November 19, 2021

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November 19, 2021

Indonesisches Verteidigungsministerium bestellt zwei Airbus A400M

Das indonesische Verteidigungsministerium hat zwei Airbus A400M in der Konfiguration als Mehrzweck Tank- und Transportflugzeug bestellt.  Mit dem Vertrag, der 2022 in Kraft tritt, steigt die Zahl der A400M-Betreibernationen auf zehn. Der Vertrag umfasst auch ein vollständiges Supportpaket für Wartung und Training. Außerdem wurde ein Letter of Intent über den künftigen Erwerb von vier weiteren A400M unterzeichnet. „Durch diesen neuen Auftrag wird die Präsenz der A400M im asiatisch-pazifischen Raum weiter gestärkt. Die A400M vergrößert den Handlungsspielraum Indonesiens. Die indonesische Luftwaffe erhält die perfekte Plattform für den Transport großer und schwerer Lasten in entlegene Gebiete, aber auch für die Luftbetankung von Kampfflugzeugen“, erklärte Michael Schoellhorn, CEO Airbus Defence and Space.

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SZG: Impfangebot in C-130 „Hercules“

Am Samstag, den 20. November 2021, kann sich die Bevölkerung am Flughafen Salzburg in einer C-130 „Hercules“-Transportmaschine impfen lassen. Derzeit nehmen die Infektionsfälle rasant zu, daher hat sich das Bundesheer zur Aufgabe gemacht, ein starker Partner zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie zu sein. Am Samstag von 10:00 bis 15:00 Uhr wird es möglich sein, sich einen „Stich“ am Flughafen Salzburg direkt in einer „Hercules“ der Luftstreitkräfte zu holen. Dies soll einen zusätzlichen Anreiz bieten, sich für die Impfung zu motivieren. „Vor allem in der Krise können sich die Österreicherinnen und Österreicher auf die ‚Hercules‘ und auf die Luftstreitkräfte verlassen. Die Möglichkeit, sich direkt in der ‚Hercules‘ impfen zu lassen, ist ein zusätzliches Angebot, um die Pandemie zu bekämpfen und unser gewohntes Leben zurück zu erhalten. Die Impfung bleibt das wichtigste Mittel zur Bekämpfung der Pandemie“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Den ersten Einsatz in der Covid-19-Pandemie hatte eine C-130 „Hercules“ bei einem Flug von Paris nach Wien am 2. Februar 2020 mit aus China ausgeflogenen Staatsbürgern. Im Rahmen des weiteren Verlaufs der Pandemie wurden 13 Flüge absolviert und intensivmedizinisch betreute infizierte Personen in einem Spezialcontainer für medizinische Evakuierungen in die Heimat geflogen.

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Emirates kündigt Nachrüstung für 105 Flugzeuge an

Emirates gab auf der Dubai Airshow die Nachrüstung von 105 ihrer modernen Großraumflugzeuge mit der Premium Economy Class bekannt. Das 18-monatige Umrüstungsprogramm soll ab Ende 2022 im hochmodernen Emirates Engineering Centre in Dubai umgesetzt werden. 52 A380 und 53 Boeing 777 erhalten somit eine neue Kabinenklasse. Im Emirates A380 werden 56 Premium Economy-Sitze im vorderen Teil des Hauptdecks in einer 2-4-2-Konfiguration installiert. In den Boeing 777-Flugzeugen werden fünf Sitzreihen der Economy Class direkt hinter der Business Class entfernt. Stattdessen werden 24 Premium Economy-Sitze in einer 2-4-2-Konfiguration installiert. Für die Boeing-777-Maschinen ist außerdem eine neue Business Class mit Sitzen in einer 1-2-1-Anordnung geplant. „Emirates investiert in das Nachrüstungsprogramm, um die Bedürfnisse ihrer Kunden weiterhin zu erfüllen. Zu den bereits bestehenden Premium Economy-Sitzen haben wir eine sehr positive Resonanz erhalten. Die Kunden waren von der Qualität und dem Komfort begeistert. Ein brandneues Business Class Produkt ist ebenfalls noch geplant. Weitere Details werden wir zu gegebener Zeit bekannt geben“, so Tim Clark, Präsident von Emirates Airline. Am Ende des Umrüstungsprogramms wird Emirates über insgesamt 111 Boeing 777 und Airbus A380 mit Premium Economy-Sitzen verfügen. Sechs der A380 werden bis Dezember 2021 an die Fluggesellschaft ausgeliefert. Bis Ende Dezember 2021 werden die A380 von Emirates mit Premium Economy Class auf den Flügen der Airline nach Frankfurt, London Heathrow, New York JFK und Paris im Einsatz sein.

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Eurowings nimmt vier neue Ziele in den Winterflugplan auf

Eurowings hält vier Winterziele in Schweden, Finnland und Norwegen neu im Flugplan: Ab Anfang Dezember fliegt die Airline vier neue Destinationen in Nordeuropa ab Düsseldorf und Stuttgart an. Ab Düsseldorf startet Eurowings am 4. Dezember erstmals in das norwegische Tromsø. Die Strecke Düsseldorf-Tromsø wird zu Preisen jeweils samstags angeboten, ab dem 21. Dezember auch dienstags. Zum Einsatz kommt ein Airbus A319. Ebenfalls von Düsseldorf aus fliegt Eurowings ab dem 5. Dezember jeweils sonntags in das finnische Rovaniemi, das etwas südlicher als Tromsø in der Nähe des Polarkreises gelegen ist. Zusätzlich fliegt die Airline ihre Gäste am 23. und am 30. Dezember 2021 sowie am 4. und 6. Januar 2022 von der nord-rheinwestfälischen Hauptstadt nach Rovaniemi.  Aus dem Süden Deutschlands sind im Winterflugplan 2021/22 die schwedischen Städte Kiruna und Luleå neu erreichbar: Beide fliegt Eurowings ab Stuttgart an. Start für Flüge nach Luleå ist am 19. Dezember, jeweils mittwochs und sonntags mit einem Airbus A319. Kiruna, die nördlichste Stadt Schwedens, ist das zweite neue Ziel ab STR. Die Maschinen der Lufthansa-Tochtergesellschaft heben ab dem 18. Dezember nach Nordschweden ab.

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Wien: Oktober-Nächtigungen steigen auf 60 Prozent des Vorkrisen-Niveaus

914.000 Nächtigungen brachte der heurige Oktober und damit ein Plus von 270 Prozent zum Vergleichsmonat 2020 – damit wurde bereits 60 Prozent des Nächtigungsniveaus aus dem Oktober 2019 erreicht. Von Jänner bis Oktober 2021 wurden 4,11 Millionen Übernachtungen (-7 Prozent zu 2020) gezählt. Die Nettoumsätze der Beherbergungsbetriebe sind von Jänner bis September ausgewertet: Sie betragen rund 183 Millionen Euro (-12 Prozent), wobei der September rund 53 Millionen Euro (+164 Prozent) beisteuerte. Mit rund 914.000 Nächtigungen brachte der heurige Oktober ein rechnerisches Plus von 270 Prozent verglichen mit dem Vergleichsmonat 2020. Dies entspricht rund 60 Prozent der Nächtigungen aus dem Oktober 2019. 

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HAM: Flughafen pflanzt weitere 50 Hektar Neuwald auf eigenen Flächen

Der Hamburger Airport ist mit fast 111 Jahren nicht nur der älteste internationale Verkehrsflughafen am Original-Standort – zu Hamburgs Flughafen gehören aufgrund seiner langen Historie auch landwirtschaftliche Flächen, hochwertige Naturschutzgebiete und über 7,5 Millionen Quadratmeter Wald bei Kaltenkirchen in Schleswig-Holstein. Seit vielen Jahrzehnten engagiert sich der Flughafen für die nachhaltige Nutzung und Aufwertung dieser Flächen. Nun werden in drei Abschnitten weitere 50 Hektar mit Neuwald bepflanzt. Den Spatenstich für die ersten 20 Hektar setzte heute Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport, gemeinsam mit Andreas Rieckhof, Staatsrat der Hamburger Behörde für Wirtschaft und Innovation, und Tobias Goldschmidt, Staatssekretär im Umweltministerium des Landes Schleswig-Holstein. Der Flughafen ist der einzige Flughafen in Deutschland, der auf seinen eigenen Flächen eine solch große Waldfläche bewirtschaftet und aufbaut. 180.000 Bäume wurden dort allein bis 2010 für den Hamburg Airport Klimawald neu gesetzt, in den vergangenen 20 Jahren waren es im Rahmen des nachhaltigen Waldumbaus fast eine Million Bäume. Nun sorgt Hamburg Airport in drei Schritten von 2021 bis 2023 für die Bildung weiterer 50 Hektar Neuwald. „Wir freuen uns sehr, dass wir heute die nächsten Bäume für eine weitere klimaresistente Waldfläche auf unserem Gelände hier in Kaltenkirchen pflanzen können. Damit übernehmen wir weiter Verantwortung für die Region und setzen unser langjähriges Engagement für die Biodiversität und den Klimaschutz vor Ort fort. Diese Investition in nachhaltigen, regionalen Waldaufbau ist auch ein Baustein zum CO2-neutralen Flughafenbetrieb, den Hamburg Airport schon Ende 2021 erreichen wird“, so Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport.

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Erwischt: 73-Jährige wollte vier Kilogramm Kokain schmuggeln

Eine Polizeikontrolle wurde einer aus Deutschland stammenden Dame auf dem Flughafen Zürich zum Verhängnis. Die wurde mit vier Kilogramm Kokain im Handgepäck erwischt. Ungewöhnlich: Die Frau ist laut Kantonspolizei 73 Jahre alt. Die ältere Dame flog von São Paulo nach Zürich-Kloten. Hier wollte sie nach Düsseldorf und dann nach Amsterdam umsteigen. In der Schweiz wurden sie und ihr Gepäck von der Polizei kontrolliert. Dabei wurden bei der Rentnerin, die deutsche Staatsbürgerin sein soll, stolze vier Kilogramm Kokain gefunden. Die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland ordnete die vorläufige Festnahme an.

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Lattitude Hub wieder als Canarian Airways unterwegs

Der Start der jungen Canarian Airways ist bislang holprig verlaufen. Man legte sich einen neuen Namen zu und dieser war wohl auch nicht ganz passend: Aus Lattitude Hub ist wieder Canarian Airways geworden. Im Juli führte man nur wenige Flüge durch und stellte dann den Flugbetrieb wieder ein. Ein eigenes AOC hat man ohnehin nicht, denn es kommt ein von One Airways gecharterter Airbus A319 zum Einsatz. Dieser trägt die Registrierung EC-NMO. Vor wenigen Tagen war es so weit: One Airways hob für die in Canarian Airways umbenannte Lattitude Hub ab. Derzeit hat man ab Teneriffa Süd drei wöchentliche Umläufe nach Madrid und einen nach Bilbao im Angebot. Hinter dem Projekt stehen Hoteliers, die auf den kanarischen Inseln tätig sind.

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Berliner CDU will neuen BER-Betreiber finden

Die Berliner CDU hat einen Vorschlag vorgestellt, der das Chaos rund um den Flughafen BER beenden soll. Der Betrieb des Airports soll ausgeschrieben und an einen externen Betreiber übergeben werden. Die heutige Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH soll sich dann nur noch um die Pachteinnahmen kümmern. Auch will die Berliner Oppositionspartei, dass Betrieb und weitere Ausbauten getrennt ausgeschrieben werden sollen. In der Theorie würde das bedeuteten, dass sich beispielsweise Fraport um den Betrieb des BER bewerben könnte. In der Praxis ist das aber äußerst unwahrscheinlich, denn die Berliner Stadtregierung hat in der Vergangenheit im Zusammenhang mit dem Flughafen Berlin-Brandenburg so gut wie nie Vorschläge der Opposition umgesetzt.

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Aegean flottet drei gebrauchte ATR72-600 ein

Die griechische Aegean Airlines wird im ersten Quartal des Jahres 2022 drei zusätzliche ATR72-600 einflotten. Es handelt sich um gebrauchte Flugzeuge, die man von einem Leasinggeber aus Singapur erwirbt. Laut CH-Aviation.com soll es sich um Maschinen handeln, die zuvor bei Virgin Australia Regional im Einsatz waren. Diese wurden im Zuge der Corona-Pandemie an den Leasinggeber zurückgegeben. Näher bezeichnet wurden die drei Maschinen noch nicht. Das Fachmedium berichtet, dass der Leasinggeber aus Singapur insgesamt fünf ATR72-600 besitzt, die vormals bei Virgin im Einsatz waren. Die drei Turbopropflugzeuge sollen in den nächsten Monaten an Aegean Airlines übergeben werden. Es ist damit zu rechnen, dass diese an die Tochtergesellschaft Olympic Air zum Betrieb übergeben werden. Flugplandaten deuten darauf hin, dass man im Gegenzug die DHC Dash 8-400-Flotte aufgeben könnte. Offiziell bestätigt wurde dies aber noch nicht.

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