Januar 5, 2022

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Januar 5, 2022

Israel lässt Deutsche und Österreicher wieder einreisen

Ab 9. Jänner 2022 ist es aus Deutschland kommenden Personen wieder gestattet in Israel einzureisen. Die Regierung streicht die Bundesrepublik mit diesem Datum von der roten Liste und stuft auf orange um. Konkret bedeutet das, dass vollständig geimpfte Personen unter Vorlage eines negativen Coronatests einreisen dürfen. Wenn seit der zweiten Impfung oder der Genesung mehr als 180 Tage vergangen sind, ist zwingend eine Auffrischungsimpfung nachzuweisen. Israel akzeptiert Antigen-Schnelltests, die maximal 24 Stunden alt sein dürfen. PCR-Tests sind 72 Stunden lang gültig. 48 Stunden vor dem Abflug muss ein elektronisches Einreiseformular ausgefüllt werden. Derzeit ist die Einreise nur über den Flughafen Tel Aviv zulässig. Dort muss unmittelbar nach der Landung ein PCR-Test durchgeführt werden. Bis das Ergebnis vorliegt befindet man sich unter Quarantäne. Österreich ist bereits orange eingestuft, so dass Personen aus Österreich nach Israel unter den zuvor genannten Auflagen einreisen können. Die Schweiz hingegen ist rot eingestuft, so dass nur unter besonderen Ausnahmegründen nach Israel gereist werden kann. Das Gesundheitsministerium der Republik Israel hat unter diesem Link eine Reiseampel und weitere Informationen bereitgestellt.

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PS752: Kanadisches Gericht spricht Hinterbliebenen 83 Millionen U.S.-Dollar zu

Vor rund zwei Jahren wurde Ukraine-International-Flug PS752 kurz nach dem Start in Teheran abgeschossen. Ein kanadisches Gericht entschied nun, dass der Iran 83 Millionen U.S.-Dollar an die Hinterbliebenen mit kanadischer Staatsbürgerschaft bezahlen muss. Am 8. Jänner 2020 wurde die Boeing 737-800 UR-PSR kurz nach dem Start in Teheran von zwei Flugabwehrraketen abgeschossen. Die 167 Passagiere und neun Besatzungsmitglieder hatten keine Chance und kamen ums Leben. Der Iran leugnete dies zunächst, räumte den Abschuss jedoch ab dem 11. Jänner 2020 ein. Man habe das Passagierflugzeug irrtümlich für einen Marschflugkörper gehalten. In Kanada wurde der Staat Iran auf Schadenersatz verklagt. Der Ontario Superior Court sprach den Hinterbliebenen insgesamt 83 Millionen U.S.-Dollar zu. Allerdings ergibt sich aufgrund der internationalen Sanktionen ein Problem, denn im Falle einer Nichtzahlung wird das Urteil nur sehr schwer vollstreckbar sein.

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Heathrow: British Airways fabriziert Tailstrike mit A350-1000

Der von British Airways betriebene Airbus A350-1000 mit der Registrierung G-XWBC erlitt am Sonntag auf dem Flughafen London-Heathrow einen so genannten Tailstrike. Der Vorfall ereignete sich auf Piste 27L, die temporär gesperrt werden musste. Flug BA104 befand sich auf dem Weg von Dubai nach London und war bis zum Landeversuch völlig ohne besondere Vorkommnisse. Dann passierte jedoch der Tailstrike und der Kapitän entschied sich zum sofortigen Durchstarten. Dieses Manöver wird auch “Go Around” genannt. Gegen 14 Uhr 43 Lokalzeit konnte der Langstreckenjet dann sicher auf Piste 27L landen. Tailstrikes gelten als besonders ärgerlich, denn die Kosten für die Instandsetzung können exorbitant teuer sein. Die G-XWBC wird jedenfalls aufgrund des Vorfalls vom Sonntag einen ungeplanten Sonderaufenthalt in der Wartung haben. Wann dieser Airbus A350-100 wieder in den kommerziellen Liniendienst gestellt werden kann ist noch unklar.

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Air Baltic flog im letzten Jahr nachhaltiger

Die lettische Fluggesellschaft konnte den Verbrauch von nachhaltigem Flugkraftstoff (SAF) im Vergleich zu den SAF-Mengen im Jahr 2020 um 20 Prozent steigern. „Unsere Vision sieht vor, dass wir ein nachhaltiger Carrier im EU-Luftfahrtmarkt werden. Wir bei Air Baltic glauben, dass SAF eine entscheidende Rolle bei der Sicherung der Zukunft der Luftfahrtindustrie spielen und allen Beteiligten helfen wird, ihre Auswirkungen auf die Umwelt zu verringern“, so Airline-Chef Martin Gauss. Im neuen Jahr werde der Einsatz von SAF auch weiter zunehmen. Am 28. Dezember 2021 wurde der Flug BT302 der lettischen Fluggesellschaft von Helsinki nach Riga mit einer Zuteilung von 37 Prozent Sustainable Aviation Fuel und 63 Prozent konventionellem fossilen Flugbenzin durchgeführt. Es war der bisher höchste SAF-Anteil, der von Air Baltic in einem einzigen Flug eingesetzt wurde.

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OE-LDE: Das war’s für den A319 bei Austrian Airlines

Bei Austrian Airlines endet mit der Ausflottung der OE-LDE, dem letzten Airbus A319 eine weitere Ära. Das Flugzeug wird künftig bei der Konzernschwester Lufthansa Cityline fliegen und hatte am 1. Jänner 2022 den letzten kommerziellen AUA-Einsatz. Dieses Muster stieß als Nachfolger für die damals in die Jahre gekommenen McDonnell Douglas MD-80 zur Flotte von Austrian Airlines. Während der Corona-Pandemie bewährte sich der kleinste Airbus, den die Lufthansa-Tochter hatte. Besonders im Zusammenspiel mit der mittlerweile ausgeflotteten de Havilland Dash 8-400 und dem Embraer 195 wurden zeitweise fast alle Europa-Routen bedient. Die Ausflottung der einst sieben Airbus A319 war bereits vor der Krise beschlossene Sache und wurde wiederholt bestätigt. Mitte des Jahres 2021 wurde mit der schrittweisen Herausnahme aus dem Flugbetrieb begonnen. Die Maschinen wechseln zur Konzernschwester Lufthansa Cityline und bleiben somit im Kranich-Konzern. Die sieben Airbus A319 befinden sich indirekt im Eigentum von Austrian Airlines. Formell ist die AUA Leasingnehmer und offizieller Eigentümer sind Tochterfirmen, so genannte Objektgesellschaften. Das ist eine alltägliche Konstruktion in der Luftfahrt, die von fast allen Airlines angewandt wird. Austrian Airlines wollte sich wiederholt nicht dazu äußern, ob Lufthansa Cityline lediglich neuer Leasingnehmer ist oder ob innerhalb des Konzerns ein Verkauf stattfindet. Ein Zusammenhang zwischen der A319-Ausflottung und der kürzlichen Rückzahlung eines Teils des staatlich garantierten Kredits besteht nicht. Die Flotte von Austrian Airlines wurde unter Berücksichtigung der zuletzt getätigten Ausflottungen auf die Muster Airbus A321 und A320, Embraer 195, Boeing 767 und 777 “bereinigt”. Da man – auch aufgrund der Corona-Pandemie – keine “Ersatzflugzeuge” eingeflottet hat,

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Deutschland stuft Länder zu Hochrisikogebieten zurück

Die Bundesregierung hat die wegen der starken Ausbreitung der Omikron-Variante verhängten Einreisebeschränkungen für Großbritannien, Südafrika, Namibia und sechs weitere afrikanische Staaten gelockert. Die neun Länder, zu denen auch Botsuana, Eswatini, Lesotho, Malawi, Mosambik und Simbabwe gehören, werden ab Dienstag von Virusvariantengebieten zu Hochrisikogebieten zurückgestuft, wie die Tagesschau berichtet. Fluggesellschaften durften zuletzt aus den Ländern im Wesentlichen nur noch deutsche Staatsbürger oder in Deutschland lebende Personen nach Deutschland befördern. Die Regel galt auch für den Bahn- oder Schiffsverkehr. Für Einreisende aus Virusvariantengebieten gilt zudem eine zweiwöchige Quarantänepflicht – auch für Geimpfte und Genesene. Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien.

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Südafrika: Jetstream-Propeller gebrochen und in Kabine gekracht

Ein Charterflug der südafrikanischen Regionalfluggesellschaft SA Airlink erlitt am Montag einen Vogelschlag, der zum Bruch eines Propellerblatts der Jetstream 41 mit der Registrierung ZS-NRJ führte. Das “Bruchstück” durchschlug die Außenwand und ist in den Passagierraum geraten. Es kommt sehr selten vor, dass Propellerblätter brechen und noch dazu in die Kabine gelangen. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit haben diese so einiges an Kraft und somit sind Durchschläge in den Passagierraum durchaus gefährlich. Passiert ist im konkreten Fall zum Glück nichts, denn das kleine Turbopropflugzeug konnte sicher bei der Venetia-Mine in Südafrika landen. Laut lokalen Berichten kollidierte während dem Landeanflug ein größerer Vogel mit dem rechten Propeller der ZS-NRJ. Dadurch brach ein Blatt ab und krachte in die Kabine. Fotos, die in sozialen Medien veröffentlicht wurden, zeigen das nicht unerhebliche Ausmaß der Beschädigung. Die Jetstream 41 konnte sicher landen und die Fluggäste haben das Turbopropflugzeug unverletzt verlassen können. Der Vorfall ereignete sich am 3. Jänner 2022.

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Turkish Airlines fliegt im Sommer dreimal täglich nach Belgrad

Die türkische Fluggesellschaft hat Belgrad derzeit zweimal täglich im Flugangebot. Das reicht dem Carrier aber noch nicht. Denn mit dem 27. März 2022 werden die beiden Destinationen sogar dreimal täglich miteinander verbunden. Damit erhöht der Carrier seine Präsenz in Belgrad ab der Sommersaison. Die serbische Hauptstadt ist ohnehin bestens mit der türkischen Metropole vernetzt. Neben den eigenen Linienflugverbindungen nutzt Turkish Airlines auch Codeshares auf den täglichen Flügen von Air Serbia zwischen den beiden Städten. Insgesamt erhöht sich damit die wöchentliche Frequenz auf 28 Verbindungen. Hinzu kommen vier wöchentlichen Rotationen zum Flughafen Istanbul-Sabiha Gökçen – dem zweitgrößten Verkehrsflughafen des Landes. Diese Flüge werden von Pegasus Airlines durchgeführt.

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Edelweiss stellt 150 neue Cabin Crew Member ein und erweitert ab Sommer 2022 die Flotte

Die Schweizer Fluggesellschaft stellt 150 neue Cabin Crew Member ein. Der erste Initial Training Course hat bereits in diesen Tagen begonnen. Für die Kurse im März, April, Mai und Juni sind noch Plätze frei. „Voraussetzung ist zum Zeitpunkt des Eintrittes eine erfolgreich abgeschlossene Grundbildung(Berufsausbildung, Matura/Abitur etc.) sowie eine kundenorientierte Einstellung mit überdurchschnittlicher Dienstleistungsbereitschaft, Freude am Umgang mit Menschen, Herzlichkeit und Einfühlungsvermögen“, informiert das Unternehmen. Zwei zusätzliche Airbus A320 im Sommer 2022 Darüber hinaus stoßen zwei Flugzeuge des Typs Airbus A320 zur Flotte des Carrier dazu. Die Flieger werden ab Sommer 2022 für den Kurz- und Mittelstreckenverkehr ab Zürich eingesetzt. Somit stehen jetzt bei der Fluglinie insgesamt 16 Flugzeuge – davon 12 Airbus A320 und 4 Airbus A340 – im Fuhrpark. Dieser Ausbau sei nötig, um das erhöhte Flugangebot im neuen Jahr stemmen zu können. Demnach wurde die Anzahl der Flüge auf der Kurz- und Mittelstrecke im Vergleich zum Sommer 2021 um 16 Prozent erhöht, das Langstrecken-Programm entspricht gar einer Steigerung von 185 Prozent.

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Wegen Quarantäne-Regeln: Cathay musste alle Frachtflüge absagen

Die Fluggesellschaft Cathay Pacific sieht sich nicht mehr in der Lage Langstrecken-Frachtflüge durchzuführen. Hintergrund ist, dass die chinesische Sonderverwaltungszone die Quarantänezeit für Besatzungen, die im Ausland waren, von drei auf sieben Tage erhöht hat. Damit geht dem Carrier schlichtweg das Personal aus. Auslöser für die Verschärfung ist nur ein einziger Coronafall. Ein nicht näher bezeichnetes Cockpitmitglied soll fünf Tage nach seinem Flugdienst positiv getestet worden sein. Dies nahm die Regierung der Sonderwirtschaftszone zum Anlass dafür, dass Crews nun nach jedem Auslandsdienst länger in Absonderung müssen. Operativ führt das dazu, dass Cathay Pacific mittlerweile so akuten Personalmangel hat, dass man sämtliche Langstreckenflüge, die man mit Cargo-Maschinen und so genannten Preightern durchgeführt hat, temporär eingestellt hat. Man will nun den Closed-Loop-Betrieb aktivieren, jedoch bedarf dies so einiges an Vorlaufzeit. Dazu Flugbetriebsleiter Christ Kempis in einem Anschreiben an die Belegschaft: „Wir können nicht über Nacht auf Closed-Loop-Betrieb übergehen und müssen eine Verschnaufpause einlegen, um alle Abhängigkeiten, einschließlich der kritischen Verfügbarkeit von Hotelzimmern, vollständig zu berücksichtigen“. Geplant ist derzeit, dass voraussichtlich am 6. Jänner 2022 die Frachtflüge wieder anlaufen sollen. Dazu will man Crewmitglieder nach Los Angeles entsenden und auch die dortige Pilotenbasis reaktivieren.  Anders ausgedrückt: Man versucht mit Hilfe von Fahrzeugführern, die im Ausland stationiert sind, die angespannte Lage ein wenig zu lindern. Cathay Pacific gilt im Cargobereich als fünftgrößter Anbieter der Welt. Das Unternehmen war einst die Vorzeige-Airline Hongkongs, jedoch war man bereits vor der Coronakrise stark angeschlagen, denn die langwierigen Proteste haben sich nicht nur nachteilig auf die Nachfrage ausgewirkt, sondern

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