Juni 21, 2022

Weitere Artikel aus der Rubrik

Juni 21, 2022

Flughafen Dresden eröffnet „Airport Lounge“

Reisende können ab sofort am Flughafen Dresden die neue „Airport Lounge“ im Abflugbereich des Terminals nutzen. Die klimatisierte Lounge bietet ihren Besuchern Angebot an kalten und warmen Speisen und Getränken. Den Gästen stehen kostenfreies WLAN, persönliche Arbeitsplätze sowie Lademöglichkeiten für Mobiltelefonen und Notebooks zur Verfügung. Auch TV-und Zeitungsangebote können genutzt werden. Darüber hinaus bietet die Lounge einen Panoramablick auf das Vorfeld und die Start- und Landebahn. Das Serviceangebot steht ausgewählten Passagieren der Lufthansa-Gruppe (Status Senator, HON oder Business-Class-Ticket), sowie der KLM kostenfrei offen. Alle anderen Passagiere können einen Aufenthalt in der Lounge buchen. Die Tickets sind über den Online-Shop des Airports für 25 Euro (Erwachsene) bzw.19 Euro (Kinder zwischen 3 und 12 Jahren) erhältlich. Eine Buchung ist auch direkt vor Ort mit einer Kredit- und Girokarte möglich.

weiterlesen »

EuGH schränkt Verwendung von Fluggastdaten ein

Die Verarbeitung von Fluggastdaten durch die EU-Staaten muss laut einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) auf das für den Kampf gegen Terror absolut Notwendige beschränkt werden. Zudem machte das europäische Höchstgericht in einem Urteil von heute deutlich, dass die Verarbeitung der Daten bei Flügen innerhalb der EU gegen EU-Recht verstoße, sofern keine terroristische Bedrohung bestehe. Die PNR-Richtlinie (Passenger Name Record) sieht vor, dass Fluggastdaten bei der Überschreitung einer EU-Außengrenze in großer Zahl systematisch verarbeitet werden. So sollen terroristische Straftaten und andere schwere Kriminalität verhindert und aufgedeckt werden. Ausdehnungen des Systems befürchtet Die belgische NGO Liga für Menschenrechte klagte dagegen, wie Belgien die Regeln umsetzt. Sie sieht unter anderem das Recht auf Achtung des Privatlebens und auf Schutz personenbezogener Daten verletzt. Zudem würden durch die Ausdehnung des Systems auf Flüge innerhalb der EU und auf die Beförderung mit anderen Verkehrsmitteln als dem Flugzeug indirekt wieder Grenzkontrollen eingeführt. Nach belgischem Recht sind Flug-, Bahn- Bus-, Fähr- und Reiseunternehmen dazu verpflichtet, die Daten ihrer Passagiere, die über die Landesgrenzen hinaus unterwegs sind, an eine Zentralstelle weiterzugeben, in der unter anderem Polizei und Geheimdienste vertreten sind.

weiterlesen »

APF: Nichtbeförderung mit Selfie vor dem Check-in-Schalter dokumentieren

Wer rechtzeitig auf dem Flughafen erscheint und dennoch nicht befördert wird, sollte das mit einem Selfie vor dem offenen Check-in-Schalter dokumentieren. Das empfiehlt die Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte (APF). Auch die Anzeigetafel mit den Abflugzeiten sollte abgelichtet werden. „Je mehr dokumentiert wird, umso besser“, empfahl APF-Leitern Maria Theresia Röhsler im Ö1-Morgenjournal. Ratsam sei es auch, zwei Stunden vorher am Airport zu sein und vorab online einzuchecken. Kommt das Flugzeug mit drei Stunden oder mehr Verspätung am Zielflughafen an, dann stehen den Passagieren Ausgleichszahlungen in Höhe von 250 bis 600 Euro zu. Wobei sich der Betrag nach der Entfernung richtet: Bei einem Flug von Wien nach Mallorca wären es rund 250 Euro, bei der Zieldestination New York 600 Euro. Bei einem Flugausfall müssen den Passagieren vergleichbarer Transport angeboten, oder der Ticketpreis rückerstattet werden. Die Wahl zwischen Erstattung in Bar oder Gutschein ist zulässig, solange sie den Kunden überlassen wird, so Röhsler. Kenntnis der europäischen Vorschriften zu Fluggastrechten ist ebenfalls von Vorteil: Wie der Verbraucherschutzverein (VSV) in einer Aussendung betonte, hielten sich viele Fluglinien nicht an die Vorschriften.

weiterlesen »

Korean Air fliegt wieder nach Zagreb

Korean Air kehrt nach mehr als zweieinhalb Jahren in diesem Oktober nach Zagreb zurück – wenn auch nur für eine Handvoll Flüge. Die Fluggesellschaft werde insgesamt vier Charterflüge von Seoul in die kroatische Hauptstadt durchführen, wie Ex-Yu-Aviation berichtet. Geplant seien diese am 30. September, 7. Oktober, 14. Oktober und 21. Oktober 2022. Die Rückflüge finden allesamt im Oktober statt, konkret am 8., 15., 22., und 28. Oktober 2022. Der Abflug von Seoul sei für 09.00 Uhr geplant, die Ankunft in Zagreb um 15.25 Uhr am selben Tag. Der Rückflug startet um 18:25 Uhr und kommt am nächsten Tag um 12:15 Uhr in Seoul an (alle Zeiten sind lokal, Änderungen des Fahrplans vorbehalten). Zum Einsatz komme ein Airbus A330-200-Flugzeug. Die Flüge werden im Auftrag des Reiseveranstalters Hanjin Travel durchgeführt.

weiterlesen »

Deutsche Flughäfen: Passagieraufkommen erreicht 70 Prozent des Vorkrisenniveaus

Auch im Mai 2022 erholte sich das Passagieraufkommen an den Flughäfen: Gegenüber dem Vorkrisenniveau von 2019 konnten fast 70 Prozent der Reisenden (-29,5 Prozent) an den Flughäfen begrüßt werden. Etwa 15,8 Millionen Passagiere nutzten die deutschen Flughäfen – im Vergleich zum Mai 2021 hat sich das Aufkommen also fast verfünffacht. Das Cargo-Aufkommen kann im Vergleich zum Vormonat leicht zulegen: 432.683t bedeuten zwar -6,2 Prozent zum Vorjahr, gegenüber 2019 sind es +4,4 Prozent . Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen war mit 160.574 Starts und Landungen mehr als doppelt so hoch wie im Mai 202, gegenüber 2019 wurden mit -22,6 Prozent bereits wieder mehr als drei Viertel aller gewerblichen Flüge durchgeführt. Von Januar bis Mai wurden damit an den deutschen Flughäfen mehr als 51,44 Millionen Passagiere (an+ab) gezählt. Mit +385,4 Prozent verzeichnen die Flughäfen ein starkes Wachstum zum Vorjahr. Zum Vorkrisenniveau in 2019 würden aber noch 45,6 Prozent fehlen, wie der Flughafenverband ADV in einer Aussendung mitteilt.

weiterlesen »

Qantas verzichtet bei einigen Flügen auf Maske

Die australische Fluggesellschaft hat auf einigen internationalen Verbindungen die Maskenpflicht abgeschafft. Sowohl die Crew als auch die Passagiere müssten auf Flügen von New South Wales, Queensland und Western Australia in die USA, nach Großbritannien und nach Rom ab sofort keinen Mund-Nasen-Schutz mehr tragen, zitiert das deutsche Luftfahrtportal Aero aus einem internen Schreiben des Unternehmens. Die Aufhebung der im Zuge der Corona-Pandemie eingeführten Maskenpflicht an Bord von Flugzeugen sei der „angemessene nächste Schritt“, weil weltweite Studien zeigten, dass das Übertragungsrisiko in der Kabine sehr gering sei. Qantas-Chef Alan Joyce hatte schon vor einigen Tagen gesagt, Australien müsse die Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung in den Maschinen beenden. Auf Flügen nach Australien, bei Inlandsflügen und allen Flügen aus Melbourne müssen Passagiere aber zunächst weiter Masken tragen. Auf den Flughäfen des Landes war die Maskenpflicht auf Empfehlung des australischen Hauptausschusses für den Gesundheitsschutz (AHPPC) bereits am vergangenen Wochenende aufgehoben worden. 

weiterlesen »

Verspätete und gestrichene Flüge: Passagiere sollten ihre Rechte einfordern

Derzeit fallen viele Airlines und Flughäfen in Europa mit erheblichen Verspätungen und Ausfällen auf. In vielen Fällen sind diese akutem Personalmangel geschuldet. Der ÖAMTC gibt wertvolle Tipps welche Ansprüche Betroffene in solchen Fällen haben und wie man sich optimal auf das Ringen um Ausgleichsleistungen vorbereiten kann. Laut ÖAMTC-Reisemonitoring zieht es diesen Sommer 68 Prozent aller befragten österreichischen Reisenden ins Ausland: „Viele Menschen planen heuer wieder eine Flugreise. Reisende sollten sich allerdings auf längere Wartezeiten und rechtzeitiges Erscheinen am Flughafen einstellen. Außerdem ist es ratsam, rechtzeitig vor Reisebeginn regelmäßig den Flugstatus zu überprüfen, denn laut Meldungen von Airlines und Flughäfen müssen Passagiere mit Problemen wie verspäteten oder annullierten Flügen rechnen“, erklärt ÖAMTC-Juristin Verena Pronebner. Fällt ein gebuchter Flug aus oder ist der Flug um fünf Stunden oder mehr verzögert, haben Passagiere die Wahl zwischen der Erstattung des Ticketpreises oder einer Ersatzbeförderung, also einer anderen Beförderung zum Ziel oder frühestmöglicher Rückflug zum ersten Abflugort. Wenn das Luftfahrtunternehmen keine Wahl zwischen Erstattung oder anderweitiger Beförderung anbietet, sondern gleich die ursprünglichen Ticketkosten erstattet, haben Passagiere Anspruch auf Erstattung der Mehrkosten des neuen Flugscheins unter vergleichbaren Reisebedingungen. Ausgleichszahlung reicht von 250 bis zu 600 Euro, je nach Flugstrecke „Anstatt der Erstattung des Ticketpreises bieten Airlines auch gern Gutscheine an – diese müssen jedoch nicht akzeptiert werden“, stellt die ÖAMTC-Juristin klar. „Eine pauschale Entschädigung muss die Fluglinie außerdem dann bezahlen, wenn der Passagier nicht mindestens zwei Wochen vor dem geplanten Abflug über die Annullierung informiert wurde oder kein alternativer Flug innerhalb von weniger als sieben Tagen

weiterlesen »

Linz sieht sich gut gerüstet für die Sommerferien 2022

Die Personaldecke am Linzer Flughafen soll derzeit stabil sein, denn laut einem Flughafensprecher der Mitarbeiterstand stabil sein. Neun offene Stellen gibt es derzeit am oberösterreichischen Airport. Gegenüber dem Österreichischen Rundfunk betonte der Medienreferent, dass man auch zusätzliche Mitarbeiter für die Abfertigung während der Hochsaison sucht. Die operativen Abteilungen wären aber „angemessen besetzt“, so dass man von „Normalbetrieb in der Hochsaison ausgehen kann“. Die Kurzarbeit habe Linz-Hörsching geholfen, dass die Beschäftigten gut gehalten werden könnten. Gänzlich ausschließen kann man aber auch in Oberösterreich nicht, dass es besonders auf den Strecken nach Frankfurt am Main (Air Dolomiti) und Düsseldorf (Eurowings) zu Kürzungen kommen könnte. Hintergrund ist, dass diese Routen überwiegend von Geschäftsreisenden genutzt werden und deren Reiseaufkommen im Hochsommer traditionell niedriger ist. Auch in der Vergangenheit hat der vormalige Betreiber Austrian Airlines jeweils im Juli und August die Frequenzen auf diesen Strecken zurückgefahren. Ob sich die akuten Personalprobleme in Deutschland auch auf das Flugangebot ab Linz-Hörsching auswirken könnten, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen. Ein Sprecher betont, dass man noch nicht weiß, ob die von Lufthansa kommunizierten Reduktionen auch Linz betreffen könnten. Man sieht es als Vorteil an, dass die Frankfurt-Strecke mit dem kleineren Embraer-195 bedient wird, da dieser weniger Personal benötigt.

weiterlesen »

Keine Corona-Förderungen: Österreich Bundesländerflughäfen verklagen die Republik Österreich

Die österreichischen Regionalflughäfen wollen eine Klage gegen die Republik Österreich einbringen. Es geht um die Auszahlung von Covid-19-Förderungen, bei denen man sich gegenüber dem Flughafen Wien-Schwechat benachteiligt sieht. Es geht um eine beachtlich hohe Summe, denn allein der Flughafen Graz klagt 5,6 Millionen Euro ein, berichtet die „Kleine Zeitung“. Hintergrund ist, dass die Bundesländerflughäfen – im Gegensatz zum Wiener Airport – keinen Zugang zu diversen Fördermöglichkeiten des Bundes hatten. Begründet wurde das unter anderem damit, dass sich – mit Ausnahme von Klagenfurt – die Regionalflughäfen im Eigentum der öffentlichen Hand, also Länder und Städte, stehen würden. Nach Ansicht der Regierung sollen die jeweiligen Gesellschafter, die der öffentlichen Hand angehören, selbst für die finanziellen Schäden, die aufgrund der Corona-Pandemie entstanden sind, aufkommen. Lediglich der Zugang zur Kurzarbeit wurde den Bundesländer-Airports gewährt. Anders die Situation am Flughafen Wien: Die Bundesländer-Airports stellen es so dar, dass der größte Flughafen des Landes zu so ziemlich allen Coronahilfen Zugang gehabt hätte. Daraus leitet man eine Benachteiligung ab und klagt nun die Republik. Allein der Flughafen Graz macht 5,6 Millionen Euro geltend. Seitens der Finanzprokuratur gibt es keine Stellungnahme zum gerichtlichen Vorgehen der Bundesländer. Auch ist noch nicht absehbar wann die einzelnen Klagen verhandelt werden, denn aus rechtlichen Gründen muss jeder Airport für sich selbst vor Gericht ziehen. Eine Zusammenlegung in ein Verfahren ist nicht möglich.

weiterlesen »

PwC-Umfrage: Deutsche wollen Urlaubsausgaben kürzen

Rund drei Viertel der Deutschen spielen mit dem Gedanken aufgrund der aktuell hohen Inflation ihre Urlaubsausgaben einzuschränken. Besonders für Flugreisen wollen viele weniger Geld ausgegeben. Zu diesem Schluss kommt eine von Pricewaterhouse Coopers durchgeführte Umfrage. Nach über zwei Jahren Corona-Pandemie hofft die Reisebranche auf einen besonders starken Sommer 2022. Die Buchungszahlen sind momentan sehr gut, jedoch zeigen sich nun massive Auswirkungen der stark gestiegenen Lebenshaltungskosten. Etwa drei Viertel der Deutschen wollen ihre Urlaubspläne bzw. die Ausgaben hierfür kürzen. Rund 56 Prozent der Befragten gaben an, dass man die Anzahl der Reisen heuer reduzieren möchte. Die Hälfte der Umfrageteilnehmer will Abstriche in den Bereichen Komfort, Aktivitäten und Aufenthaltsdauer in Kauf nehmen. Kurzurlaube und Teilnahme an Events wollen 60 Prozent der Deutschen reduzieren. Ein interessantes Bild zeigt sich auch bei der Reisewahl: So wollen die Befragten bei Camping und Ferienwohnungen weniger stark kürzen. Aufenthalte in Ferienanlagen bzw. Wellnessanlagen wollen gar 78 Prozent zurückfahren. Bei Hotels denken immerhin 68 Prozent an eine Verringerung der Ausgaben. Bei der Wahl des Anreisemittels denken 73 Prozent daran, dass aufgrund gestiegener Ticketpreise weniger mit dem Flugzeug geflogen werden könnte. 71 Prozent wollen auf Fähren und Schiffe verzichten. Einsparungen wollen 61 Prozent der Umfrageteilnehmer beim eigenen Auto bzw. Mietwägen erzielen. Laut PwC Deutschland ist der Verzicht auf den Sommerurlaub für die überwiegende Mehrheit kein Thema. 60 Prozent gaben an, dass für sie ein Urlaub in Deutschland in Frage kommt und 51 Prozent bejahten, dass sie auch ins Ausland reisen würden. „Es bleibt also die berechtigte Hoffnung der Tourismusbranche,

weiterlesen »