Juni 30, 2022

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Juni 30, 2022

Personalmangel: Aer Lingus musste auch Deutschland-Flüge streichen

Das irische IAG-Konzernmitglied musste in den letzten beiden Tagen zahlreiche Flüge streichen. Hintergrund ist, dass das Unternehmen derzeit unter akutem Personalmangel leidet. Bislang musste der Carrier am Mittwoch und Donnerstag 18 Flüge von/nach Dublin absagen. Das Unternehmen erklärte dazu unter anderem: „Aufgrund einer Häufung von Covid-Fällen ist Aer Lingus gezwungen, heute sechs Rückflüge von Dublin zu streichen. Darüber hinaus wurde aufgrund eines Mandats der London Heathrow Airport Authority ein Hin- und Rückflug nach Dublin Heathrow am morgigen 30. Juni ebenfalls gestrichen”. Betroffen waren auch Verbindungen nach Deutschland. So sind unter anderem die Flüge nach Frankfurt am Main, München und Hamburg ausgefallen. Am Donnerstag musste auch der Nachmittagsflug nach Berlin-Brandenburg abgesagt werden.

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Winterstrecke: Easyjet kündigt Zürich-Catania an

Mit Catania legt die Billigfluggesellschaft Easyjet Europe eine zusätzliche Winterstrecke ab Zürich-Kloten auf. Die Route wird ab 1. November 2022 bis vorerst bis zum Ende der Winterflugplanperiode 2022/23 angeboten. Easyjet plant derzeit drei wöchentliche Umläufe, die an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag durchgeführt werden sollen. Zum Einsatz kommen Flugzeuge von Easyjet Europe, die in Italien stationiert sind. Derzeit besteht die Firmengruppe aus drei Fluggesellschaften: Easyjet UK verfügt über Zulassungen des Vereinigten Königreichs. Aufgrund des Brexits lagerte man das EU-Geschäft in die damals neu ins Leben gerufene Easyjet Europe mit Sitz in Wien aus. Mit Easyjet Switzerland hat man in der Schweiz einen Ableger mit schweizerischen Zulassungen.

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Pauschalreisen: Nachfrage übertrifft Vorkrisenniveau

Der Ansturm auf zahlreiche europäische Flughäfen hat es bereits vermuten lassen, jetzt auch von einer Travel Data Analytics-Analyse bestätigt:  Die Buchungszahlen im Bereich von Pauschal- und Bausteinreisen lagen bereits im Mai 2022 deutlich über dem Vorkrisenniveau. TDA hat die Verkaufszahlen von stationären Reisebüros sowie von Online-Travel-Agents unter die Lupe genommen. Man kam zum Ergebnis, dass gegenüber April 2022 die Umsätze um 13 Prozent gestiegen sind. Verglichen mit Mai 2019 lag man gar um 51 Prozent darüber. Allerdings lag zu diesem Zeitpunkt das Gesamtaufkommen für den Sommer 2022 noch um 13 Prozent unter dem Wert des Vorkrisensommers. Derzeit ist davon auszugehen, dass es heuer Wachstum geben wird, denn im Juni 2022 sind die Verkaufszahlen abermals in die Höhe geschossen. Viele Urlauber haben sich eher kurzfristig für die Buchung ihrer Sommerreisen entschieden. Vereinfacht gesagt: Unschlüssige haben noch den Mai 2022 abgewartet und sich erst im Laufe des Juni 2022 für die Buchung einer Pauschalreise entschieden. Travel Data Analytics geht davon aus, dass aufgrund dieses Umstands damit zu rechnen ist, dass die Sommersaison 2022 binnen zwei Monaten den Turnaround geschafft haben könnte. Zuletzt soll die Türkei, die sich heuer stark als Billigziel positioniert hat, besonders stark nachgefragt gewesen sein. Die Buchungszahlen lagen per Ende Mai um 22 Prozent über dem Sommer 2019. Griechenland soll mit 14 Prozent im Plus liegen und Ägypten konnte mit einem Zuwachs von sechs Prozent ebenfalls profitieren. Portugal und Spanien lagen zuletzt noch minimal unter den Vorkrisenzahlen, jedoch ist damit zu rechnen, dass diese zumindest egalisiert werden können.

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Personalmangel: Air Canada muss den Sommerflugplan 2022 um 15 Prozent kürzen

Das Star-Alliance-Mitglied Air Canada muss den für Juli und August 2022 geplanten Flugplan um rund 15 Prozent reduzieren. Hintergrund ist, dass man unter akutem Personalmangel leidet und dieser auch die Lieferketten betrifft. Firmenchef Michael Rousseau erklärte nach Beratungen mit der Regierung, dass die von ihm geleitete Fluggesellschaft derzeit darum kämpfen muss den normalen Flugbetrieb samt dem von den Kunden erwartetem Service aufrecht erhalten zu können. Die Nachfrage wäre sprunghaft angestiegen und würde in Kombination mit dem Personalmangel die gesamte Branche vor große Herausforderungen. Unter Verweis darauf, dass einige U.S.-amerikanische Carrier ihr Angebot bereits gekürzt haben, verbleibe auch Air Canada keine andere Möglichkeit. „Um das erforderliche Maß an betrieblicher Stabilität zu erreichen, nehmen wir jetzt widerstrebend erhebliche Kürzungen an unserem Flugplan im Juli und August vor, um das Passagieraufkommen und die Passagierströme auf ein Niveau zu reduzieren, das das Luftverkehrssystem unserer Meinung nach verkraften kann“, so der Air-Canada-Chef.

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Hifly Malta stockt Flypop-Flotte auf

Eigentlich wollte Flypop mit von Hifly Malta betriebenem Fluggerät Flüge zwischen dem Vereinigten Königreich und Indien anbieten. Derzeit verfolgt man aber ein anderes Geschäftsmodell und lässt das Fluggerät im Rahmen von ACMI-Aufträgen für andere Carrier fliegen. Genau diese Kooperation mit Hifly Malta soll nun weiter ausgebaut werden. In Kürze werden zwei weitere Flypop-Maschinen auf dem AOC des maltesischen Carriers registriert werden. Dieser wird das Flugzeug dann im Rahmen von ACMI- und Charteraufträgen einsetzten. Hintergrund dieser Konstruktion ist auch, dass Flypop selbst gar keine Fluggesellschaft ist. „Wir erwarten in den kommenden Monaten einen Nachfrageschub in und aus unserem Heimatmarkt, und wir freuen uns darauf, unsere Kunden mit dem neu gegründeten Joint Venture zu bedienen“, sagte Nino Judge, Gründer und Chief Executive von Flypop. Derzeit ist ein von Hifly Malta betriebener Airbus A330 in den Farben von Flypop für SunExpress im Einsatz. Diese Maschine trägt die Registrierung 9H-POP. Die 9H-PTP war zuletzt für Air Transat in der Luft. Laut CH-Aviation.com sollen zwei weitere Airbus A330-300, die vormals für Cebu Pacific im Einsatz waren, zur Flotte stoßen. Derzeit werden diese in Guangzhou gewartet. Diese sollen dann von Hifly Malta im Rahmen von ACMI- und Chartereinsätzen zunächst für andere Carrier betrieben werden. Derzeit ist unklar ob und wann Flypop die Indien-Pläne aktivieren wird.

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Airport Weeze: Ryanair fliegt nach Oviedo

Die irische Fluggesellschaft hat ein neues Ziel in den Flugplan aufgenommen: die 220.000-Einwohner-Stadt Oviedo in der nordspanischen Provinz Asturien. Ab dem 3. November fliegt Ryanair ab Weeze jeweils dienstags und sonntags an die „Costa Verde“ an der spanischen Atlantikküste. „Das Reiseziel Oviedo und die Region Asturien halten für Urlauber und Pilger viele spannende Einblicke bereit. Wir freuen uns, dass Ryanair Asturien ab Weeze in der Wintersaison als achte Destination in Spanien anbietet “, so Sebastian Papst, Geschäftsführer des Airport Weeze. Zum Start bietet der Carrier einen zeitlich begrenzten Sitzplatzverkauf mit Tarifen ab 19,99 € an, wenn sie bis zum 2. Juli gebucht wird. Die Aktion gilt für den Reisezeitraum November 2022 bis Jänner 2023.

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Canarian Airways stellt Geschäftsbetrieb auf unbestimmte Zeit ein

Canarian Airways, zeitweise auch als Lattitude Hub aktiv, hat den Betrieb erneut „auf unbestimmte Zeit“ eingestellt. Gleichzeitig trennte man sich vom bisherigen Firmenchef Francisco Rodríguez.  In einer Erklärung betont man, dass das Projekt „nicht tot ist“. Es ist nicht das erste Mal, dass Canarian Airways bzw. Lattitude Hub in eine längere Pause geht. Das Unternehmen musste wiederholt – zum Teil nach nur wenigen Flügen – den Betrieb einstellen und ging später wieder mit geänderter Marke bzw. abgewandeltem Konzept an den Start. Erfolgreich war man aber offensichtlich nie. Hinter dem virtuellen Carrier stehen 14 Hoteliers, die überwiegend auf La Palma und Teneriffa tätig sind. Im Sommer des Vorjahres hatte man einige Flüge ab Teneriffa nach Madrid und Bilbao. Diese wurden rasch wieder eingestellt. Der Neustart war für den Herbst 2021 angekündigt, jedoch schob man diesen auf. Im Dezember 2021 und während der Weihnachtsferien gab es dann wieder ein paar Canarian-Airways-Flüge. Anschließend wurde mitgeteilt, dass man aufgrund der Omikron-Welle eine neuerliche Pause einlegt. Eigentlich wollte man im Juni 2022 wieder abheben und bis zu 120 Flüge pro Monat anbieten. Daraus wird nun nichts mehr, denn die Aktivitäten pausieren auf unbestimmte Zeit. Francisco Rodríguez, der erst im Januar 2022 Geschäftsführer wurde, und der virtuelle Carrier gehen mittlerweile getrennte Wege. Die wenigen Canarian-Airways-/Lattitude-Hub-Flüge, die bislang stattgefunden haben, wurden mit einem von One Airways gecharteten Airbus A319 durchgeführt. Dier trägt die Registrierung EC-NMO und war schon längere Zeit nicht mehr in der Luft.

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Iberojet: Neuer DomRep-Ableger hebt im August 2022 mit A330 ab

Der Barcelo-Konzern in der Dominikanischen Republik einen weiteren Flugbetrieb auf. Dieser wird sich zu den Iberojet-Airlines, die man in Spanien und Portugal hat, gesellen. Das erste Flugzeug der Neugründung wird im August in die Dominikanische Republik umgemeldet. Paul Verhagen, stellvertretender Geschäftsführer von Iberojet, erklärte gegenüber CH-Aviation.com unter anderem, dass mit Hilfe des dritten AOCs der saisonabhängige Markt zwischen der iberischen Halbinsel und der Karibik besser bedient werden soll. Zunächst wird man eine Maschine, die momentan bei Iberojet Spanien registriert werden, an denen neuen Ableger übergeben. Noch im Sommer 2022 soll die Maschine dann zwischen Punta Cana und Spanien eingesetzt werden. Es handelt sich um einen Airbus A330-300. Vorerst soll der neue Flugbetrieb in Form einer Single-Aircraft-Operation in der Luft sein. „Und wenn die Nachfrage vorbei ist und der Winter einsetzt und der Markt anzieht, zum Beispiel in Südamerika oder in Teilen der West- und Ostküste der USA, werden wir dieses Flugzeug auf diesen Strecken einsetzen, so dass es nicht mehr in Madrid Barajas auf dem Boden steht, sondern das ganze Jahr über fliegt“, so der Manager gegenüber CH-Aviation.com. Angesprochen auf den einzigen Airbus A320-200 meinte Verhagen, dass dieser momentan bei Air Europa im Wetlease untergebracht ist. Man prüfe derzeit, ob man diese Maschine langfristig im Rahmen eines Charterauftrags unterbringen kann. Der Aufbau eigener Kurzstrecken wäre mit nur einer Maschine dieser Größe nicht rentabel. „Es ist schwierig, die A320 für unsere eigenen Zwecke zu nutzen, denn was kann man mit einem einzigen Flugzeug machen? Nehmen wir an, wir nutzen dieses Flugzeug

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BER: Passagiere sollten früh genug im Terminal sein

Während der Sommerferien in Berlin und Brandenburg erwartet die Flughafengesellschaft ein erhöhtes Reiseaufkommen. Die FBB rechnet mit bis zu drei Millionen Passagieren. Das sind etwa eine Million Menschen mehr als in den Sommerferien des vergangenen Jahres, jedoch immer noch zwei Millionen Menschen weniger als in den Sommerferien des Vor-Corona-Jahres 2019. Im Zeitraum vom 6. Juli bis zum 21. August werden jeden Tag zwischen 65.000 und rund 75.000 Fluggäste den Flughafen BER nutzen. Die Zahl der Passagiere verteilt sich über die gut sechs Ferienwochen relativ gleichmäßig. Nach den aktuell vorliegenden Anmeldungen der Airlines sind während der Ferien bis zu 22.000 Starts und Landungen am Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt geplant und damit ein Drittel mehr als während der Sommerferien 2021. Im Sommer 2019 waren es rund 37.000 Flugbewegungen. Insgesamt fliegen in der Ferienzeit 52 Airlines vom BER aus zu 127 Zielen in 45 Ländern. Besonders gefragte Reiseländer sind die Türkei, Spanien, Großbritannien, Griechenland und Italien. Die Flughafengesellschaft empfiehlt allen Passagieren, sich zweieinhalb Stunden vor Abflug im jeweiligen Terminal einzufinden und sich unmittelbar nach dem Check-in zur Sicherheitskontrolle zu begeben. „Wir freuen uns sehr, dass die Menschen wieder fliegen, sei es in den Urlaub, zu Familienbesuchen oder um Geschäften nachzugehen. Die Pandemie und ihre Folgen sorgen aber immer noch für eine Ausnahmesituation in der gesamten Luftfahrtbranche. Die Flughafengesellschaft und ihre Partner haben sich in den letzten Wochen und Monaten bestmöglich auf die Ferienzeit und die zu erwartenden drei Millionen Passagiere vorbereitet. Trotzdem wird es punktuell zu Wartezeiten und Verzögerungen kommen. Wir bitten

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Südfrankreich lässt weniger Menschen in die Buchten der Calanques

Südfrankreich schränkt den Zugang für die Buchten der Calanques bei Marseille ein. Bis zum Ende des Sommers dürfen nur noch maximal 400 Menschen pro Tag die dortigen Strände besuchen. Bis zuletzt waren es bis zu 2.500. Grund für die Maßnahme sei das angegriffene Ökosystem der Calanques, das unter einer schweren Bodenerosion leidet, wie Check24 berichtet. Die Landschaft der Calanques erstreckt sich zwischen Marseille und Cassis im Süden Frankreichs und zieht im Sommer zahlreiche Einheimische sowie Touristen an. Das Felsmassiv mit seinen steilen Klippen wird von mehreren Buchten unterbrochen, die oft nur mit dem Boot oder über Wanderwege zu erreichen sind. Die zwei bekanntesten unter ihnen, die Calanques von Sugiton und Pierres Tombées, sind durch die hohen Besucherzahlen von einer massiven Bodenerosion betroffen. Eine Begrenzung des Zugangs soll die bedrohte Landschaft nun schützen. Am 26. Juni wurde die neue Zutrittsregelung erstmals angewendet. Über eine Onlineplattform muss ein Tagespass mit QR-Code für das gewünschte Besuchsdatum gebucht werden, von denen nur 400 Stück pro Tag verfügbar sind. Die Reservierung ist kostenlos, wird jedoch eine Person ohne Ticket an den geschützten Buchten angetroffen, droht ein Bußgeld über 68 Euro. Am ersten Tag der Zugangsbeschränkung fanden Kontrollen an den Zugangswegen zu den Calanques statt, zahlreiche Menschen mussten aufgrund des fehlenden QR-Codes wieder umdrehen. Am 3. Juli ist ein zweiter Probetag der neuen Regelung geplant, bevor sie zwischen dem 10. Juli und 21. August dann täglich angewendet wird.

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