März 15, 2022

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März 15, 2022

Alle Abflüge gestrichen: Verdi-Streik legt Hamburg lahm

Der von Verdi organisierte Warnstreik des Sicherheitspersonals trifft den Flughafen Hamburg besonders hart. Die Sicherheitskontrollen für abfliegende Passagiere können nicht mehr durchgeführt werden. Die Folge daraus: alle 87 geplanten Abflüge müssen gestrichen werden. Die Gewerkschaft Verdi hat am heutigen Dienstag an verschieden deutschen Airports das Sicherheitspersonal zur ganztägigen Arbeitsniederlegung aufgerufen. Hintergrund ist, dass die Tarifverhandlungen ins Stocken geraten sind. Hamburg ist derzeit besonders stark betroffen: „Betroffen sind alle Kontrollstellen, sowohl die Sicherheitskontrolle, die alle Passagiere vor dem Abflug passieren müssen, als auch die Personal- und Warenkontrollen. Aufgrund dieses Verdi-Streiks bleibt die Sicherheitskontrolle für die Passagiere heute ganztägig geschlossen, es finden daher für die Passagiere keine Abflüge statt. Ankünfte sind weiterhin möglich. Zum jetzigen Zeitpunkt (Stand: Dienstag, 15. März 2022, 8:15 Uhr) sind alle 87 Abflüge gestrichen, die heute für Hamburg geplant waren. Bei den Ankünften wurden 18 von 89 geplanten Landungen gestrichen, eventuell kommen heute im Laufe des Tages weitere Streichungen hinzu“, so der Airport in einer Medienerklärung.

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Verkehrszahlen: Wien hatte im Feber 2022 874.057 Passagiere

Der Flughafen Wien-Schwechat zählte im Feber 2022 insgesamt 874.057 Passagiere. Damit liegt man deutlich über der Verkehrsleistung des Vorjahresmonats, jedoch unter dem Wert, den man vor der Corona-Pandemie hatte. Die Passagierzahlen sind im Februar 2022 mit 1.086.887 Reisenden in der Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) und mit 874.057 Reisenden am Standort Wien nahezu sechsmal so hoch wie im Februar des Vorjahres (2021). Im Vergleich zum Vorkrisenniveau beträgt das Passagieraufkommen in der Gruppe immerhin 48,3 Prozent und am Standort Wien 46,9 Prozent vom Februar 2019. Gegenüber dem aufgrund der Pandemie von einem niedrigen Verkehrsniveau geprägten Februar 2021 legten die Verkehrszahlen am Flughafen Wien im Februar 2022 deutlich zu: Am Standort Wien stieg die Zahl der Lokalpassagiere auf 725.221 Passagiere (+493,9 Prozent) und die der Transferpassagiere auf 145.508 Passagiere (+314,7 Prozent). Die Flugbewegungen stiegen auf 8.735 Starts und Landungen (+211,3 Prozent), was aber immer noch lediglich 50,6 Prozent des Vorkrisenniveaus (Februar 2019) ausmacht. Das Frachtaufkommen schwächte sich gegenüber dem Februar 2021 um 1,5 Prozent auf 18.259 Tonnen ab. Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien im Februar 2022 stieg nach Westeuropa auf 305.061 Passagiere (+513,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr 2021). Nach Osteuropa reisten im Februar 2022 insgesamt 70.407 Passagiere (+394,3 Prozent). Nach Nordamerika verzeichnete der Airport 5.616 Passagiere (+365,3 Prozent) und nach Afrika 13.006 (+253,7 Prozent). In den Nahen und Mittleren Osten verzeichnete der Flughafen Wien im Februar 2022 insgesamt 31.183 Passagiere (+427,6 Prozent) und in den Fernen Osten 7.226 Passagiere (+186,0 Prozent). Von niedrigem Niveau legen auch die Flughafen-Wien-Beteiligungen

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Pelita Air: Erster A320 samt neuer Livery gesichtet

Die Fluggesellschaft Pelita Air hat den ersten von insgesamt 12 Airbus A320 übernommen. Die Maschine trägt derzeit die Registrierung VP-CKM und wurde im französischen Montpellier in der neuen Livery des Carriers gesichtet. Der Mittelstreckenjet trägt die Seriennummer 5463 und war seit 2013 bei der indischen Billigfluggesellschaft GoAir im Einsatz. Pelita Air erneuert die Flotte mittels 12 gebrauchter Airbus A320, die schrittweise eingeflottet werden sollen. Der Carrier sucht derzeit sogar über die Startseite seiner Internetpräsenz nach Piloten und Ersten Offizieren für den Maschinentyp A320. Derzeit besteht die Flugzeugflotte laut der Datenbank von CH-Aviation.com aus einem Avro ARJ-85, einer ATR42-500, zwei ATR72-500 und drei ATR72-500F. Weiters hat man auch kleinere Maschinen sowie Helikopter auf dem AOC registriert. Der Sitz des Carriers befindet sich in Jakarta, Indonesien. Ein Foto des Airbus-A320 in der neuen Livery von Pelita Air findet sich unter diesem Link bei Jetphotos.com.

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Griechenland: Marathon Airlines flottet ersten Embraer 175 ein

Der griechische Businessjet-Operator Marathon Airlines bereitet den Einstieg ins Liniengeschäft vor. Dazu flottet man zunächst einen Embraer 175 ein. Dieser trägt die Registrierung SX-ASK und wird von Blackbird Capital geleast. Diese Maschine war zuletzt als EI-RDA bei Alitalia Cityliner im Einsatz. Kurzzeitig war der Regionaljet auf den Leasinggeber im österreichischen Register als OE-IZZ eingetragen. Mittlerweile befindet sich dieser Embraer 175 in Athen und hat bereits das Farbenkleid von Marathon Airlines erhalten. Der griechische Carrier befindet sich derzeit auf der Suche nach Kapitänen, Co-Piloten und Flugbegleitern für diesen Maschinentyp. Wie viele Embraer 175 man einflotten möchte, erklärte das Unternehmen nicht. Auch zu den geplanten Linienzielen schweigt man sich noch aus. Die Homepage ist bereits für den Ticketverkauf vorbereitet worden, jedoch können derzeit keine Flugscheine gekauft werden. Marathon Airlines wird im Sommerflugplan 2022 auch zwei Airbus A320 im Rahmen eines Wetlease-Vertrags zur Verfügung haben. Ein Foto des ersten Embraer 175 in der Livery von Marathon Airlines findet sich unter diesem Link bei Skyliner Aviation.

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Smartlynx Malta flottet sechs A330-300P2F ein

Smartlynx wird ab dem Jahr 2023 insgesamt sechs Frachtflugzeuge des Typs Airbus A330-300P2F einflotten. Diese least man von der Air Transport Services Group. Die Vertragslaufzeit beträgt vorerst sechs Jahre. „Die Einführung der A330-300 ist ein logischer Schritt und einer, der relevante Synergien mit dem Rest unserer Flotte – A330 Pax und A321F-Einheiten – und als ein Flugzeug schafft, das in einer Post-Covid-Umgebung immer beliebter werden wird“, sagte Smartlynx-Chef Zygimantas Surintas. „Für uns ist der Umzug Teil unserer Flottenmodernisierungsstrategie, die mehr Kapazität und Effizienz bietet, und ein weiterer Schritt in Richtung SmartLynx Airlines, ein führender globaler Akteur auf dem Luftfrachtmarkt zu werden.“ Die sechs Widebodies werden auf dem AOC von Smartlynx Malta registriert. Auf diesem habt man bereits fünf Airbus A330-300 sowie zwei A321-Frachter registriert. Der zuletzt genannte Maschinentyp wird um weitere A321P2F aufgestockt werden. Auch diese sollen im Auftrag von DHL eingesetzt werden.

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Leasinggeber will Hongkong Airlines auflösen lassen

Ein irischer Leasinggeber hat bei einem Gericht in Hongkong die Liquidation der Fluggesellschaft Hongkong Airlines beantragt. Im Mai 2022 soll über den Antrag verhandelt werden. Hintergrund der beabsichtigten Maßnahme sind Zahlungsrückstände. Laut einem Bericht von CH-Aviation.com, der sich auf Gerichtsunterlagen bezieht, beantragt die Stellar Aircraft Holding 1 Ltd. die Auflösung von Hongkong Airlines. Das Gericht hat den Verhandlungstermin für den 11. Mai 2022 anberaumt. Die betroffene Fluggesellschaft gehörte einst der kollabierten HNA Group an und geriet in der Vergangenheit aus verschiedenen Gründen in finanzielle Schieflage. Vor der Corona-Pandemie setzten die Massenproteste gegen ein geplantes Gesetz dem Flugverkehr und somit auch diesem Carrier massiv zu. Der Umstand, dass Hongkong eine harte Null-Covid-Strategie verfolgt, lässt die Einnahmen auf äußerst tiefem Niveau verweilen. Weder der Lessor noch Hongkong Airlines wollten den Medienbericht kommentieren. Man will der möglichen Entscheidung des Gerichts nicht vorgreifen, war von einer der beiden Prozessparteien zu hören. Derzeit ist die Airline fast überwiegend im Frachtgeschäft tätig, da die chinesische Sonderverwaltungszone weiterhin komplizierte Einreise- und Quarantänebestimmungen praktiziert.

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Michael O’Leary: „Spätestens Ende April 2022 kommen die Masken weg“

Ryanair-Konzernchef Michael O’Leary ist der Ansicht, dass sein Wizz-Air-Kollege József Váradi gelernt habe, dass er im Konkurrenzkampf nicht erfolgreich sein könne. Eine Möglichkeit dafür ortet der Ire in den seiner Ansicht nach günstigeren Boeing-Flugzeugen. Im Gespräch mit Aviation.DIrect spricht Michael O’Leary über aktuelle Entwicklungen in der Branche und erklärt auch, dass man derzeit auf der Suche nach 40 bis 50 gebrauchten Boeing-Maschinen, die bei Lauda Europe landen könnten, ist. Mit der europaweiten Aufhebung der Maskenpflicht in Verkehrsflugzeugen rechnet der Manager spätestens Ende April 2022. Aviation.Direct: Ihr Mitbewerber Wizz Air 15 weitere Ziele aus dem bevorstehenden Wiener Sommerflugplan 2022 gestrichen… Michael O’Leary: 20 sind es. Aviation.Direct: …wir haben die Ukraine- und Moldau-Strecken nicht berücksichtigt, da diese wegen dem Krieg, den Putin angezettelt hat, generell nicht angeflogen werden können. Unabhängig davon: Wizz Air reduziert die in Wien stationierte Flotte. Wie lautet Ihre Botschaft an József Váradi? Michael O’Leary: Ich habe keine Nachricht für József Váradi. Er ist ein guter Wettbewerber, aber ich denke, er hat immer gelernt, dass er dort, wo er mit Ryanair konkurrieren will, nicht erfolgreich sein kann. Ryanair hat niedrigere Tarife, niedrigere Kosten und bessere Dienstleistungen. Aviation.Direct: Ryanair expandiert in Wien, Wizz Air reduziert. Woran liegt Ihrer Meinung nach die völlig konträre Vorgehensweise? Michael O’Leary: Ich weiß es nicht, außer dass Ryanair billigere Flugzeuge hat. Wir haben unseren Treibstoff abgesichert, und ich denke, die wirkliche Herausforderung für Wizz in diesem Jahr ist, dass sie keine Treibstoffabsicherung haben und daher viel höhere Ölpreise zahlen. Wir haben den Vorteil, dass wir

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Tui zieht Marke aus Russland zurück

Die Marke Tui soll künftig nicht mehr auf dem russischen Markt präsent sein. Bereits im Vorjahr trennte sich der Konzern von seinem lokalen Ableger, der jedoch bis zuletzt im Rahmen eines Franchisevertrags genutzt wurde. Die Konzernzentrale in Hannover löste diesen nun auf. Das bedeutet konkret, dass Tui Russia nicht mehr das bekannte Brand des Tour Operators nutzen darf. Das wirkt auch auch auf die angeschlossenen Töchter in der Ukraine, Weißrussland, Kasachstan und Usbekistan aus, denn diese gehören Tui Russia an. Im Vorjahr entschied sich die Tui AG zum vollständigen Verkauf dieses Ablegers. Somit gehört dieser nicht mehr der Tui Group an, konnte jedoch aufgrund einer Franchise-Vereinbarung weiterhin unter dem bekannten Brand auftreten. Damit ist jetzt Schluss, wie Konzernchef Fritz Joussen ausführt: „Die Tui verurteilt den Angriff und den Krieg Russlands gegen die Ukraine. Unsere Haltung ist eindeutig. Die Marke Tui darf nicht länger von Tui Russia für ihr Geschäft und den Auftritt des Unternehmens genutzt werden“.

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Volotea steigt ins Kompensationsgeschäft ein

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea steigt in das Geschäft mit Kohlenstoffdioxid-Kompensationszahlungen ein. Unter dem Markennamen „Voloterra“ bietet man Passagieren an, dass pro Flug zwei Euro an Umweltschutzprojekte gespendet werden können. Immer wieder zeigen Studien, dass die von Fluggesellschaften vermittelten Kompensationsangebote kaum genutzt werden. Beispielsweise nutzen bei Ryanair und Lufthansa nur etwa 0,5 Prozent der Passagiere diese Spendenmöglichkeit. Dieser „Ablasshandel“ findet offensichtlich bei nur wenigen Fluggästen Anklang. Dennoch bieten immer mehr Airlines diese Möglichkeit an, wohl auch aus Image-Gründen. Volotea ermöglicht nun, dass im Zuge der Buchung pro Flug zwei Euro gespendet werden können. Eigenen Angaben nach sollen die Einnahmen an eine Umweltschutzorganisation weitergeleitet werden. Auf seiner Homepage schreibt der Carrier unter anderem, dass man sich darüber hinaus freiwillig verpflichtet habe bis 2025 rund 25 Prozent der Kohlenstoffdioxid-Emissionen auf eigene Kosten auszugleichen.

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