Februar 15, 2022

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Februar 15, 2022

Singapore Airlines setzt nachhaltigen Treibstoff auf Flügen ab Singapur ein

Singapore Airlines, die Zivilluftfahrtbehörde von Singapur CAAS sowie die globale Investmentgesellschaft Temasek mit Sitz in Singapur haben sich im Rahmen eines Pilotprojekts für die Lieferung von nachhaltigem Flugzeugtreibstoff (SAF) für ExxonMobil als Lieferant entschieden. Ab dem dritten Quartal 2022 sollen alle Flüge von Singapore Airlines und Scoot ab Singapur mit nachhaltigem Flugzeugtreibstoff abheben. Während des einjährigen Pilotprojekts sollen etwa 2.500 Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden. Im Rahmen dieses Pilotprojekts wird Singapore Airlines mit Unterstützung von CAAS und Temasek gemischten SAF von ExxonMobil kaufen. Hierfür liefert Neste, der finnische Hersteller erneuerbarer Kraftstoffe, 1,25 Millionen Liter unverdünnte und unvermischte Kraftstoffe, die aus Altspeiseöl und tierischen Abfallfetten hergestellt werden. In den Anlagen von ExxonMobil in Singapur wird dieser dann mit raffiniertem Flugzeugtreibstoff gemischt und bis Ende Juli 2022 über das bestehende Hydrantensystem des Flughafens an den Changi Airport geliefert. „Nachhaltige Treibstoffe sind ein wichtiger Hebel für die Entkarbonisierung und ein entscheidender Schritt der Singapore Airlines-Gruppe für den Erfolg unserer Verpflichtung zu Netto-Null-Emissionen bis 2050. Dieses Pilotprojekt unterstreicht unser Engagement für Entkarbonisierung und Nachhaltigkeit in allen Bereichen unseres Unternehmens. Durch die Zusammenarbeit mit unseren Partnern können wir die Einführung von nachhaltigen Treibstoffen in Singapur beschleunigen und ausweiten“. so Lee Wen Fen, Senior Vice President, Corporate Planning von Singapore Airlines.

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Auch Tunesien lockert Einreisebestimmungen

Tunesien lockert erneut die Einreisebedingungen: Ab dem heutigen Tag müssen vollständig geimpfte Passagiere keinen Corona-Test mehr vorzeigen. Für die Einreise werde lediglich ein Impfpass oder ein Nachweis über eine vollständige Impfung gegen das Corona-Virus benötigt, wie touristik-aktuell.de berichtet. Touristen, die mit Johnson & Johnson geimpft sind, können 28 Tage nach der Impfung, alle anderen 14 Tage nach der zweiten Impfung einreisen. Für ungeimpfte und nicht vollständig geimpfte Reisende ab sechs Jahren gilt: Sie müssen einen negativen PCR-Test vorweisen, der beim Check-in nicht älter als 48 Stunden sein darf, oder einen maximal 24 Stunden alten negativen Schnelltest vorlegen. Bei der Einreise können laut Fremdenverkehrsamt Schnelltest- oder PCR-Test-Stichproben durchgeführt werden. Fallen diese positiv aus, müssen sich die Einreisenden in eine fünftägige Quarantäne begeben. Bei Symptomen verlängere sich diese um weitere zwei Tage, heißt es. Darüber hinaus müssen alle Einreisenden das Einreiseformular des tunesischen Gesundheitsministeriums online ausfüllen und die beiden daraus resultierenden Dokumente zweifach ausdrucken und unterschreiben. Die Dokumente werden nach Angaben des Fremdenverkehrsamts beim Check-in geprüft und müssen dann bei Ankunft bei den Vertretern des Gesundheitsministeriums abgeben werden.

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American-Flugbegleiterin überwältigt Störenfried mit Kaffeekanne

Mit Hilfe einer Kaffeekanne stoppte eine American-Airlines-Flugbegleiterin einen Passagier, der versuchte gewaltsam ins Cockpit einzudringen. Der Kapitän entschied sich unverzüglich in Kansas City zu landen. Dort wurde der Störenfried von Polizei und FBI “begrüßt” und verhaftet. Der Vorfall ereignete sich am Sonntag auf einem American-Airlines-Flug 1775 von Los Angeles in Richtung Washington DC. Zunächst verlief alles sehr ruhig, jedoch versuchte dann ein Mann gewaltsam ins Cockpit einzudringen. Eine Flugbegleiterin und vier freiwillige Passagiere unternahmen dann alles, das in ihren Möglichkeiten stand, um den Störenfried zur Ruhe zu bringen. Doch es half nicht wirklich. In ihrer Not griff eine Flugbegleiterin dann zu einer Kaffeekanne und schlug mehrfach auf den Störenfried ein. So wurde er temporär außer Gefecht gesetzt. Im Cockpit machte man sich bezüglich der Situation in der Kabine ernsthafte Sorgen, wie auch am Funk zu hören war. Die Maschine konnte ohne weitere Vorfälle in Kansas City landen. Der Störenfried wurde dort von Polizei und FBI in Gewahrsam genommen. Die Hintergründe seines Verhaltens sind vollkommen unklar. Ersten lokalen Meldungen nach besteht jedoch kein Terrorismusverdacht. Die Fluggesellschaft American Airlines erklärte unter anderem: “Wir sind unseren Besatzungsmitgliedern dankbar, die sich stets für die Sicherheit und Betreuung unserer Kunden einsetzen und die Umstände mit äußerster Kompetenz und Professionalität gemeistert haben”.

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ÖHV-Hotel-Vertriebsstudie: Direktbuchung legt in der Krise erneut zu

Knapp 7 von 10 Nächtigungen werden direkt im Hotel gebucht. „Dass der Spruch ‚Besser direkt‘ bei Hotelbuchungen keine leere Floskel ist, hat sich erneut während der Pandemie bewiesen“, resümiert Markus Gratzer, Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), die Ergebnisse einer aktuellen Hotel-Vertriebsstudie: 68,7 Prozent der Buchungen erfolgten im Krisenjahr 2021 über direkte Kanäle wie Website, E-Mail oder Telefon: ein Plus von 7 Prozentpunkten gegenüber 2019! Erstellt wurde die Vertriebsstudie im Auftrag der ÖHV vom renommierten Schweizer Wirtschafts- und Tourismusforscher Roland Schegg von der HES-SO Valais-Wallis: „Hintergrund der Entwicklung sind veränderte Gästebedürfnisse. Gerade in heiklen Zeit haben Gäste einen höheren Informationsbedarf. Der direkte Ansprechpartner im Hotel ist da absolut ein Grund, sich für diesen Weg zu entscheiden“, führt Schegg aus. Zudem hat sich in der Pandemie die Gästestruktur verändert: Es gab weniger ausländische Gäste und kaum Gäste aus Fernmärkten, die traditionell eher über Online-Buchungsplattformen buchen.

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Flughafenverband ADV: Omikron-Welle bremst Reisewünsche

Die ersten Wochen im Jahr 2022 zeigen, die Corona-Pandemie hat die Flughäfen weiterhin im Griff. Die nach wie vor hohen Infektionszahlen und Reiseauflagen bremsen die Nachfrage aus. Bereits die Jahre 2020 und 2021 führten zu starken Verkehrseinbrüchen. Im Jahr 2021 konnten nur etwas mehr als 30 Prozent der Passagiere des Vorkrisenniveaus erreicht werden. Gegenüber dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019 waren das 170 Millionen Passagiere weniger. Dennoch überwiegen der Optimismus für eine Trendumkehr und die Hoffnung auf Lockerungen, die auch dem Luftverkehr zugutekommen. Derzeit liegt das wöchentliche Aufkommen an allen deutschen Flughäfen zusammen nur bei etwas mehr als eine Million Passagiere. „Die Pandemie drückt nach wie vor das Gesamtaufkommen. Wir sind jetzt lediglich bei einem Drittel des Normalniveaus. Aktuell streichen Airlines weiterhin ihre Angebote zusammen, weil die Nachfrage pandemiebedingt sich einfach nicht erholen kann. Die komplizierten Reiseeinschränkungen und die hohe Infektionszahl durch die Omikron-Welle hemmen die Nachfrage der Fluggäste. Ein sich ständig ändernder Flickenteppich von länderspezifischen Corona-Bestimmungen verunsichern die Reisenden. Hohe Fallzahlen in den Reisezielgebieten erweisen sich ebenfalls als Nachfragekiller“, so Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbandes ADV. Dennoch: Repräsentative Erhebungen des Flughafenverbandes ADV zeigen, dass das Mobilitätsbedürfnis der Menschen ungebrochen ist. Ausschlaggebende Faktoren für eine Flugbuchung sind Lockerungen der behördlichen Reisebeschränkungen. „Es gibt eine große aufgestaute Nachfrage nach Urlaubsreisen. Wir hoffen derzeit auf eine Belebung zum Osterreiseverkehr. Die in vielen Ländern beschlossenen Lockerungen der Corona-Auflagen stimmen uns hoffnungsfroh“, so Beisel. Im Cargobereich ist das Aufkommen seit über einem Jahr erstmals leicht rückläufig, liegt aber dennoch wöchentlich deutlich über 100.000 Tonnen. Für

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VIE: Passagierzahlen bei etwa der Hälfte des Vorkrisenniveaus

Der Flughafen Wien hat zu Jahresbeginn weiterhin deutlich weniger Passagiere abgefertigt als vor der Coronakrise, verzeichnete jedoch im Vergleich zum Jänner vergangenen Jahres ein deutliches Plus. Die Zahl der Reisenden betrug mit 819.674 Passagieren vier Mal mehr als im Jänner 2021, lag aber um 55,2 Prozent unter dem Vorkrisenniveau von Jänner 2019, wie der Airport am Dienstag mitteilte. Am Flughafen Wien ging die Zahl der Lokalpassagiere gegenüber dem Vorkrisenmonat Jänner 2019 um 56,1 Prozent zurück, jene der Transferpassagiere um 52,2 Prozent. Bei den Flugbewegungen gab es ein Minus von 46,1 Prozent, beim Frachtaufkommen von 2,1 Prozent. Die Passagierzahlen der Flughafen-Wien-Gruppe inklusive Malta Airport und Flughafen Kosice lagen im Jänner 2022 zwar noch um 55,4 unter dem Vorkrisenniveau (Jänner 2019), waren aber mit 991.442 Reisenden mehr als viermal so hoch wie im Jänner des Vorjahres. Am Airport Malta sank das Passagieraufkommen im Vergleich zu Jänner 2019 um 56,5 Prozent. Der Flughafen Kosice verzeichnete einen Rückgang bei den Reisenden um 52,6 Prozent.

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Sommer 2022: Springer Reisen fliegt mit Austrian Airlines und Avanti Air

Der österreichische Tour Operator Springer Reisen bietet im Sommerflugplan 2022 ab Wien, Graz und Klagenfurt zahlreiche Charterflüge an. Ab der Hauptstadt wird Austrian Airlines für den Reiseveranstalter fliegen. Von Graz und Klagenfurt aus kommt Avanti Air zum Einsatz. Springer Reisen kombiniert die Charterflüge auch mit Schiffstransfers und bietet damit Urlaubsreisen zu zahlreichen griechischen Inseln an. Ab Wien hat man die Ziele Skopelos und Alonissos im Angebot. Geflogen wird Austrian Airlines nach Skiathos. Von dieser Insel aus werden die Passagiere per Schiff weiterbefördert. Santorin ist ebenfalls mit der AUA im Programm. Von dort aus bietet man Transfers per Schiff auf Naxos und Paros sowie auf die kleinen Kykladen wie Amorgos, Folegandros, Koufonissi, Milos, Sifnos und Tinos an. Kefalonia wird ebenfalls mit Austrian Airlines angeboten. Bei dieser Destination ist laut Springer Reisen ein privater Transfer zum Hotel inkludiert. Die Skiathos-Flüge ab Wien werden an den Verkehrstagen Samstag und Dienstag angeboten. Von 28. Mai 2022 bis 24. September 2022 wird an Samstagen geflogen und im Zeitraum von 5. Juli bis 6. September 2022 zusätzlich auch an Dienstagen. Nach Santorin wird es dreimal wöchentlich gehen. Von 21. Mai 2022 bis 29. Oktober 2022 jeweils an Samstagen, von 3. Juli 2022 bis 28. August 2022 an Sonntagen und von 31. Mai 2022 bis 25. Oktober 2022 an Dienstagen. Teilweise stehen gegen Aufpreis auch Austrian-Airlines-Linienflüge zur Auswahl. Kefalonia wird im Zeitraum von 17. Juni bis 16. September 2022 jeweils an Freitagen mit der AUA angeboten. Als Fluggerät kommen Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 zum Einsatz. Flugzeiten:

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Vietnam lässt Geimpfte wieder einreisen

Vietnam lässt wieder gegen das Coronavirus geimpfte Reisende aus dem Ausland einreisen. Die Beschränkungen „für die Personenbeförderung auf planmäßigen und außerplanmäßigen Flügen“ würden ab Dienstag aufgehoben, teilte die vietnamesische Zivilluftfahrtbehörde mit. Alle Einreisenden müssen demnach vollständig geimpft sein und eine dreitägige Quarantäne zu Hause oder in einem Hotel einhalten. Das Land hatte sich seit März 2020 praktisch von der Außenwelt abgeschottet, was ein harter Schlag für die stark vom Tourismus abhängige Wirtschaft des südostasiatischen Landes war. In den vergangenen Monaten wurden die Reisebeschränkungen langsam gelockert.

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ANA bleibt Wien und Düsseldorf bis mindestens Ende Juni 2022 fern

Die japanische All Nippon Airways wird bis mindestens 30. Juni 2022 nicht nach Wien-Schwechat zurückkehren. Der Carrier teilte mit, dass die vor der Corona-Pandemie ab Tokio-Haneda angebotene Route weiterhin ausgesetzt bleibt. Einen genauen Termin für die Wiederaufnahme nennt ANA nicht. Man evaluiert zwar den 1. Juli 2022, jedoch wurde dieses Datum nicht als verbindlicher Termin genannt. Nebst Wien bleiben auch die Düsseldorf-Flüge suspendiert. In Frankfurt am Main hingegen erhöht man das Angebot. All Nippon Airways hat kurz nach dem Beginn der Corona-Pandemie die Passagierflüge zwischen Haneda und Wien temporär eingestellt. Immer wieder hat man die Wiederaufnahme angekündigt, jedoch kam dann immer “etwas” – im Form verschärfter Einreise- und Quarantänebestimmungen – dazwischen. Japan praktiziert besonders strenge Regeln bei der Einreise und lässt – abgesehen von wenigen Ausnahmen – überwiegend nur eigene Staatsbürger und Personen mit Aufenthaltstitel ins Land.

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Volotea geht mit Rekord-Angebot in den Sommer 2022

Die Billigfluggesellschaft Volotea bietet eigenen Angaben nach den umfangreichsten Sommerflugplan in der Firmengeschichte an. Der Carrier plant zwischen 40 und 45 neue Strecken aufzunehmen. Auch kündigt man die Eröffnung zweier neuer Bases an. Eigenen Angaben nach hat man das Angebot auf 11 Millionen Sitzplätze gesteigert und liegt damit um 41 Prozent über dem Wert, den man im Sommer 2019 hatte. Volotea prognostiziert, dass man heuer zwischen neun und 9,5 Millionen Passagiere befördern wird. “Wir erwarten, dass sich der Sektor ab Ostern von den Auswirkungen der 5. Welle zu erholen beginnt und dass die Nachfrage bis zur Sommersaison von April bis Oktober allmählich wachsen wird, bis zu diesem Zeitpunkt erwarten wir, 41 Prozent mehr Kapazität zu betreiben als 2019 vor der Pandemie. Wir haben diese Entscheidung getroffen, nachdem wir die latente Nachfrage in unseren Märkten analysiert haben und nachdem wir seit Juni 2020 eine durchschnittliche Sitzplatzauslastung von über 90 Prozent aufrechterhalten konnten”, erklärt Firmenchef Carlos Muñoz. Eine neue Basis wird im französischen Lille errichtet. Man ist bereits seit rund zehn Jahren an diesem Airport präsent und will nun das Angebot mit stationierten Airbus-Jets ausbauen. Ab Frankreich will Volotea im Sommerflugplan 2022 rund fünf Millionen Sitzplätze anbieten. Eigenen Angaben nach um 54 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Jahres 2019. Den Anteil der französischen Aktivitäten am Konzernumsatz beziffert man mit rund 49 Prozent. Allerdings kommt es bei Volotea auch zur Schließung einer Basis, denn im italienischen Genua wird man künftig keine Flugzeuge und Besatzungen vorhalten. In der Vergangenheit hatte man von diesem

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