April 6, 2022

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April 6, 2022

Wirtschaftskammer Österreich fordert Abschaffung der 3G-Einreiseverordnung

Die Fachgruppen Reisebüros und Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich fordern die Bundesregierung zur Beendigung der 3G-Einreiseregeln auf. Die aktuell gültige Verordnung hatte der ehemalige Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) unmittelbar vor seinem Rücktritt noch bis zum 30. September 2022 verlängert. Typischerweise gab es seitens des Ministeriums, das nun von Johannes Rauch (Grüne) geleitet wird, keine nähere Kommunikation zu dieser außergewöhnlich langen Verlängerung. Generell reagiert das Gesundheitsministerium nicht auf Fragen, die unverständliche bzw. schwammige Formulierungen, die viel Raum zur Interpretation zulassen. Angesichts des Umstands, dass immer mehr Impfzertifikate von Personen, die drei Stiche erhalten haben, ablaufen werden und das Gesundheitsministerium noch immer keine Lösung vorgestellt hat, werden nun Reisebüros und Hotellerie nervös. Das offizielle Wording des Rauch-Ministeriums ist, dass man sich in den nächsten Wochen mit der Thematik befassen wird. Die Wirtschaftskammer kritisiert die 3G-Einreiseregeln, die dem aktuellen Stand der Dinge nach bis 30. September 2022 verordnet sind, scharf: „Mit dem zuletzt spürbaren Rückgang der Infektionszahlen ist es nun an der Zeit auch die Einreisebestimmungen für Österreich entsprechend anzupassen und die verpflichtende 3-G-Regel abzuschaffen. Viele andere Länder in Europa, wie beispielsweise Dänemark, die Niederlande, Schweden, die Schweiz oder das Vereinigte Königreich sind diesen Schritt bereits gegangen und buhlen nun um Gäste aus dem Ausland. Österreich hat mit seinen strengen Einreiseregelungen hier eindeutig einen Nachteil“, beschreiben Gregor Kadanka, Obmann des Fachverbandes der Reisebüros, und Susanne Kraus-Winkler, Obfrau des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die aktuelle Situation am europäischen Tourismusmarkt. Der Ukraine-Krieg habe den ursprünglich positiven Aussichten für den Tourismus in Österreich

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Austrian Airlines: Kaufmännisches und technisches Personal weiterhin in Kurzarbeit

Bei der Fluggesellschaft Austrian Airlines wurde nach über zwei Jahren die Kurzarbeit teilweise beendet. Das fliegende Personal befindet sich nicht mehr in dieser staatlichen Beihilfemaßnahme, die aufgrund der Corona-Pandemie zahlreiche österreichische Unternehmen in Anspruch genommen haben. Die kaufmännischen und technischen Mitarbeiter von Austrian Airlines befinden sich weiterhin in Kurzarbeit. Diese wurde bis vorerst Ende Mai 2022 verlängert, bestätigte eine Sprecherin gegenüber Aviation.Direct. Als erstes Großunternehmen meldete die AUA im März 2020 Kurzarbeit an. Damals galt dieser Schritt zunächst als überraschend, jedoch mussten diese Unterstützung im Verlauf der Pandemie zahlreiche Firmen in Anspruch nehmen. Während es bei Level Europe, die Insolvenz anmelden musste und Eurowings Europe sowie Austrian Airlines sehr ruhig zu ging, machte Laudamotion aus dem Thema Kurzarbeit eine öffentliche Seifenoper. Beispielsweise forderte man, dass die damalige Ministerin Aschbacher die Gewerkschaft Vida anweisen solle die Sozialpartnervereinbarung zu unterschreiben. Nach nur wenigen Wochen beendete man die Kurzarbeit unter dem Vorwand der Schließung der Basis Wien, wobei nur wenige Monate später der Nachfolger Lauda Europe an den Start ging und Laudamotion AOC und Betriebsgenehmigung freiwillig an die österreichischen Behörden zurückgegeben hat.

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Einreise: Kuba schafft PCR-Vorlagepflicht ab

Mit Wirksamkeit zum 6. April 2022 vereinfacht Kuba die Einreisebestimmungen. Die Vorlage negativer PCR-Befunde ist dann laut Tourismusamt nicht mehr notwendig. Auch kippt man die Auflage, dass nur Geimpfte einreisen dürfen. Gegen Anfang dieses Jahres führte Kuba ein, dass auch Geimpfte zusätzlich einen negativen PCR-Test vorlegen müssen. Zusätzlich wurden Reisende an den Flughäfen stichprobenartig zu Antigen-Schnelltests aufgefordert. Laut Mitteilung des kubanischen Fremdenverkehrsamts wurden diese Auflagen aufgehoben. Allerdings muss weiterhin ein elektronisches Einreiseformular ausgefüllt werden. Der Nachweis über das Abschicken dieses PLFs muss bei der Grenzkontrolle vorgewiesen werden. Manche Fluggesellschaften verlangen dieses bereits beim Check-in-Schalter oder im Rahmen elektronischer Dokumentenkontrollen.

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München Airport: Sprüngli eröffnet ersten Store in Deutschland

Nach dem vorherigen Erfolg des Pop-Up-Stores am Münchner Airport, hat sich der SchweizerHaut Chocolatiers Sprüngli nun für einen festen Standort im Abflugbereich des Terminals 2 entschieden. Ab sofort haben Passagiere die Möglichkeit, Produkte des Schweizer Haut Chocolatiers Sprüngli direkt am Flughafen München zu erwerben. Das Sortiment umfasst Pralinés und Truffes, frische Bruch- und Tafelschokoladen sowie Luxemburgerli (Macarons). „Wir begrüßen die Confiserie Sprüngli bei uns und freuen uns, dass der Flughafen München Standort für das erste europäische Verkaufsgeschäft dieses Schokoladenherstellers außerhalb der Schweiz ist“, erklärt Jan-Henrik Andersson, Chief Commercial Officer Flughafen München GmbH. „Der Flughafen München ist für uns der ideale Standort, um unsere Haute Chocolatier zu präsentieren – genussvolle Schokoladen, kreiert mit Leidenschaft und in handwerklicher Tradition. Als Schweizer Premium Marke verbinden uns gemeinsame Werte wie ein ganzheitlicher Qualitäts- und Servicegedanke sowie der Sinn für Exklusivität und Innovation,“ ergänzt Tomas Prenosil, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Sprüngli.

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Moskau reaktiviert Flugverkehr mit ausgewählten Ländern

Nach monatelangen CoV-Einschränkungen hat Russland die Wiederaufnahme des Flugverkehrs mit 52 Ländern angekündigt. Dabei werden die Beschränkungen zur CoV-Bekämpfung, die sich auf die Linien- und Charterflüge zwischen Russland und einer Reihe anderer Länder erstreckten, ab dem 9. April 2022 ausgesetzt, wie Regierungschef Michail Mischustin bei einem Treffen mit Vertretern der Kreml-Partei Geeintes Russland bekannt gibt. Die Erleichterungen betreffen Länder, die Moskau als „freundlich“ einstuft. Rund die Hälfte der 52 genannten Staaten sind aus Asien. Daneben entfallen die CoV-Beschränkungen auch für viele Länder aus Lateinamerika und Afrika, während in Europa nur mit Serbien, Bosnien-Herzegowina und Moldawien der Flugverkehr wieder erlaubt werden soll. Die Aufhebung der CoV-Beschränkungen bedeutet allerdings wohl nicht in jedem Fall die tatsächliche Aufnahme des Flugverkehrs in das entsprechende Land, da russische Maschinen dann teilweise durch den Luftraum von Ländern fliegen müssten, den diese wegen des russischen Angriffs auf die Ukraine für Moskau gesperrt haben. Zudem muss der Kreml auch fürchten, dass geleaste Flugzeuge im Ausland weiterhin beschlagnahmt werden. Das berichtet der ORF.

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Wizz Air legt stark zu, aber der Spritpreis bereitet Kopfzerbrechen

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air konnte im März 2022 die Anzahl der beförderten Passagiere um stolze 415 Prozent steigern. An Bord hatte der Carrier 2.476.105 Fluggäste. Die Auslastung wird mit 86,2 Prozent angegeben und war damit um einen Prozentpunkt niedriger als jene von Erzrivale Ryanair. Der März 2021 war stark von der Corona-Pandemie geprägt. Demnach hatte Wizz Air nur 382.928 Fluggäste. Dem gegenüber stehen 3.014.341 Reisende im März 2020, der von der Corona-Pandemie in Europa noch weitgehend verschont geblieben ist. Grob gerundet lag der Billigflieger um rund 600.000 Fluggäste unter dem Vorkrisenniveau. Betrachtet man die Verkehrsentwicklung der ersten drei Monate des laufenden Jahres, so fällt diese unterschiedlich aus. Wizz Air ist mit 2.396.684 Passagieren in das Jahr 2022 gestartet. Im Feber 2022 waren die umfangreichen Kürzungen, die streckennetzweit vorgenommen wurden, deutlich spürbar, denn man hatte nur noch 1.921.153 Reisende an Bord. Zuletzt im März 2022 ging es wieder nach oben, denn die Fluggesellschaft hatte 2.476.105 Passagiere. Für April 2022 ist aufgrund der Osterferien mit einer deutlichen Steigerung zu rechnen. Zum Vergleich: Der Mitbewerber Ryanair verzeichnete von Dezember 2021 auf Jänner 2022 einen ordentlichen Knick, der auf die Panikmache rund um Omikron zurückzuführen ist. Der Wizz-Air-Erzrivale startete mit sieben Millionen Fluggästen ins neue Jahr. Im Feber 2022 hatte man 8,7 Millionen Fluggäste an Bord und zuletzt im März 2022 waren es 11,2 Millionen Reisende. Bei Wizz Air ist zu berücksichtigen, dass der Carrier bereits im Dezember 2021 die angebotene Kapazität deutlich zurückgefahren hat. Die Reduktionen wurden auch im ersten Quartal des Jahres

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NUE startet in die Ferien mit dem neuen Sommerflugplan

Der neue Sommerflugplan des Airport Nürnberg umfasst mehr als 60 Ziele. Dementsprechend werden während der Ferien rund 150.000 Fluggäste erwartet. In den zweiwöchigen Ferien seien mehr als 1.200 Starts und Landungen von 15 verschiedenen Airlines geplant, wie der Airport in einer Aussendung mitteilt. Verkehrsstärkster Tag ist voraussichtlich Freitag, der 22. April, mit 42 geplanten Abflügen. Top-Reiseziel im Touristikverkehr ist Palma de Mallorca (bis zu 87 Abflüge), gefolgt von Antalya (bis zu 61 Abflüge). Mit geplanten 185 Starts während der Ferien hebt Ryanair am häufigsten ab, danach kommen die Ferienflieger von Corendon mit rund 65 Abflügen. Seit dem 3. April 2022 ist das Tragen einer medizinischen Maske im Terminal nicht mehr verpflichtend. „Es wird jedoch empfohlen, weiterhin eine Maske zu tragen und mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen zu halten“, so der Airport.

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Passagierzahlen am Dortmund Airport steigen deutlich

Im ersten Quartal 2022 haben 405.084 Passagiere den Dortmunder Flughafen als Start- oder Zielflughafen genutzt – ein Plus von rund 235 Prozent im Vergleich zum vergangenen Jahr.  2021 nutzten in der Hochzeit der Pandemie im gleichen Zeitraum 120.957 Fluggäste das Dortmunder Angebot. Beim deutlich wichtigeren Vergleich zum gleichen Zeitraum vor der Pandemie im Jahr 2019 nimmt der Dortmund Airport mit einer Erholungsrate von 73 Prozent den Spitzenplatz in NRW ein (im Vorkrisenjahr 2019: rund 553.000). Der Flughafen verzeichnete im diesjährigen März exakt 161.297 Passagiere (Vorjahr: 46.443). Dabei konnten aufgrund des Kriegs in der Ukraine mehrere Flughäfen vor Ort und in der Republik Moldau nicht angeflogen werden. Auch die Zahl der Flugbewegungen nahm deutlich zu: 2722 gewerbliche Starts und Landungen fanden im März am Dortmund Airport statt (Vorjahr: 1525). Besonders beliebt waren unter anderem die Flugziele Kattowitz, Bukarest und Wien, wie der Flughafen mitteilt. 

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