April 14, 2022

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April 14, 2022

Nürnberg: Tus Airways nimmt Paphos auf

Der fränkische Flughafen Nürnberg wird ab 4. Juni 2022 durch Tus Airways mit dem zypriotischen Paphos verbunden. Der Carrier wird jeweils an Samstagen für Veranstalter fliegen. Tickets können bei Tour Operators und über Reisebüros gekauft werden. Larnaka wird in dieser Sommerflugplanperiode von Corendon Europe angeboten. Die maltesische Fluggesellschaft wird ebenfalls am Verkehrstag Samstag fliegen. Nach Angaben des Nürnberger Airports gibt es somit heuer erstmals zwei Destinationen auf Zypern im Portfolio. Diese sind jeweils nonstop erreichbar. Zyperns Geschichte ist ebenso vielfältig wie die Natur dieses Eilands, das mit puderweichen Stränden, aufregenden Bergpanoramen und unberührter Wildnis aufwartet. Die Alten Griechen haben ihre Spuren in Form von Säulen und Skulpturen hinterlassen, von den Römern sind noch die Mosaikfußböden ihrer Villen zu bewundern, die Briten brachten englische Läden und den Linksverkehr. Zyperns Strände sind so schön und das Wetter so verlässlich gut, dass sich der Flug allein schon für einen Badeurlaub lohnt. Lehrreich sind aber auch die Ausflüge, zum Beispiel ins beeindruckende Troodos-Gebirge mit Fotostopps im Bergdörfchen Omodos mit seiner Postkartenidylle und beim Kykkos Kloster.

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MUC: Audio Walk verkürzt Warten vor dem Abflug für Familien

Ab sofort bietet der Flughafen München einen Audio Walk durch das Terminal 2 an, um Familien mit Kindern die Wartezeit am Flughafen zu verkürzen. Der Audio Walk durch den Schengen-Bereich soll interessante Einblicke in die Flughafenwelt eröffnen und gleichzeitig unterhaltsam über die Arbeitswelt am Airport, das Thema Nachhaltigkeit sowie die betrieblichen Abläufe auf dem Vorfeld und im Terminal informieren. Das 20-minütige Hörbuch steht zum kostenlosen Download in Deutsch und Englisch bereit. Den erforderlichen QR Code finden die Fluggäste auf digitalen Monitoren und Plakaten im Terminal. Wird der Code mit dem Mobiltelefon eingescannt, startet automatisch der Audio Walk. Eine Registrierung ist nicht erforderlich – es wird jedoch empfohlen, sich im kostenlosen Flughafen WLAN anzumelden. Der Hörer erhält dann eine kurze Anleitung und wird zum Startpunkt der Tour im Plaza Bereich des Terminals 2 navigiert. „Unsere Passagiere kommen teilweise bereits einige Stunden vor Abflug an den Flughafen. Wir freuen uns, mit diesem neuen Angebot insbesondere Familien mit Kindern einen anregenden Zeitvertreib bieten zu können“, sagt Thomas Kube, Leiter Verkehrsentwicklung bei der Flughafen München GmbH. Am Ende des Hörbuchs erwartet die Teilnehmer ein Shopping-Gutschein.

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Flughafen Ljubljana: Passagierzahlen noch deutlich unter Vorkrisen-Niveau

Der slowenische Flughafen Ljubljana fertigte im ersten Quartal des Jahres exakt 126.659 Passagiere ab. Das entspricht einem Rückgang von 63 Prozent gegenüber 2019, dem Jahr vor der Pandemie. Damit bewegen sich die Zahlen deutlich unter dem Vorkrisen-Niveau. Insgesamt wurden 4.319 Flugbewegungen registriert. Im vergangenen Monat fertigte der Flughafen 50.928 Reisende ab, um 61,9 Prozent weniger als noch im Jahr 2019, dafür aber um 39,9 Prozent mehr als 2020. Bis Jahresende erwarte die Flughafenleitung ein Verkehrsaufkommen von über 50 Prozent des Niveaus von 2019. Das berichtet Ex-Yu-Aviation.

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Asfinag möchte künftig mehr Drohnen einsetzen

Drohnen, oder vielmehr Unmanned Aircraft Systems (UAS), werden bei der Asfinag bereits seit einigen Jahren für spezielle Tätigkeiten eingesetzt. Künftig sollen die unbemannten Mini-Flieger aber noch eine deutlich größere Aufgabenpalette abdecken. Nach einer Ausschreibung konnte jüngst mit dem Fach-Unternehmen Bladescape Airborne Services ein auf vier Jahre laufender Rahmenvertrag abgeschlossen werden, der es ermöglicht, den Einsatz von Drohnen zu intensivieren. Das künftige Leistungsspektrum umfasse damit auch die Bereiche Naturgefahren, Verkehrssicherheit generell, die Dokumentation von Baufortschritten sowie auch das sogenannte Verkehrs- und Ereignismanagement im Fall von größeren Unfällen oder Staus. Bei Brücken, die schwer zugänglich sind, sei der Einsatz von Drohnen mittlerweile schon Standard. Die so gewonnenen Bilder des Zustandes einer Brücke würden die Planung eventuell erforderlicher Sanierungsmaßnahmen erleichtern. „Unser Ziel ist es, diese Technologie als Werkzeug in unseren Arbeitsablauf nachhaltig, wirtschaftlich und dem Betrieb nützend zu integrieren“, sagt Thomas Steinbrucker, der bei der Asfinag das „Projekt Drohne“ verantwortet. Dabei bringt der Einsatz dieser Technologie mehrere Vorteile mit sich: Zusätzlich zu schnellerer und besserer Situationsbeurteilung und dem Zeitvorteil, tragen Drohnen auch zu einer Verbesserung der Arbeitssicherheit bei.

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Amsterdam liebäugelt mit Coffeeshop-Verbot für Touristen

Die Bürgermeisterin von Amsterdam will ausländischen Touristen nicht mehr erlauben, die Coffeeshops der Grachtenstadt zu besuchen. Der Besuch im Coffeeshop gehört für viele Besucher Amsterdams so selbstverständlich dazu wie eine Grachtenfahrt, doch damit ist vielleicht bald Schluss. Bereits im vergangenen Jahr kündigte Bürgermeisterin Femke Halsema Pläne an, ausländische Gäste von den lokalen Cannabis-Cafés auszuschließen. Nun hat sie erste Schritte in diese Richtung unternommen und dem Stadtrat einen entsprechenden Vorschlag unterbreitet. Nach dem Willen der Politikerin solle nur noch der Bedarf der Einheimischen gedeckt werden, wofür laut Studien ein Großteil der jetzt lizensierten Coffeeshops nicht mehr benötigt würden. Das berichtet Check 24. Ziel sei es, den Markt der weichen und legalen Drogen so überschaubar wie möglich zu halten. Von den aktuell 166 Coffeeshops in Amsterdam sollen nur 66 übrigbleiben, welche ausschließlich Einheimischen vorbehalten sind. Bislang werden die Cannabis-Cafés jährlich auch von rund drei Millionen Touristen besucht. Für die Betreiber der Läden solle es eine Übergangsfrist geben. Stadt geht gegen Massentourismus vor Nach Informationen der Deutschen Welle verzeichnete die niederländische Hauptstadt vor der Corona-Pandemie bis zu 20 Millionen Urlaubsgäste jährlich, die nur rund einer Million Einwohnern gegenüberstehen. Um die negativen Auswirkungen des Massentourismus zu begrenzen, beschloss die Stadtverwaltung im Sommer 2021 eine Obergrenze von 20 Millionen Übernachtungen pro Jahr. Damit ist Amsterdam die weltweit erste Stadt, die eine solcher Obergrenze eingeführt hat. Zudem wurde den ausufernden privaten Vermietungen von Wohnraum als Ferienwohnung ein Riegel vorgeschoben, indem dies nur noch mit offiziell beantragter Registriernummer erlaubt wurde.

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Fehlerhafte Fahrwerksanzeige: AUA-Embraer 195 sicher in Lyon gelandet

Am Donnerstag wurden die Passagiere von Austrian-Airlines-Flug OS405, durchgeführt mit dem Embraer 195 mit der Registrierung OE-LWG vorsorglich auf eine Notlandung am Flughafen Lyon vorbereitet. Den Piloten ist es gelungen den Regionaljet sicher zu landen. Der Embraer 195 befand sich auf dem Weg von Wien nach Lyon auf einem unspektakulären Linienflug. Beim Ausfahren des Fahrwerks war die Cockpit-Crew aber mit einer Fehlermeldung konfrontiert. Vorsorglich informierte man die Flugsicherung und flog einige Schleifen. Nachdem der Kapitän gemeinsam mit dem Ersten Offizier mehrere Checks durchgeführt hatte, war klar, dass mit dem Fahrwerk alles in Ordnung ist, jedoch die entsprechende Anzeige im Cockpit fehlerhaft ist. Eine Sprecherin von Austrian Airlines bestätigte das technische Vorkommnis und erklärte: “Beim heutigen Flug OS 405 von Wien nach Lyon kam es im Landeanflug beim Ausfahren des Fahrwerks zu einer Fehlermeldung. Nach mehreren Checks, stellte sich heraus, dass die Fehlermeldung falsch war. Die Maschine ist sicher gelandet. Da die Sicherheit unserer Fluggäste und unserer Crew immer oberste Priorität hat, wurden wie üblich, alle entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. So wurden beispielsweise die Passagiere vorsorglich auf eine mögliche Notlandung vorbereitet und auch der Flughafen Lyon verständigt”. Der Embraer 195 mit der Registrierung OE-LWG befindet sich weiterhin auf dem Flughafen Lyon. Der mit dieser Maschine geplante Rückflug OS406 wurde abgesagt. Techniker überprüfen den Regionaljet genauer, denn fehlerhafte Anzeigen im Cockpit sollte es nicht geben. Im konkreten Fall hatte die Maschine kein sicherheitsrelevantes Problem, auch wenn eben das Display anderer Ansicht war.

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Air Baltic konnte Umsatz um 41 Prozent steigern

Während einer Livestream-Pressekonferenz legte die lettische Fluggesellschaft die Jahresergebnisse 2021 vor. Der Carrier flog im letzten Jahr einen Umsatz in der Höhe von 204,1 Millionen Euro ein – ein Anstieg um 41 Prozent gegenüber 2020. Die Anzahl der Flüge wuchs um fünf Prozent, insgesamt 23.400 Mal hob 2021 eine Maschine der größten Airline im Baltikum ab und beförderte auf diesen Flügen knapp 1,63 Millionen Fluggäste. 2020 waren es noch rund 1,34 Millionen Passagiere. Auch der Nettoverlust konnte im Vergleich zu 2020 auf -135,7 Millionen Euro reduziert werden (2020: -264, 6 Millionen Euro). Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern beträgt -82,5 Millionen Euro (2020: -201, 7 Millionen Euro). „Für einen Großteil des Jahres 2021 sahen wir immer noch sich ändernde Reisebeschränkungen und eine Fortsetzung der größten Krise in der Geschichte der Luftfahrt. Wir befinden uns jetzt auf einem starken Weg der Erholung und stellen aktiv zusätzliches Personal ein, um das hohe Maß an Konnektivität aufrechtzuerhalten, das wir der baltischen Region bieten“, so Airline-Chef Martin Gauss. Die Buchungslage liege deutlich über dem Vorjahr und bestätige die sehr positive Entwicklung. Im vergangenen Jahr hob die Fluggesellschaft aus Riga, Tallinn und Vilnius insgesamt zu 94 Zielen ab. Air Baltic beschäftigte mit Ende des Jahres 1.600 Mitarbeiter, damit um 400 mehr als noch ein Jahr zuvor.

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VC und UFO erfolgreich bei der Etablierung von Betriebsräten

Gestern hat in der Stadthalle Flörsheim eine erfolgreiche Wahlversammlung zur Gründung eines Betriebsrates bei der Lufthansatochter Eurowings Discover stattgefunden. Ein dreiköpfiger Wahlvorstand konnte gewählt werden, um die ordnungsgemäße Wahl durchzuführen. „Die Kandidatenlage ist gut, sodass alle Beschäftigtengruppen des Unternehmens am Boden und in der Luft im Betriebsrat repräsentiert sein können. Im Sinne der Diversität erfreut es mich natürlich besonders, dass sich auch Pilotinnen in die Betriebsratsarbeit einbringen wollen. Nach anfänglichem Zögern bringt sich der Arbeitgeber mittlerweile konstruktiv in den Prozess ein und wir sind optimistisch, dass wir auf dieser Basis eine erfolgreiche Betriebspartnerschaft etablieren werden“, so Stefan Herth, Präsident der Vereinigung Cockpit. „Die Grundsteinlegung für einen Betriebsrat ist nicht weniger als ein Meilenstein für die Kolleginnen und Kollegen der Eurowings Discover“, so Maximilian Kampka, Tarifreferent bei der Unabhängigen Flugbegleiter Organisation. „Die Arbeitsbedingungen machen Mitbestimmung nämlich bitter nötig“, ergänzt Kampka. Bei den positiven Nachrichten aus Flörsheim darf nicht vergessen werden, dass erst vor rund zwei Wochen auch bei German Airways ein neuer Betriebsrat etabliert werden konnte. Bei der stark von der Corona-Pandemie gebeutelten Airline wurde am 31. März die Wahl für einen Betriebsrat aus Cockpit und Kabine erfolgreich beendet und das neue Gremium hat die Arbeit aufgenommen.  Hintergrund:   Eine Gesetzesänderung ermöglicht es seit dem 1. Mai 2019 auch den Besatzungsmitgliedern in deutschen Flugbetrieben, einen Betriebsrat zu gründen – sie waren bisher von der gesetzlichen Regelung ausgenommen und hatten nur über einen Tarifvertrag Personalvertretung (TVPV) die Möglichkeit, ihre Mitbestimmungsrechte wahrzunehmen. Diese Gesetzesänderung geht auf einen langen politischen Prozess zurück, die bis 2019 bestehende

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Swiss will Lebensmittelverschwendung reduzieren

Zwei neue Maßnahmen sollen dazu beitragen, die Verschwendung von Lebensmitteln langfristig zu reduzieren. Swiss bietet ihren Fluggästen in der Economy Class auf Kurz- und Mittelstreckenflügen seit dem 13. April die Möglichkeit, ihr Wunschprodukt individuell aus der jeweils aktuellen Swiss Saveurs Menükarte online vorzubestellen. Das Wunschprodukt kann einfach über einen separaten Buchungslink bis 36 Stunden vor Abflug bestellt werden. Das Angebot ist verfügbar für alle Kurz- und Mittelstreckenflüge von und nach Zürich und Genf ab dem 20. April 2022, deren Flugzeit mehr als 50 Minuten beträgt. Die Bezahlung erfolge erst an Bord und zu einem reduzierten Preis, wenn die Produkte von der Kabinenbesatzung überreicht werden, so der Carrier in einer Aussendung. „Die Reduzierung von Abfall und die unnötige Entsorgung von Lebensmitteln spielen eine wichtige Rolle in unserer Nachhaltigkeitsstrategie“, erklärt Tamur Goudarzi Pour, Chief Commercial Officer Swiss. „Mit der Pre-Order-Initiative möchten wir die nachfragegerechte Herstellung der frischen Produkte weiter optimieren, um so die Entsorgung von Lebensmitteln an Bord zu reduzieren.“ Übrig gebliebene Frischprodukte zum reduzierten Preis erwerben Darauf zahlt auch eine weitere Initiative ein, die die AUA-Schwester ebenfalls per 20. April lanciert. Im Rahmen von ‘Swiss Saveurs To Go’ bietet die Kabinenbesatzung den Gästen auf dem letzten Abendflug eines Flugzeugs nach Zürich oder Genf nach dem regulären Service die nicht verkauften frischen Produkte nach Rezepturen der Confiserie Sprüngli an. Die Verfügbarkeit des Angebots wird jeweils per Bordansage kurz vor der Landung angekündigt. Je nach Verfügbarkeit wird den Gästen entweder eine Tüte mit einem oder zwei frischen Produkten in einer Überraschungstasche, die von der

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Sanktionen: Boeing muss 141 Bestellungen aus dem Backlog streichen

Die jüngst von Boeing veröffentlichten Zahlen zeigen, dass der Konzern um vorerst 141 Aufträge aus der Russischen Föderation bangen muss. Diese wurden bereits aus dem Backlog gestrichen, da man aufgrund der Sanktionen nicht liefern darf. Das Unternehmen nannte für 90 Einheiten „geopolitische Probleme“. Die übrigen Jets sind jedoch ebenfalls betroffen, da diese über Zwischenfirmen und Leasinggeber für russische Anbieter bestimmt waren. Die unter anderem von den Vereinigten Staaten von Amerika und der Europäischen Union als Reaktion auf den kriegerischen Überall gegen die Ukraine ausgesprochenen Sanktionen beinhalten unter anderem, dass weder Flugzeuge noch Ersatzteile in die Russische Föderation und nach Belarus geliefert werden dürfen. Boeing schweigt sich darüber aus für welche Kunden die aus dem Backlog entfernten Maschinen bestimmt werden. Zuletzt wurde bekannt, dass man 34 Flugzeuge, die für Utair und Volga-Dnepr gedacht waren, nicht übergeben wird. Hintergrund sind die Sanktionen. Auch konnte man sieben Maschinen noch nicht an die ukrainische Billigfluggesellschaft SkyUp Airlines übergeben, jedoch ist hierfür der Grund der Krieg in der Ukraine. Man einigte sich mit dem Lowcoster auf Auslieferungen sobald es eben wieder möglich ist.

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