Mai 17, 2022

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Mai 17, 2022

Wiener Riesenrad-Waggon wird ein Hotelzimmer

Das Riesenrad im Prater gilt als eines der Wahrzeichen der österreichischen Hauptstadt Wien. Künftig wird es möglich sein in einer der Kabinen zu übernachten, denn der Hotel- und Hostelbetreiber Superbude vermarktet einen Waggon als „Pop-Up-Hotel“. Nach Angaben des Vermieters werden am 20. Mai 2022 die ersten Übernachtungsgäste ins Riesenrad „einziehen“. Der betroffene Waggon wurde entsprechend umgebaut und soll laut Superbude das erste schwebende Hotelzimmer der Welt sein. Man will mit einem guten Ausblick sowie inkludiertem Frühstück punkten. Künftig soll man diese ungewöhnliche Unterkunft über die Homepage des Anbieters buchen können. Derzeit ist das noch nicht möglich. Superbude bietet unter anderem in Frankfurt und Wien weitere durchaus skurrile Übernachtungsmöglichkeiten. Man richtet sich offenbar an Personen, die einen außergewöhnlichen „Kick“ suchen.

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Mit Sundair: Schauinsland legt vier neue Winter-Charterstrecken auf

Der deutsche Tour Operator Schauinsland-Reisen legt im Winterflugplan 2022/23 Charterflüge ab Bremen, Berlin und Düsseldorf und Madeira auf. Zusätzlich lässt man neu ab der Hansestadt nach Lanzarote fliegen. Die Durchführung der Charterflüge erfolgt durch Sundair und deren Konzernschwester FlyAir41. Sämtliche Routen sollen dem aktuellen Planungsstand nach vorerst einmal pro Woche bedient werden. Bei entsprechender Nachfrage ist es jedoch möglich, dass zusätzliche Flüge aufgelegt werden. Tickets für diese Sundair-Charterflüge sind nicht direkt über die Airline buchbar, sondern über den Tour Operator Schauinsland-Reisen. Sowohl Nur-Flug als auch Pauschalreisen sind erhältlich. Die neuen Strecken sollen mit Mittelstreckenjets der Typen Airbus A319 und A320 bedient werden.

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Graz: Kostenloser Flughafenshuttle hat den Betrieb aufgenommen

Seit Montag gibt es in Graz einen neuen Flughafenshuttle, der vorerst im Rahmen eines sechsmonatigen Testbetriebs evaluiert wird. Dieser soll Passagiere zwischen dem Airport und den Öffi-Stationen befördern und damit eine Lücke schließen. Die Nutzung ist vorerst kostenlos. Der Probebetrieb ist Teil des Grazer Projekts „Move2Zero“ und soll bedarfsabhängig betrieben werden. Am ehesten ist das Konzept mit einem so genannten Rufbus vergleichbar. Konkret bedeutet das, dass man den Fahrtwunsch anmelden muss. Eingesetzt werden laut Graz Holding ausschließlich Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb. Dabei wird auch das automatisierte Ladesystem „Matrix Charging“ des Grazer Unternehmens Easelink eingesetzt. Das On-Demand Shuttle bringt Fluggäste bis vorerst Mitte Oktober 2022 emissionsfrei, bedarfsabhängig und kostenlos von ausgewählten ÖV-Haltestellen zum Flughafen und retour. Im Unterschied zum klassischen Linienbetrieb fährt das Shuttle nicht nach Fahrplan, sondern dann, wenn es gerufen wird. Gerufen werden kann über www.grz-shuttle.at bzw. über die an den Haltestellen platzierten QR-Codes. Nach Bekanntgabe der Start- und Zielhaltestelle, der Personenanzahl und der Gepäckstücke wird das Shuttle in wenigen Minuten am Abholort sein. Das On-Demand Shuttle ist täglich von 4.30 Uhr bis 20.00 Uhr unterwegs und bedient die Haltestellen Flughafen Graz, S-Bahn-Station Flughafen Graz-Feldkirchen (Linie S5), Regionalbushaltestelle Abtissendorf Flughafenstraße (Buslinie 600/620) und Amedia Express Graz Airport-Hotel. Zum Einsatz kommt ein batterieelektrisches Shuttle: Der Mercedes e-Vito. Geladen wird der e-Vito über das automatisierte konduktive Ladesystem „Matrix Charging“ der Firma Easelink. Sobald das Shuttle vor der Ankunftshalle am Flughafen parkt, senkt sich der sogenannte Matrix Charging Connector vom Fahrzeugunterboden automatisch ab und verbindet sich mit der Ladeplatte am Parkplatzboden. Das

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Saisonale Strecke: Croatia Airlines nimmt Zürich-Dubrovnik auf

Am 10. Juni 2022 wird Croatia Airlines eine saisonale Nonstop-Verbindung zwischen Zürich und Dubrovnik aufnehmen. Diese soll mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A319 bedient werden. An Bord will man in der Economy- und der Business-Class Spezialitäten aus dem Heimatland des Star-Alliance-Mitglieds servieren. Croatia Airlines bietet auf dieser Route insgesamt fünf verschiedene Tarife an. Eigenen Angaben nach will man damit möglichst viele Passagiere ansprechen und ermöglichen, dass die Reise so weit wie möglich individualisiert werden kann. Dubrovnik ist ein beliebter Ferienort am Mittelmeer. Zahlreiche Fluggesellschaften steuern den örtlichen Airport saisonal an. Croatia Airlines tüftelt angesichts der starken Ryanair-Konkurrenz an der Homebase Zagreb an einer dezentralen Strategie. Man stationiert zunehmend Flugzeuge außerhalb der Hauptstadt und nimmt weitere Strecken im W-Pattern auf.

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Malediven: Hotelbetreiber legt sich zweite de Havilland DHC-6 zu

Auf den Malediven lässt die Soneva Holdings, die zahlreiche Hotels der Luxuskategorie betreibt, künftig die Gäste mit einem Wasserflugzeug des Typs de Havilland DHC-6-300 von Malé zu den Hotels auf Inseln befördern. Man kooperiert dabei mit Manta Air, da es sich formell um eine kommerzielle Personenbeförderung handelt und man hierzu über AOC und Betriebsgenehmigung verfügen muss. Geleast wird die Maschine aber von der Soneva Holdings. Laut CH-Aviation.com ist das Turbopropflugzeug 45,5 Jahre alt und befindet sich derzeit als VH-FIW im australischen Cairns. Dort werden Wartungsarbeiten vorgenommen. In Kürze soll die DHC-6-300 auf die Malediven überstellt werden. Vor dem ersten Einsatz als Hotelshuttle bekommt die Maschine noch eine VIP-Kabine verpasst. Zuletzt war dieses Flugzeug bei Dimonim Air im Einsatz und ist Eigentum des Leasinggebers Montrose Global. Es handelt sich nicht um das erste Wasserflugzeug, das sich Soneva Holdings organisiert hat. Im Jahr 2018 leaste man ebenfalls bei Montrose Global eine Viking Air DHC-6-200, die die Registrierung 8Q-RAL trägt. Ursprünglich wurde die Maschine im Auftrag des Hotelkonzerns von Trans Maldivian Airways betrieben, wurde jedoch mittlerweile an Manta Air übergeben.

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Ab 12. Juni 2022: Regiojet nimmt Brünn-Flughafen Wien auf

Die private Eisenbahngesellschaft Regiojet wird ab 12. Juni 2022 den Flughafen Wien-Schwechat ansteuern. Geplant sind drei tägliche Zugfahrten von Brünn über Wien Hauptbahnhof zum größten Airport Österreichs und zurück. Die tschechische Stadt Brno ist derzeit suboptimal an den Flughafen Wien angeboten. Ab dem örtlichen Airport ist das Angebot gering, so dass viele Reisende derzeit mit dem Auto nach Schwechat fahren. Vor einigen Wochen stellte die Politik das Projekt von Direktzügen zwischen Brünn und Flughafen Wien vor. Regiojet schafft nun Fakten und nimmt diese auf. Ab Brno, wie Brünn auf Tschechisch genannt wird, wird es beispielsweise einen Frühzug geben, der den Wiener Airport etwa gegen 6 Uhr 00 erreichen wird. Das ermöglicht das Erreichen eines Großteils der so genannten Morgenwellen-Flüge. Das führt zu einer operativen Änderung, denn bislang verbringt der Prag-Wien-Zug die Nacht in Wien Hauptbahnhof. Künftig fährt dieser am Abend von Flughafen Wien nach Brünn und wird von dort aus die frühmorgendliche Fahrt zum Airport Wien antreten. Regiojet erklärte gegenüber Aviation.Direct, dass es sich in den meisten Fällen um Verlängerungen der bestehenden Verbindung Prag-Wien handelt. Diese enden nicht mehr am Wiener Hauptbahnhof, sondern am Flughafen Wien-Schwechat. Ob man zwischen der City und dem Airport Passagiere befördern darf, ist noch offen. Wenn dem so ist, hätten Passagiere nebst City Airport Train, der Schnellbahn (inklusive Regionalexpress), den Vienna Airport Lines und den Railjet-Zügen eine weitere Auswahlmöglichkeit. Angesprochen auf die Budapest-Fahrten erklärte Regiojet, dass diese auch weiterhin angeboten werden. Die Verlängerung zum Flughafen Wien-Schwechat betrifft die aus Prag kommenden Züge, die bislang am

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Quartalszahlen: Autovermieter Sixt konnte kräftig zulegen

Der deutsche Autovermieter Sixt SE konnte im ersten Quartal des laufenden Jahres den Konzernumsatz neuerlich steigern. Man nahm 580,8 Millionen Euro ein und lag damit um 15 Prozent über dem Wert, den man im ersten Quartal 2019 hatte. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum hatte der Sixt-Konzern ein Umsatzplus von 76,1 Prozent. Allerdings waren die ersten drei Monate des vergangenen Jahres stark von der Coronapandemie beeinträchtigt, so dass die Nachfrage nach Leihautos eher verhalten war. Somit schrieb man im ersten Quartal 2021 einen Verlust in der Höhe von 13,7 Millionen Euro. Jüngst lag das Ergebnis vor Steuern bei 93,5 Millionen Euro und war damit deutlich höher als im Vergleichszeitraum des Jahres 2019. Damals standen unter dem Strich 40,1 Millionen Euro. Sixt konnte eigenen Angaben nach die Flotte – im Jahresvergleich – um 35 Prozent erweitern. Man verfügt derzeit über etwa 125.000 Fahrzeuge, die konzerneigene Gesellschaften zur Vermietung anbieten. Die Flotten von Franchisenehmern sind in der genannten Stückzahl nicht enthalten. Derzeit geht die Konzernführung der Sixt SE davon aus, dass man besonders im zweiten und dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres eine sehr hohe Nachfrage verzeichnen wird. Das liegt in erster Linie daran, dass heuer private Urlaubsreisen wieder stark anziehen. Das Angebot ist auch aufgrund des Umstands, dass Fahrzeughersteller Lieferrückstände haben, knapp. Dies wirkt sich auf die Preise aus, die dieses Jahr eher hoch sind. Sixt geht davon aus, dass dies langfristigen Charakter haben wird.

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Mehrheit an South African für nur 3,16 U.S.-Dollar verkauft

Nur 3,16 U.S.-Dollar musste das Takatso-Konsortium ausgeben, um der Regierung von Südafrika den 51-prozentigen Mehrheitsanteil an South African Airways abkaufen zu können. Vergangene Woche wurde der Deal auch formell vollzogen. Allerdings muss der Investor viel Geld in das angeschlagene Unternehmen stecken um es dauerhaft in der Luft zu halten. Der Carrier gilt als seit über einem Jahrzehnt finanziell schwer angeschlagen. Bereits vor der Corona-Pandemie musste die Regierung wiederholt Finanzspritzen bereitstellen, denn andernfalls wäre South African Airways pleite gewesen. Die Krise setzte dem Unternehmen zusätzlich massiv zu. Man musste sich in ein Gläubigerschutzverfahren begeben. Takatso, bestehend aus dem lokalen Flugzeugvermieter Global Aviation und Harith General Partners, einem panafrikanischen Investor in afrikanische Infrastrukturen, wurde im vergangenen Juni als neuer Mehrheitseigentümer von South African Airways bestätigt. Doch erst Ende letzter Woche gab die südafrikanische Regierung die Einzelheiten des Geschäfts bekannt. Die Regierung hält nun 49 Prozent an der Fluggesellschaft. Zunächst wird der neue Mehrheitseigentümer – offiziellen Angaben nach – rund 186 Millionen U.S.-Dollar in South African Airways investieren. Zwar erklären Regierungsmitglieder, dass der Staat in Zukunft weiteres Geld bereitstellen wird, jedoch wurde in lokalen Medien ein internes Dokument des südafrikanischen Finanzministeriums veröffentlicht. Aus diesem geht hervor, dass Takatso sich das Recht vorbehalte, zu entscheiden, ob laufende Verbindlichkeiten von der Regierung bezahlt werden müssen.

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