant streunende Hunde und Katzen über den Weg. Vermeintlich hilfsbedürftig möchte man sich den Tieren nähern und ihnen helfen, doch dieser erste Impuls ist – so gut gemeint wie er sein mag – häufig nicht der richtige. Tierschutz Austria (TSA, der neue Auftritt des Wiener Tierschutzvereins) erhält immer wieder Anfragen, wie man in diesen Situationen handeln soll. Daher im Folgenden die wichtigsten Tipps. Tiere nicht fütternDie Verringerung des Raumes zwischen Mensch und Tier kann zu Konflikten führen und den Streunern langfristig mehr schaden als helfen. Wird der Kontakt zwischen Mensch und Tier gefördert, indem beispielsweise ein tierlieber Urlauber einen Hund regelmäßig mit Streicheleinheiten oder Essen versorgt, kann das im besagten Moment zwar die Bedürfnisse des Tieres befriedigen. Doch nicht jeder Mensch ist ein Tierfreund und ein „aufdringlicher“ Hund, der durch regelmäßiges Füttern an einen Ort gebunden wurde, kann andere Urlauber, Hotel- oder Restaurantbesitzer verärgern. Auf Dauer ist den Tieren damit also nicht geholfen. Gegen das Füttern streunender Hunde und Katzen spricht zudem noch ein weiterer tierschutzrelevanter Grund: In der Regel kennen die Streunertiere Futter- und Wasserquellen auf der Straße. Bei zusätzlicher Fütterung sorgt die vermehrte Energiezufuhr unter Umständen zu einer verstärkten Vermehrung der Tiere und damit zu einer Vergrößerung der Streunertierpopulation und somit zu noch mehr Leid führen. Nur wenn ein Tier eindeutig krank oder verletzt ist, ist es sinnvoll, aktiv zu werdenAktiv werden heißt dabei nicht, das Tier selbst zu pflegen oder an einen anderen

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Auch Bahn-Fahrgäste haben Passagierrechte

Aufgrund des Lokführerstreiks in Deutschland können sich auch internationale Bahnverbindungen erheblich verspäten oder aber ausfallen. Ähnlich wie in der Luftfahrt gibt es auch im Schienenverkehr Passagierrechte. Über diese informiert die österreichische Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte. Grundsätzlich haben Fahrgäste gemäß den nationalen und EU-Fahrgastrechten im Bahnverkehr jedenfalls folgende Rechte bzw. Pflichten:  Informationspflichten bei Störungen für Unternehmen und Fahrgast Unternehmen: Fahrgäste sind vom Unternehmen über allfällige Störungen schnellst- und bestmöglich (je nach Kenntnisstand des Bahnunternehmens) zu informieren. Die Information muss über sämtliche vorhandenen Kommunikationskanäle (z. B. Personenschalter, Fahrkartenautomat, Aushänge, Monitore) ergehen. Eine erhöhte Informationsverpflichtung trifft die Unternehmen dann, wenn ihnen Daten der Reisenden vorliegen (etwa bei personenbezogenen Buchungen über das Internet). Fahrgast: Auch der Fahrgast hat sich angemessen und rechtzeitig über allfällige Störungen zu informieren – etwa über Verspätungen und Zugausfälle.   Zugausfall/Fahrpreiserstattung Wenn es zu einem Zugausfall durch Streik kommt und die Fahrt nicht anderweitig in Anspruch genommen werden kann (z.B. mittels einer vergleichbaren Verbindung), so besteht grundsätzlich ein Anspruch auf Erstattung der vollen Ticketkosten in Bar.  Entschädigung Einzelfahrkarte Reisende mit einer Einzelfahrkarte haben bei einer Verspätung von mehr als 60 Minuten, auch wenn ein Streik dafür verantwortlich ist, Anspruch auf eine Entschädigung in der Höhe von 25 Prozent des Ticketpreises, ab 120 Minuten auf 50 Prozent.  „Wenn Fahrgäste sich nicht sicher sind ob ihnen eine Verspätungsentschädigung zusteht, geben die Expert*innen der apf gerne auch telefonisch Auskunft. Außerdem können hilfreiche Informationen über unsere Website abgerufen werden“, so Maria-Theresia Röhsler.  Keine Entschädigung! Achtung, wenn der Fahrgast bereits vor Kauf der Fahrkarte über

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