Januar 7, 2022

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Januar 7, 2022

Austrian Airlines holt B777 OE-LPD aus dem Dornröschenschlaf

Vor knapp einem Jahr entschied sich Austrian Airlines die Boeing 777 mit der Registrierung OE-LPD ins so genannte Long-Time-Storage nach Teruel zu schicken. Nun soll das Langstreckenflugzeug nach Wien zurückgeholt, gewartet und wieder in den Liniendienst gestellt werden. Mangels Nachfrage, die in erster Linie den zum Teil harten Einreise- und Quarantänebestimmungen geschuldet waren, entschied sich die AUA-Geschäftsführung dafür, dass die OE-LPD in Spanien auf bessere Zeiten warten muss. Für diese B777 werden diese nun kommen, berichtet Austrian Wings. In einer Fotogalerie ist dieses Flugzeug kurz nach dem Abstellen zu sehen. Eine Sprecherin bestätigte den Medienbericht unter anderem mit den Worten: “Voraussichtlich Ende Jänner, Anfang Februar wird das Flugzeug aus Teruel ausgeflogen und einem umfassenden Check unterzogen. Anschließend erfolgt die Wiedereinflottung”. Die OE-LPD zählt seit dem Jahr 2007 zur Flotte der Austrian Airlines und trägt den Taufnamen “Spirit of Austria”. Mit einem Alter von rund 15 Jahren zählt diese Maschine zu den jüngsten Exemplaren der zum Teil in die Jahre gekommenen Langstreckenflotte der österreichischen Lufthansa-Tochter. Das Durchschnittsalter ist auf dem Papier gesunken, denn die Ausflottung von drei Boeing 767 drückte dieses ein wenig.

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Air Malta will nur Frequenzen kürzen, aber keine Strecken einstellen

Die staatliche Air Malta will das Streckennetz über die gesamte Winterflugplanperiode 2021/22 aufrechterhalten. Chairman David Curmi betont, dass man keine Route einstellen wird, jedoch die Frequenzen zum Teil stark zurückfahren muss. Derzeit beschränken sich die Reduktionen auf die Kalendermonate Januar und Februar 2022, jedoch ist nicht auszuschließen, dass es auch in den Folgemonaten zu Kapazitätsrücknahmen kommen könnte. Hintergrund ist, dass die Omikron-Variante bei fast allen europäischen Fluggesellschaften zum Einbruch der Nachfrage geführt hat. Derzeit bietet Air Malta ab dem Flughafen Luqa 16 Strecken an. Diese sollen dem aktuellen Planungsstand nach durchgehend angeboten werden. Wie stark die wöchentlichen Frequenzen reduziert werden, ist von Route zu Route unterschiedlich. Einen kleinen Seitenhieb auf die Lowcost-Konkurrenz konnte sich der staatliche Carrier aber nicht verkneifen. Man betont nämlich in einer Aussendung, dass man “im Gegensatz zur Konkurrenz” keine Strecken einstellen würde, sondern lediglich reduziere. Die Mitbewerber Easyjet, Wizz Air und Ryanair haben in den letzten Wochen zahlreiche Luqa-Strecken in temporäre Pausen geschickt. “Wir treffen solche Entscheidungen, um der Kundennachfrage gerecht zu werden und zu vermeiden, dass fast leere Flugzeuge fliegen. Solche Bewertungen sind im Gange und werden fortgesetzt, bis die Nachfrage auf ein gesundes Niveau zurückkehrt. In diesen Situationen müssen wir sehr agil und finanziell diszipliniert sein, um die Sitzplatzkapazität anpassen zu können und uns auf Effizienz zu konzentrieren, um unsere Liquidität und Cash-Performance zu schützen. Angesichts der beispiellosen Zeiten, in denen wir leben, und der Herausforderungen, denen sich Air Malta gegenübersieht, optimieren wir unser Netzwerk kontinuierlich im Hinblick auf Rentabilität und Liquidität, und wir

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Lufthansa kassiert Landeverbot in Hongkong

In China und Hongkong traf es schon viele Fluggesellschaften und nun auch Lufthansa: Der Kranich darf die chinesische Sonderverwaltungszone rund zwei Wochen lang nicht anfliegen. Hintergrund ist, dass Hongkong behauptet, dass man zu viele Coronafälle “eingeflogen” habe. Der Bann trat am 5. Jänner 2022 in Kraft und soll voraussichtlich bis zum 18. Jänner 2022 gelten. Davon ausgenommen sind Fracht- und Ferryflüge. Die Operation war bereits zuvor kompliziert, denn die Sonderverwaltungszone steckt auch Flugbesatzungen in Quarantäne. Deshalb wurde auf den Hongkong-Flügen ein Zwischenstopp eingelegt und Piloten und Flugbegleiter der örtlichen Crewbase haben übernommen. Sowohl China als auch Hongkong strafen Fluggesellschaften, die aus ihrer sicht zu viele Coronafälle “importieren” ab. In der Vergangenheit kassierten schon viele Carrier, darunter auch Austrian Airlines, derartige Flugverbote für Passagierverbindungen.

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