Januar 7, 2022

Weitere Artikel aus der Rubrik

Januar 7, 2022

18 Jahre nach dem Absturz: Ehemaliger Flash-Airlines-Chef in Frankreich angeklagt

Der Absturz von Flash Airlines Flug 7K 604 ereignete sich bereits im Jahr 2004. DIe Airline existiert schon längst nicht mehr, jedoch werden  nun in Frankreich der damalige Firmenchef Mohamed Nour sowie weitere ehemalige Manager angeklagt. Am 3. Jänner 2004 sollte Flash Airlines mit der SU-ZCF von Sharm el Sheikh über Kairo nach Paris fliegen. Rund drei Minuten nach dem Start stürzte die Boeing 737-300 aus bis heute ungeklärter Ursache ins Rote Meer. Alle Besatzungsmitglieder und die Crew kamen dabei ums Leben. Die meisten der 148 Personen waren französische Staatsbürger auf dem Rückweg aus dem Ägypten-Urlaub. Das Ermittlungsverfahren wurde ursprünglich eingestellt, jedoch ordnete ein Berufungsgericht die Wiederaufnahme an. Unter anderem habe die Staatsanwaltschaft verabsäumt ausführliche Erklärungen vom ehemaligen Geschäftsführer von Flash Airlines einzuholen. Im September 2019 wurde das Ermittlungsverfahren wieder aufgenommen. Laut Informationen der Agentur AFP wurde dem ehemaligen Flash-Airlines-Chef, Mohamed Nour, am 16. Dezember 2021 die Anklage postalisch zugestellt. Ihm wird unter anderem vorgeworfen, dass Besatzungsmitglieder ohne erforderliche Qualifikation und/oder Ausbildung an Bord gewesen sein sollen. Auch soll es Verstöße bei den Ruhezeiten gegeben haben. Auch wurden in der Europäischen Union bei Vorfeldkontrollen zahlreiche Sicherheitsmängel gefunden. Die genaue Unfallursache konnte jedoch nie aufgeklärt werden, so dass verschiedene Theorien kursieren.

weiterlesen »

Förderabrechnungen frisiert: Air Europa muss 14 Millionen Euro zurückzahlen

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa muss aufgrund einer Gerichtsentscheidung rund 14 Millionen Euro an Fördergeldern zurückbezahlen. Dem Unternehmen wurde vorgeworfen, dass auf geförderten Strecken den Regionalregierungen höhere Ticketpreise vorgegaukelt wurden, jedoch den Einwohnern ein geringerer Betrag verrechnet wurde. Unter anderem die Balearan, Ceuta und Melilla subventionieren die Festland-Reisen ihrer Einwohner. Auf den innerspanischen Flügen muss während der Buchung die Resident-Nummer angegeben werden und dann reduziert sich der Flugpreis. Die Differenz wird von den jeweiligen Regionalregierungen aufgezahlt. Und genau da liegt das Problem: Das spanische Höchstgericht stellte fest, dass Air Europa gegenüber den Residents einen weit niederigen Preis verrechnete als jener, der bei den Regionalregierungen für die Ausbezahlung der Differenz angegeben wurde. Dem Carrier wurde vorgeworfen, dass man in betrügerischer Absicht falsche Abrechnungen vorgelegt habe. Das Gericht teilte die Ansicht und ordnet die Rückzahlung von 14 Millionen Euro an. Je nach Region bekommen Bewohner von Inseln oder abgelegenen Gebieten wie Ceuta und Melilla einen Zuschuss von bis zu 50 Prozent auf Flüge zum spanischen Festland. Damit soll sichergestellt werden, dass beispielsweise Termine in der Hauptstadt wahrgenommen werden können und die Reisekosten leistbar bleiben. Im konrekten Fall, mit dem sich das spanische Höchstgericht zu befassen hatte, ging es den Zeitraum Jänner 2009 bis September 2010. Die Entscheidung hat sich länger hingezogen, da der Fall in Spanien durch sämtliche Instanzen gegangen ist.

weiterlesen »

Wegen Omikron: Emirates muss Bordbars erneut dicht machten

Die Boardbars von Golfcarrier Emirates zählen zu den Highlights der Airbus-A380-Flotte. Seit dem Beginn der Corona-Pandemie können Passagiere der First- oder Business-Class diese aber immer seltener nutzen. Der Carrier musste diese nämlich erneut dicht machen. Kurz nach dem Beginn der Corona-Pandemie schloss Emirates Airline auf Anordnung der Behörden der Vereinigten Arabischen Emirate die Lounges im Oberdeck der A380-Flotte. Erst im Oktober 2020 erhielt man die Genehmigung für die Wiedereröffnung. Damit ist nun – zumindest vorläufig – wieder Schluss. Emirates Airline darf die Bordbars, die bei Passagieren durchaus beliebt sind, erneut nicht betreiben. Hintergrund ist die Omikron-Corona-Variante. Das Unternehmen entschuldigt sich in einer Erklärung für die Unanehmlichkeiten die den Passagieren durch diese Maßnahme entstehen. Die Sicherheit und Gesundheit von Crew und Fluggästen habe aber oberste Priorität. Ebenso gestrichen werden übrigens die so genannten Welcome-Drinks.

weiterlesen »

Bentour Reisen: Gratis-Transfers für Türkei-Urlauber inkludiert

Der Reiseveranstalter Bentour Reisen inkludiert bei Pauschalreisen in die Türkei ab sofort Privattransfers zwischen Flughafen und Urlaubsunterkunft. Das Angebot gelte für mindestens zwei gemeinsam reisende Gäste, die im Zeitraum 1. Februar bis 30. Juni Urlaub in den Regionen Lara, Kundu, Belek oder in einem Stadthotel im Zentrum von Antalya untergebracht sind, informiert Touristik-Aktuell. Als weitere, bereits bestehende Services bietet das Reiseunternehmen für die Rückreise eine schnelle und bequeme Abfertigung am Airport Antalya inklusive Lounge-Zugang für 39 Euro sowie die An- und/oder Abreise über das Privat-Terminal mit eigener Passkontrolle, Lounge-Zugang und Direkttransfer zum Flugzeug an. Kostenpunkt hierbei: 129 Euro.

weiterlesen »

Kanada: Air Transat reduziert Winterflugplan um 30 Prozent

Die Omikron-Corona-Variante hat auch Auswirkungen auf den Winterflugplan 2021/22 der kanadischen Air Transat. In etwa ein Drittel aller Verbindungen werden gestrichen und aus dem Verkauf genommen. Der Carrier begründet die Kapazitätsrücknahme in erster Linie mit Omikron und den aktuellen Rekord-Neuinfektionszahlen in Kanada. Dies wird sich äußerst nachteilig auf die Nachfrage aus, so dass Anpassungen im Flugplan notwendig sein sollen. Vorerst hat man bis inklusive 25. Feber 2022 Kapazität herausgenommen, betont jedoch, dass bei Bedarf auch für die Zeit danach reduziert werden könnte. Erst kürzlich gab Air Transat bekannt, dass das seit langer Zeit bestehende Codeshare-Abkommen mit dem Mitbewerber Westjet ausgedehnt werden soll. Firmenchef Annick Guérard verfolgt eine Allianz-Strategie, zu der in den nächsten Wochen weitere Details kommuniziert werden sollen. Ursprünglich wollte der Mitbewerber Air Canada übernehmen, jedoch platzte der Deal unter anderem aufgrund wettbewerbsrechtlicher Bedenken der EU-Kommission.

weiterlesen »

MUC: Winterdienst steht bereit

Für das kommende Wochenende sind die ersten Schneefälle des neuen Jahres angekündigt. Um auch unter diesen Witterungsbedingungen rund um die Uhr einen sicheren Flugbetrieb zu gewährleisten, steht am Münchner Airport von Anfang November bis Mitte April der Winterdienst bereit. Bei Eis und Schnee rückt die Winterdienst-Kolonne am Airport aus. Sie umfasst 181 Fahrzeuge, darunter 66 Traktoren aus dem Umland. Insgesamt sind im Winterdienst mehr als 630 Männer und Frauen im Einsatz, von denen rund 540 aus der Landwirtschaft und von Fuhrunternehmen aus der Region kommen. Pro Schicht sorgen bis zu 190 Einsatzkräfte für schnee- und eisfreie Flächen innerhalb des Flughafenzauns. In diesem Winter musste der Winterdienst des Airports bereits an 22 Tagen ausrücken, informiert der Flughafen. Nicht nur die Verkehrsflächen des Airports müssen in der kalten Jahreszeit in einem betriebssicheren Zustand gehalten werden: Auch die Flugzeuge müssen vor dem Start von Schnee und Eis befreit werden. Das übernehmen die sogenannten „Eisbären“ der Gesellschaft für Enteisen und Flugzeugschleppen am Flughafen München mbH (EFM), einer Tochtergesellschaft der Deutschen Lufthansa AG und der Flughafen München GmbH. „Eisbären“ sind Spezialfahrzeuge, die unmittelbar vor dem Start Enteisungsmittel auf die Flugzeuge sprühen. Bis zu 15.000 Flugzeuge – vom Learjet bis zum Airbus A380 – enteist die EFM pro Jahr. Das verbrauchte Enteisungsmittel wird aufgefangen und zu einem Großteil recycelt. 

weiterlesen »

Mailand-Barcelona-Mailand: Singapore Airlines legt Fünfte-Freiheit-Strecke auf

Das Star-Alliance-Mitglied Singapore Airlines legt innerhalb von Europa eine zweite Fünfte-Freiheit-Strecke auf. Dabei handelt es sich um eine Verbindung zwischern Mailand und Barcelona (vice versa). Diese soll mir Airbus A350-900 bedient werden. Ab 17. Jänner 2022 legt Singapore Airlines die Flüge zwischen Mailand (Malpensa) und Barcelona zusammen. Sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückflug wird mit Zwischenstopp geflogen. Das hat zur Folge, dass Singapore Airlines im Rahmen der Fünften Freiheit auch innereuropäisch Passagiere befördern wird. Derzeit ist geplant, dass Mailand-Barcelona-Mailand an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag angeboten werden soll. Aviation.Direct hat auf einer anderen Fünfte-Freiheit-Strecke das “Europa-Produkt” von Singapore Airlines genauer unter die Lupe genommen. Näheres dazu unter diesem Link. Der Fünfte-Freiheit-Flugplan auf einen Blick: SQ378 Mailand Malpensa-Barcelona 0715-0850 SQ379 Barcelona-Mailand Malpensa 1010-1150

weiterlesen »

Red Sea Hotels in Port Ghalib müssen dicht machen

Die zum Reiseveranstalter ETI gehörenden Red Sea Hotels müssen bis auf Weiteres auf ihre drei Häuser im ägyptischen Touristenort Port Ghalib in der Nähe von Marsa Alam verzichten. aut einer Mitteilung auf der ETI-Website sind die Anlagen The Palace Port Ghalib, Siva Port Ghalib und Port Ghalib Resort bereits kurz vor Weihnachten geschlossen worden. Grund sei, dass das Unternehmen die Hotellizenz vom Tourismusministerium im Moment nicht verlängert bekomme, obwohl alle notwendigen Unterlagen und Zertifikate rechtzeitig und vollständig eingereicht worden seien. „Wir können Ihnen somit aktuell keinen Urlaub in einem der Red Sea Hotels in Port Ghalib anbieten. Wir bedauern diese Situation außerordentlich und sind zutiefst betroffen von dem Vorgehen“, heißt es von ETI. Urlauber, die eines der betroffenen Hotels gebucht haben, seien vom Veranstalter kontaktiert und Ihnen eine Urlaubsalternative in Hurghada oder Makadi Bay unterbreitet worden. Die seit mehr als 30 Jahren bestehende und von ETI exklusiv vermarktete Hotelkette hatte im März 2015 die drei Häuser in Port Ghalib eröffnet.

weiterlesen »

Carnival lässt runderneuerte Radiance in See stechen

Die Reederei Carnival Cruise Line hat das Kreuzfahrtschiff Carnival Victory für rund 200 Millionen U.S.-Dollar umbauen lassen. Auch einen neuen Namen hat das Schiff bekommen, denn Lucille O’Neal, Mutter des Baketballers Shaquille O’Neal, taufte es auf “Carnival Radiance”. Das modernisierte Kreuzfahrtschiff ist für rund 3.000 Passagiere ausgelegt und wird vorerst in Long Beach stationiert. Von dort aus sollen kurze Ausfahrten mit einer maximalen Dauer von etwa vier Tagen angeboten werden. Auf den Touren fährt die nunmehrige Radiance entlang der U.S.-Westküste sowie in Richtung Mexiko. Kürzlich stellte Carnival Cruise Line mit der Mardi Gras ein neues Flaggschiff in Dienst. Dieses war das erste, das die neue Livery der Reederei trägt. Die Radiance bekam im Zuge der 200 Millionen Dollar schweren Modernisierung ebenfalls das neue Farbenkleid verpasst.

weiterlesen »

Israel gestattet wieder Reisen in fast alle Länder

Israel will trotz des weltweiten Omikron-Ausbruchs wieder Reisen in fast alle Länder erlauben. Auch die USA, Großbritannien und die Schweiz sollten wieder von der Liste der „roten“ Länder genommen werden, so der ORF. Das zuständige Ministerium wies aber auch darauf hin, dass in vielen Ländern die Infektionszahlen höher liegen als in Israel, weshalb man „nicht ohne guten Grund dorthin reisen“ solle. Israel hatte nach Entdeckung der Omikron-Variante des Coronavirus zunächst strenge Reisebeschränkungen verhängt. Diese sind jedoch nach Expertenansicht nicht mehr hilfreich, weil sich Omikron inzwischen auch innerhalb Israels stark ausgebreitet hat.

weiterlesen »