März 21, 2022

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März 21, 2022

Geschäftsreisen: Roman Neumeister ist neuer ABTA-Präsident

Der österreichische Geschäftsreiseverband ABTA wählte in der vergangenen Woche in der ordentlichen Generalversammlung Roman Neumeister zum neuen Präsidenten. Er folgt auf Andreas Gruber, der nach vier Jahren an der Spitze in Pension gegangen ist. Neumeister ist derzeit Travel Officer der OSZE. Ihm stehen mit Sabine Toplak (Accor) und Angela Lille (Erste Group) zwei Vizepräsidentinnen zur Seite. Weitere Mitglieder des Vorstands sind Monika Milde, Global Travel Management Wolf Theiss Rechtsanwälte GmbH & CoKG (Kassierin), Markus Emhofer, Delivery Manager Amadeus Marketing GmbH (Kassierin-Stellvertreter), Marion Würtz-Schmiedberger, Assistant Management/Travel Management bei cargo-partner GmbH (Schriftführerin) und Alexander Schnecke, Head of Business Sales Austrian Airlines AG (Schriftführerin Stellvertreter). Den erweiterten Vorstand bilden Klaus Kretz /Vertriebsleiter Corporate Travel Europäische Reiseversicherung, Peter Tolinger /Managing Director Verkehrsbüro Business Travel GmbH, Andreas Weingartner /Director Marketing & Sales  Austria & Slovenia Hertz Autovermietung und in beratender Funktion Wilfried Kropp /Kropp Kommunikation. „Wir werden die internationale Zusammenarbeit mit der neu gegründeten europäischen Plattform BT4E (DACH-Organisation europäischer Geschäftsreiseverbände) und der GBTA (Global Business Travel Association) verstärken. Mit der BT4E wurde eine notwendige Interessensvertretung des Geschäftsreisemarktes vor den Europäischen Behörden geschaffen“ erklärte Neumeister.  Die Pandemie habe gezeigt, dass einheitliche Standards, wie zum Beispiel Einreisebestimmungen im Geschäftsreisebereich fehlen und offensichtlich nur durch eine gemeinsame Vertretung in Brüssel verhandelt werden können.

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Paid Catering: AUA bietet nur noch zwei warme Speisen an, aber kein Schnitzel

Vor einiger Zeit hat Austrian Airlines kostenpflichtiges Catering auf der Kurz- und Mittelstrecke eingeführt. Der zu Beginn äußerst umfangreiche Verkaufskatalog ist mittlerweile deutlich abgespeckt worden. Auf das kostenlose Wasser wird nur noch in kleiner Schrift in einer Fußzeile hingewiesen. Die AUA erklärt unter anderem, dass die “Melangerie” ein Erfolgsmodell ist. Die Speisekarte des kostenpflichtigen Economy-Class-Caterings auf der Kurz- und Mittelstrecke von Austrian Airlines hat mittlerweile deutlich an Umfang verloren. Derzeit werden nur zwei warme Mahlzeiten angeboten, wobei das bei Österreichern angeblich beliebte Schnitzel derzeit nicht enthalten ist. Auch die Anzahl der belegten Brote und Brötchen wurde gegenüber der Einführung des Paid-Caterings deutlich zurückgefahren. Markant ist auch, dass bei den Salaten keine Preise mehr abgedruckt sind. Dies erklärt Austrian Airlines unter anderem damit, dass es sich um eine Art Werbeinserat von Do&Co handeln würde. Das Zurückfahren der Auswahl ist allerdings am Standort Wien kein Einzelfall. Beispielsweise ging die mittlerweile nicht mehr existierende Level Europe mit einer der umfangreichsten Verkaufskataloge überhaupt an den Start. Schritt für Schritt verlor die Speisekarte deutlich an Umfang und war zuletzt nur noch ein ultradünner Folder. Die Vermutung liegt daher nahe, dass es die Fluggesellschaft bzw. den Catering-Partner, in dessen Namen und auf dessen Rechnung verkauft wird, schlichtweg zu teuer kommt eine große Auswahl, für die es kaum Nachfrage gibt, vorzuhalten. Eine Sprecherin der Austrian Airlines erklärte auf Anfrage gegenüber Aviation.Direct: “Die angesprochenen Salate ohne Preis sind die Bebilderung der Präsentation unseres Cateringpartners Henry. Wir haben auch in diesem Menüzyklus (alle drei Monate wird das Melangerie-Angebot erneuert)

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Tempelhof Lounge im BER-Terminal 1 im Produkttest

Ein fantastischer Ausblick, eine interessante Getränkeauswahl und eine eigene Passkontrolle. Es ist bereits ein wunderschöner Morgen in der deutschen Hauptstadt, kein einziges Wölkchen ist am strahlend blauen Himmel, als mein Handywecker klingelt. Nach dem obligatorischen Blick auf die morgendlichen Schlagzeilen entschied ich mich dazu, mein Zimmer frühzeitig zu verlassen und mich auf den Weg in Richtung des eigentlich in Brandenburg liegenden „Hauptstadtflughafens“ zu machen. Im Zuge eines lange geplanten Fluges mit Aer Lingus nach Dublin hatte ich mich am Vorabend dazu entschlossen das Frühstück in der zweiten Lounge des BER zu mir zu nehmen.  Die Lage Das Hauptgebäude des Terminal 1 am BER (ohne die sich anschließenden Piers – Nord & Süd) verläuft in langgezogener „i“-Form. Jeweils an beiden Enden dieses „i“‘ befinden sich die (derzeit) zwei einzigen Lounges am BER, welche beide „Airside“ und somit hinter der Sicherheitskontrolle zu finden sind. Am nördlichen Ende, dem Übergang zum „Pier Nord“, in welchen ab Ende diesen Monats auch das „Terminal 2“ mündet, (Artikel einfügen) befindet sich die sich die Lufthansa Business Lounge. Gespiegelt auf der südlichen Seite und dem Übergang zum „Pier Süd“ mit den Gates A30-A38, welche priorisiert von „easyJet“ genutzt werden, befindet sich die von der FBB betriebene Lounge mit dem Namen „Tempelhof“, welche ursprünglich die „Air Berlin Lounge“ werden sollte. Wie jedem bekannt ist, wurde daraus nichts mehr, wenn auch während meines Aufenthaltes die letzte Maschine in Farben der Air Berlin unter Flugnummer des neuen Operators „Sundair“, in den morgendlichen Himmel über Brandenburg startete und in die berüchtigte

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