Januar 7, 2022

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Januar 7, 2022

Vereinigtes Königreich erleichtert Geimpften die Einreise

Das Vereinigte Königreich verlangt seit 7. Jänner 2022 von vollständig geimpften Personen kleinen zusätzlichen PCR-Test, der bei einer möglichen Einreisekontrolle vorgelegt werden müsste. Der Test, der unmittelbar nach der Ankunft angetreten werden muss, bleibt aufrecht. Die Quarantäne entfällt allerdings. Ab Sonntag wird es für vollständig Geimpfte noch eine Erleichterung geben, denn anstatt PCR-Tests sind für den “Ankunftstest” auch Antigen-Schnelltests zulässig. Dies gilt jedoch ausschließlich für vollständig geimpfte Personen, denn für Ungeimpfte gelten stark abweichende Bestimmungen. So müssen diese weiterhin vor dem Abflug einen Coronatest durchführend und den negativen Befund bei einer etwaigen Kontrolle vorlegen. Nach der Einreise müssen an den Tagen zwei und acht PCR-Tests auf eigene Kosten vorgenommen werden. Ungeimpfte müssen eine zehntägige Quarantäne einhalten.

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Lufthansa Group will auch 2022 junge Menschen fördern

Im neuen Jahr werden deutschlandweit 500 Interessierte eine Ausbildung oder ein duales Studium im Lufthansa Konzern beginnen können. An 16 verschiedenen Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz bietet der Aviation-Konzern derzeit 28 klassische Ausbildungswege an. Hinzu kommen verschiedene duale Studiengänge sowie drei Traineeprogramme. Unter anderem stehen Fluggerätmechaniker, Hotelfach- oder Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistungen zur Wahl. Größter Ausbildungsbereich innerhalb des Konzerns ist die Lufthansa Technik Gruppe mit Sitz in Hamburg. Sie bietet im Jahr 2022 rund 290 Stellen für duale Studiengänge und Ausbildung in luftfahrttechnischen, logistischen und industriellen Berufsbildern. „Die Lufthansa Group ist nach wie vor besonders attraktiv und für viele junge Menschen der Wunscharbeitgeber. Vergangenes Jahr gingen trotz Krise tausende Bewerbungen im Karriereportal ein. Umso mehr freut es mich, dass wir dieses Jahr rund 500 jungen Menschen die Chance auf einen Berufseinstieg bieten zu können“, so Michael Niggemann, Vorstand Personal und Recht, Deutsche Lufthansa AG.

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Norwegian Cruise Line sagt Ausfahrten von acht Schiffen ab

Die Reederei Norwegian Cruise Line sagt Kreuzfahrten, die mit insgesamt acht Schiffen geplant waren, ab. Das Unternehmen begründet die Entscheidung mit der aktuellen Lange rund um Einreise- und Quarantäne in verschiedene Länder. Betroffen sind die Ausfahrten der Norwegian Pearlcrusises, Skycruises, Americacruises, Jade, Sun, Star und Spirit. Ebenso wurde bei der Getaway eine Fahrt am 5. Jänner 2022 abgesagt. “Wir verstehen die Unannehmlichkeiten und die Frustration, die diese Unterbrechung verursachen kann, und danken unseren treuen Gästen und Reisebüropartnern für ihr anhaltendes Verständnis. Wir werden gegebenenfalls zusätzliche Informationen teilen. Während wir uns weiterhin durch das fließende öffentliche Gesundheitsumfeld navigieren und uns gleichzeitig darauf konzentrieren, allen an Bord ein sicheres Erlebnis zu bieten, haben wir die schwierige Entscheidung getroffen, die Reise der Norwegian Getaway am 5. Januar 2022 aufgrund von COVID-bedingten Umständen abzusagen.”, so Norwegian Cruise Line in einer Medienerklärung.

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2021: Air Baltic befördert 21 Prozent mehr Passagiere

Die lettische Fluggesellschaft hat im vergangenen Jahr 1.628.000 Fluggäste an Bord begrüßt – 21 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Insgesamt führte die Fluggesellschaft 23.440 Flüge aus allen drei baltischen Staaten durch. „Im Jahr 2021 haben wir uns auf die Bereitstellung einer effizienten Konnektivität in und aus dem Ostseeraum konzentriert. Wir haben unser Streckennetz um wichtige Ziele sowohl für den Freizeit- als auch für den Geschäftsverkehr erweitert, die von unseren Passagieren stark nachgefragt werden. Die Eröffnung unserer neuen Basis in Tampere (Finnland) in diesem Frühjahr wird noch mehr Konnektivitätsmöglichkeiten in der nordischen Region eröffnen. Konnektivität steht im Mittelpunkt unseres Handelns und leistet einen entscheidenden Beitrag zur lettischen Wirtschaft“, so Airline-Chef Martin Gauss.

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Lübeck Air holt sich über Air Alsie Embraer 190 von German Airways

Die Zeitfracht-Tochter German Airways wird künftig auch für Lübeck Air fliegen. Im Sommerflugplan 2022 wird ein Embraer 190 samt Crew im Wetlease für Air Alsie fliegen. Das dänische Unternehmen setzt dann den Regionaljet unter der Marke Lübeck Air im Charter ein. Die Destinationen Dublin, Krakau, Ibiza, Menorca, Korsika und Sardinien sowie Zadar, die Kanalinseln, Reflavik und Bergen sollen auch mit Embraer 190 angesteuert werden. „Wir sind vor eineinhalb Jahren mit einer ATR 72-500 an den Start gegangen und verbinden Lübeck mit Bern, München, Stuttgart und Salzburg. Für einige der neuen Strecken ist es nun sinnvoll, auf einen Jet zu setzen“, so Lübeck Air Geschäftsführer Jürgen Friedel. Jetzt steht fest, mit welchem Fluggerät diese Strecken geflogen werden: „Es wird eine E190 der German Airways sein. Wir wachsen mit Augenmaß. Der entsprechende Wet-Lease-Vertrag zwischen den Partnern German Airways, Air Alsie und Lübeck Air wurde heute unterzeichnet“. Der Regionaljet von German Airways wird auf dem Flughafen Lübeck stationiert werden. Dazu Maren Wolters, Geschäftsführerin der Zeitfracht-Tochter: “Mit dem Erwerb des Flughafen Rostock haben wir unsere Position im Norden Deutschlands gestärkt. Die nun beginnende Zusammenarbeit mit der Lübeck Air passt wunderbar ins Konzept, da die Wartung unserer Flugzeuge von Köln nach Rostock verlagert wird und wir damit in direkter Nähe des Lübecker Flughafens sind.“

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Ryanair macht Basis Frankfurt am Main dicht

Ryanair macht die erst vor einigen Jahren eröffnete Basis Frankfurt am Main zum 31. März 2022 wieder dicht. Die fünf vor Ort stationierten Flugzeuge werden abgezogen. Der Billigflieger wirft Airportbetreiber Fraport vor, dass dieser die Gebühren erhöhen würde. Ryanair und Wizz Air wurden vor einiger Zeit mit Incentives nach Frankfurt am Main gelockt. Das passte Platzhirsch Lufthansa so ganz und gar nicht in den Kram, den man machte nicht nur öffentlich Stimmung gegen die Mitbewerber, sondern versuchte das Incentive-Programm auch juristisch zu bekämpfen. Letztlich stellten sich beide Billigflieger als wenig nachhaltig heraus, denn beide haben sich nach recht kurzer Zeit wieder verabschiedet. Mit dem Terminal 3 errichtet die Fraport AG eine Abfertigungshalle, die explizit für Billigflieger gedacht war. Es bleibt daher abzuwarten, ob es beispielsweise bei Ryanair und/oder Wizz Air zu einem späteren Zeitpunkt zu einem Umdenken kommen wird. Kurzfristig werden die Iren jedenfalls die Station Frankfurt am Main aufgeben. In einer Aussendung schreibt Ryanair unter anderem, dass die Flughafengebühren an Deutschlands größtem AIrport “nicht mehr wettbewerbsfähig” sein sollen. Man unterstellt der deutschen Bundesregierung, dass diese beispielsweise Lufthansa protegieren würden, “anstatt diskriminierungsfreie Verkehrsrückgewinnungsprogramme einzuführen, die allen Fluggesellschaften offenstehen”. Die in Frankfurt vorgehaltenen Flugzeuge sollen künftig ab anderen Airports eingesetzt werden. Das Personal, das bei der Tochtergesellschaft Malta Air beschäftigt ist, steht nun vor der Wahl an eine andere Basis zu wechseln. Wenn man das nicht möchte oder kann, droht die Kündigung. Bereits verkaufte Flugtickets sollen in den nächsten Tagen rückerstattet werden, so Ryanair in einer Aussendung. “Wir sind enttäuscht, dass

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Münster/Osnabrück war 2021 um 62 Prozent besser als im Coronajahr I

Der deutsche Flughafen Münster/Osnabrück zählte im kürzlich abgelaufenen Jahr 2021 insgesamt 362.106 Passagiere. Im direkten Vergleich mit Corona Jahr I (2020) konnte sich der Airport um 62 Prozent verbessern. Allerdings liegt man weiterhin stark unter dem Vorkrisenniveau. Die meisten Fluggäste verzeichnete der Flughafen Münster/Osnabrück in Richtung dem türkischen Antalya. Auf dieser Route waren 89.000 Passagiere unterwegs. Palma de Mallorca befindet sich mit 78.000 Reisenden auf Platz Zwei. München, das überwiegend von Umsteigern genutzt wurde, brachte es mit 60.000 Fluggästen auf den dritten Stockerlplatz. Gegenüber dem Coronajahr I verzeichnete der FMO einen neunprozentigen Zuwachs im Bereich der Flugbewegungen. Gezählt wurden im Jahr 2021 insgesamt 32.844 Starts und Landungen. Das Frachtaufkommen stieg um 22 Prozent auf 13.340 Tonnen.

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Panne am HAM: Smartwings konnte 177 Kreuzfahrer nicht nach Teneriffa fliegen

Eigentlich wollten 177 Passagiere aus Köln und Hamburg am über Weihnachten und Neujahr eine Kreuzfahrt mit der von Tui betriebenen Mein Schiff 3 ab Teneriffa antreten. Doch dazu kam es nie, denn die Charterfluggesellschaft Smartwings brachte die Urlauber nicht rechtzeitig auf die spanische Insel. Geplant war, dass von Köln/Bonn aus über Hamburg nach Teneriffa geflogen werden sollte. Allerdings funktionierte bei Flug QS 3598  nicht alles wie geplant, so dass die 177 Kreuzfahrer nicht an Bord gehen konnten. Die Mein Schiff 3 war schon längst in See gestochen und auch ein späteres Zusteigen auf einer anderen Insel brachte man sprichwörtlich nicht auf die Kette. Gegenüber dem Portal “Schiffe und Kreuzfahrten” erklärte die Reederei Tui Cruises unter anderem: “Aufgrund operativer Herausforderungen konnte der Smartwings-Flug QS 3598 von Köln über Hamburg nach Teneriffa Süd am 23.12. nicht in Hamburg abfliegen. Wir haben alles versucht, um für die 177 TUI Cruises Gäste eine alternative Anreisemöglichkeit zu organisieren, damit diese ihre geplante Kreuzfahrt mit der Mein Schiff 3 ab Santa Cruz / Teneriffa antreten können. Dies war trotz aller Bemühungen leider nicht möglich. Daher mussten wir den Gästen schweren Herzens ihre Reise absagen. Sofern notwendig, wurde für Gäste eine Hotelübernachtung in Hamburg organisiert. Für alle Gäste aus Köln wurde ein Rücktransport von der Fluggesellschaft organisiert.” Die Fluggesellschaft Smartwings sieht die Problematik nicht bei sich selbst, sondern im Bereich der Abfertigung. Gegenüber “Schiffe und Kreuzfahrten” erklärte Petr Čeněk,Director Ground Operations bei Smartwings unter anderem:  “Wir müssen die Behauptung, dass hinter dem Problem dieses Fluges und dem

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USA: Atlas Air bestellt vier weitere B777F

Die Frachtfluggesellschaft Atlas Air flottet vier weitere Boeing 777 Cargoflugzeuge ein und erweitert damit die Teilflotte auf 18 Exemplare. Man ortet einen erhöhten Bedarf im BEreich Online-Handel und stockt daher die Kapazität auf. Das U.S.-amerikanische Luftfahrtunternehmen ist einer der weltgrößten Boeing 747F-Operators. Zur Flotte zählen 45 B747-400 und vier B747-8F. Man wird auch das vermutlich letzte Exemplar, das jemals gebaut werden soll, erhalten. Unabhängig davon hat man sich zur Aufstockung der 777F-Flotte entschieden und vier weitere Exemplare bestellt. “Wir freuen uns, unsere Flotte und unser Serviceangebot für unsere bestehenden und zukünftigen Kunden mit diesen vier neuen 777 zu erweitern. Mit dem besten Team der Branche sowie unserem Fokus auf Innovation und umsichtigem Flottenmanagement bedient Atlas die sich entwickelnden Anforderungen der globalen Lieferkette und bietet unseren Kunden einen Mehrwert”, erklärt Atlas-Air-CEO John W. Dietrich.

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Swan Hellenic schickt SH Minerva auf Antarktis-Reise

Die zypriotische Reederei Swan Hellenic schickt ebenfalls ein Expeditions-Kreuzfahrtschiff, das mit besonderem Luxus punkten soll, in See. Die “SH Minerva” ist bereits in Richtung Antarktis in See gestochen und kann maximal 152 Fahrgäste befördern. Mit diesem Schiff will die Reederei im Segment der Expeditionen mitmischen. Deshalb ist der Besatzung ein entsprechendes Team, das mit den Fahrgästen entsprechende Ausflüge und Erkundungen gestalten soll, beigestellt. Die “SH Minerva” ist 113 Meter lang und mit einem verstärkten Rumpf der Polarklasse V ausgerüstet. Den Passagieren stehen 72 Kabinen und Suiten zur Verfügung. Speisen und Getränke werden in drei Restaurants ausgegeben. Hinsichtlich Wellness hat dieses Schiff auch einiges zu bieten, denn beispielsweise gibt es einen beheizten Outdoor-Pool, der auch in eisiger Kälte genutzt werden kann sowie eine Sauna, die laut Reederei einen spektakulären Ausblick bieten soll. Für Swan Hellenic sind die für heuer geplanten Antarktis-Touren jedoch nur der Auftakt von einem großen Einstieg in dieses Segment. Mit der “SH Vega” soll noch im Laufe dieses Jahres ein zweites Expeditionsschiff in Dienst gestellt werden. Ein drittes Exemplar, das deutlich größer sein wird, soll gegen Ende 2022 eingeflottet werden.

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