Januar 12, 2022

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Januar 12, 2022

Wegen Krankenständen: Finnair kürzt Flugplan um 20 Prozent

Das Oneworld-Mitglied Finnair hat derzeit mit besonders vielen Krankenständen zu kämpfen. Diese führt man sowohl auf Omikron als auch auf die Grippesaison zurück. Der Carrier muss nun den Flugplan um rund 20 Prozent kürzen. „Der Krankenstand des Personals hat jetzt erhebliche Auswirkungen auf Finnair und die Flughäfen in Finnland und weltweit. Unser Ziel ist es, diesen Herausforderungen bei der Ressourcenbeschaffung durch die Annullierung von Flügen zu begegnen, kurzfristige Änderungen zu vermeiden und die Erwartungen unserer Kunden besser zu erfüllen. Dadurch haben Kunden mehr Zeit, sich auf Flugplanänderungen vorzubereiten und ihre Reisepläne bei Bedarf anzupassen“, sagt Ole Orvér, Chief Commercial Officer bei Finnair. Das finnische Luftfahrtunternehmen betont in einer Aussendung, dass die Mehrheit der Flüge, auf denen man mehrmals täglich unterwegs ist, durchgeführt werden soll. Es würde den Reisenden im Falle des Falles eine Alternative zur Verfügung stehen. Als Beispiele nennt man Stockholm, Oslo, Kopenhagen, Paris und Rom. Auch bei den Langstreckenflügen wird es Änderungen geben: Die Aufnahme des neuen Dallas-Dienstes von Finnair wird vom Februar auf den 27. März verlegt und der Start der Nagoya-Flüge und die zusätzlichen Frequenzen nach Osaka werden in die Sommersaison 2022 verschoben Reduzierung der wöchentlichen Frequenzen nach Singapur auf zweimal pro Woche und nach Hongkong auf drei. Dem nicht genug: Zwei Gewerkschaften haben für den 17. Jänner 2022 zum Streik aufgerufen. Derzeit ist unklar welche Auswirkungen dieser haben wird, jedoch rechnet Finnair damit, dass es zum Ausfall zahlreicher Flüge kommen wird. Der Carrier betont, dass man an dieser Arbeitskampfmaßnahme nicht beteiligt wäre, jedoch habe man

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Michael O’Leary: „Lufthansa weint gerne Krokodilstränen“

Ryanair-Chef Michael O’Leary legt in der Diskussion um die von der EU-Kommission vorgegebenen Slot-Regeln nach. Dabei hat er insbesondere den Konkurrenten Lufthansa verbal angegriffen. Er fordert, dass die Wettbewerbshüter die „falschen Behauptungen der Lufthansa über den Betrieb von ‚Geisterflügen‘ ignorieren“ sollen. In der Luftfahrtbranche gibt es derzeit eine kontrovers geführte Diskussion um die Slot-Regelung der EU-Kommission. Diese sieht derzeit vor, dass mindestens 64 Prozent der zugeteilten Start- und Landrechte tatsächlich genutzt werden müssen. Andernfalls droht die Neuvergabe über den Regulator. Beispielsweise Lufthansa macht seit einigen Wochen öffentlich Stimmung gegen die Bestimmung, behauptet, dass man rund 18.000 Leerflüge durchführen müsste und will erreichen, dass die Slots der laufenden Winterflugplanperiode 2021/22 unabhängig von der Nutzung erhalten bleiben. Gänzlich anders sehen das Billigflieger wie Ryanair und Wizz Air. Beide Unternehmen fordern in regelmäßigen Abständen, dass ungenutzte Start- und Landerechte an den Regulator zurückgehen sollen und dann neu vergeben werden sollen. Allerdings konnte Ryanair in Linate begehrte Start- und Landerechte ergattern, die man dann nicht genutzt hat. Den Rückzug aus Frankfurt am Main hat man vor wenigen Tagen kommuniziert. „Die Lösung für das Problem der „Geisterflüge“ der Lufthansa ist ganz einfach: Verkaufen Sie diese Sitze einfach an die Verbraucher. Wenn die Lufthansa diese Flüge wirklich durchführen muss (nur um zu verhindern, dass diese Slots an konkurrierende Fluggesellschaften freigegeben werden), dann sollte sie verpflichtet werden, diese Plätze zu niedrigen Preisen an die Öffentlichkeit zu verkaufen. Die deutsche und die EU-Öffentlichkeit haben der Lufthansa und ihren Tochtergesellschaften Brussels Airlines, Swiss und Austrian bereits mit Milliarden an

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EI-IMN: Erster A319 trägt ITA-Livery

Die italienische Fluggesellschaft ITA Airways hat dem Airbus A319 mit der Registrierung EI-IMN die aktuelle Livery verpasst. Es handelt um die erste Maschine dieses Typs, die im blauen Farbenkleid unterwegs sein wird. Der neue Taufname der EI-IMN lauter Pietro Mennea. Der Sportler konnte gewann bei den olympischen Spielen in Moskau eine Goldmedaille und war über viele Jahre hinweg Rekordhalter in seiner Disziplin. Unmittelbar vor Weihnachten erhielt der Airbus A320 mit der Registrierung EI-DTE als erste ITA-Maschine überhaupt die blaue Livery. Dieser Mittelstreckenjet wurde zu Ehren des Sportlers Pietro Mennea benannt. Die italienische Airline teilte vor einigen Wochen mit, dass die Flugzeuge Namen von Sportlern tragen werden.

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AUA wieder unter Top 10 der pünktlichsten Airlines Europas

Austrian Airlines ist im Jahr 2021 wieder unter den pünktlichsten Fluggesellschaften Europas gelandet. Das belegt eine kürzlich veröffentlichte Studie der Analyseplattform Cirium. 89,6 Prozent aller Ankünfte waren pünktlich. Das bedeutet Platz 7 im Europa-Ranking. Konzern-Schwester Eurowings rangiert nur einen Platz vor dem österreichischen Carrier. Als pünktlichste Fluggesellschaft in Europa mit einer Quote von 92,13 Prozent wird Vueling gekürt. „Als rot-weiß-roter Premium-Carrier zählen Pünktlichkeit und Verlässlichkeit zu unseren höchsten Ansprüchen. Es freut mich sehr, dass das Austrian Team es auch in Zeiten der Pandemie schafft, unseren Ansprüchen gegenüber den Kundinnen und Kunden gerecht zu werden. Bei aller Volatilität, die die Corona-Situation mit sich bringt, sorgen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit viel Engagement weiterhin für einen stabilen Flugbetrieb“, so Austrian Airlines COO Francesco Sciortino.

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Deutschland: Ticketerstattungen werden noch immer verzögert

In Deutschland soll hinsichtlich der Erstattung von Ticketgeldern abgesagter Flüge weiterhin unrund laufen. Das Fluggastrechteportal Flightright behauptet, dass besonders deutsche Airlines Rückzahlungen verschleppen oder gar verweigern sollen. Das Unternehmen beruft sich dabei auf Fälle, die Passagiere über das Portal eingereicht hätten. Dieses kassiert im Erfolgsfall eine Provision, so dass die Dienstleistung für Kunden nicht kostenfrei ist. Jedenfalls habe unter den deutschen Fluggesellschaften Eurowings am besten abgeschnitten. In 41 Prozent der Fälle hätte dieser Carrier aufgrund von Zahlungsaufforderungen von Flightright den Ticketpreis erstattet. Bei Condor wäre dies in 40 Prozent der Fälle erfolgt. Tuifly soll sich mit einer Rückzahlungsquote von 34 Prozent auf Platz Drei befinden. Schlusslicht soll Lufthansa mit nur rund 30 Prozent Erstattungen sein. Besser abgeschnitten haben Billigfluggesellschaften wie Ryanair und Easyjet. Der irische Lowcost-Konzern soll in 77 Prozent der eingereichten Fälle zurückbezahlt haben. Beim britischen Mitbewerber soll die Quote bei 70 Prozent gelegen haben. Flightright-Managerin Claudia Brosche kritisiert das Verhalten von Lufthansa, denn der Carrier würde die Erstattung von Ticketgeldern bürokratisch gestalten. Als Beispiele führt sie an, dass Vollmachten und Abtretungserklärungen im Original per Post verlangt werden, jedoch andere Airlines diese auf dem digitalen Weg akzeptiert werden. Flightright hält dies für eine Verzögerungstaktik, die „ein schlechtes Licht auf die größte deutsche Airline“ werfen würde. Generell ist man der Ansicht, dass der Kranich „schwer nachvollziehbar“ agieren würde.

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MUC: Fluggastzahlen steigen um über zwölf Prozent auf rund 12,5 Millionen

Die Verkehrsbilanz des Jahres 2021 am Münchner Flughafen ist noch stark von den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie geprägt: Die Passagierzahlen stiegen gegenüber dem Vorjahr um 1,4 Millionen bzw. mehr als zwölf Prozent auf insgesamt 12,5 Millionen Fluggäste. Allerdings erreicht der Airport mit diesem Passagieraufkommen nur etwas mehr als ein Viertel seines Rekordergebnisses aus dem Vorkrisenjahr 2019. Positiv stellt sich die Verkehrsentwicklung 2021 im Jahresverlauf dar. So konnte vom Sommer an aufgrund des Wegfalls vieler Restriktionen im internationalen Reiseverkehr eine stark zunehmende Nachfrage festgestellt werden. Während in den ersten sechs Monaten lediglich 2,2 Millionen Passagiere am Münchner Flughafen gezählt wurden, waren es im zweiten Halbjahr bereits 10,3 Millionen Fluggäste. Allein im verkehrsstärksten Monat – dem Oktober 2021 – wurden genauso viele Reisende registriert wie im gesamten ersten Halbjahr. Wie schnell sich der Luftverkehr nach einem Wegfall von Reisebeschränkungen erholen kann, zeigt auch ein Vergleich der Dezember-Ergebnisse von 2020 und 2021: Während im Dezember 2020 in München lediglich 245.000 Passagiere gezählt wurden, waren es ein Jahr später mit 1,5 Millionen Fluggästen bereits mehr als sechsmal so viele. Insgesamt wurden 2021 rund 153.000 Starts und Landungen durchgeführt. Dies sind 6.000 Flugbewegungen bzw. über vier Prozent mehr als im Vorjahr. Die Luftfracht legte insbesondere durch einen signifikanten Anstieg des sogenannten Nurfrachtverkehrs gegenüber 2020 deutlich zu. Insgesamt wurden 22.000 Tonnen mehr Luftfracht als im Vorjahr umgeschlagen. Das Frachtaufkommen stieg damit um knapp 15 Prozent auf insgesamt 167.000 Tonnen. „Sobald es die pandemische Lage erlaubt, wollen die Menschen auch wieder reisen. Diese ungebrochene Nachfrage stimmt uns auch

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Hamburg bekommt Hard Rock Hotel im Bunker

Im Hamburger Stadtteil St. Pauli soll ein Hard Rock Hotel an einem nicht alltäglichen Standort eröffnet werden. Man übernahm einen ehemaligen Hochbunker aus dem Zweiten Weltkrieg und baut diesen zu einem Beherbergungsbetrieb um. Unter dem Namen „Reverb by Hard Rock Hotel“ soll das neue Haus, das sich in der Nähe des Millerntor-Stadions des Fußballvereins FC St. Pauli befinden wird, seine Pforten öffnen. Man richtet sich in erster Linie an „moderne Musikliebhaber“ und will sich auch als Veranstaltungszentrum für Nachwuchskünstler etablieren. Gänzlich neu ist das Bunker-Hotel-Projekt nicht, denn ursprünglich sollte es unter der NH Hotels Marke NHow eröffnet werden. Die Verantwortlichen entschieden sich aber später für die Nutzung des Hard-Rock-Brands. Der „Bunker“ soll künftig rund 134 Betten in verschiedenen Kategorien aufweisen. Der konkrete Eröffnungstermin steht noch nicht fest, denn die Umbau- und Sanierungsarbeiten laufen derzeit. Sobald klar ist wann das neue Bunker-Hotel in Betrieb gehen kann, wird man die Buchungen freigeben. Die Projektverantwortlichen gehen davon aus, dass es innerhalb der nächsten sechs Monate soweit sein wird. Mit dem Verkauf will man dann mit etwa drei Monaten Vorlauf beginnen.

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Isabelle Zimmermann neu im Verwaltungsrat von Hotelplan Group

Die zur Migros-Gruppe gehörende Hotelplan Group hat Isabelle Zimmermann neu in den Verwaltungsrat gewählt. Sie ersetzt Jörg Zulauf, der Ende 2021 pensioniert wurde. Seit 1. Januar 2022 ist Isabelle Zimmermann Leiterin des Departements Finanzen und Mitglied der Generaldirektion des Migros-Genossenschafts-Bundes. Sie folgt damit auf Jörg Zulauf, der per Ende Dezember 2021 pensioniert wurde. In ihrer neuen Funktion wurde Isabelle Zimmermann in den Verwaltungsrat von Hotelplan Group gewählt. Wie bereits ihr Vorgänger amtet sie als Vizepräsidentin des Verwaltungsrates. Zudem werde Norbert Munsch den Verwaltungsrat der Hotelplan Gruppe nach 12-jähriger Zugehörigkeit satzungsgemäß per Mitte März verlassen, informiert das Unternehmen. „Im Namen des gesamten Verwaltungsrates bedanke ich mich bei Norbert Munsch ganz herzlich für sein Engagement während der letzten Jahre und heiße Isabelle Zimmermann in unserem Gremium herzlich willkommen“, sagt Fabrice Zumbrunnen, Präsident der Generaldirektion des Migros-Genossenschafts-Bundes und Verwaltungsratspräsident von Hotelplan Group.

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Japan verlängert Ausländer-Einreiseverbot

Die japanische Regierung verlängert das Einreiseverbot für Nicht-Einwohner bzw. Nicht-Staatsbürger bis mindestens Ende Feber 2022. Dies teilte Premierminister Fumio Kishida am Dienstag im Rahmen einer Pressekonferenz mit. Aufgrund der Omikron-Corona-Variante entschied sich Japan dazu, dass seit 30. November 2021 die Grenzen neuerlich geschlossen sind. Von diesem Bann ausgenommen sind Personen mit Wohnsitz, Aufenthaltstitel oder Staatsbürgerschaft. Allerdings müssen sich diese einer umfangreichen Quarantäne unterziehen. „Die Infektionssituationen bezüglich Omikron sind im Inland deutlich anders als im Ausland, daher bleiben die Rahmenbedingungen der aktuellen Grenzkontrollen bis Ende Februar bestehen“, so der japanische Regierungschef. Die Höchstanzahl der einreiseberechtigten Personen beträgt weiterhin rund 3.500 Personen pro Tag. Seitens der Fluggesellschaft All Nippon Airways wurde die Entscheidung der Staatsführung mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Shinya Katanozaka, President der ANA Holdings, wird in einer Aussendung wie folgt zitiert: „Wir sehnen uns nach praktischen Antivirus-Maßnahmen sowie gleichzeitiger Förderung sozialer und wirtschaftlicher Aktivitäten“. Das Unternehmen hofft, dass der internationale Tourismus so bald wie möglich wieder aufgenommen werden kann, jedoch will man keine Prognose über mögliche Zeitpunkte machen.

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