November 19, 2021

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November 19, 2021

Eastern Airways erhält PSO-Zuschlag in Newquay

Die britische Regionalfluggesellschaft Eastern Airways erhielt den Zuschlag für die Bedienung der geförderten Route Newquay-London. Diese liegt seit März 2020 brach. Vorerst werden für vier Jahre Subventionen bezahlt. Seit der Pleite von Flybe gab es keinen dauerhaften Betreiber mehr. British Airways flog zwischenzeitlich saisonal, verabschiedete sich jedoch rasch wieder. Nun erhält Eastern Airways für die Dauer von vier Jahren Zuschüsse. Der Erstflug soll im Dezember 2021 durchgeführt werden, so das Unternehmen. Offen ist noch welcher Flughafen in der britischen Hauptstadt angesteuert wird. Das geht weder aus der Mitteilung der öffentlichen Hand, noch aus den Stellungnahmen von Eastern Airways und Flughafen Nequay hervor. In der Vergangenheit wurde Heathrow angeboten. Nun sollen aber auch Gatwick und der London-City-Airport im Rennen sein. In wenigen Tagen wird dieses Rätsel ohnehin gelüftet werden, denn dann will Eastern Airways den Verkauf von Tickets starten. Der Erstflug soll dann im Laufe des Dezember 2021 durchgeführt werden. Zum Einsatz kommen Turbopropflugzeuge.

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Nürnberg kündigt A330-Condor-Flüge nach Palma an

Zuletzt steuerte die Ferienfluggesellschaft Condor den Flughafen Nürnberg im Jahr 2018 an. Es waren aber keine regulären Linienflüge, sondern man war im Charter für FTI unterwegs. Der Airport ist daher erfreut, dass der Carrier ab 9. April 2022 regelmäßiger Gast auf diesem Flughafen sein wird. Condor wird saisonal eine Strecke nach Palma de Mallorca bedienen. Laut Erklärung des Flughafens Nürnberg soll auch der Maschinentyp Airbus A330-200, der mit 262 Sitzplätzen bestuhlt ist, zum Einsatz kommen. Das Langstreckenflugzeug verfügt auch über 22 Business-Class Sitze. Zunächst soll Nürnberg-Palma viermal wöchentlich bedient werden. Ab Ende Mai bis Mitte Oktober 2022 sind tägliche Umläufe geplant. „Der Nachholbedarf nach Urlaubsreisen wird im kommenden Sommer riesig sein. Mit der deutlich erhöhten Flugfrequenz reagieren wir auf die starke Nachfrage von Reiseveranstaltern, Reisebüros sowie Individualreisenden und bieten mehr Verbindungen nach Mallorca an als je zuvor“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor. „Wir freuen uns, zu unseren bereits bestehenden Abflügen nun auch Nürnberg ergänzen zu können und unseren Gästen von dort ideale Verbindungen zum Lieblingsziel der Deutschen anbieten zu können.“ Ab Nürnberg wächst das Mallorca-Angebot damit deutlich, denn auch bei Corendon Airlines, Eurowings und Ryanair können sich Frühbucher bereits jetzt ihren Direktflug auf die Baleareninsel sichern. Im Hochsommer stehen am Albrecht Dürer Airport somit vier Fluggesellschaften und über 40 Abflügen pro Woche nach Palma de Mallorca zur Auswahl. Außerdem mit Corendon Airlines ab Mai wieder im Flugplan: Die Schwesterinsel Ibiza.

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Planänderung: FlyPop will Fracht statt Passagiere befördern

Vorläufig wird aus den angekündigten FlyPop-Passagierflügen zwischen dem Vereinigten Königreich und Indien mal nichts. Stattdessen wird Hifly Malta den Airbus A330 mit der Registrierung 9H-POP für den Transport von Fracht einsetzen. FlyPop teilte am Donnerstag mit, dass man derzeit den Einsatz des gecharterten Fluggeräts als Preighter für sinnvoll erachtet, denn die Anzahl der Frequenzen zwischen dem Vereinigten Königreich und Indien ist bei Passagierflügen aufgrund der Corona-Pandemie beschränkt. Daher versucht man nun auf dem Cargomarkt Geld zu verdienen. Allerdings steckt auch eine andere Logik dahinter: Es ist damit zu rechnen, dass es in der laufenden Winterflugplanperiode aufgrund der Corona-Pandemie äußerst eng werden könnte. Dem Vernehmen nach prüfen diverse Regierungen bereits verschärfte Einreise- und Quarantänebestimmungen. Das wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit nachteilig auf die Nachfrage auswirken. Betriebswirtschaftlich wäre es äußerst riskant als Startup in mögliche Lockdown-Zeiten hineinzufliegen. Auf der anderen Seite hat man einen gültigen Vertrag mit Hifly Malta und der Auftragnehmer kann auf die Bezahlung der vereinbarten Charterraten pochen. FlyPop ist keine Fluggesellschaft, sondern ein Unternehmen, das Flugzeuge chartert und die Sitze auf eigene Rechnung vermarkten will. Man trägt das wirtschaftliche Risiko während die operative Hifly Malta unabhängig von der Auslastung einen Fixbetrag pro Flugstunde erhält. Wird nicht geflogen, so kann das maltesische Luftfahrtunternehmen auf eine Kompensation pochen. Also muss eine Lösung her, die für beide Seiten tragfähig ist. Diese fand man mit der Durchführung von Frachtflügen. Hifly Malta hat damit bestehe Erfahrungen und der Umstand, dass es sich formell um Charterflüge handelt, macht auch das Anfliegen des Vereinigten Königreichs einfacher.

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Wizz Air hat Streckenrechte für Indien beantragt

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air Abu Dhabi beabsichtigt im kommenden Jahr Nonstop-Flüge zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Indien aufzunehmen. Welche Städte man auf dem Subkontinent ansteuern will, lässt der Carrier wohl auch aus Wettbewerbsgründen noch offen. In den letzten Jahren entwickelte sich im Verkehr zwischen den VAE und Indien ein immer schärfer werdender Wettbewerb. Mit Wizz Air Abu Dhabi wird sich dieser vermutlich nicht entspannen, sondern eher verschärfen. Der Carrier machte nie einen Hehl daraus, dass man in dieses Geschäftsfeld eintreten will. Die Corona-Pandemie führte nicht nur dazu, dass der Abu-Dhabi-Ableger von Wizz Air später als angekündigt den Erstflug durchführe, sondern verzögerte auch den Zeitplan der Expansion. Indien will man jedenfalls im kommenden Jahr „anpacken“. Laut einem Medienbericht der „Khaljeej Times“ hat man bereits entsprechende Streckenrechte beantragt. Der Zeitungsbericht zitiert Wizz-Air-Abu-Dhabi-Chef Kees Van Schaick mit folgenden Worten: „Wir haben alle Genehmigungen von der Seite der VAE und jetzt sind wir mitten im Prozess der behördlichen Genehmigungen der Subkontinentländer. Es liegt an den Zielmärkten, dies zu genehmigen. Alle bilateralen Dienstleistungsabkommen sind in Kraft. Es geht darum, die dokumentarischen und behördlichen Genehmigungen abzuschließen, und dann können wir auch dorthin gehen. Wir werden sehen, dass das irgendwann im Jahr 2022 passieren wird“.

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Karlsruhe/Baden-Baden übte den Brandfall

Der deutsche Regionalflughafen Karlsruhe/Baden-Baden führte am Mittwoch die jährliche Notfallübung durch. Heuer stand die Brandbekämpfung im Fokus. Dabei wurden verschiedene Situationen simuliert. Beispielsweise übte man das Löschen eines brennenden Frachtflugzeugs und die Rettung von Passagieren aus verschiedenen Situationen. Flughäfen müssen mindestens einmal pro Jahr eine Notfallübung vornehmen. Der Inhalt dieser kann jedoch variieren, so dass jedes Jahr ein anderer Schwerpunkt gesetzt werden kann.

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