Juni 15, 2022

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Juni 15, 2022

WKÖ Hotellerie: „Pandemie hat Buchungsverhalten verändert“

Die Direktbuchungen bei Hotels – per Mail, Telefon oder über die eigene Website – sind in den vergangenen 2 Jahren erstmals seit 2014 wieder leicht gestiegen. Lag der Anteil 2019 bei den Direktbuchungen in Österreich noch bei 61,5 Prozent, so liegt er aktuell bei 63,7 Prozent. Dies geht aus einer aktuellen Studie des europäischen Dachverbandes der Hotellerie und Gastronomieverbände HOTREC gemeinsam mit der Fachhochschule Westschweiz und dem Fachverband Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), unter 3.900 Hoteliers aus ganz Europa hervor. Ziel der Studie, die seit 2014 im Zwei-Jahres-Rhythmus durchgeführt wird und Anfang dieser Woche veröffentlicht wurde, ist, die Entwicklung und Trends des Hotelvertriebs aufzuzeigen, wobei der Fokus besonders auf die Rolle der Online-Buchungsplattformen gelegt wird.  „Die Umfrage belegt einige europaweite Trends in der Hotellerie, die sich auch in den Umfrageergebnissen der rund 300 teilnehmenden österreichischen Betriebe widerspiegeln“, erklärt Hans Spreitzhofer, Obmann des Fachverbandes Hotellerie. Erfreut zeigt sich der Obmann über die Entwicklung bei den Direktbuchungen: „Corona ist und war für unsere Betriebe eine schwere Prüfung mit enormen Belastungen. Umso erfreulicher, dass wir in dieser schwierigen Zeit auch in Österreich wieder einen leichten Anstieg der Direktbuchungen verzeichnen können. Grund dafür ist sicherlich, dass Gäste während der Corona-Zeit verstärkt den direkten Draht mit den Hoteliers gesucht haben, um aus erster Hand detaillierte Informationen über die vom Hotel getroffenen Corona- Maßnahmen zu erhalten und sicherzustellen, dass alle Sonderwünsche erfüllt werden können.“ Nach wie vor mehr als ein Viertel aller Buchungen über Online-Buchungsplattformen Trotz des leichten Anstiegs an Direktbuchungen zeigen die Ergebnisse der

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Streik am 20. Juni 2022: Flughafen Brüssel bittet Passagiere umzubuchen

Der Flughafen Brüssel rechnet damit, dass es am 20. Juni 2022 zu erheblichen Einschränkungen für die Passagiere kommen könnte. Der Großteil der Belegschaft des Sicherheitsdienstleisters G4S will in den Streik treten. Weiters ist eine nationale Manifestation angekündigt. Der Airport rät abfliegenden Passagieren, die eigentlich am 20. Juni 2022 reisen wollen, sich dringend mit ihrer Fluggesellschaft in Verbindung zu setzen und diese darum ersuchen, dass die Reise auf ein anderes Datum umgebucht werden kann. Der Flughafen Brüssel geht davon aus, dass eine große Anzahl von Flügen ohnehin gestrichen werden muss. Es ist davon auszugehen, dass stundenlange Wartezeiten an der Sicherheitskontrolle entstehen werden. Fluggästen, die am 20. Juni trotzdem abfliegen wollen, wird empfohlen, nur mit Handgepäck zu reisen. Airlines haben bereits damit begonnen, die für den Streiktag geplanten Flüge abzusagen und ihre Passagiere darüber zu informieren.

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Hamburg: Airbus A321XLR hat Jungfernflug absolviert

Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat am Mittwoch den Jungfernflug mit dem Maschinentyp A321XLR durchgeführt. Die Maschine mit der Seriennummer 11000 hob um 11 Uhr 05 am Werksflughafen Hamburg-Finkenwerder ab. Der Testflug dauerte rund vier Stunden und 35 Minuten. Die Besatzung des Flugzeugs bestand aus den Testpiloten Thierry Diez und Gabriel Diaz de Villegas Giron sowie den Testingenieuren Frank Hohmeister, Philippe Pupin und Mehdi Zeddoun. Während des Fluges erprobte die Besatzung die Flugsteuerung, die Triebwerke und die wichtigsten Systeme des Flugzeugs, einschließlich der so genannten “Flight Envelope Protection”, sowohl bei hohen als auch bei niedrigen Geschwindigkeiten. Die Indienststellung ist für Anfang 2024 geplant. „Dies ist ein wichtiger Meilenstein für die A320-Familie und ihre Kunden weltweit. Mit der Indienststellung der A321XLR können Fluggesellschaften dank der einzigartigen Airspace-Kabine Langstreckenkomfort in einem Single-Aisle-Flugzeug anbieten. Die A321XLR wird neue Routen mit unschlagbarer Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit eröffnen”, so Philippe Mhun, EVP Programme and Services von Airbus.

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Boeing kann im Mai 23 Bestellungen verbuchen

Der US-Flugzeugbauer Boeing hat im Mai weniger Bestellungen erhalten als im Vormonat. Insgesamt wurden 23 Maschinen geordert, wie das Unternehmen gestern mitteilte. Lufthansa war der größte Auftraggeber mit sieben 787-9, zwei 777F und sieben 777-8 F. Zudem orderte Eva Air eine weitere 777 F, Bain Capital fünf Boeing 737 Max und American Airlines eine weitere 737 Max. Im April hatte der US-Flugzeughersteller Aufträge über 46 Maschinen erhalten. Der europäische Konkurrent Airbus kam in dem Monat auf 13 Bestellungen. Im Mai lieferte Boeing 35 Flugzeuge aus, und damit unverändert so viel wie im Vormonat.

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Airport Weeze erwartet 200.000 Fluggäste in der Ferienzeit

Der Airport Weeze erwartet in den kommenden Monaten einen lebhaften Betrieb. Allein am ersten Ferienwochenende stellt man sich auf 12.000 Fluggäste ein, in den sechs Urlaubswochen rechnet man in Weeze mit rund 193.000 Passagieren. Mit diesem Passagieraufkommen erreicht der Airport bereits wieder das Vor-Corona-Niveau. „Das gesamte Airport – Team freut sich auf die vielen Urlaubsreisenden, die sich für unseren Flughafen entschieden haben. Gemeinsam mit unseren Partnern setzen wir auch in den Sommerferien alles daran, unseren Kunden einen entspannten und komfortablen Start in den Süden zu bieten“, sagt Dr. Sebastian Papst, Geschäftsführer am Airport Weeze. Vor dem Hintergrund der Nachrichten über Engpässe an einigen Großflughäfen nimmt auch bei den Niederländern die Beliebtheit des grenznahen Zweiländer – Flughafens zu. Da sich die Ferien in Nordrhein-Westfalen im Sommer 2022 mit den „Vakanties“ in den niederländischen Provinzen teilweise überschneiden, dauert die Feriensaison am Airport Weeze rund neun Wochen. In diesem Zeitraum werden insgesamt mehr als 280.000 Passagiere in Weeze erwartet. Das Flugangebot umfasst in diesem Sommer 29 Ziele Ryanair steuert wieder zahlreiche Urlaubsdestinationen rund ums Mittelmeer an. Palma de Mallorca wird zweimal täglich angeflogen. Auch Palermo (Italien), Faro (Portugal), Malaga (Spanien), Zadar (Kroatien) oder Marrakesch (Marokko) sind mehrmals wöchentlich im Flugplan der irischen Fluggesellschaft. Corendon Airlines fliegt zudem zwei Mal in der Woche ins türkische Antalya. Diese Flüge fungieren auch als Basis für günstige Pauschalreisen, die von großen deutschen und niederländischen Reiseveranstaltern angeboten werden. Für Besucher und Passagiere ist ab sofort auch die Aussichtsterrasse am Panoramarestaurant wieder geöffnet.

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Flughafen Köln/Bonn kann Verluste halbieren

Der Flughafen Köln/Bonn hat das Geschäftsjahr 2021 trotz der Erschwernisse durch die Corona-Pandemie besser als erwartet abgeschlossen und ein deutlich besseres Jahres­ergebnis erzielt als 2020. Es liegt zwar noch bei minus 14,5 Millionen Euro, der Verlust konnte im Vergleich zum Vorjahr jedoch mehr als halbiert werden (2020: -31,1 Millionen Euro). Am Ende steht ein Jahresergebnis, das mehr als 10 Millionen Euro besser ist als geplant (Plan: -24,7 Millionen Euro). Die Umsatzerlöse stiegen im vergangenen Geschäftsjahr um mehr als 18 Prozent auf 246,3 Millionen Euro (2020: 208,4 Millionen Euro). Der Airport erwirtschaftete als einer der wenigen deutschen Flughäfen trotz Pandemie durchweg ein positives operatives Ergebnis (EBITDA), im nunmehr zweiten Jahr der Pandemie in Höhe von 32,6 Millionen Euro. 2020 hatte das EBITDA bei 6,1 Millionen Euro gelegen. „Der Flughafen kommt dank der Anstrengungen des gesamten Teams gut aus der Krise. Beide Verkehrssegmente entwickeln sich in diesem Jahr positiv, sodass das Unternehmen bereits 2022 wieder in die Gewinnzone zurückkehren wird“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäfts­führung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Im Fokus steht für uns in diesem Jahr außerdem die konsequente Verfolgung unserer Nachhaltigkeitsaktivitäten.“ Das Frachtgeschäft – in der Pandemie ein wichtiger Stabilisator – hat sich 2021 erneut positiv entwickelt und mit 986.000 Tonnen (+14 Prozent) sogar einen neuen Jahresrekord erzielt. Im Passagier­verkehr erfolgte 2021 nach einem schwierigen ersten Halbjahr ab Mitte des Jahres eine sichtliche Erholung. Die Zahlen lagen letztlich aber weit unter den Erwartungen. Insgesamt nutzten 4,3 Millionen Passagiere den Flughafen (+38 Prozent) – rund ein Drittel des Vorkrisenniveaus 2019.

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Bieder & Maier eröffnet erstes Cafè auf dem Flughafen Wien

Ein neues Wiener Café gibt es ab sofort auf dem Flughafen Wien: Die Kaffeemanufaktur Bieder & Maier hat in der öffentlich zugänglichen Abflughalle des Terminal 3 ihr erstes eigenes Kaffeehaus eröffnet. Betrieben wird das neue Cafè von Lagardère Travel Retail, einem globalen Spezialisten für Handels- und Gastronomiekonzepte auf Flughäfen und langjährigen Standortpartner des Wiener Airports. „Frisches Kaffeearoma und Wien sind unzertrennlich. Mit ihren exquisiten Röstungen hat sich die junge Kaffeemarke Bieder & Maier schnell in der Wiener Gastronomie etabliert. Mit ihrem ersten eigenen Lokal interpretiert Bieder & Maier die traditionsreiche Wiener Kaffeehauskultur neu und wir freuen uns sehr über diese Neueröffnung am Standort. Passagieren bieten wir damit ein weiteres heimisches kulinarisches Highlight“, so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Das neue Café ist direkt im Eingangsbereich der Abflughalle des Terminal 3 gelegen und damit für alle Interessierten zugänglich. Das Kaffeehaus ist täglich von 05:00 bis 21:00 Uhr geöffnet und bietet neben Kaffeekreationen und einem Frühstücksangebot auch Paninis und Salate zum Verzehr an.

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Korean Air nimmt Verbindung nach Wien wieder auf

Da sich die Nachfrage nach internationalen Flugreisen derzeit erholt, nimmt Korean Air in Kürze einige Langstreckenverbindungen wieder auf. Ab Juli fliegt sie von Seoul/Incheon nach Las Vegas, Mailand und Wien. Flüge nach Las Vegas stehen ab dem 10. Juli wieder auf dem Flugplan der Airline. Sie finden dreimal wöchentlich statt, und zwar mittwochs, freitags und sonntags mit Abflug in Seoul/Incheon um 14:10 Uhr und Ankunft in Las Vegas um 10:10 Uhr. Der Rückflug startet um 12:10 Uhr in Las Vegas und erreicht Seoul/Incheon am nächsten Tag um 17:40 Uhr. Zum Einsatz kommt auf dieser Strecke ein Airbus A330-200.  Ab dem 1. Juli fliegt Korean Air zudem dreimal wöchentlich von Seoul/Incheon nach Mailand und wieder zurück. Der Hinflug startet jeweils mittwochs, freitags und sonntags um 13:40 Uhr mit Ankunft in Mailand um 19:55 Uhr. Zurück geht es ab Mailand um 22:00 Uhr mit Landung in Seoul/Incheon um 16:15 Uhr am nächsten Tag.  Ebenfalls ab dem 1. Juli bedient Korean Air dreimal wöchentlich die Verbindung Seoul/Incheon–Wien. Die Flüge starten jeweils am Mittwoch, Freitag und Sonntag ab Seoul/Incheon um 11:00 Uhr mit Ankunft in Wien um 17:10 Uhr. Der Rückflug hebt um 18:40 Uhr ab und landet am nächsten Tag um 12:50 Uhr in Seoul/Incheon.

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Arbeiterkammer warnt vor hohen Kosten bei Kartenzahlungen im Nicht-Euro-Ausland

Das Bezahlen mit Bankomat- und/oder Kreditkarten bekam durch die Corona-Pandemie einen weiteren Schub, denn Banken und Handel argumentierten auch mit zusätzlicher Sicherheit gegenüber dem Bargeld. Während innerhalb der Euro-Zone im Regelfall allenfalls Spesen für die Buchungszeile anfallen, kann es in Nicht-Euro-Ländern teuer werden. Die Arbeiterkammer hat einige Anbieter aus Österreich unter die Lupe genommen. Dabei zeigt sich, dass Bankomatkarten, auch Debitkarten genannt, tendenziell geringere Spesen als Kreditkarten haben. Gerade im Bereich der so genannten Fintechs gibt es aber kostenfreie Alternativen, auf die seitens der AK nicht hingewiesen wurde. Die Arbeitekrammer hat die Jahresgebühren und Spesen von vier Kreditkartenfirmen für neu abgeschlossene Verträge geprüft: American Express, Card Complete, Diners Club und PayLife. Zusätzlich hat die AK die Kosten für Debitkarten (umgangssprachlich Bankomatkarten) im Urlaub bei neun Banken erhoben. Nachstehend auszugsweise die Ergebnisse der AK: 400 Euro bezahlen Kreditkarte Spesen Debitkarte Spesen American Express 8,00 € Bank Austria 4,50 € card complete 6,00 € Erste Bank 4,09 € Diners Club 6,00 € RLB NÖ Wien 5,50 € PayLife 6,60 €  andere Bankenx) 4,09 € 400 Euro abheben Kreditkarte Spesen Debitkarte Spesen American Express 20,00 € Bank Austria 5,30 € card complete 18,00 € Erste Bank 6,16 € Diners Club 18,00 € RLB NÖ Wien 6,00 € PayLife 19,80 € andere Bankenx) 4,82 € x) Bezahlen: 1,09 Euro plus 0,75 Prozent vom Betrag, abheben: 1,82 Euro plus 0,75 Prozent vom Betrag Der AK Test zeigt: Die Kreditkartenunternehmen bieten ein umfangreiches Angebot, die Kosten für Kreditkarten sind je nach Unternehmen und Leistungsumfang der Karte

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Im Gegensatz zu Europa: USA machten Corona-Situation auf Schiffen transparent

Aus Veröffentlichungen des U.S.-amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention geht hervor, dass trotz Impf- und Testpflicht noch immer zahlreiche Coronacluster auf Kreuzfahrtschiffen entstehen. Im Gegensatz zu den USA veröffentlichen die europäischen Staaten dazu keine Statistik. Die CDC führt ein sogenanntes Dashbaord, das auch die aktuelle Situation auf Kreuzfahrtschiffen beobachtet. Dabei hat man 93 Schiffe im Fokus. Die überwiegende Mehrheit von 85 Stück weist die orangene Ampelfarbe auf. Das bedeutet laut Definition der CDC, dass rund 0,3 Prozent der sich an Bord befindlichen Personen mit Coivd-19 infiziert sind. Lediglich vier Kreuzfahrtschiffe sollen derzeit frei von Corona sein. Weitere vier sind gelb eingestuft. Unter den Schiffen, vor deren Coronasituation die CDC warnt, befinden sich einige Flaggschiffe weltweit führender Anbieter. In Europa gehrt man mit dieser Thematik gänzlich anders um. Mittlerweile wird, der Umstand, dass manche Kreuzfahrtschiffe weiterhin regelrechte „Coronaschleudern“ sind, regelrecht unter den Tisch gekehrt. Allerdings sorgte Marokko vor wenigen Tagen für Aufsehen: Das Einlaufen der von Tui Cruises betriebenen Mein Schiff Herz wurde aufgrund von Covid-Fällen verweigert. Kürzlich wurde bekannt, dass die Jewel of the Seas mindestens 46 Fälle an Bord hatte.

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