März 21, 2022

Weitere Artikel aus der Rubrik

März 21, 2022

Air Horizont steigt ab Zaragoza ins Liniengeschäft ein

Die maltesische Charterfluggesellschaft Air Horizont steigt ab dem spanischen Zaragoza ins Liniengeschäft ein. Initial wird der Carrier vier Destinationen aufnehmen. Dabei handelt es sich um Berlin, Dublin, Porto und Rom-Fiumicino. Air Horizont wurde im Jahr 2015 gegründet und sitzt im maltesischen Lija, das sich rund 15 Autominuten vom Flughafen Luqa entfernt befindet. Bislang war man auf die Durchführung von Charterflügen sowie die Erbringung von ACMI-Dienstleistungen spezialisiert. Die Flotte besteht aus sechs Boeing 737-400 mit einem durchschnittlichen Alter von fast 30 Jahren. Ab Zaragoza will man ab 29. April 2022 an den Verkehrstagen Montag und Freitag die deutsche Bundeshauptstadt ansteuern. Rom-Fiumicino soll ab 6. Mai 2022 jeweils an Freitagen und Sonntagen angeflogen werden. An selbigen Verkehrstagen will man ab dem 27. Mai 2022 nach Porto fliegen. Der Erstflug ins irische Dublin soll am 3. Juni 2022 durchgeführt werden. Derzeit ist vorgesehen, dass auch diese Destination jeweils an Freitagen und Sonntagen bedient werden soll. Tickets können unter anderem über die spanischsprachige Version der Homepage von Air Horizont gekauft werden.

weiterlesen »

Flucht vor Ryanair: Croatia Airlines setzt verstärkt auf Split

Das Star-Alliance-Mitglied Croatia Airlines reagiert auf die bevorstehende Expansion des Mitbewerbers Ryanair in Zagreb und Zadar. Der Carrier verlegt einige Routen auf den Flughafen Split, wo man deutlich weniger Konkurrenz hat. Dabei handelt es sich um die Ziele Stockholm-Arlanda, Bukarest, Dublin, Mailand-Malpensa und Amsterdam. Weiters wird man am 2. Mai 2022 die derzeit pausierende Route zwischen Osijek und München reaktivieren. Diese soll dann zweimal wöchentlich bedient werden, wobei in der kroatischen Stadt auch weiterhin kein Fluggerät stationiert wird. Ryanair expandiert seit einiger Zeit in Kroatien stark. Die maltesische Fluggesellschaft Lauda Europe unterhält auf den Flughäfen Zagreb und Zadar Bases. Weiters steuern andere Konzernairlines von anderen Stützpunkten heraus die beiden Airports an. Croatia Airlines sieht sich offenbar vom irischen Mitbewerber zunehmend unter Druck gesetzt. Hinsichtlich dem Produkt stellte man erst kürzlich eine Neuerung vor und zwar eine abgespeckte Business-Class. Das Star-Alliance-Mitglied bietet in der bevorstehenden Sommersaison verstärkt Nonstop-Verbindungen von/nach Split an. An diesem Airport hat man weniger Konkurrenz, denn die Ryanair Group konzentriert sich stark auf Zagreb, Zadar sowie Dubrovnik. Croatia Airlines wird die neuen Split-Routen Mitte Juni 2022 aufnehmen und wie folgt bedienen: dreimal wöchentlich Mailand-Malpensa, einmal pro Woche Amsterdam, zweimal wöchentlich Bukarest, dreimal pro Woche Dublin und zweimal wöchentlich Stockholm-Arlanda. Seitens des Carriers wird ausdrücklich nicht ausgeschlossen, dass weitere Nonstop-Flüge ab sekundären kroatischen Airports aufgenommen werden könnten. Diese würden dann zu Lasten des Zagreb-Angebots gehen.

weiterlesen »

Salzburg: Eurowings nimmt Kopenhagen und Stockholm auf

Die Fluggesellschaft Eurowings Europe wird im Sommerflugplan 2022 mit Stockholm-Arlanda und Kopenhagen zwei weitere Destinationen ab Salzburg bedienen. Diese sollen Ende Mai 2022 aufgenommen werden. Die dänische Hauptstadt wird ab 28. Mai 2022 jeweils an Samstagen bedient. Unter der Flugnummer EW4320 hebt Eurowings Europe gegen 17 Uhr 20 in der Mozartstadt hab. Kopenhagen erreicht man um 19 Uhr 05. Der Rückflug wird als EW4321 durchgeführt und verlässt die dänische Hauptstadt gegen 19 Uhr 45. Die Landung in Salzburg ist für 21 Uhr 25 angekündigt. Stockholm-Arlanda wird im Rahmen eines Charterauftrags ab 28. Mai 2022 jeweils am Verkehrstag Samstag angesteuert. Zusätzlich gibt es am 25. Mai 2022 einen einmaligen Umlauf im Veranstalterauftrag. Flugscheine für diese Strecke sind momentan nur über den Tour Operator erhältlich.

weiterlesen »

Frankfurt: Eurowings Discover nimmt Palma de Mallorca auf

Im Sommerflugplan 2022 wird Eurowings Discover ab Frankfurt am Main auch zweimal pro Woche das Ziel Palma de Mallorca ansteuern. Der Erstflug ist für den 1. Juni 2022 angekündigt. Die Palma-Flüge werden zusätzlich zum bestehenden Angebot der Konzernmutter Lufthansa angeboten und sollen an den Verkehrstagen Mittwoch und Freitag durchgeführt werden. Somit stockt die Lufthansa Gruppe die Frequenzen zwischen Frankfurt am Main und der Balearen-Insel weiter auf. Im Gegenzug reduziert Eurowings Discover die Flüge in Richtung Zakynthos auf einen wöchentlichen Umlauf.

weiterlesen »

Air France stellt Hop bis zu 50 Embraer 190-E2 in Aussicht

Die französische Regionalfluggesellschaft Hop hat seitens der Muttergesellschaft Air France die Bestellung von 35 bis 50 Embraer 190-E2 in Aussicht gestellt bekommen. Allerdings knüpft das Management diese mögliche Ordner an einige Bedingungen, die mit den Personalvertretern verhandelt werden müssen. In erster Linie geht es dabei darum, dass an der Lohnschraube gedreht werden soll. Laut einem Bericht von “Les Echos” will man bei Neueinstellungen niedrigere Gehälter bezahlen und die Produktivität der bestehenden Belegschaft soll erhöht werden. In den nächsten Tagen sollen offizielle Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern aufgenommen werden. Air France will spätestens im Sommer 2022 final über die mögliche E2-Bestellung entscheiden. Im Zuge der Corona-Pandemie wurde die Hop-Flotte stark reduziert. Momentan befindet sich der Maschinentyp Bombardier CRJ-1000 in Ausflottung. Mit den Gewerkschaften hat man einen Kompromiss gefunden, dass die Hop-Flotte nicht kleiner als 29 Verkehrsflugzeuge wird. Bei der Muttergesellschaft erneuert man die Kurzstreckenflotte mit dem Maschinentyp Airbus A220. Auch beim Billigflieger Transavia steht die Erneuerung der Flotte an. Dabei wechselt man gemeinsam mit KLM von der Boeing 737-800 auf die A320neo-Reihe.

weiterlesen »

Wien: Airlines rechnen mit hoher Nachfrage im Sommer 2022

Ende dieses Monats tritt auch am Flughafen Wien-Schwechat der Sommerflugplan 2022 in Kraft. Die markanteste Neuerung ist, dass der Terminal 2 samt der Gatebereiche B, C und D wieder in Betrieb gehen wird. Nebst der neuen Sicherheitskontrolle wird es in diesem Komplex, der reaktiviert wird, auch neue Lounges geben. Die ab Wien-Schwechat tätigen Fluggesellschaften fahren ihre Angebote wieder deutlich hoch. Davon ausgenommen ist Wizz Air, die ihre Präsenz auf dem größten Airport Österreichs reduzieren wird. Erst kürzlich hat man beschlossen, dass weitere 15 Ziele gestrichen und zwei Flugzeuge abgezogen werden. Der Mitbewerber Ryanair legt eigenen Angaben nach 15 zusätzliche Destinationen auf. Austrian Airlines nimmt etwa Los Angeles, Göteborg und Bologna wieder auf. Nach einer pandemiebedingten Pause kommen außerdem Air Corsica, China Airlines, Condor, EVA Air, Flynas, Kuwait und Volotea wieder zurück nach Wien. Mehr Frequenzen auf bestehenden Verbindungen gibt es von Emirates, Etihad Airways, Qatar Airways, Turkish Airlines und SunExpress. Vor allem nach Europa und in den Mittelmeerraum stehen viele Angebote zur Auswahl, mit insgesamt 190 Destinationen deckt der Flughafen Wien im Sommer 2022 bereits nahezu das Vorkrisenangebot (2019) ab. Sehr betroffen machen die nach wie vor andauernden kriegerischen Handlungen in der Ukraine: Aktuell finden keine Flüge zwischen der Ukraine, Russland und Wien statt, weitere Auswirkungen der Entwicklungen in der Ukraine auf die Luftfahrt sind derzeit noch schwer abschätzbar. „Der neue Sommerflugplan spiegelt die Reiselust der Österreicherinnen und Österreicher nach zwei Jahren Pandemie wider: Bis zu 190 Flugziele in 60 Ländern werden heuer direkt ab Wien erreichbar sein, das entspricht

weiterlesen »

China Eastern Airlines: Boeing 737 B-1791 abgestürzt

Die von China Eastern Airlines betriebene Boeing 737-89P mit der Registrierung B-1791 ist abgestürzt. Offiziellen Angaben nach sollen sich 132 Personen an Bord befunden haben. Die Maschine war als MU5735 auf dem Weg von Kunming nach Guanghzou. Derzeit ist noch völlig unklar warum dieses Passagierflugzeug verunglückt ist. Chinesische Behörden erklären, dass es keine Überlebenden geben soll. Videos von Personen, die den Absturzort erreicht haben, zeigen, dass die B-1791 in viele Einzelteile zerfallen ist. Der Absturz hat laut chinesischem Staatsfernsehen am Boden einen Brand verursacht. China Eastern Airlines Flug MU5735 hob am Montag in Kunming ab und befand sich auf dem Weg nach Guanghzou. Der Inlandsflug war bis zum Unfall, der sich in den Bergen auf der Höhe von Teng (Wuzhou) ereignet hat, ohne besondere Vorkommnisse. Die Aufnahmen einer Überwachungskamera (unten eingebettet) zeigen, dass die B-1791 regelrecht senkrecht abgestürzt ist. Aus den momentan zugänglichen Daten ist ersichtlich, dass diese Boeing 737-89P aus ungeklärter Ursache aus der Reiseflughöhe in den steilen Sturzflug gegangen ist. Bis zu diesem Vorfall befand sich der Mittelstreckenjet auf etwa 29.000 Fuß. Was den Absturz dieser Boeing 737 verursacht hat, müssen nun die Unfallermittlungen ans Licht bringen. China Eastern setzt alle 106 Boeing 737-800 vorerst nicht mehr ein Die Fluggesellschaft China Eastern Airlines entschied sich im Nachgang des fatalen Unfalls dazu, dass man vorerst auf den Einsatz des Maschinentyps Boeing 737-800 verzichten wird. Der Carrier wird vorsorglich sämtliche 106 Exemplare auf dem Boden lassen. Wie lange diese Maßnahme andauern wird, ist derzeit noch offen. Der Carrier teilte allerdings

weiterlesen »

Flughafen Wien sucht dringend Lehrlinge

Der Flughafen Wien-Schwechat befindet sich derzeit auf der Suche nach jungen Menschen, die eine Lehre an österreichs größtem Airport machen wollen. Vorstand Günther Ofner sagt gar, dass man “dringend Lehrlinge” sucht. Die Flughafen Wien AG bildet derzeit 53 Lehrlinge in den Fachgebieten Elektro- und Gebäudetechnik, KFZ- und Nutzfahrzeugtechnik, Metalltechnik, Sanitär-, Lüftungs- und Heizungstechnik sowie im IT-Bereich aus. Nach der Grundausbildung in der firmeneigenen Lehrwerkstatt folgt der fließende Übergang in die Fachbereiche, dort werden Lehrlinge mit den berufsspezifischen Inhalten vertraut gemacht. Den jungen Menschen vermittelt der Flughafen dabei auch Zusatzqualifikationen: So stehen regelmäßige Seminare im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung, Englischkurse oder Mathematik-Coaching am Programm. Außerdem gibt es die Möglichkeit, die Lehre mit Matura abzuschließen. Ein besonderes Highlight ist ein Austauschprogramm mit internationalen Flughäfen, das Lehrlinge im Rahmen ihrer Ausbildung absolvieren können. Kürzlich war auch Staatssekretärin Claudia Plakolm zu Gast und überzeugte sich selbst von der Lehrlingsausbildung am Flughafen Wien-Schwechat. Das Regierungsmitglied sagte unter anderem: „Die Lehre ist nicht der Plan B, wenn es mit der Schule nicht klappt, sondern Plan A für eine praktische Ausbildung, mit der man seine Karriere startet. Der Flughafen Wien ist dafür ein Vorzeigebetrieb, der es schafft, auch immer mehr junge Frauen für technische Berufe zu begeistern“. Airport-Vorstand Günther Ofner erklärte: „Lehrlinge sind am Flughafen dringend gesucht und wir laden interessierte Jugendliche herzlich ein, sich bei uns zu bewerben. Sie erwartet eine zukunftsorientierte Ausbildung: Gerade in technischen Bereichen sind gut ausgebildete Fachkräfte immer gesucht – für moderne Büros mit einer immer komplexeren Gebäudetechnik wird es in den nächsten

weiterlesen »

Nürnberg: Eurowings Europe nimmt Pristina auf

Die Fluggesellschaft Eurowings Europe wird ab 12. April 2022 viermal wöchentlich zwischen Pristina und Nürnberg verkehren. Man tritt damit in den direkten Wettbewerb mit GP Aviation. Fliegen wird die Lufthansa-Tochter an den Verkehrstagen Dienstag, Mittwoch, Samstag und Sonntag. Die Nonstopverbindung ist auch für die kosovarische Community in der Metropolregion interessant, die diese für gegenseitige Besuche von Familien, Freunden und Verwandten nutzen werden. In Bayern leben rund 45.600 Menschen mit kosovarischer Nationalität, allein in der Stadt Nürnberg über 2.300. Mit Pristina hält die 15. europäische Hauptstadt Einzug in den Flugplan des Albrecht Dürer Airport Nürnberg. 

weiterlesen »

Zeltweg: Eurofighter sollen nur knapp einem Zusammenstoß entgangen sein

Im Vorjahr soll es laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins Profil auf dem Fliegerhorst Zeltweg beinahe zu einem Zusammenstoß von zwei Eurofighter-Abfangjägern gekommen sein. Dieser soll sich bei einem Anflugmanöver ereignet haben. Das Medium schreibt weiters, dass die Ursache ein Fehler eines Piloten gewesen sein soll. Laut Profil-Informationen war der Vorfall so ernst, dass die Kommandanten der Luftstreitkräfte einen offiziellen Bericht an das Verteidigungsministerium erstellten. Das BMLV wollte sich dazu gegenüber dem Nachrichtenmagazin nicht äußern, da Vorkommnisse bei Einsatz und Ausbildung in Zusammenhang mit den Eurofightern militärischer Geheimhaltung unterliegen. Laut dem Nachrichtenmagazin zählen die österreichischen Luftstreitkräfte statistisch zu den sichersten der Welt. Allerdings kommen die Eurofighter-Piloten aufgrund mangelnder Kapazitäten nur auf etwa 100 Flugstunden pro Jahr. International liegt dieser Wert deutlich höher. Auf die Gefahren mangelnder Praxis im Betrieb von Militärflugzeugen wurde 2019 auch im Bericht „Bundesheer 2030“ des früheren Verteidigungsministers Thomas Starlinger hingewiesen. Dort heißt es: „Durch fehlende Flugstunden steigt das Risiko von Flugunfällen.“

weiterlesen »