Oktober 18, 2021

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Oktober 18, 2021

Amazon stockt Frachter-Flotte kräftig auf

Der Onlinehandelskonzern Amazon ist auf der Suche nach zusätzlichen Flugzeugen, die in Frachter konvertiert werden sollen. Dabei hat man besonders auf gebrauchte Boeing 777-300ER und Airbus A330-300 ein Auge geworfen. Laut einem Bericht von Bloomberg will Amazon zumindest zehn A330-300 und eine nicht näher bezeichnete Anzahl von Boeing 777-300ER anschaffen. Man hat sich aber noch nicht darauf festgelegt, ob diese gekauft oder geleast werden sollen. Fix ist jedenfalls, dass es sich um Passagierflugzeuge, die in Frachter konvertiert werden sollen, handelt. Amazon betreibt die “Prime Air”-Flotte nicht selbst, sondern verleast die Maschinen an verschiedene Operator, die dann pro Flugstunde bezahlt werden. Laut Bloomberg hat die Aufstockung der Flotte einen tiefen Hintergrund, denn man will künftig Waren direkt aus China an die Amazon-Hubs fliegen. Damit will man die überlasteten Container-Häfen umgehen und schneller an die Kunden in aller Welt ausliefern können. Amazon selbst wollte dies allerdings nicht kommentieren.

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Nur zwei Tage Vorlaufzeit: Volotea hat subventionierte Sardinien-Strecken übernommen

Der Billigflieger Volotea konnte sich im Rahmen einer Ausschreibung für den Betrieb der subventionieren Strecken zwischen Sardinien und dem Festland durchsetzen. Es war eine regelrechte Hauruck-Aktion, denn der Ticketverkauf konnte erst einen Tag vor dem “Erstflug” aufgenommen werden. Zunächst sah es ganz danach aus, dass die Subventionen direkt von Alitalia zu Ita wandern könnte. Volotea wurde gar in der ersten Ausschreibung disqualifiziert, setzte sich aber mit Erfolg zur Wehr und bekam den Zuschlag. Allerdings erst am 13. Oktober 2021 und die Routen mussten ab 15. Oktober 2021 bedient werden. Volotea hatte also nicht viel Zeit für die Vorbereitung. Dennoch ging es weitgehend reibungslos, wobei die Auslastung angesichts der hohen Zahlungen, die Sardinien für die Anbindung an das Festland zuvor an Alitalia bezahlt hat, eher sekundär sein dürfte. Volotea eröffnete gar eine weitere Basis und zwar auf Alghero. Man hatte zuvor in Cagliari und Olbia Stützpunkte. Für das Personal gibt es auch eine gute Nachricht: Bislang waren diese saisonal geplant, jedoch aufgrund des PSO-Auftrags hat sich die Situation geändert und alle Bases auf Sardinien werden mindestens bis zum Ende des Auftrags ganzjährig betrieben. „Wir sind mit dem Ergebnis dieser Ausschreibung sehr zufrieden. Unser Interesse an dieser Region hat sich in all den Jahren unserer Präsenz auf Sardinien gezeigt. Wir haben seit 2012 mehr als 1,5 Millionen Passagiere von Cagliari und mehr als zwei Millionen von Olbia aus befördert. Diese neue sechs Strecken sind eine großartige Gelegenheit, unser Wachstumsziel in dieser Region fortzusetzen“, sagte Chief Executive Carlos Muñoz.

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Etihad nimmt 1,2 Milliarden U.S.-Dollar „Umweltkredit“ auf

Golfcarrier Etihad Airways hat ein zusätzliches Darlehen in der Höhe von 1,2 Milliarden U.S.-Dollar aufgenommen. Angeblich soll dieses an Umweltziele geknüpft sein. Im Vorjahr erhielt man einen Übergangskredit in der Höhe von 600 Millionen U.S.-Dollar. Die Auszahlung des neuen Darlehens erfolgt über die HSBC und die First Abu Dhabi Bank. Eigenen Angaben nach sollen die Mittel zur Reduzierung des Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes der Flotte verwendet werden. Auch will man damit bei Bedarf zusätzliches Fluggerät anschaffen. Ungewöhnlich erscheint durchaus, dass es sich einerseits um ein privatwirtschaftliches Darlehen handeln soll und auf der anderen Seite hohe Umweltauflagen gemacht werden. Dies ist bei Krediten, die von Banken gewährt werden, eigentlich nicht üblich. Ausbezahlt wird es jedenfalls in zwei Tranchen zu 500 Millionen Dollar und 700 Millionen Dollar.

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FFP2-Maske (Foto: Pixabay/NightRainer).

Skandinavische Airlines schaffen Maskenpflicht ab

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS schafft ab Montag, 18. Oktober 2021, auf einigen Flügen die Maskenpflicht ab. Vorerst gilt dies auf Verbindungen in Dänemark, Schweden und Norwegen. Führt der Flug in eine andere Region, so ändert sich vorläufig nichts. Das hat auch seinen Grund, denn auf internationalen Flügen könnten sich Regelungen gegenseitig aushebeln. Beispielsweise schreibt Österreich vor, dass auf allen Verbindungen von/nach Österreich FFP2-Masken getragen werden müssen. In der Praxis wird diese Vorschrift eher wenig beachtet. Fliegt man ab Montag mit SAS innerhalb der skandinavischen Dänemark, Schweden und Norwegen entfällt die Verpflichtung zum Tragen der unliebsamen Mund-Nasen-Bedeckung. Man geht diesen Weg aber nicht alleine, denn auch Flyr, Wideroe und Norwegian werden die Tragepflicht abschaffen. Die Wirksamkeit der Masken ist durchaus umstritten, denn nicht gerade wenige Menschen tragen diese absichtlich falsch – beispielsweise unter der Nase – oder schieben diese unters Kinn, wenn sie sich unbeobachtet fühlen.

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Sieben Stunden: Air Malta führte längsten Flug in der Firmengeschichte durch

Unter der Flugnummer KM7510 führte Air Malta in der Nacht von Donnerstag auf Freitag den längsten kommerziellen Flug in der Firmengeschichte durch. Dieser führte von Luqa nach Kigali. An Bord befanden sich 135.690 Impfdosen des AstraZeneca-Präparats. Diese wurden von der maltesischen Regierung an Ruanda gespendet. Zum Einsatz kam der jüngste Airbus A320neo der Flotte: 9H-NED. Die Flugdauer war pro Richtung etwa sieben Stunden. Der Mittelstreckenjet legte dabei jeweils 2.426 nautische Meilen zurück. Air Malta betont in einer Erklärung, dass man damit demonstriert habe, dass der Maschinentyp Airbus A320neo auch für längere Strecken ab Luqa geeignet ist.

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Alltours mit 65 Vollcharterflügen im Oktober 2021

Der deutsche Reiseveranstalter Alltours bietet im Oktober 2021 insgesamt 65 Vollcharterflüge an. Diese werden von Condor, Alba Star und Vueling durchgeführt. Laut Tour Operator besteht eine hohe Nachfrage in Richtung Mallorca, Griechenland und Türkei. „Die Stimmung bei Reisenden ist wieder sehr gut. Unsere Buchungszahlen überschreiten sogar das Vorkrisenniveau vom Oktober 19″, freut sich alltours Inhaber Willi Verhuven. Die zusätzlichen 65 alltours Vollcharter fliegen in der Zeit vom 8. Oktober bis 7. November von Düsseldorf und Frankfurt/Main nach Mallorca und Kreta. Um der sehr starken Kundennachfrage gerecht zu werden, erhöht alltours alleine für Oktober mit rund 20.000 zusätzlichen Flugplätzen die Kapazitäten. Der Nachholbedarf sei groß und der „verregnete Sommer“ habe laut Verhuven den Aufschwung begünstigt. „Sicherer und erholsamer Urlaub in Pandemiezeiten funktioniert ausgezeichnet, weil auch die hohen Impfquoten in den Zielgebieten − vor allem Spanien mit rund 80 Prozent zweifach Geimpften − eine große Rolle spielen.

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Im Test: Das ist ITA Airways – aka „neue Alitalia“

Seit Freitag ist die “neue Alitalia”, die kurzerhand beschlossen hat doch als “ITA Airways” aufzutreten in der Luft. Am Samstag führte der Carrier den offiziellen Erstflug auf der Strecke Rom FCO-Luqa durch. Dieser Anlass wurde für einen “Testflug” genutzt. Die Homepage von Ita wirkt nicht nur auf den ersten Blick sehr provisorisch, sondern auch das Buchen von Flugtickets gestaltete sich bis zuletzt durchaus kompliziert. Mit manchen Browsern war die Buchungsmaske gar nicht anwählbar oder der Vorgang endete in einem Sammelsurium von Fehlermeldungen. Ticketbuchung und Web-Check-in können herausfordernd sein Hat man es endlich geschafft einen Flugschein zu kaufen, so blühte beim Web-Check-in schon die nächste negative Überraschung. Dieser funktioniert in manchen Browsern nicht und auch sprachlich war es eine Mischung aus Italienisch und Englisch. Verlangt wird, dass man unter dem Deckmantel “Corona” diverse Daten für eine Art “Selbsterklärung” angibt. Das Formular war dermaßen verbuggt, so dass es erst auf den fünften Anlauf eine Bordkarte ausgespuckt hat. Im Gegensatz zum Branchenstandard handelt es sich um ein simples PDF. Die angepriesene mobile Bordkarte wurde nicht zugestellt. Zwar ist diese im E-Mail erwähnt, jedoch schlichtweg nicht vorhanden. Während dem Web-Check-in wurde der Flug übrigens als “operated by Alitalia” ausgewiesen. Auf der Einsteigekarte mit ITA-Logo findet sich deren Markenzeichen. In allen sonstigen Unterlagen ist stets die Rede von “operated by ITA”. Die Rechte am Brand Alitalia sicherte man sich für rund 90 Millionen Euro. Diese nutzt man auch temporär, um sich bei der Umlackierung von Flugzeugen und für die Beschaffung neuer Uniformen mehr Zeit zu

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