April 17, 2022

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April 17, 2022

Oceania Cruises modernisiert Riviera und Marina

Die Reederei Oceania Cruises will zwei weitere Schiffe sanieren: Die Riviera soll ab Mitte November 2022 modernisiert werden und die Marina soll voraussichtlich im OKtober 2023 ins Trockendock. Beide Schiffe haben eine Kapazität für jeweils rund 1.210 Fahrgäste. Zuvor wurden die Regatta, Insignia, Nautica und Sirena auf den neuesten Stand gebracht. Die Reederei erklärte unter anderem, dass die eingangs genannten Schiffe umfangreich umgestaltet werden sollen. Dies betrifft in erster Linie die Kabinen und Suiten, die neue Möbel und exklusive Wand- und Deckengestaltung erhalten sollen. Auch sollen die Waschräume erneuert und vergrößert werden. Ebenso will Oceania Cruises der Riviera und der Marina eine runderneuerte Gastronomie verpassen. Diese soll nicht nur modernisiert, sondern auch erweitert werden. Man will künftig ein zusätzliches Lokal im Außenbereich anbieten können. Unter anderem soll dieses mit einem Grill und einem Holz-Pizzaofen ausgestattet werden.

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Trotz Kritik: Corsair will Mali-Flüge reaktivieren

Die französische Fluggesellschaft Corsair International sorgt derzeit in Frankreich für politischen Wirbel, denn der Carrier will die Nonstop-Flüge zwischen Paris-Orly und Bamako wiederaufnehmen. Das passt einigen politischen Kräften so ganz und gar nicht in den Kram. Hintergrund ist, dass die diplomatische Stimmung zwischen Mali und Frankreich seit dem Militärputsch im August 2020 angespannt ist. Der europäische Staat war früher Kolonialmacht im afrikanischen Land. Corsair International will die Route zwischen Orly und Bamako ab 16. Juni 2022 dreimal wöchentlich mit Airbus A330 bedienen. Vorerst ist geplant, dass diese saisonal bis zum 18. September 2022 angeboten wird. Das Unternehmen begründet den Schritt mit einer hohen Nachfrage nach Flugverbindungen zwischen Frankreich und Mali. Zuletzt flog man im Jahr 2019 in den genannten afrikanischen Staat. Der Mitbewerber Air France steuert Bamako seit Mitte Feber 2022 wieder mehr oder weniger regelmäßig an. Teile der französischen Politik vertreten die Ansicht, dass sich durch den Ausbau der Flugverbindungen die Militärjunta in Mali international etablieren würde. Diese verhängt regelmäßig Sanktionen im Luftfahrtbereich. Beispielsweise forderte man die Fluggesellschaften dazu auf, dass sie ihre Slots nutzen sollen oder aber diese verlieren werden. Auch verweigerte man wiederholt europäischen Fluggesellschaften den Überflug. Selbiges gilt immer wieder für ausländische Militärflugzeuge. Das bekam auch die deutsche Bundeswehr zu spüren.

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Air Serbia will die Flotte weiter ausbauen

Die Fluggesellschaft Air Serbia will ihre Flotte um bis zu acht Maschinen aufstocken. Teilweise handelt es sich aber nur um kurzfristige Drylease-Deals, die zur Abfederung von Saisonspitzen im Hochsommer eingesetzt werden sollen. Vier ATR72-600 sollen in Kürze zur Flotte stoßen. Diese dienen in erster Linie als Ersatz für ältere Turbopropmodelle. Derzeit geht man bei Air Serbia davon aus, dass die vier Maschinen bis zum Hochsommer eingeflottet sein werden. Auch wird man einen zusätzlichen Airbus A319 übernehmen, der bis spätestens Anfang Juni 2022 einsatzbereit sein soll. Weiters prüft das Unternehmen derzeit, ob man zwei A320 oder Boeing 737 einflotten wird. Final hat man darüber noch nicht entschieden. Unabhängig davon wird es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Short Lease handeln, denn diese Flugzeuge sollen die Kapazität während dem Hochsommer verstärken. Die in die Jahre gekommenen ATR72-200/-500 wird man bis Ende dieses Jahres ausmustern. Das bedeutet auch, dass man über den Sommer 2022 parallel mit dem Nachfolgemodell ATR72-600 fliegen wird. Das Unternehmen begründet die Vorgehensweise mit der zu erwartenden hohen Nachfrage während der Hauptreisezeit. Gesucht werden derzeit über 200 fliegende MItarbeiter. Aus diesem Grund hält man unter anderem in Belgrad regelmäßige Bewerbertage ab.

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EASA will Preighter-Einsätze beenden

Die Europäische Agentur für Flugsicherheit will den Einsatz von so genannten Preightern nicht über den 31. Juli 2022 verlängern. Man ist zum Schluss gekommen, dass sich die logistischen Herausforderungen verändert hätten und daher will man die Ausnahmegenehmigungen nicht mehr gewähren, so die EASA in einer Mitteilung. Seit dem 24. März 2020 konnten Luftfahrtunternehmen vereinfacht die Bewilligung für den Transport von Fracht in Passagierkabinen erhalten. Dies diente auch um mehr Schutzgüter, besonders aus Asien, nach Europa fliegen zu können. Die EASA gab grünes Licht für das Ausbauen der Sitze als auch für den Transport auf den Sitzbänken. MIt dieser Praxis soll nun Schluss sein. Für Fluggesellschaften bedeutet dies, dass rechtzeitig neue Genehmigungen beantragt werden müssen. Diese haben in der Regel eine Laufzeit von rund acht Monaten. Nach dem 31. Juli 2022 sollen diese nicht mehr im vereinfachten Verfahren verteilt werden. Einige Carrier haben sich bereits entschieden, dass man die “Preighter” wieder als Passagierflugzeuge einsetzen wird. Laut CH-Aviation.com sind derzeit 43 Passagiermaschinen, die von Airlines mit Sitz in der Europäischen Union betrieben werden, als “Preighter” im Einsatz. Diese werden nach und nach rückgebaut werden. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, dass sich der eine oder andere Anbieter für dauerhafte Konvertierungen entscheiden wird. Dann müssen alle Standards, die für Cargoflugzeuge gelten, erfüllt werden. Aufgrund der Corona-Pandemie hatte man diese seit 24. März 2020 aufgeweicht. Auch Austrian Airlines setzte zeitweise Passagierflugzeuge als Preighter ein, jedoch wurden diese wieder rückgebaut.

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Heston fliegt für Condor und Finnair für Eurowings Discover

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor setzt in der aktuellen Sommerflugplanperiode 2022 in größerem Umfang auf die Dienstleistungen anderer Airlines. Diese fliegen im Rahmen von Wetlease-Verträgen im Auftrag des Ferienfliegers. Konkret hat Condor European Air Charter, Bulgaria Air, Sundair und Heston Airlines angeheuert. Das eingemietete Fluggerät kommt ab verschiedenen deutschen Airports zum Einsatz. Teilweise ist dieses auch – zumindest angedeutet – in der neuen Livery des Auftraggebers gestaltet. Zum Beispiel gibt es bereits Airbus-Jets von European Air Charter und Bulgaria Air, die Streifen auf dem Leitwerk tragen. Heston Airlines wurde von Condor neu unter Vertrag genommen. Das Luftfahrtunternehmen mit Sitz in Vilnius ist eine Neugründung, die erst im Vorjahr AOC und Betriebsgenehmigung erlangte. Die Flotte besteht aus sechs Flugzeugen: drei Airbus A320 und drei Airbus A330-200. Das Durchschnittsalter der Flotte beträgt laut CH-Aviation.com 14,7 Jahre. Eurowings und Eurowings Discover setzen ebenfalls auf ACMI-Dienstleister Condor ist mit dem verstärkten Einsatz von Wetlease-Fluggerät kein Einzelfall. Der Mitbewerber Eurowings sicherte sich für diese Sommersaison fünf Airbus A220-300, die von Air Baltic ab Düsseldorf betrieben werden. Weiters fliegen elf A320 von Avion Express Malta von Stuttgart und Düsseldorf aus für die Lufthansa-Tochter. Dazu kommen von Tuifly betriebene Maschinen sowie Jets, die auf adhoc-Charter-Basis kurzfristig zum Einsatz kommen. Auch die Konzernschwester Eurowings Discover lässt sich von anderen Fluggesellschaften unter die Flügel greifen. Zwei Airbus A220-300 von Air Baltic fliegen ab Mai 2022 auf der Kurz- und Mittelstrecke für die jüngste Lufthansa-Airline. Ungefähr zeitgleich wird Finnair auf der Langstrecke für Eurowings Discover zum Einsatz kommen. Aus Flugplandaten ergibt

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