April 16, 2022

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April 16, 2022

Sparpaket verärgert AUA-Mitarbeiter zunehmend

Das aufgrund der Corona-Pandemie mit Gewerkschaft und Betriebsrat vereinbarte Sparpaket bei Austrian Airlines sorgt zunehmend für Unmut in der Belegschaft. Die ÖGB-Teilgewerkschaft Vida fordert eine Neuverhandlung, denn dieses wäre unter völlig anderen Voraussetzungen als jene, die momentan der Fall sind, vereinbart worden. Beim fliegenden Personal verdienen Co-Piloten und junge Flugbegleiter bei den immer wieder im Kreuzfeuer der Kritik stehenden Mitbewerbern Lauda Europe und Wizz Air mittlerweile deutlich besser als bei Austrian Airlines. Hintergrund ist, dass die Gehälter zum Teil drastisch gekürzt sind und das mit Zustimmung von Betriebsrat und Gewerkschaft. Im Rahmen des Sparpakets müssen die Bediensteten drei Jahre lang auf Teile ihrer Bezüge verzichten. Heuer gibt es zehn Prozent weniger, im kommenden Jahr um 13 Prozent weniger und im Jahr drei um sieben Prozent weniger. Offiziell ist die Rede von “Verzicht”, jedoch kann von Freiwilligkeit keine Rede sein, denn Geschäftsführung, Gewerkschaft und Betriebsrat haben dies gemeinsam als “Krisenbeitrag” beschlossen. Eine echte Einspruchsmöglichkeit für die Betroffenen bestand nicht, dennoch hat die Belegschaft mit großer Mehrheit zugestimmt. Offenbar dachten viele nur kurzfristig an den Joberhalt und nicht an die Folgewirkung ihrer Zustimmung gegenüber ihren Arbeitnehmervertretern. Mittlerweile haben einige Flugbegleiter Austrian Airlines verlassen, denn selbst für das Reinigen der Dienstkleidung muss das Personal mittlerweile selbst aufkommen. Bis zu 25 Euro pro Putzerei-Vorgang fallen an. Über das gesamte Monat gesehen kann sich ein stolzer Betrag ansammeln, was besonderes das Kabinenpersonal, das neben dem Boden-Servicemitarbeitern stark von den Lohnkürzungen betroffen ist. Kein Frühstück im Hotel, keine Crew-Meals und Uniform-Reinigung muss selbst bezahlt werden Dazu

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Armenien: Erster A320 trägt Flyarna-Livery und Crews zeigen sich in ihren Uniformen

DIe neugegründete Fluggesellschaft Flyarna hat den ersten Kurs für Flugbegleiter erfolgreich abgeschlossen. Aus diesem Anlass stellte der Carrier, an dem der Billigflieger Air Arabia mit 49 Prozent beteiligt ist, die künftigen Uniformen des Kabinenpersonals vor. Auch wurde bereits der erste Airbus A320 in die Livery des armenischen Startups umlackiert. Das erste Flugzeug der Flotte trägt noch die Interimsregistrierung OE-LAP. Diese Woche wurde der Mittelstreckenjet im tschechischen Ostrava aus dem Paintshop geschoben. Künftig wird die Maschine als ER-YRA für Flyarna in der Luft sein. Das Flugzeug ist 6,6 Jahre alt und trägt die Seriennummer 6782. Ursprünglich flog dieser Airbus A320, der sich im Eigentum von SMBC Aviation Capital für Batik Air. Fast zeitgleich wurde der erste Kurs für angehende Flugbegleiter erfolgreich abgeschlossen. Das Kabinenpersonal bekam am Ende der Ausbildung die Uniformen ausgeteilt. Flyarna nützte dies auch gleich, um mit Hilfe von Gruppenfotos die Dienstkleidung vorzustellen. Diese ist in blau gehalten und im direkten Vergleich mit anderen Airlines eher schlicht. Eigenen Angaben nach haben die ersten 20 Flugbegleiter ihren Kurs bereits abgeschlossen. Weitere Ausbildungen laufen derzeit auf Hochtouren. Flyarna erklärte auf Anfrage, dass mit die Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung durch die Luftfahrtbehörde von Armenien in den nächsten Tagen erwartet. Der kommerzielle Erstflug soll dann im Mai 2022 durchgeführt werden. Der genaue Termin hängt von der offiziellen Zulassung als Fluggesellschaft ab. Flyarna ist ein Joint-Venture von Air Arabia (49 Prozent) und dem staatlichen Armenian National Interests Fund (51 Prozent). Zunächst will man mit zwei Airbus A320 abheben. Der Carrier soll als Billigflieger

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Köln: Zwei weitere Embraer 190 bei German Airways eingetroffen

Die Fluggesellschaft German Airways hat einen weiteren Regionaljet des Typs Embraer 190 übernommen. Es handelt sich um die momentane N329NC, die diese Woche von Macon über Bangor und Keflavik nach Köln/Bonn überstellt wurde. Das in Brasilien hergestellte Flugzeug trägt die Seriennummer 19000329 und wurde ursprünglich an Azul Linhas Aéreas Brasileiras ausgeliefert. Für diesen Carrier war dieser Embraer 190, der sich im Eigentum von Nordic Aviation Capital befindet, als PR-AZG in der Luft.  Ein weiterer Neuzugang ist der Embraer 190 mit der momentanen Registrierung M-ABOZ. Dieser Regionaljet trägt die Seriennummer 19000189 und wurde ursprünglich an die mittlerweile nicht mehr existierende Baboo ausgeliefert. Anschließend war das Flugzeug bei Trip, Azul und BA Cityflyer im Einsatz. Beim britischen Operator war der von Nordic Aviation Capital geleaste Regiojet als G-LCYY in der Luft. In Kürze werden die beiden Leasingflugzeuge, die zur Flotte von German Airways stoßen, in das deutsche Luftfahrtregister eingetragen. Die Zeitfracht-Tochter baut heuer die Flotte aus, wie das Unternehmen gegenüber Aviation.Direct bestätigte.

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Boeing 747-8 mit weniger als 30 Flugstunden wird verschrottet

Die Boeing 747-8BBJ mit der Registrierung N458BJ stand sich seit ihrer Auslieferung im Mai 2012 mehr die Räder platt als sie in der Luft war. Das Langstreckenflugzeug brachte es seit der Fertigstellung auf etwa 30 Flugstunden und soll nun in den USA als Ersatzteilspender dienen und damit zerlegt werden. Es handelt sich um die VIP-Ausführung der jüngsten Generation des Jumbojets. Ein nicht genehmigter Aufzug wurde dem Vierstrahler zum Verhängnis. Der private Eigentümer wollte den BBJ bei Jet Aviation in Basel nach seinen Wünschen umbauen lassen. Er wollte unter anderem einen Aufzug in seinem großen Privatjet haben. Da gab es aber ein großes Problem: Der Besitzer erhielt schlichtweg keine Zulassung für sein Vorhaben, so dass die Maschine über viele Jahre hinweg auf dem Flughafen Basel auf bessere Zeiten warten musste. Dazu kommt noch ein Umstand: Der Besitzer dieser Boeing 747-8BBJ ist zwischenzeitlich verstorben. Die Erben haben den Langstreckenjet dann an den U.S.-amerikanischen Hersteller zurückverkauft. Dieser war anfangs noch guter Dinge, dass rasch ein neuer Eigentümer für den jungen Vierstrahler mit äußerst wenigen Flugstunden gefunden werden kann. Das gelang Boeing aber nicht, so dass der Jumbojet weiterhin in Basel herumstand. Letztlich hat der U.S.-amerikanische Hersteller die Maschine wieder flugfit machen lassen und schnurstracks in die Wüste ausfliegen lassen. Mit der Registrierung N458BJ flog diese Boeing 747-8BBJ von Basel nach Marana, wo nun die Zerlegung zum Zwecke der Ersatzteilgewinnung ansteht. Durchgeführt wurde der Übersteller am Karfreitag. Der Vierstrahler war, wie erwähnt, in seiner gesamten Lebensgeschichte nicht mehr als 30 Flugstunden in der Luft.

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Basel: Pristina-Flugstreichungen sorgen für Ärger und Chaos

Auf dem Euroairport Basel-Mulhouse sorgt der Ausfall von mehreren Charterflügen in Richtung Pristina für Verärgerung. Beispielsweise wurden von Fly2Sky und Alk Airlines als Operating Carrier angekündigte Verbindungen kurzfristig gestrichen. Den Gründonnerstag wollten viele Menschen mit Wurzeln und/oder Verwandten bzw. Freunden im Kosovo für eine Reise nach Pristina nutzen. Die Nachfrage ist traditionell hoch, so dass es einige Charterflüge gibt. Allerdings sind jene, die von Fly2Sky und Alk Airlines durchgeführt werden sollten, ersatzlos gestrichen wurden. Die Umbuchung auf Verbindungen anderer Fluggesellschaften soll nach Angaben von Betroffenen nicht möglich gewesen sein, da diese komplett ausgebucht waren. Im Bereich der Check-In-Schalter des Euroairports soll es chaotischen Szenen gekommen sein, denn die Passagiere mit gültigen Tickets wollten reisen, jedoch soll das Bodenpersonal nur die Information gehabt haben, dass die Flüge nicht stattfinden werden. Nach und nach baute sich eine Mischung aus Wut und Verzweiflung auf. Weder der Flughafen noch die beiden Airlines wollten Angaben zu den Gründen der Streichungen machen. Alk Airlines hat auch die Pristina-Flüge für die nächsten Tage abgesagt. Auch die Auftraggeber der Charterflüge hüllen sich in Schweigen und verweisen auf die Operating-Carrier, die wiederum der Ansicht sind, dass die beiden Operating Carrier der richtige Ansprechpartner sein sollen. Letztlich entsteht der Eindruck, dass niemand die Verantwortung dafür übernehmen möchte, dass hunderte Reisende ihre bezahlten Flüge nach Pristina nicht antreten können. Der Flughafen Basel-Mulhouse wurde eigenen Angaben nach weder von den Reisebüros, die die Flugzeuge gechartet haben, noch von den Operating Carriern über die Gründe der Absagen informiert. Man weiß lediglich, dass nicht

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Entgegen dem Trend: Riesneralm verzeichnet Rekordumsatz

Die österreichischen Seilbahnbetriebe stehen aufgrund der Corona-Pandemie und dem Umstand, dass immer wieder geschlossen werden musste, aber auch wegen der zeitweise komplizierten Einreise- und Quarantänebestimmungen finanziell unter Druck. Ganz anders soll es auf der Riesneralm gelaufen sein, denn diesem Schigebiet ist es gelungen einen Rekordumsatz zu verzeichnen. Eigenen Angaben nach konnte die Riesneralm entgegen dem allgemeinen Trend um acht Prozent mehr einnehmen und damit aus finanzieller Sicht eine Rekordsaison verzeichnen. Investiert wurden rund fünf Millionen Euro in ein eigenes Beschneiungs-E-Werk, so dass nun auch der komplette Talbereich mit künstlichem Schnee versorgt werden kann. Damit kann man auch zukünftig den Frühjahrsskilauf touristisch sicher positionieren und den Gästen und Beherbergungsbetrieben bis Mitte April eine gezielte Saisonverlängerung anbieten.  Auf die Frage, wie dieses Ergebnis zustande kam, erläutert Geschäftsführer Erwin Petzer, “dass hier viele Puzzleteile ineinandergreifen. Eines davon ist in der Saison 2020/21 begründet, wo wir trotz coronabedingter Einschränkungen den Gästen unsere Visitenkarte vorlegen konnten. Der uneingeschränkte Betrieb vom ersten bis zum letzten Tag hat viele neue Kunden angezogen, welche die Riesneralm entdeckt und sodann schätzen & lieben lernten. Heuer sind sie sozusagen wieder zu ihrem neuen Geheimtipp zurückgekehrt. Aber auch die Investitionen, die eine ganz neue Pistenqualität im Talbereich oder auf dem neu ausgebauten Europacuphang gebracht haben, sind Teile dieses Puzzles. Allein 22 Millionen Euro wurden im letzten Jahrzehnt aus eigener Kraft investiert und ließen die Entwicklungskurve stets nach oben steigen.“

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Flughafen Wien: Zoll beschlagnahmt 1.140 E-Zigaretten

Der österreichische Zoll führte bei einer am Flughafen Wien ansässigen Spedition Paketkontrollen durch und fand in an Privatpersonen adressierten Warensendungen stolze 1.140  Stück E-Zigaretten verschiedener Geschmacksrichtungen. Das Finanzministerium geht davon aus, dass es sich nicht um Waren für den Privatgebrauch handelt, sondern dass durch das Aufsplitten auf zahlreiche Einzelsendungen das Versandhandelsverbot für Tabakwaren und Einfuhrzölle umgangen werden sollten. Die am Flughafen Wien tätigen Zöllner wurden erstmals Anfang März 2022 fündig, beschlagnahmte 900 Stück und dem nicht genug: Anfang April stießen die Zöllnerinnen und Zöllner auf eine weitere Sendung mit rund 140 E-Zigaretten. Bei den beschlagnahmten Produkten handelt es sich um rauchfertige Einweg-E-Zigaretten mit einem geschätzten Warenwert zwischen 5 und 10 Euro pro Stück. Trotz der Adressierung der Sendungen an Privatpersonen, ist aufgrund der Warenmengen davon auszugehen, dass die E-Zigaretten in Österreich hätten verkauft werden sollen. Durch das aufmerksame Handeln der Zollorgane konnten die illegal eingeführten Waren jedoch beschlagnahmt werden. „Unsere Zöllnerinnen und Zöllner haben damit wieder ihr Können und ihren Einsatz bewiesen. Durch ihre gewissenhafte Arbeit tragen sie jeden Tag zum Schutz unseres Wirtschaftsstandortes, aber auch der Menschen in Österreich bei. Diese Fälle zeigen das sehr eindrücklich: Wettbewerbsverzerrung und der Handel mit illegal eingeführten Waren konnten verhindert werden, gleichzeitig wurden auch die Verbraucherinnen und Verbraucher vor diesen Waren geschützt. Denn das Tabak- und Nichtraucherinnen- bzw. Nichtraucherschutzgesetz verbietet den Versandhandel mit Tabakwaren nicht ohne Grund. Jugendliche und Erwachsene können so nicht ausreichend geschützt werden, da weder das Alter der Konsumenten kontrollierbar ist, noch, ob die Produkte nicht andere gesundheitsschädliche Komponenten, über

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