April 29, 2022

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April 29, 2022

Turkish Airlines verpasst TC-JSU Bio-Special-Livery

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines hat dem Airbus A321 mit der Registrierung TC-JSU eine Special Livery verpasst. Mit Blättern wirbt der Carrier für den Einsatz von so genanntem SAF-Treibstoff. Der erste kommerzielle Flug in neuem Design wurde als TK1795 nach Stockholm-Arlanda durchgeführt. In den Tanks befand sich laut Turkish Airlines Biotreibstoff. An Bord wurde ein Zero-Waste-Konzept praktiziert. Neben der Bereitstellung von Informationen zu den Nachhaltigkeitsmaßnahmen mit dem Green-Class-Konzept dieses Erstflugs hat das Luftfahrtunternehmen auch neue umweltbewusste Maßnahmen ergriffen. Während des Flugs wurden Recyclingpapier, Pappbecher und hölzerne Salz- und Pfefferstreuer verwendet und alle Passagiere erhielten kostenlosen, gesunden Grüntee. Weitere Sondermaßnahmen waren umweltfreundliche Kissenbezüge und Decken, die mit 100 Prozent recycelten, zertifizierten Fasern hergestellt wurden, um Wasser zu sparen. Die Kinder bekamen FSC-zertifiziertes Holzspielzeug. „Als staatliche Fluggesellschaft der Türkei ist unser neu gestaltetes Flugzeug jetzt in der Luft, um deutlich zu machen, wie wichtig uns Nachhaltigkeit ist. Mit dem Biokraftstoff-Hinweis auf unserem Flugzeug möchten wir die Bedeutung der Verwendung von nachhaltigem Flugzeugtreibstoff hervorheben – eine der größten Hürden im Kampf der Luftfahrtindustrie gegen CO2-Emissionen. Daher unterstützen wir die Bemühungen zur Herstellung von Biokraftstoffen und zielen darauf ab, auf so vielen unserer Flüge wie möglich Biokraftstoffe zu verwenden“, so Vorstandsvorsitzender Ahmet Bolat.

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Polen-Notfallplan: Ryanair bringt Beschwerde in Brüssel ein

Noch wurden die Anzahl der Starts und Landungen an polnischen Flughäfen nicht eingeschränkt, jedoch brachte die Billigfluggesellschaft Ryanair bereits eine Beschwerde bei der EU-Kommission ein. Man ist der Ansicht, dass der Notfallplan der polnischen Regierung den Staatscarrier Lot bevorzugen würde. Hintergrund ist ein Tarifstreit bei der Flugsicherung Pansa. Die Gehälter sollen um bis zu 70 Prozent gesenkt werden. Das führte dazu, dass allein an den Standorten in Warschau von 208 Lotsen stolze 170 ihren Austritt zum 30. April 2022 erklärt haben. Sofern es bis dahin keine Einigung mit der Gewerkschaft bzw. den Fluglotsen gibt, herrscht ab 1. Mai 2022 akuter Personalmangel. Die polnische Zivilluftfahrtbehörde hat eine Anordnung herausgegeben, die es ermöglicht, dass die Anzahl der Starts und Landungen ab Warschau-Chopin und Modlin auf 180 Movements pro Tag beschränkt werden kann. Der größte Anbieter Polens, Lot, rechnet mit erheblichen Auswirkungen für die Passagiere. Allein im Mai 2022 müssten zahlreiche Flüge ersatzlos gestrichen werden. Auf den anderen polnischen Airports wird mit ähnlichen Auswirkungen gerechnet. Die Regierung hat ein Notfallkonzept erstellt, dass eine Grundversorgung mit 32 Destinationen sicherstellen soll. Ryanair stört daran, dass vorgesehen ist, dass der Löwenanteil von der staatlichen Lot bedient werden soll. Man sieht darin eine unzulässige Bevorzugung dieses Anbieters. „Premierminister Mateusz Morawiecki hat willkürlich 32 Ziele aus Warschau bestimmt, die bei Eintritt des erwarteten Kapazitätsengpasses vorrangig bedient werden. Diese diskriminierende Auswahl bedeutet, dass Ryanair im Mai nur zwei Strecken ab Warschau fliegen kann, während Lot 19 bedienen wird“, so die Billigfluggesellschaft in einer Aussendung. Die Beschwerde in Brüssel soll

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Welttourismusverband UNWTO suspendiert Russlands Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft der Russischen Föderation in der Weltorganisation für Tourismus UNWTO wurde aufgrund eines Votums von zwei Drittel der teilnehmenden Staaten suspendiert. Die Organisation betrachtet dies als eine Reaktion auf den Angriffskrieg gegen die Ukraine. Bereits im Vorfeld hatte Russland angekündigt, dass man sich freiwillig aus der UN-Sonderorganisation zurückziehen möchte. Kurz nach dem kriegerischen Überfall gegen die Ukraine hatte die UNWTO angekündigt, dass die Mitgliedschaft der Russischen Föderation ausgesetzt werden soll. Dazu war jedoch eine Abstimmung notwendig. In der Organisation sind 159 Staaten vertreten. Am Mittwoch wurde eine Generalversammlung im spanischen Madrid abgehalten. Laut Mitteilung der UNWTO stimmten zwei Drittel der Mitglieder für die Suspendierung der Mitgliedschaft der Russischen Föderation.  Der Vertreter Russlands nahm an der Abstimmung nicht teil.

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Einreise: Malaysia streicht Testpflicht für Geimpfte

Mit Wirksamkeit zum 1. Mai 2022 lockert Malaysia die Einreisebestimmungen für vollständig geimpfte Personen. Die bislang praktizierte Testpflicht entfällt für Geimpfte sowie deren mitreisende Kinder unter zwölf Jahren. Neu ist dann auch, dass keine Reiseversicherung, die Covid-19-Erkrankungen abdeckt, nachgewiesen werden muss. Ungeimpfte können bereits seit 1. April 2022 nach Malaysia einreisen, jedoch müssen diese auch weiterhin einen negativen PCR-Befund vorweisen. Unmittelbar nach der Ankunft muss ein Antigen-Schnelltest absolviert werden. Diese Personengruppe muss weiterhin eine fünftägige Quarantäne einhalten. Per 1. Mai 2022 lockert Malaysia auch die im Inland praktizierte Maskenpflicht. Nur noch in Innenräumen und in öffentlichen Verkehrsmitteln müssen Mund und Nase bedeckt werden. Das bedeutet konkret, dass in Flughafenterminals und an Bord von Flugzeugen weiterhin das Tragen einer Maske verpflichtend ist.

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Türkei lockert Maskenpflicht: In Flugzeugen ändert sich nichts

Die Türkei, die dieses Jahr bei Urlaubern wieder stark gefragt ist, hat die Maskenpflicht weitgehend abgeschafft. In öffentlichen Verkehrsmitteln, zu denen auch Flugzeuge zählen, müssen Mund und Nase aber weiterhin bedeckt werden. Präsident Recep Tayyip Erdoğan kündigte an, dass die Maskenpflicht in Öffis sowie in Krankenhäusern und vergleichbaren Einrichtungen solange bestehen bleibt bis die tägliche Anzahl an Neuinfektionen unter 1.000 Stück fällt. Erst dann wäre mit Lockerungen in diesen Bereichen zu rechnen. Für Türkei-Urlauber bedeuten die jüngsten Änderungen der Maskenpflicht, dass an Bord der Flüge Mund und Nase bedeckt werden müssen. Beispielsweise in Flughafenterminals, in Geschäften, Hotels oder Restaurants ist keine Maske mehr notwendig.

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Fünf „Hoppalas“ beim Fliegen, für die es einfache Lösungen gibt

Die ab Österreich tätigen Fluggesellschaften rechnen damit, dass besonders im Hochsommer viele Passagiere unterwegs sein werden. Die Nachfrage ist nach über zwei Jahren coronabedingter „Durststrecke“ wieder stark angezogen. Doch was passiert eigentlich bei Austrian Airlines, wenn kein Platz mehr in den Handgepäckfächern ist? Gerade auf der Kurz- und Mittelstrecke ist bei den meisten Fluggesellschaften in den günstigsten Economy-Class-Tarifen kein Aufgabegepäck mehr inkludiert. Viele Passagiere sind nicht bereit dafür extra zu bezahlen und reizen die erlaubte Handgepäckmenge vollständig aus. Bei vollständig ausgelasteten Flügen kann es schon mal eng werden. Doch was macht Austrian Airlines, wenn an Bord festgestellt wird, dass überhaupt kein Platz mehr für die letzten Trolleys und Handtaschen ist? „Sofern das Handgepäck nicht mehr ordnungsgemäß und sicher in der Kabine verstaut werden kann (in den Overhead Bins oder unter dem Vordersitz), wird das überschüssige Handgepäck kostenlos in den Frachtraum verladen. Da das Verstauen von Handgepäck während des Boardings im Allgemeinen zu Verzögerungen führen kann und vor allem das kurzfristige Verladen des Handgepäcks aus der Kabine sehr zeitintensiv ist, birgt das Handling des Handgepäcks die Gefahr, den Abflug   zu verzögern. Dementsprechend sind verschiedene Maßnahmen platziert worden, um die Handgepäcksmengen an Bord zu reduzieren. Dazu zählen u.a. die Kontrolle des Handgepäcks auf Größe, Gewicht und Anzahl sowie die Möglichkeit, auf ausgewählten Flügen regelkonformes Handgepäck kostenlos am Check-in Schalter einchecken zu können“, erklärt eine AUA-Sprecherin. Kleinkinder dürfen nicht in der Exit-Row sitzen Kostenpflichtige Sitzplatzreservierungen sind für Fluggesellschaften mittlerweile eine sehr gute Einnahmequelle, denn immer mehr Reisende sind bereit Geld für den Wunschplatz

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Russland subventioniert Airlines mit 1,35 Milliarden U.S.-Dollar

Die russische Regierung will den lokalen Fluggesellschaften im Zeitraum von April bis Oktober 2022 mit umgerechnet 1,35 Milliarden U.S.-Dollar unter die Flügel greifen. Subventioniert werden in erster Linie Inlandsflüge. Die Verordnung 961-r, die am 21. April 2022 auf Anweisung von Präsident Wladimir Putin durch Ministerpräsident Michail Mischustin unterfertigt wurde, sieht vor, dass die Airlines für Inlandsflüge erhebliche Zuschüsse erhalten sollen. Diese berechnen sich nach der Anzahl der durchgeführten Flüge. Auch die Passagierzahlen spielen eine Rolle. Die Auszahlung der Subventionen soll monatlich erfolgen. Das Ziel der Zuschüsse ist es, dass den Airlines, die derzeit fast ausschließlich nur im Inland fliegen können, unter die Arme gegriffen wird. Bei einigen Anbietern ist aufgrund der Sanktionen die finanzielle Lage stark angespannt. Gleich mehrere russische Fluggesellschaften gelten als akute Insolvenzkandidaten.

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Ab Montag: Keine Maskenpflicht am Flughafen Luqa

Ab Montag, 2. Mai 2022, ist das Tragen von Masken im Terminal des Flughafens Luqa (Malta) nicht mehr vorgeschrieben. Allerdings schreibt die Regierung weiterhin vor, dass an Bord von Flugzeugen von/nach Malta Mund-Nasen-Schutz getragen werden muss. Somit wird ab Montag die Regelung mit jener in Deutschland vergleichbar sein. Innerhalb des Airports muss dann keine Maske mehr getragen werden, jedoch beim Einsteigen ins Flugzeug muss diese dann aufgesetzt werden. Derzeit hat die maltesische Regierung keine Pläne die Verpflichtung zum Tragen von Mund-Nasen-Schutz an Bord von Verkehrsflugzeugen aufzuheben. Innerhalb der Inselrepublik muss man ab Montag nur noch in Krankenhäusern und Altersheimen Mund und Nase bedecken. Beispielsweise in Geschäften oder an Bord der Linienbusse besteht dann keine Maskenpflicht mehr. Hinsichtlich der Einreise kommt es auch zu Änderungen: Das bislang notwendige elektronische PLF-Formular entfällt ab Montag komplett. Die 3G-Regel bleibt allerdings aufrecht. Erst seit wenigen Wochen akzeptiert die Republik Malta auch Ergebnisse von Antigen-Schnelltests. Geimpfte müssen mindestens zwei Impfungen nachweisen können und rund sechs Monate nach dem Zweitstich ist der so genannte Booster nachzuweisen. Alle Unterlagen werden ausschließlich in Form der EU-Zertifikate mit lesbarem QR-Code anerkannt.

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