Januar 12, 2022

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Januar 12, 2022

IAG interessiert sich ebenfalls für ITA Airways

Die insolvente Fluggesellschaft Alitalia wollte niemand kaufen. Beim Nachfolger ITA Airways sieht es allerdings ganz anders aus, denn Lufthansa, Delta Air Lines, Air France-KLM und die International Airlines Group sollen deutliches Interesse an einem Einstieg zeigen. Erst kürzlich ist die geplante Übernahme der spanischen Fluggesellschaft Air Europa durch die IAG geplatzt. Nun hat man laut einem Medienbericht von „Il Messaggero“ ein Auge auf die italienische ITA Airways geworfen. Parallel dazu sollen auch Delta Air Lines, Air France-KLM und Lufthansa im Rennen sein. Für die Konzerne geht es dabei um viel, denn man kann sich die Präsenz auf dem italienischen Markt sichern und vermutlich auch nachhaltig zementieren. Allerdings gilt ITA Airways auch als Risiko-Investment, weshalb es abzuwarten gilt wie viele Konzerne am Ende der Sondierungen noch einsteigen wollen. Kürzlich wurde bekannt, dass sich Lufthansa eine Beteiligung im Ausmaß von 15 bis 40 Prozent vorstellen kann. Entsprechende Gespräche sollen laufen. Dies könnte auch andere Interessenten unter Druck bzw. Zugzwang bringen, denn „kampflos“ will man den italienischen Markt wohl nicht dem Kranich-Konzern überlassen. Offiziell kommentieren will aber keiner der kolportierten Interessenten.

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Swiss setzt Zürich-Dresden temporär aus

Mangels Nachfrage fährt die Lufthansa Group das Angebot am Flughafen Dresden zurück. Das Konzernmitglied Swiss setzt die Nonstop-Verbindung nach Zürich ab 16. Januar 2022 komplett aus. Vorerst wird die schweizerische Fluggesellschaft bis zum 18. Februar 2022 das Ziel Dresden nicht ansteuern. Damit fällt auch die Anbindung an das Drehkreuz Zürich weg. Swiss bestätigte, dass die Route aufgrund schwacher Nachfrage ausgesetzt wird. Derzeit geht man davon aus, dass man in rund vier Wochen wieder fliegen wird. Lufthansa nimmt auf den Dresden-Routen Kürzungen vor. Diese fallen zum Teil umfangreich aus, jedoch sollen dem aktuellen Informationsstand nach keine Strecken gänzlich pausiert werden. Eurowings hat bereits im Dezember 2021 Kapazität aus dem Verkauf genommen und fliegt derzeit ebenfalls reduziert ab Dresden.

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Hapag-Lloyd macht Auffrischungsimpfung zur Pflicht

Die Hamburger Reederei Hapag-Lloyd will ab Mitte Feber 2022 ausschließlich Fahrgäste, die eine Auffrischungsimpfung gegen Covid-19 nachweisen können, an Bord lassen. Nicht wirklich der Rede bedürftig ist, dass an Bord nahezu überall die 2G-Regel gelten soll. „Für alle Reisen ab Mitte Februar 2022 gilt darüber hinaus: für alle Personen ab 18 Jahren ist eine Auffrischungsimpfung Voraussetzung für die Mitreise, sofern die Grundimmunisierung gegen Covid-19 mehr als 3 Monate zurückliegt. Dieses geschieht, um die Sicherheit für Passagiere und Besatzung weiter zu erhöhen und in Anlehnung an die aktuelle Impfempfehlung der STIKO, die eine Auffrischungsimpfung nach 3 Monaten empfiehlt“, so die Reederei. Initial betroffen sind ab 14. Feber 2022 die Abfahrten der Schiffe Europa, Europa 2, Hanseatic Spirit, Hanseatic Nature, Hanseatic Inspiration. Ebenso soll die Regelung für die Kreuzflüge, die unter der Marke Albert Ballin durchgeführt werden, gelten. Deutsches Ehepaar in Argentinien ausgeschifft Erst vor wenigen Tagen sorgte Hapag-Lloyd für Aufsehen, da eine dreifach geimpfte Person an Bord positiv getestet wurde und in Argentinien gemeinsam mit seiner Ehefrau, die negativ getestet wurde, ausgeschifft wurde. Im Hafen musste ein Hotel mit einem Tagespreis von 650 Euro bezogen werden. Über diverse Medien kritisierten die beiden, dass sie rund 45.000 Euro für die Reise, die im Vorfeld mehrfach abgesagt wurde, bezahlt hätten und in Argentinien sitzen gelassen worden wären. Im dortigen Hafen wurden am Schiff notwendige Wartungsarbeiten durchgeführt, jedoch berichten lokale Medien, dass es unter der Crew und den Arbeitern zu Coronafällen gekommen wäre. Hapag-Lloyd erklärte, dass sich die Abfahrt der Hanseatic Nature verzögert habe,

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2021: Boeing lieferte 340 Flugzeuge aus

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing konnte im Jahr 2021 insgesamt 340 Verkehrsflugzeuge an Kunden ausliefern. Man liegt damit erheblich unter dem europäischen Konkurrenten Airbus, der es auf 611 Jets brachte. Im vierten Quartal des Vorjahres übergab Boeing 99 Flugzeuge an Fluggesellschaften und Leasinggeber. Gleichzeitig zog man 80 neue Orders an Land. Davon entfallen 50 Stück auf die Boeing 737-Bestellung von Allegiant. Atlas Air orderte vier B777F und Southwest entschied sich für sieben weitere B737-Max. Hinsichtlich der Neubestellungen schnitt Boeing im Vorjahr besser ab als Airbus. Die U.S.-Amerikaner konnten 909 Brutto-Orders an Land ziehen. Der europäische Konkurrent brachte es auf 771 Brutto-Neubestellungen.

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3.000 Corona-Fälle: United Airlines leidet unter Personalmangel

Bei der U.S.-amerikanischen Fluggesellschaft United Airlines erweist sich die Omikron-Corona-Variante zunehmend zu einem Problem, denn laut einem internen Rundschreiben sollen etwa 3.000 Mitarbeiter aufgrund von Infektionen in Quarantäne sein. Das hat Folgen im Flugbetrieb. Schon seit einigen Tagen kämpfen U.S.-amerikanische Fluggesellschaften mit zum Teil akutem Personalmangel. Die von der CDC empfohlene Verkürzung der Quarantänezeiten konnte nur teilweise Linderung bringen. Noch immer fallen viele Flüge aus oder sind zum Teil stark verspätet. United-Chef Scott Kirby geht davon aus, dass der von ihm geleitete Carrier in den nächsten Tagen und Wochen den Flugplan ordentlich stutzen muss. Er schreibt auch, dass die Impfungen dazu geführt hätten, dass kein einziger Mitarbeiter hospitalisiert werden musste. Alle Geimpften hätten einen milden Verlauf und würden sich in Heim-Quarantäne befinden. Der Manager schreibt unter anderem: „Unsere Impfpflicht funktioniert und rettet Leben. Während wir derzeit etwa 3.000 Mitarbeiter haben, die COVID-positiv sind, befinden sich derzeit keine unserer geimpften Mitarbeiter im Krankenhaus“. United Airlines war im Sommer 2021 eine der weltweit ersten Fluggesellschaften, die eine Impfpflicht für ihre Beschäftigten verkündet hat. Die Fluggesellschaft bestätigte, dass rund 2.000 Mitarbeiter aus medizinischen oder religiösen Gründen von der Impfpflicht befreit wurden. Man habe die Einzelfälle genau geprüft. Man ist aber der Ansicht, dass man mit der Impfpflicht auf dem richtigen Weg ist, denn es habe seither kaum schwere Verläufe und keine Todesfälle gegeben, so der Firmenchef im Rundschreiben.

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Deutsche Luftfahrt erholt sich nur sehr langsam

Die deutsche Verkehrsluftfahrt kann sich nur langsam von den Auswirkungen der Corona-Pandemie erholten. Aus den aktuellen Zahlen der Deutschen Flugsicherung geht hervor, dass im Jahr 2021 rund 1,67 Millionen Flüge nach Instrumentenregeln durchgeführt wurden. Im direkten Vergleich mit der Leistung des ersten Coronajahres (2020) zwar eine Steigerung um rund 14 Prozent, jedoch lag man noch immer um etwa die Hälfte unter dem Aufkommen von 2019. Die DFS erklärte dazu, dass es ein so geringes Aufkommen zuletzt Anfang der 1990er-Jahre gegeben habe. Betrachtet man den Verlauf des Jahres 2021, so sieht man rasch die Auswirkungen von Reisebeschränkungen sowie Lockdowns. Die deutsche Luftfahrt startete im Vorjahr äußerst schwach und nahm erst ab der Jahresmitte an Fahrt auf. Die stärksten Ergebnisse wurden zwischen Juli und Oktober 2021 verzeichnet. Laut DFS gab es im zuletzt genannten Kalendermonat rund 208.000 Flugbewegungen. Mehr gab es in keinem anderen Einzelmonat. Ab November 2021 machte sich der typische Winterrückgang bemerkbar, jedoch ging die Leistung im Vorjahr auf „nur“ 175.000 Flüge zurück. Im Vergleich mit der Vorkrisenzeit ist die Nachfrage zunächst langsamer zurückgegangen. Im Dezember 2021 lag Deutschland um rund 25 Prozent unter dem Aufkommen von 2019. Gezählt wurden rund 174.700 Bewegungen. Frankfurt am Main war mit 260.000 Starts und Landungen der am häufigsten genutzte Airport. Allerdings ist der erste Stockerlplatz nur ein schwaches Trostpflaster, denn im direkten Vergleich mit der Vorkrisenperiode büßte man in etwa die Hälfte aller Movements ein. München verzeichnete ein Minus von 64 Prozent auf 150.000 Starts und Landungen und Berlin lag mit einem Rückgang

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Kanada: Jazz Air flottet letzte Dash 8-300 aus

Bei der kanadischen Regionalfluggesellschaft Jazz Air endete am 9. Jänner 2022 eine Ära: Die letzten Flüge mit dem Maschinentyp de Havilland Dash 8-300 wurden durchgeführt. Zuletzt waren noch sechs dieser Turbopropflugzeuge im Einsatz. Einst bestand die Teilflotte aus 28 Exemplaren, jedoch wurde im Jahr 2017 die Ausflottung eingeleitet. Diese ist nun abgeschlossen, so dass Jazz Air keine DHC Dash 8-300 mehr betreiben wird. Das Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft von Chorus Aviation und im Rahmen von Wetlease- und Kooperationsabkommen auch für Air Canada tätig. Laut CH-Aviation.com besteht die Flotte von Jazz Air aus neun Bombardier CRJ-200ER, sechs CRJ-200LR, 35 CRJ-900, 39 DHC Dash 8-400 und 25 Embraer 170. Weitere 32 Flugzeuge werden durch die Konzernschwester Voyageur Airways betrieben. Die dortigen drei DHC Dash 8-300 sollen bis auf weiteres in Betrieb bleiben.

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Reiseing-Reisebüros vor Einführung von Beratungsgebühren

In manchen Reisebüros gibt es sie schon, andere denken noch darüber nach: Beratungsgebühren, die auch bei der Buchung von Pauschalreisen, für die die Vermittler Provisionen von den Tour Operators erhalten, bezahlt werden müssen. Der Verbund „Deutscher Reisering“ geht nun einen Mittelweg. Lange ist es her, aber früher war die Nutzung von Reisebüros für Kunden in aller Regel ohne Mehrkosten, denn die Fluggesellschaften, Reiseveranstalter, Hotels, Bahn- und Fährgesellschaften zahlten Provisionen für die Vermittlung der Leistungen. Mit zunehmendem Aufkommen von Billigfluggesellschaften strichen die meisten Airlines die Vergütung, so dass die Reisebüros eigene Servicegebühren einführen mussten, da man ansonsten am Verkauf von Flugscheinen gar nichts mehr verdienen würde. Mittlerweile zahlen nur noch sehr wenige Airlines Provisionen. Bei Pauschalreisen ist die Situation (noch) anders, denn fast alle Tour Operators vergüten die Vermittlung ihrer Produkte. Allerdings sind die Reiseveranstalter mittlerweile bestrebt, dass die Kunden über ihre eigene Homepage buchen, da man sich dann die Provisionen spart. Die Entwicklung, dass Reisebüros weniger an Paketreisen verdienen, ist ein schleichender Prozess, der schon länger begonnen hat. Ein weiteres Phänomen ist der so genannte „Beratungsdiebstahl“. Potentielle Kunden lassen sich im Reisebüro inspirieren, buchen jedoch dann online oder stellen sich ihre Reise selbst individuell zusammen. Um diesem Trend gegensteuern zu können, verlangen manche Vermittler mittlerweile Beratungsgebühren, die unabhängig davon, ob man hier bucht oder nicht, fällig werden. Laut einem Bericht von Touristik Aktuell will nun auch der Reisering-Verbund in Deutschland so genannte Serviceentgelte einführen. Allerdings sind die einzelnen Reisebüros eigenständige Unternehmer, weshalb diese selbst entscheiden können. Die Leitung des Verbands

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Ausnahmegenehmigung: Air Greenland fliegt Dash 8 ohne Flugbegleiter

Die grönländische Fluggesellschaft Air Greenland musste den Verkauf von Tickets für alle Flüge, die nach dem 16. Januar 2022 geplant waren, aussetzen. Hintergrund ist, dass man aufgrund der Quarantänebestimmungen mittlerweile Personalmangel hat. Viele Piloten und Flugbegleiter von Air Greenland befinden sich aufgrund Infektionen oder aber weil sie als so genannte Kontaktpersonen eingestuft sind in Quarantäne. Das hat nun massive Auswirkungen auf den Flugbetrieb, denn das Unternehmen erklärte, dass man temporär den Verkauf von Tickets einstellen muss. Es gehen schlichtweg die Mitarbeiter aus. Übergangsweise wird man fast ausschließlich den Maschinentyp Dash 8 einsetzen, jedoch maximal die Hälfte der Sitzplätze belegen. Das hat auch seinen guten Grund, denn man will sich die Möglichkeit offen halten die Anzahl der Flugbegleiter zu reduzieren oder aber ganz auf diese zu verzichten. Behörde genehmigt Dash-Flüge ohne Flugbegleiter Seitens der dänischen Zivilluftfahrtbehörde erhielt Air Greenland eine Ausnahmebewilligung den Maschinentyp Dash 8 auch ohne Flugbegleiter zu betreiben. Dies ist aber nur dann erlaubt, wenn maximal 19 Passagiere an Bord sind. In diesem Fall müssen die Piloten die Sicherheitsanweisungen vortragen und sämtliche Kommunikation mit den Passagieren übernehmen. Derzeit verfügt Air Greenland über sieben Dash 8-200 und einen Airbus A330-200. Das Langstreckenflugzeug wird in erster Linie zwischen Koopenhagen und Kangerlussuaq eingesetzt. Laut CH-Aviation.com umfasst das Streckennetz des Carriers insgesamt 70 Routen, wobei man nur zwei internationale Strecken betreibt. Der Flugbetrieb soll aufgrund der Notmaßnahme nicht eingestellt werden. Tickets sind übergangsweise nicht mehr auf dem regulären Weg über das Internet erhältlich, sondern werden auf telefonische Anfrage an Personen, die wichtige Reisegründe

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Amritsar: Hohe „Positiv“-Rate nach EuroAtlantic-Chartern beruhte auf Labor-Schlamperei

Im indischen Amritsar ist ein Labor den Testauftrag der lokalen Gesundheitsbehörde für die Arrival-Tests los. Hintergrund ist, dass sich herausgestellt hat, dass die hohen Positivraten der letzten Tage auf Schlamperei des Labors beruhen. Es sorgte in Indien durchaus für Aufsehen, dass auf mehreren Charterflügen, die von EuroAtlantic Airways zwischen Italien und Amritsar durchgeführt wurden, auffällig viele Passagiere bei den verpflichtenden Ankunftstests positiv auf das Corona-Virus getestet wurden. Die Positivrate lag zum Teil weit über 60 Prozent. Die zuständige Behörde stellte die betroffenen Fluggäste zunächst unter Quarantäne, jedoch war man vom Ausmaß überrascht und hatte ordnete die Wiederholung der PCR-Tests an. Diesmal wurden die Proben in einem anderen Labor ausgewertet und laut „New Indian Express“ soll die überwiegende Mehrheit der Getesteten negativ sein. Die Gesundheitsbehörde nahm dann das erste Labor genauer unter die Lupe und stellte laut lokalen Medienberichten gravierende Mängel und Schlamperei im Umgang mit den Proben fest. Die Zusammenarbeit mit diesem Labor wurde laut Gesundheitsamt mit sofortiger Wirkung beendet. Die aufgrund falsch-positiver Ergebnisse unter Quarantäne gestellten Fluggäste wurden mittlerweile aus der institutionellen Absonderung entlassen.

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