Februar 7, 2022

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Februar 7, 2022

Bundesheer mit Hubschraubern im Lawinen-Einsatz

Das österreichische Bundesheer ist seit Donnerstag in den Alpen im Lawinen-Assistenzeinsatz. Dabei kommen auch Hubschrauber der Typen Agusta Bell 212 und Alouette III zum Einsatz. Weiters werden auch Erkundungs- und Transportflüge durchgeführt. Die Lawinensprengung in der Steiermark erfolgte durch die dreiköpfige Besatzung (Pilot, Bordtechniker und Lawinensprengbefugter), welche nach einer Prüfung der sogenannten Lawinenstriche einen Sprengpunkt angeflogen haben. Die Sprengung erfolgte mit Industriesprengstoff, der in Paketen zu je ca. fünf Kilogramm vom Hubschrauber aus abgeworfen wird. Der Explosionsdruck löst dann gezielt potenzielle Lawinen aus. Während der Sprengungen ist der Liftbetrieb aus Sicherheitsgründen eingeschränkt. Seit gestern sind am Hubschrauberstützpunkt in Vomp und in der Walgau-Kaserne jeweils ein Transporthubschrauber des Typs Agusta Bell 212 bis heute stationiert. Über das Wochenende stehen auf Alamierungsbasis nach Assistenzanforderung der Länder Tirol und Vorarlberg Luftfahrzeuge bereit. Während des Winters stehen drei Hubschrauber inklusive Besatzung, eine „Alouette“ III, ein S-70 „Black Hawk“ und ein Agusta Bell 212 auf Anforderung zur Verfügung. Diese unterstützen beim Transport der eingesetzten Kräfte in unwegsames Gelände, bei der Bergung von Personen oder Transport von notwendigen Gütern sowie bei der Erkundung von lawinengefährdeten Hängen. Bis Anfang April 2022 steht das Bundesheer für den Kampf gegen die Schneemassen bereit.  „Wie wichtig die militärische Unterstützung nicht nur zu Lande, sondern auch in der Luft ist, zeigt die momentane angespannte Lawinensituation in Österreich. Für Naturkatastrophen braucht es unter anderem die Hilfe unseres Bundesheeres. Unsere Soldatinnen und Soldaten kommen dann zum Einsatz, wenn zivile Hilfskräfte alleine nicht mehr ausreichen. Das Militär unterstützt dabei einen Ernstfall durch beispielsweise einen

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Flughafenfreunde Wien haben neuen Vorstand gewählt

Im Rahmen der am Freitag abgehaltenen Generalversammlung haben die Mitglieder des Vereins der Flughafenfreunde Wien einen neuen Vorstand gewählt. Obmann Gernot Kastner und seine Stellvertreterin Claudia Winkler wurden dabei im Amt bestätigt. Die übrigen Positionen in der Vereinsführung wurden mit neuen Gesichtern, die einstimmig gewählt wurden, besetzt: Neue Kassierin ist Priska Glatzer, die das Amt bereits seit 1.1.2022 übernommen hat. Ihr Stellvertreter ist Christian Martinek, der ebenfalls einschlägige Branchenerfahrung und -kontakte mitbringt. Neue Schriftführerin ist Claudia Burghart. Damit besteht der Vorstand zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte aus gleich vielen Frauen wie Männern. Ihr Stellvertreter ist Thomas Preis. Beide sind erst kurz im Verein. „Es freut mich, dass wir immer neue und engagierte Mitglieder für den Verein gewinnen können und diese auch teilweise gleich Verantwortung übernehmen,“ erklärt Obmann Gernot Kastner. Auf den neuen Vorstand wartet im kommenden Jahr, neben dem jährlichen Sammer- und Reiseinfo-Tag am 14.5.2022, auch ein zusätzliches ein Großevent. Der Verein feiert am 15.9.2022 sein 30-jähriges Bestehen mit einer großen Feier am Flughafen Wien. Das Jahr steht auch Motto „back to normal“ in der Hoffnung wieder zu einem Vereinsleben zurückzukehren, wie vor COVID mit Vereinsabenden am Flughafen Wien.

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Airbus und Quebec pumpen 1,2 Milliarden U.S.-Dollar in A220-Programm

Die Regionalregierung von Quebec und Airbus investieren gemeinsam 1,2 Milliarden U.S.-Dollar in Airbus Canada. Dieses Unternehmen ist für die Produktion der A220-Serie zuständig. Nebst Mobile (USA) wird hauptsächlich in Mirabel endmontiert. Das Investment soll dazu führen, dass das Programm weiter ausgebaut werden kann, jedoch sollen gleichzeitig auch Arbeitsplätze stabilisiert werden. Die Auswirkungen der Coronapandemie bekam Airbus Canada – trotz gut gefüllter Auftragsbücher – stark zu spüren. Da ein nicht unerheblicher Teil der Finanzmittel auch in die Entwicklung fließen soll, bleibt es abzuwarten, ob möglicherweise doch der A220-500 aus der Taufe gehoben wird. “Die globale Luft- und Raumfahrtindustrie zeigt seit einigen Monaten Anzeichen einer Erholung. Single-Aisle-Flugzeuge, einschließlich der in Mirabel entworfenen und montierten A220, sind die ersten, die sich von den Folgen der Pandemie erholen. Darüber hinaus zeugen unsere jüngsten Ankündigungen von A220-Bestellungen und Auslieferungszahlen für 2021 davon. Die A220 verfügt über ein starkes Auftragsbuch mit fast 500 Flugzeugen, die in den nächsten Jahren ausgeliefert werden sollen”, so Airbus-Konzernchef Guillaume Faury. Quebec ist an Airbus Canada finanziell beteiligt. Ursprünglich war vorgesehen, dass man sich um das Jahr 2026 zurückziehen wird. Dieser Schritt wurde auf 2030 verschoben. Der Personalstand in Mirabel soll aufgestockt werden, um die Produktionsrate anheben zu können. Man rechnet damit, dass in den nächsten Monaten und Jahren zahlreiche Neubestellungen für die A220-Reihe an Land gezogen werden können.

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EU-Kommission will Covid-Zertifikate verlängern

Die EU-Kommission plant die Anwendung der digitalen Corona-Zertifikate bis zumindest 30. Juni 2023 zu verlängern. Die ursprüngliche Einigung sieht vor, dass diese bis Ende Juni 2022 angewandt werden sollen. Die Zustimmung durch die Mitglieder der Europäischen Union gilt als wahrscheinlich. Im Vorjahr nahm man offenbar an, dass die EU-Zertifikate maximal ein Jahr lang benötigt werden. Daher einigte man sich auf eine vorläufige Laufzeit bis Ende Juni 2022. Die EU-Kommission ist nun der Ansicht, dass dies nicht ausreichend ist und verweist unter anderem darauf, dass der weitere Verlauf der Pandemie nicht vorhersehbar ist. Daher schlägt man den Mitgliedsstaaten die Verlängerung bis zum 30. Juni 2023 vor. Für Privatpersonen hätte dieser Vorgang nur dann Auswirkungen, wenn die Zertifikate nicht fortgeführt würden. Dies gilt als äußerst unwahrscheinlich, da viele EU-Staaten, darunter Österreich und Deutschland, im Alltag stark auf die QR-Codes setzen. Daher gilt die formelle Zustimmung der Regierungen als reine Formsache.

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Klimaschutz: Flughafen Wien unterzeichnet Toulouse Declaration

Frankreich hat im Rahmen der europäischen Ratspräsidentschaft am Freitag zu einem Luftfahrtgipfel eingeladen. Die so genannte “Toulouse Declaration” wurde verabschiedet und darin sprechen sich Politik, Airlines, Hersteller und Fluggesellschaften für Klimaziele aus.  Auch der Flughafen Wien hat die Erklärung unterzeichnet – der Wiener Airport verfolgt seit vielen Jahren eine konsequente Nachhaltigkeitsstrategie und wird bereits 2023 seinen Flughafenbetrieb CO2-neutral führen. „Die Luftfahrt setzt seit vielen Jahren umfassende Klimaschutzmaßnahmen und zieht hier auch international an einem Strang. Mit der „Toulouse Declaration“ legt sich die europäische Luftfahrtbranche gemeinsam auf eine Dekarbonisierung des Flugverkehrs bis 2050 fest. Der Flughafen Wien ist hier bereits gut unterwegs: Mit Österreichs größter PV-Anlage, CO2-neutraler Fernwärme und zahlreichen weiteren Maßnahmen wird der Flughafen Wien 2023 seinen Betrieb zur Gänze CO2-neutral führen. Der wichtigste Hebel zum klimafreundlichen Fliegen sind aber alternative Treibstoffe“, stellen die Flughafen Wien-Vorstände Julian Jäger und Günther Ofner fest. „Das von der EU-Kommission vorgelegte Paket Fit for 55 wird aber zu enormen Zusatz- und Mehrfachbelastungen führen“, betont Günther Ofner. „Zudem droht durch die geplante Einführung einer Kerosinsteuer, neben dem Wettbewerbsnachteil gegenüber Drittstaaten, vor allem das „Carbon Leakage“ genannte Problem. Das heißt, dass durch den Steuervorteil Flüge in Drittstaaten ausweichen und somit die CO2-Emissionen zwar verlagert, jedoch nicht verringert werden. Damit ist unserem Wirtschaftsstandort geschadet, dem Klima aber nicht geholfen“, so Ofner. Julian Jäger ergänzt: „Wir wollen konstruktiv an der nachhaltigen Transformation der Luftfahrt arbeiten. Den Vorschlag einer verpflichtenden Beimischquote von alternativen Treibstoffen sehe ich daher positiv und wesentlich nützlicher im Sinne der Emissionsreduktion.“

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Lufthansa und Swiss sammeln Klima-Spenden an Bord

Der “Ablasshandel” mit so genannten Kohlenstoffdioxid-Kompensationszahlungen läuft bei den meisten Fluggesellschaften nicht gerade gut. Extrem wenige Passagiere spenden im Zuge der Buchung oder im Nachgang über eine unabhängige Plattform. Lufthansa versucht nun einen neuen Weg zu gehen. Der Kranich bietet neuerdings den Fluggästen an, dass diese an Bord über das Inflight-Entertainment-System ihre Kohlenstoffdioxid-Emissionen in Form einer Spende kompensieren können. Bei Lufthansa steht das Angebot ab München auf Kurz- und Mittelstreckenflügen, die über eine WLAN-Internetverbindung verfügungen, zur Verfügung. Auf der Langstrecke testet man sowohl bei der Mainline als auch bei Swiss auf ausgewählten Verbindungen. Das Feature wird Gästen im Onboard-Entertainmentsystem angezeigt. Dort können sie mittels Schiebregler selbst entscheiden, wie sie die CO2-Emissionen ihrer Flugreise ausgleichen möchten: Entweder über nachhaltigen Flugkraftstoff aus biogenen Reststoffen, über hochwertige Klimaschutzprojekte der Non-Profit-Organisation myclimate, oder über eine Kombination beider Optionen. Die Fluggäste können das Angebot kostenfrei über das Internet an Bord auf ihren mobilen Endgeräten nutzen. In der neuen Anwendung können die Passagiere direkt sehen, wie viele Fluggäste bereits die CO2-Emissionen ihrer individuellen Flugreise an diesem Tag ausgeglichen haben und so Teil einer wachsenden Community werden. Ob sich der “digitale Klima-Klingelbeutel” an Bord bewährt, wird sich zeigen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit dürfte dies dann auch das entscheidende Kriterium sein, ob das Feature konzernweit ausgerollt wird oder nicht.

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Salzburg: Wizz Air verschiebt Comeback schon wieder

Das Comeback der ungarischen Billigfluggesellschaft Wizz Air am Flughafen Salzburg bleibt weiterhin eine regelrechte „Never Ending Story“, denn die letzte für Ende März 2022 angekündigte Route wurde nach hinten verschoben. Im Sommer 2020 überraschte Wizz Air mit der kurzfristigen Aufnahme von Salzburg ins Streckennetz. Eine ganze Reihe von Destinationen, darunter auch St. Petersburg und Kiew-Schuljany, wurden angekündigt. Die Flüge in die beiden genannten Städte sollten seit September 2020 bedient werden. So schnell wie Wizz Air in die Mozartstadt gekommen ist, war man auch wieder weg. Die Aufnahme der Routen wird in regelmäßigen Abständen nach hinten verschoben. Von den ursprünglichen Strecken ist nichts mehr übrig, denn diese wurden bereits dauerhaft gestrichen. Das Ziel Varna sollte im Juni des Vorjahres aufgenommen werden, jedoch verschob man unmittelbar vor dem Erstflug um ein ganzes Jahr nach hinten. Zwischenzeitlich hat man die Flüge ans Schwarze Meer komplett aufgegeben und aus dem Reservierungssystem gestrichen. Die einzigen Ziele, die momentan ab Salzburg im Verkauf sind: St. Petersburg und Kiew-Schuljany. Beide Destinationen werden seit September 2020 in regelmäßigen Abständen verschoben. Zuletzt verlegte man den Erstflugtermin für die Russland-Flüge in den Juni 2022. Nun traf es auch Kiew-Schuljany. Die Verbindung in die Hauptstadt der Ukraine will man nun am 4. Juli 2022 aufnehmen. Geplant sind zwei Umläufe pro Woche. Angesichts der Vorgeschichte bleibt es abzuwarten, ob die Termine halten oder ob Wizz Air erneut verschieben wird.

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Malta: Heutiges Terminal feiert 30 Jahre Bestand

Am Dienstag feiert die Flughafen-Wien-Tochter in Luqa (Malta) ein besonderes Jubiläum, denn das “neue Terminal” wird 30 Jahre alt. Es wurde noch in staatlicher Regie errichtet und ersetzte die in die Jahre gekommenen Bauwerke, die heute für Fracht genutzt werden. Umgangssprachlich nennt man auf Malta das heutige Terminal immer noch “neuer Flughafen”. Das ist natürlich nicht ganz richtig, denn lediglich ein neues Abfertigungsgebäude wurde in Betrieb genommen. Zusätzlich errichtete man ein weiteres Vorfeld. Doch das alte Terminal ist der älteren Generation noch in Erinnerung und war als regelrechte Zumutung. Das hat schon seinen Grund, denn das Luftfahrtaufkommen hielt sich in Malta stets in eng gesteckten Grenzen, jedoch stieg es seit Anfang der 1980er-Jahre stark an. Das alte Luqa-Terminal vermoderte zunehmend und war vorne und hinten nicht für das damalige Passagieraufkommen ausgelegt. Also musste ein Neubau her. Diesen beschloss die Regierung und gleichzeitig wurde der Altbau kurzfristig adaptiert. Die größte Errungenschaft dürfte die Klimaanlage gewesen sein, denn eine solche gab es zuvor nicht. Dementsprechend schweißtreibende Erinnerungen haben die Zeitzeugen. Die Eröffnung des heutigen Terminals, das über die Jahre hinweg mehrfach erweitert und umgestaltet wurde, war ein großer Meilenstein in der maltesischen Luftfahrt. Selbstredend gab es rund um die Inbetriebnahme auch Kritik, denn manche bezeichneten das Gebäude als überdimensionierten Protzbau. Damit lagen diese falsch, denn über die Jahre hinweg musste wiederholt erweitert werden, denn die Passagierzahlen sind stärker gestiegen als Ende der 1989er bzw. Anfang der 1990er gedacht. Corona brachte auch dem Flughafen Luqa einen regelrechten Totalabsturz der Passagierzahlen, jedoch rechnet man

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Großes Comeback für Marke de Havilland Canada

Longview Aviation Capital vermarktet nun alle Luftfahrtprodukte unter dem Traditionsnamen de Havilland Aircraft of Canada. Bislang wurde dieser nur für die Dash-8-Reihe genutzt.  Das Unternehmen erwarb in mehreren Einzelschritten den Löwenanteil des Turboprop-Portfolios von Bombardier. Die zuletzt genannte Firma schluckte de Havilland Canada vor vielen Jahren und stellte die Nutzung der Marke ein. Ein Comeback feierte diese nachdem Longview die Dash 8-Serie übernommen hatte. Nun sollen auch die DHC-6-400 Twin Otter und alle anderen Maschinen, für die man die Rechte hat, als de Havilland Aircraft of Canada vermarktet werden. Zum Portfolio, das Longview besitzt, zählen auch die DHC-1, DHC-2, DHC-3, DHC-4, DHC-5, and Dash 7, Canadair CL-215, CL-415, Shorts 330, Shorts 360 und Sherpa.

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