Juli 1, 2022

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Juli 1, 2022

Niederlande: Air Malta verlagert einzelne Umläufe nach Rotterdam

Die Fluggesellschaft Air Malta muss aufgrund des Umstands, dass am Flughafen Amsterdam-Schiphol die Kapazität beschränkt wird, einige für Juli 2022 geplante Umläufe nach Rotterdam verlagern. Sämtliche Airlines, die Schiphol im Streckennetz haben, müssen ihr Angebot zurückfahren. Hintergrund ist, dass am größten Airport der Niederlande akuter Personalmangel herrscht. Dieser lässt sich kurzfristig nicht beheben, so dass Höchstgrenzen für die Anzahl der Passagiere, die täglich Schiphol nutzen dürfen, eingeführt wurden. Einige Airlines verlegen ihre geplanten Angebote zumindest teilweise auf andere Flughäfen. Beispielsweise hat sich Royal Jordanian für Maastricht entschieden. Air Malta wird die Kurspaare KM386/387 zwischen 11. Juli und vorerst 27. Juli 2022 jeweils an den Verkehrstagen Montag und Mittag nach Rotterdam verlagern. In einer Medienerklärung bedauert das Unternehmen die Umstände, betont jedoch, dass man keine andere Möglichkeit habe.

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Swiss baut vorzeitig Krisenmaßnahmen ab

Swiss wird die vereinbarten Krisenmaßnahmen in der Schweiz vorzeitig schrittweise abbauen. Die Lufthansa-Tochter wird die vereinbarten Krisenmaßnahmen in der Schweiz vorzeitig ab 01.01.2023 schrittweise abbauen. Die finanzielle Lage des Unternehmens habe sich aufgrund der Restrukturierung stabilisiert und zudem sei bezüglich Flugreisen ein positiver Trend auszumachen. Die Modalitäten für die Umsetzung werden in den nächsten Wochen in Zusammenarbeit mit den Sozialpartnern finalisiert. Die 2021 eingeleitete Restrukturierung zeige Wirkung und hat das Unternehmen finanziell stabilisiert, so der Carrier in einer Aussendung. „Zwei Jahre Kurzarbeit, Krisenvereinbarungen, Restrukturierung, gepaart mit einem sehr herausfordernden Flugbetrieb haben allen Mitarbeitenden von Swiss viel abverlangt. Vor diesem Hintergrund und der allmählichen Erholung der Nachfrage halten wir es für richtig, die vereinbarten Krisenmassnahmen in der Schweiz vorzeitig ab 01.01.2023 schrittweise abzubauen“, so Swiss-CEO Dieter Vranckx.

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Airbus zieht Großauftrag an Land: China Southern Airlines bestellt 96 Jets

Die größte Fluggesellschaft Asiens kauft im großen Stil bei Airbus ein. Die chinesische Airline unterzeichnete einen Vertrag über 96 Mittelstreckenjets der A320neo-Reihe. Laut Preisliste habe die Bestellung einen Gesamtwert von rund 12,2 Milliarden US-Dollar (umgerechnet circa 11,7 Milliarden Euro), allerdings sei der tatsächliche Preis niedriger, wie das Luftfahrtportal Aero berichtet. Bei Flugzeugkäufen sind hohe Rabatte üblich. Airbus-Aktien legten nach der Nachricht um mehr als drei Prozent zu. Die ersten 30 Maschinen sollen den Angaben zufolge im Jahr 2024 ausgeliefert werden, 40 Jets sollen 2025 folgen, 19 im Jahr 2026 und die letzten 7 Maschinen 2027. 

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Weitere Streichungen folgen: Lufthansa schränkt Ticketverkauf ein

Der Lufthansa-Aufsichtsrat tritt außerplanmäßig zu einer Sondersitzung zusammen. Hintergrund ist, dass der Konzern im Juli und August 2022 weitere Flüge streichen wird und die Arbeitnehmervertreter laut Handelsblatt der Ansicht sind, dass der Vorstand den Aufsichtsrat nicht ausreichend über das komplette Ausmaß des Flugchaos informiert habe. Zwischenzeitlich hat Lufthansa den Vertrieb von Flugtickets stark eingeschränkt. Streckennetzweit wurden unter anderem die günstigsten Tarifklassen „ausgenullt“, also aus dem Verkauf genommen. Derzeit arbeite man intensiv daran von Streichungen betroffene Passagiere auf andere Verbindungen umzubuchen. Dieser Prozess soll dem aktuellen Informationsstand nach bis voraussichtlich 6. Juli 2022 dauern. Anschließend soll das Buchungssystem wieder regulär geöffnet werden. Von den momentanen Verkaufseinschränkungen sind in erster Linie die Ziele auf der Kurz- und Mittelstrecke sowie innerhalb Deutschlands betroffen. Flugscheine sind nur in den teuersten Buchungsklassen erhältlich. Lufthansa will damit „Platz“ für Passagiere, die man aufgrund weiterer bevorstehender Streichungen umbuchen muss, freihalten. Betroffen ist das komplette Kalendermonat Juli 2022 und teilweise auch der August 2022. Bereits fix ist, dass Lufthansa in diesen beiden Monaten zumindest 3.000 Flüge nicht durchführen kann. Angesichts der aktuellen Verkaufseinschränkung ist davon auszugehen, dass dies noch ausgeweitet wird. Es wird damit gerechnet, dass vor der Freigabe der günstigeren Tarifklassen für den Zeitraum bis inklusive September 2022 etwa 5.000 weitere Flüge abgesagt werden könnten. In den nächsten Tagen will sich die Firmengruppe dazu äußern und das vorläufig komplette Ausmaß kommunizieren.

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BER: Easyjet ermöglicht kostenfreie Gepäckaufgabe am Vorabend

Die Billigfluggesellschaft bietet ihren Passagieren, die am BER abfliegen, pünktlich zum Ferienbeginn einen neuen Service an: Ab dem 1. Juli können Reisende ihr Gepäck bereits am Vorabend des Fluges kostenfrei aufgeben. Das gilt jedoch nur für Abflüge am Morgen. Der sogenannte Vorabend Bag Drop kann ab dem 1. Juli jeden Tag zwischen 18 und 21 Uhr kostenlos von den Reisenden genutzt werden. Damit möchte die Airline lange Schlangen an der Gepäckaufgabe verhindern und ermöglicht ihren Kunden zudem, am Abflugtag Zeit zu sparen. Jedoch gilt das Angebot nur für etwa 30 Prozent der Easyjet-Flüge am Hauptstadtflughafen. Denn der Service kann nur von Reisenden in Anspruch genommen werden, deren Flug planmäßig bis 9:30 Uhr abheben soll. Der Flughafen Berlin Brandenburg ist der zweite Flughafen, an dem Easyjet die kostenfreie Gepäckaufgabe am Vorabend anbietet. Zuvor war sie am Airport London Gatwick getestet worden. In Zukunft sollen weitere Flughäfen nachziehen, wie Check24 berichtet.

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Großbestellung: Chinesische Airlines ordern 292 A320neo

Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat mit den Fluggesellschaften Air China, China Eastern, China Southern und Shenzhen Airlines einen Vertrag über die Lieferung von insgesamt 292 Flugzeugen der A320neo-Reihe unterschrieben. Sobald die entsprechenden Kriterien erfüllt sind, werden diese Aufträge in den Auftragsbestand aufgenommen, so der Hersteller. „Diese neuen Aufträge sind ein Beweis für das starke Vertrauen unserer Kunden in Airbus. Sie sind auch eine solide Bestätigung für die Leistung, Qualität, Treibstoffeffizienz und Nachhaltigkeit der weltweit führenden Familie von Single-Aisle-Flugzeugen durch unsere Airline-Kunden in China“, sagte Christian Scherer, Chief Commercial Officer und Head of International von Airbus. „Wir loben die hervorragende Arbeit von George Xu und dem gesamten Team von Airbus China sowie den Teams unserer Kunden, die diese langen und ausführlichen Diskussionen, die während der schwierigen COVID-Pandemie stattgefunden haben, zum Abschluss gebracht haben.“ Ende Mai 2022 belief sich die bei chinesischen Betreibern in Betrieb befindliche Airbus-Flotte auf insgesamt 2.070 Flugzeuge. Zu diesem Zeitpunkt hatte die A320neo-Familie insgesamt mehr als 8.000 Bestellungen von über 130 Kunden erhalten. Seit ihrer Indienststellung vor sechs Jahren hat Airbus über 2 200 Flugzeuge der A320neo-Familie ausgeliefert.

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Kurz vor Sommerferien: An einigen französischen Flughäfen wird gestreikt

Kurz vor Beginn der Sommerferien in Frankreich sind mehrere Flughäfen im Land durch Streiks beeinträchtigt. Auf dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle sollten heute etwa zehn Prozent der Flüge ausfallen, teilte die Luftfahrtbehörde mit. Mehrere Gewerkschaften hatten zu Streiks aufgerufen, um angesichts der Inflation höhere Gehälter zu erstreiten. In Frankreich beginnen in der kommenden Woche die Sommerferien. Der Streik sollte das Wochenende über anhalten. Es werde mit Verspätungen und weiteren Flugausfällen gerechnet, so der ORF. Auch die Gepäckausgabe könnte beeinträchtigt sein. Für den Flughafen von Marseille gibt es ebenfalls einen Streikaufruf, aber dort sollte es nicht zu Ausfällen kommen, da die Präfektur das Personal zum Dienst verpflichtet hat. Die Fluggesellschaft Air France teilte mit, dass nur Kurz- und Mittelstreckenflüge von Ausfällen betroffen seien. Die Gewerkschaften protestieren gegen geplante Sparmaßnahmen und verweisen darauf, dass der Flugverkehr in einigen Bereichen wieder das Niveau von 2019 vor der Coronavirus-Pandemie erreicht habe. Lediglich die Verbindungen nach Asien seien noch reduziert.

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Lufthansa Technik: Sören Stark hat Vorstandsvorsitz übernommen

Sören Stark hat heute den Vorstandsvorsitz der Lufthansa Technik von Johannes Bußmann übernommen, der die Lufthansa Group nach 23 Jahren auf eigenen Wunsch verlässt. Gleichzeitig hat Harald Gloy Starks Nachfolge als COO (Chief Operations Officer) des Unternehmens angetreten. Damit trägt Gloy als „Accountable Manager“ gemäß EASA Part 145 Verantwortung und ist Ansprechpartner für dieLuftfahrtbehörden im Hinblick auf den Instandhaltungsbetrieb der Lufthansa Technik AG.  Als Finanzvorstand fungiert weiterhin William Willms im dreiköpfigen Vorstand. Stark ist seit 2019 Mitglied im Vorstand von Lufthansa Technik. Zuvor leitete er drei Jahre das Vorstandsressort Operations der Lufthansa Cargo AG. Seine Karriere bei Lufthansa Technik hat er 2004 als  Geschäftsführer von Lufthansa Technik Logistik in Hamburg begonnen. Von 2011 bis 2016 leitete der Wirtschaftsingenieur die Flugzeugüberholung der Lufthansa Technik. Harald Gloy leitet ab sofort auch als Chief Human Resources Officer (CHRO) und Arbeitsdirektor das Vorstandsressort Personal, das bislang in den Zuständigkeitsbereich von Johannes Bußmann fiel. Gloy war zuletzt Mitglied des Vorstands sowie Arbeitsdirektor der Lufthansa Cargo AG, wo er ebenfalls den Bereich Operations verantwortete. Zuvor war der Diplom-Ingenieur in unterschiedlichen leitenden Positionen bei der Lufthansa Technik im Einsatz. 

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Edelweiss flottet speziellen Airbus A320 ein

Der neuste Flottenzuwachs von Edelweiss zeigt sich in einem ungewohnten Design. Die bekannte rote Nase und der rote Hintergrund auf der Heckflosse wurden durch unzählige rote Hände ersetzt. Sie symbolisieren die helfenden Hände der Lufthansa Group-Hilfsorganisation Help Alliance und von Edelweiss.  Beide Organisationen pflegen seit fünf Jahren eine enge Partnerschaft: „Help Alliance und Edelweiss unterstützen zusammen soziale Projekte an Edelweiss Ferienzielen. Durch unser gemeinsames Engagement konnten wir in den letzten Jahren vor allem jungen Menschen in Costa Rica, Vietnam, Südafrika oder Sri Lanka mit diversen Projekten ein besseres Leben ermöglichen“, so Edelweiss-CEO Bernd Bauer. Der Edelweiss Airbus A320 HB-JLT ist das erste Flugzeug einer Lufthansa Group-Airline, welches in einem dedizierten Design im Zusammenhang mit der Help Alliance unterwegs ist. „Das Flugzeug soll auf unser weltweites soziales Engagement aufmerksam machen und dazu beitragen, dass unsere gemeinnützige Organisation noch bekannter wird. Die Zukunft junger Menschen, die in Armut leben, ist unsere wichtigste Destination“, so Andrea Pernkopf, Geschäftsführerin der Help Alliance. HB-JLT wird auf den Namen „Madrisa“ getauft  Seit sechs Jahren benennt die führende Schweizer Ferienfluggesellschaft ihre Flugzeuge gemäß dem Motto ‘Wo Edelweiss zuhause ist’ nach Regionen, wo die Königin der Alpenblumen heimisch ist. Das Flugzeug wird auf den Namen ‘Madrisa’ getauft und ist bereits die dritte Maschine, welche nach einer Region im Kanton Graubünden benannt wird. In den nächsten Tagen wird ein weiteres Flugzeug zu Edelweiss stossen; dieses werde allerdings die gewohnte Bemalung aufweisen, wie der Carrier in einer Aussendung mitteilt. Damit hat Edelweiss 12 Airbus A320 in der Flotte.

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Nach elf Jahren Pause: TAAG fliegt wieder nach Madrid

Nach stolzen elf Jahren Pause verbindet TAAG Angola wieder die Hauptstädte von Angola und Spanien. Zuvor folgt bis 2016 auch die spanische Iberia, ehe die IAG-Tochter die Luanda-Route eingestellt hat. TAAG bietet nun zwei wöchentliche Umläufe von/nach Madrid an. Auf dem Erstflug befanden sich aber nicht sonderlich viele Passagiere, denn nur 17 Reisende sind in der spanischen Hauptstadt ausgestiegen. Dennoch gibt man sich zuversichtlich, dass es gelingen wird die Route, die man elf Jahre lang brachliegen hat lassen, wirtschaftlich erfolgreich zu entwickeln. Der Carrier bedient diese Strecke seit 27. Juni 2022 mit Boeing 777-300ER. Diese sind mit 293 Sitzen bestuhlt. Die Hinflüge werden an den Verkehrstagen Sonntag und Donnerstag angeboten. Zurück nach Luanda geht es jeweils an Montagen und Freitagen. An Bord hat man 12 Full-Flat-Sitze in der First Class, 56 Full-Flats in der Business sowie 225 in der Economy-Class.

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