Juni 27, 2022

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Juni 27, 2022

Geimpft, getestet und versichert: Fidschi-Inseln lassen wieder Kreuzfahrer an Land

Die Fidschi-Inseln öffnen sich nach mehr als zwei Jahren wieder für Kreuzfahrtschiffe. Es gelten allerdings so einige Voraussetzungen, um in diesem Staat an Land gehen zu dürfen. Vor der Corona-Pandemie waren die Fidschi-Inseln ein beliebtes Ziel bei Kreuzfahrten. Zahlreiche Reedereien haben den kleinen Pazifik-Staat in ihren Fahrplänen gehabt. Das änderte sich im März 2020 schlagartig, denn die Inselgruppe schottete sich regelrecht von der Außenwelt ab. Internationale Flüge und Kreuzfahrten waren verboten. Erst vor einem halben Jahr nahmen die Fidschi-Inseln den internationalen Flugverkehr wieder auf. Nun öffnete man sich auch wieder für Kreuzfahrtschiffe. Um an Land gehen zu dürfen, muss man die speziellen Einreisebestimmungen für den Seeweg beachten: Grundsätzlich müssen alle Personen, die ab 16 Jahren Lebensalter vollständig gegen Covid-19 geimpft sein. Anerkannt werden nur jene Vakzine, die sich auf der Liste des lokalen Gesundheitsministeriums befinden. Für Europäer ist das unproblematisch, da alle in der EU verwendeten Impfstoffe anerkannt sind. Weiters ist die Vorlage einer gültigen Reisekrankenversicherung, die Behandlungskosten aufgrund von Covid-19-Erkrankungen auf dem Gebiet von Fidschi abdeckt, notwendig. Auch muss ein negativer Antigen-Schnelltest, der maximal 24 Stunden alt sein darf, vorgelegt werden. Alternativ werden auch PCR-Befunde akzeptiert, jedoch haben nur wenige Schiffe PCR-Labore an Bord.

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Belgische Gewerkschaften bestehen auf Treffen mit Brussels-Chef Gerber

Drei Gewerkschaften, die bei Brussels Airlines einen dreitägigen Streik organisiert haben, bestehen darauf, dass es zu einem persönlichen Gespräch mit Firmenchef Peter Gerber kommen muss. Dieser soll daran aber nicht interessiert sein. Gar unbefristete Streiks stehen mittlerweile im Raum. Am Freitag ist es zu einem Treffen zwischen Vertretern der Gewerkschaften der Flugbegleiter und Piloten sowie des Managements gekommen. Zum Ärgernis der Arbeitnehmervertreter soll Brussels-CEO Gerber daran nicht teilgenommen haben. Nun fordert man, dass sich dieser persönlich an den Verhandlungstisch begeben soll. Sowohl die Arbeitnehmervertreter der Piloten als auch jene des Kabinenpersonals kann sich nun vorstellen, dass unbefristet gestreikt werden könnte. Einen entsprechenden Aufruf unter den Mitgliedern hat man bereits gestartet. Bei der belgischen Lufthansa-Tochter wurde von Donnerstag, 23. Juni 2022 bis Samstag, 25. Juni 2022 die Arbeit niedergelegt. Brussels Airlines musste etwa 315 Flüge streichen. Betroffen waren in etwa 40.000 Fluggäste. Die Gewerkschaften fordern, dass die Löhne erhöht werden, die Arbeitsbedingungen verbessert werden und die jüngsten Teuerungen berücksichtigt werden. Man will die abgeschlossenen Krisen-Tarifverträge loswerden. Das will aber das Management nicht. „Da wir 2020, 2021 und auch noch im ersten Quartal 2022 Verluste gemacht haben, erlaubt es uns unsere finanzielle Situation nicht, die aktuellen Tarifverträge ückgängig zu machen oder wieder zu öffnen, die als Teil unserer Vereinbarung mit der belgischen Regierung im Jahr 2020 von allen unseren Sozialpartnern unterzeichnet wurden, um eine Zukunft für unser Unternehmen zu gewährleisten“, so ein Firmensprecher. Die Gewerkschaften vertreten nun die Ansicht, dass nur persönliche Gespräche mit Firmenchef Peter Gerber zu einem Kompromiss führen können.

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Auch in Wien gab es am Sonntag lange Warteschlangen vor der „Siko“

Am Sonntag ist es am Flughafen Wien-Schwechat punktuell zu langen Wartezeiten an der Sicherheitskontrolle gekommen. Betroffene behaupten, dass sie rund 1,5 Stunden anstehen mussten. Vorliegende Privatfotos belegen, dass sich die Warteschlangen quer durch das Terminal 2 hinein in die Terminals 1 und 3 gezogen haben. Den Hauptansturm hatten offensichtlich die Vias-Mitarbeiter im erst kürzlich wieder in Betrieb genommenen Abfertigungsgebäude 2 zu bewältigen. Auch im Terminal 3 mussten die Reisenden länger anstehen, jedoch soll dort weniger los gewesen sein. Einige clevere Fluggäste, denen bekannt ist, dass es im Sicherheitsbereich einen Shuttlebus zwischen den Sicherheitsbereichen gibt, sind daher ins T3 ausgewichen. Der Flughafen Wien macht keinen Hehl daraus, dass es am Sonntagvormittag einen starken Passagieransturm gibt. Man habe bereits reagiert und die Kapazität der Sicherheitskontrollen aufgestockt. Zu hoffen bleibt, dass dies die Wartezeiten verkürzt, denn bereits vor der Corona-Pandemie zählten lange Warteschlangen vor der Sicherheitskontrolle im Terminal 2, die damals für Schengen-Flüge noch im Bereich der B-Gates durchgeführt wurden, besonders während der Frühwellen zur Tagesordnung. Passagiere können auch einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass sich Sicherheitskontrollen schneller durchgeführt werden können. Beispielsweise kann man die Wartezeit nutzen, um Flüssigkeiten zu entfernen, den Laptop aus der Tasche zu nehmen und gegebenenfalls kann man schon Gürtel, Uhr und so weiter ablegen. Auch ist es sehr ratsam, dass man sich schon vorher damit befasst was ins Handgepäck darf und was nicht, so dass volle Marmeladengläser und Co nicht einzeln von den Sicherheitsmitarbeitern entfernt werden müssen.

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Potentielle Gefahr: 1,5 Meter großer Luftballon schwebte über Manchester-Runway

Es kommt nicht sonderlich oft vor, dass die Comicfigur Peppa Pig ein landendes Flugzeug auf der Runways begrüßt. Zum Glück, denn in Manchester wäre es beinahe zu einem Unfall gekommen, denn ein Luftballon in Form dieser Figur verirrte sich auf die Start- und Landebahn. Ein Pilot der Fluggesellschaft Jet2 meldete nach der erfolgreichen Landung, dass er auf der Piste einen sehr großen Peppa-Piga-Ballon gesehen habe. Dieser war offiziellen Angaben etwa 1,5 Meter groß und hätte für Flugzeuge gefährlich werden können. Die Cockpitcrew dieses Jet2-Fluges sah das unliebsame Hindernis rechtzeitig und reagierte entsprechend. Nach der Meldung des Flugzeugführers rückten Sicherheitskräfte des Flughafens Manchester aus, die diesen riesigen Luftballon einfangen wollten. Das war gar nicht so einfach, denn laut lokalen Medienberichten machte dieser sich wiederholt eigenständig auf die Reise, so dass der Einsatz etwa 15 Minuten dauerte. Anschließend wurde der gesamte Bereich nochmals gründlichst überprüft, denn man wollte ausschließen, dass womöglich noch ein zweiter Ballon irgendwo herumliegt. Wie dieser Peppa-Pig-Ballon, der vermutlich vor einiger Zeit mit Helium gefüllt wurde, auf die Runway geraten konnte, ist unklar. Vermutet wird, dass dieser mal einem Kind gehört haben könnte und dieses sein Spielzeug möglicherweise verloren hat. Der Ballon machte sich dann eigenständig auf die Reise und kam ungünstigerweise nach dem Abbau des Heliums auf dem Flughafenareal zu Boden. Zum Zeitpunkt der Landung scheint das Helium noch zumindest so stark gewesen zu sein, dass der Peppa-Pig-Ballon aufrecht einige Zentimeter über dem Grund schweben konnte. Aufgrund der Größe von 1,5 Meter war dieser deutlich sichtbar.

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Bilanz zum Wochenende: Urlauber im Luftfahrt-Chaos „versunken“

Die österreichischen Sommerferien haben noch gar nicht begonnen, aber das Chaos vom Wochenende war durchaus ein kleiner Wink mit dem Zaunpfahl was noch so alles bevorstehen könnte. Austrian Airlines musste zahlreiche Flüge streichen, in Wien mussten Passagiere lange warten und in Innsbruck gab es gar eine unnötige Busreise nach München und wieder zurück. Indes kassierten Buzz und Austrian Airlines kassierten in Wien je einen Birdstrike. Der Ausfall einer Fokker 100 der kroatischen Fluggesellschaft Trade Air hatte zur Folge, dass das Charterprogramm des Reiseveranstalters Idealtours ordentlich durcheinander gewirbelt wurde. Die Urlauber mussten enorm lange auf ihre Flüge warten. In einem Fall wurden diese zunächst mit einem Reisebus nach München gebracht, jedoch wurde auch von dort aus nicht geflogen, so dass es wieder zurück nach Innsbruck ging. Nach einer Übernachtung wurden die Reisenden dann mit einem A319 von Trade Air an ihr Ziel gebracht. Für die übrigen Idealtours-Kunden hieß es noch lange warten, denn die Fokker 100 ist es am Samstagabend aus Zagreb eingetroffen. Die Verspätungen haben sich somit über das gesamte Wochenende hingezogen. Innsbruck als „Mini-Blaupause“ für Wien Das AOG einer einzigen Maschine wirbelte also den Charterflugplan von Idealtours ordentlich durcheinander. Trade Air hat offensichtlich kein Backup zur Verfügung und der ACMI-Markt ist aufgrund hoher Nachfrage regelrecht leergefegt. Da die 9A-BTE mittlerweile fast 30 Jahre auf dem Buckel hat und der Maschinentyp Fokker 100 dafür bekannt ist, dass dieser enorm robust und sicher ist, aber auch anfällig für Kleinigkeiten ist, könnte sich ein solches Chaos-Wochenende während dem Sommer 2022 jederzeit wiederholen.

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Münster: Aegean hat Heraklion-Charterflüge aufgenommen

Der deutsche Flughafen Münster/Osnabrück konnte am Freitag die Aufnahme einer von Aegean Airlines bedienten Nonstopverbindung nach Heraklion feiern Der A320, der im Auftrag verschiedener Reiseveranstalter fliegt, war vollbesetzt. Die Charterflüge werden während der Sommersaison jeweils an den Verkehrstagen Freitag und Dienstag durchgeführt. Unter Berücksichtigung der Flugangebote anderer Carrier gibt es nun fünf wöchentliche Verbindungen zwischen Münster/Osnabrück und der griechischen Insel Heraklion. Aegean Airlines wurde am Freitag standesgemäß mit der traditionellen Feuerwehr-Wasserfonatine begrüßt. „Mit Münster/Osnabrück nehmen wir einen weiteren Flughafen in Deutschland in unser Streckennetz auf. Wir freuen uns auf erfolgreiche und gut gebuchte Flüge gemeinsam mit unseren Touristikpartnern und dem Flughafen Münster/Osnabrück“, so Detlev Geiser, Country Sales Manager der Aegean Airlines.

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Deutschland: Regierung will türkische Leiharbeiter an Flughäfen genehmigen

Die deutsche Bundesregierung will den Einsatz von Leiharbeitern aus dem Ausland an deutschen Verkehrsflughäfen bewilligen. Allerdings besteht man darauf, dass die Arbeitgeber zumindest den Tariflohn bezahlen müssen. Dies erklärte Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) gegenüber der „Bild am Sonntag“. Branchenverbände ringen bereits seit einigen Wochen darum, dass seitens der Regierung grünes Licht für den temporären Einsatz von rund 2.000 türkischen Leiharbeitern an Deutschlands Flughäfen gegeben wird. Bislang verhielt sich die deutsche Regierung eher zurückhaltend, jedoch dürfte der Ferienauftakt in NRW die Einstellung verändert haben. Unter anderem in Köln/Bonn und Düsseldorf ist es zu enorm langen Warteschlangen gekommen. In Deutschland fehlen an vielen Airports helfende Hände, denn Personalmangel herrscht in nahezu allen Bereichen. Besonders stark betroffen sind die Sicherheitsdienstleister, die im Auftrag der Bundespolizei die Sicherheitskontrollen durchführen. Da viel zu wenige Mitarbeiter zur Verfügung stehen, kommt es punktuell zu stundenlangen Wartezeiten. Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) erklärte gegenüber der Zeitung unter anderem, dass er sich mit den Ministerkollegen Heil und Faeser (Inneres) abgestimmt habe. Die Leiharbeiter sollen beispielsweise im Bereich der Gepäckabfertigung eingesetzt werden. Der Einsatz soll auf „einige Monate“ befristet werden. Die Verantwortung für die chaotischen Zustände an Deutschlands Flughäfen sieht das FDP-Regierungsmitglied aber nicht bei der Staatsführung, sondern bei den Airports und bei den Flughäfen.

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