November 12, 2021

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November 12, 2021

East-West Express: Neue Airline in der Ukraine am Start

In der Ukraine ist mit East-West Express Airline eine neue Charterfluggesellschaft an den Start gegangen. Deren Flotte besteht derzeit aus einem mit 144 Sitzen bestuhlten Airbus A319 sowie einem 220-sitzigen A321. Der Carrier wurde im August 2020 gegründet und führte den ersten Charterflug am 21. September 2021 durch. Weitere Flüge wurden am 15. und 17. Oktober 2021 auf der Strecke Kiew Schuljany-Eriwan-Kiew Schuljany durchgeführt. Der Hauptstadtflughafen der Ukraine ist die Homebase von East-West Express Airline. Derzeit wird nur der Airbus A319 kommerziell eingesetzt. Dieser trägt die Registrierung UR-CRU. Der A321 wartet derzeit noch auf die Eintragung in das Register sowie neue Triebwerke. Beide Maschinen sind geleast. Im zweiten Halbjahr 2022 will man Linienflüge auf internationalen Strecken ab der Ukraine aufnehmen. Das künftige Streckennetz wurde noch nicht kommuniziert.

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AGB-Klauseln unwirksam: FTI kassiert juristische Schlappe

Der deutsche Reiseveranstalter FTI Touristik GmbH kassierte in Österreich eine juristische Schlappe. Insgesamt 49 Klauseln der Allgemeinen Geschäftsbedingungen erklärte das Handelsgericht Wien für rechtswidrig und damit unwirksam. Der Verein für Konsumenteninformation klagte im Auftrag des Sozialministeriums gegen den deutschen Tour Operator. Zentraler Punkt der Beanstandungen waren Klauseln, die es den Reisenden erschweren sollten, ihre Rechte gegen den Unternehmer durchzusetzen. Weitere Klauseln betrafen Einschränkungen der Gewährleistung und hohe Stornogebühren. Es ergingen dazu mehrere Teilurteile, die nunmehr alle rechtskräftig sind. Insgesamt wurden 49 Klauseln der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Reiseveranstalters für unzulässig erklärt. Mehrere der vom VKI beanstandeten Klauseln betrafen Stornovereinbarungen. Das Handelsgericht (HG) Wien führte in seinem Urteil dazu aus, dass die festgelegten Stornogebühren über die marktüblichen Sätze hinausgehen und gröblich benachteiligend sind. Überdies seien sie intransparent. Selbst für Juristen sei ein mehrfaches Lesen der Bestimmungen erforderlich, um deren Inhalt zu erfassen. Ebenfalls Gegenstand des Verfahrens war eine Klausel, die besagte, dass aufgrund der Ausdehnung touristischer Zonen mit Bautätigkeiten gerechnet werden muss. Durch diese Bestimmung sollten – versteckt in den AGB – störende Bautätigkeiten vom Kunden akzeptiert werden. Mit einer solchen Vereinbarung in den AGB rechnen Durchschnittskundinnen und -kunden aber nicht. Sie ist für diese überraschend und benachteiligend. Das Gericht erachtet die Klausel daher als unwirksam. Eine weitere Klausel schloss die Abtretung von Ansprüchen im Zusammenhang mit dem Reisevertrag weitestgehend aus. „Durch ein solches Verbot können Reisende keine Konsumentenschutzeinrichtungen – wie etwa den VKI – mit der Durchsetzung von Rechten beauftragen. Dies erschwert es Verbraucherinnen und Verbraucher, allfällige Entschädigungen zu erlangen.

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Wiener Eurowings-Europe-Crews werden in Stockholm aushelfen

Die österreichische Eurowings Europe wird im März 2022 eine neue Basis auf dem Flughafen Stockholm-Arlanda eröffnen. Für die zunächst fünf Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 ist man bereits auf der Suche nach Piloten und Flugbegleitern. Die Eurowings Gruppe wird unter Berücksichtigung der neuen Base in Schweden dann insgesamt elf Bases betreiben. Jene in Palma de Mallorca, Prag, Pristina, Salzburg und künftig in Stockholm-Arlanda werden vom österreichischen Ableger betrieben. Innerhalb Deutschlands reduzierte man die Anzahl der AOCs auf Eurowings Deutschland. Für Schweden hat man nun 150 Stellen ausgeschrieben. Dabei handelt es sich um rund 50 Jobs im Cockpit sowie 100 in der Kabine. Zur Basengründung und Aufnahme des Flugbetriebs werden ab März zunächst Crews von Eurowings Europe aus Wien ab Stockholm im Einsatz sein. Mittelfristig sollen die Flüge aber vollständig von lokal stationierten Crews durchgeführt werden. Crewmitglieder, die bereits für Eurowings Europe fliegen, haben gemäß innerbetrieblicher Regelungen ein bevorzugtes Wechselrecht in die skandinavische Metropole. „Wir freuen uns, kurz nach Eröffnung unserer Basis in Prag das paneuropäische Wachstum jetzt auch im Norden Europas voranzutreiben. Mit der Schaffung lokaler Arbeitsplätze freue ich mich, weitere Kollegen im Team begrüßen zu können. Dabei möchte ich insbesondere auch interne Kollegen zu einem Wechsel ermutigen, um von Anfang an unsere Eurowings-DNA als innovatives und kundenorientiertes Team in die neue Base zu tragen“, erklärt Eurowings-Europe-Geschäftsführer Robert Jahn.

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Sommer 2022: Condor kehrt nach Wien zurück

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor beabsichtigt nach längerer Pause wieder Nonstop-Flüge ab Wien-Schwechat anzubieten. Im Sommerflugplan 2022 sollen die Ziele Heraklion, Kos, Palma de Mallorca und Rhodos ab dem größten Airport Österreichs angeflogen werden. Palma soll neu auch ab Nürnberg und Friedrichshafen angesteuert werden. Ab Düsseldorf plant man auch nach Larnaka, Athen, Rijeka und Dubrovnik zu fliegen. Die beiden kroatischen Destinationen sind auch ab Frankfurt am Main geplant. Von München aus wird es neu nach Sulaimaniyya gehen. Die Anzahl der Flüge nach Split soll auf zwei Umläufe pro Woche verdoppelt werden. Von Leipzig/Halle aus plant Condor Athen anzufliegen. Condor-Ziele ab Wien auf einen Blick: Strecke Flugtage Periode Wien-Heraklion Montag, Mittwoch, Samstag Sommer 22 Wien-Kos Dienstag, Freitag Sommer 22 Wien-Palma de Mallorca Montag, Mittwoch, Freitag, Sonntag Sommer 22 Wien-Rhodos Donnerstag, Sonntag Sommer 22

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Freebird und Corendon mit neuen Strecken ab Köln und Paderborn

Die Fluggesellschaft Corendon Europe wird im Zeitraum von 13. bis 24. April 2022 Nonstopflüge zwischen Paderborn und Hurghada anbieten. Eingesetzt wird der Maschinentyp Boeing 737-800. Derzeit ist ein Umlauf pro Woche geplant. Freebird Airlines Europe hat ab Köln/Bonn eine neue Strecke nach Sharm El Sheik aufgenommen. Der maltesische Ableger des türkischen Carriers fliegt derzeit einmal pro Woche mit Airbus A320. Die Aufnahme weiterer Strecken ist dem Vernehmen nach in Planung. Corendon Europe verfügt derzeit über neun Boeing 737-800. Der Sitz befindet sich im Skyparks Business Centre gegenüber des Hauptterminals des Flughafens Luqa (Malta). Der offizielle Firmenname dieses Carriers lautet Touristic Aviation Services Ltd. Nicht sonderlich weit entfernt davon in der Ortschaft Hamrun sitzt Freebird Airlines Europe. Deren Flotte besteht aktuell aus zwei Airbus A320.

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Azoren wollen Sata mit Kapitalerhöhung stützen

Die Coronapandemie führte dazu, dass die Azoren-Regionalfluggesellschaft Sata gehörig unter Druck geraten ist. Weiters hat man auch das eine oder andere Problem bezüglich Subventionen, die in der Vergangenheit bezahlt wurden. Nun will man den Carrier mit Hilfe einer Kapitalerhöhung stützen. Die Portugal zugehörigen Azoren sind vom Flugverkehr zum Festland abhängig, jedoch ist dieser nie sonderlich profitabel gewesen und die Corona-Pandemie sorgte nicht gerade für Besserung. Dennoch ist die Anbindung der Inseln an das Festland und die Hauptstadt Lissabon von hoher Bedeutung. Es passt jedoch einigen Fluggesellschaften nicht in den Kram, dass Sata und Azores Airlines in der Vergangenheit wiederholt Subventionen, die über übliche PSO-Förderungen hinausgegangen sind, erhalten haben. Festhalten will die Regionalregierung der Azoren in jedem Fall am Flugverkehr zwischen den Inseln und dem Festland. Die komplizierte Finanzlage von Sata soll über eine Kapitalerhöhung beseitigt werden. Laut der portugiesischen Nachrichtenagentur Lusa soll die Fortführung von Sata und ihrer Schwester Azores Airlines eine hohe Priorität genießen.

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