Juli 7, 2022

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Juli 7, 2022

Airbus storniert Qatar Airways vierten A350

Der europäische Flugzeugbauer Airbus und Qatar Airways sprechen wieder miteinander, jedoch scheint das Gesprächsklima durchaus angespannt zu sein. Mittlerweile wurde seitens des Herstellers ein vierter Airbus A350 storniert. Allerdings weigert sich Qatar Airways seit dem Vorjahr weitere Maschinen dieses Typs abzunehmen. Mittlerweile wurde gerichtlich festgestellt, dass der Golfcarrier diese nicht nur übernehmen, sondern auch bezahlen muss. Die Streitigkeiten fanden in der Stornierung einer A321neo-Großbestellung seitens Airbus den vorläufigen Höhepunkt. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet unter Berufung auf Airbus und Qatar Airways, dass die Übergabe eines weiteren Airbus A350 nicht erfolgen konnte. Der Hersteller habe nun den Auftrag annulliert und will das Flugzeug an einen anderen Kunden liefern. Die Gespräche zwischen den beiden Streithähnen gelten als äußerst zäh, jedoch gibt sich Airbus-Chef Guillaume Faury noch immer zuversichtlich, dass man einen Kompromiss finden kann.

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Russischer Regierungsjet sorgt in Basel für Aufsehen

Die Landung einer Iljuschin Il-96-300 der russischen Regierung sorgte am Mittwochabend auf dem Flughafen Basel-Mulhouse für Aufsehen. Die Maschine mit der Registrierung RA-96018 flog aufgrund der diversen Restriktionen einen ziemlich langen Umweg und setzte dann gegen 18 Uhr 40 in Frankreich auf. Eigentlich dürfte dieser Regierungsjet nicht im Gebiet der Europäischen Union sowie der Schweiz landen. Der Flughafen Basel-Mulhouse befindet sich nicht auf dem Hoheitsgebiet der Eidgenossenschaft, sondern in Frankreich. Deren Regierung hat eine Ausnahmebewilligung erteilt, so dass die Iljuschin Il-96-300 landen durfte. Vor Ort wurde die Maschine von der französischen Polizei regelrecht abgeschirmt, da naturgemäß großes Interesse seitens Schaulustiger bestand. Doch warum lässt Frankreich diese Landung zu? Offiziellen Angaben der Luftfahrtbehörden der Schweiz und Frankreichs nach wurde eine Sonderbewilligung erteilt, die es Russland ermöglicht Botschaftspersonal auszufliegen.

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T’way Air will nach Daegu umziehen

Die südkoreanische Fluggesellschaft T’way Air wird künftig den Flughafen Daegu als Basis nutzen. Man beabsichtigt das Angebot von der Hauptstadt in die viertgrößte Stadt des Landes zu verlegen. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde bereits unterschieben, teilte die Verwaltung von Daegu mit. Derzeit befindet sich der Flughafen Daegu Gyeongbuk in Bau. Es handelt sich um einen Airport, der sowohl zivil als auch militärisch genutzt werden soll. Mit der Fertigstellung wird bis etwa 2030 gerechnet. T’way Air will künftig sowohl Langstrecken- als auch Mittelstreckenflüge ab diesem Airport anbieten. Weiters sollen neu Cargoverbindungen angeboten werden. Die Fluggesellschaft wird außerdem ihr MRO-Geschäft am Flughafen ausbauen, ein Logistikzentrum errichten und sich durch administrative Unterstützung bei Streckeneröffnungen und Unterstützung bei der Sicherung von Transportrechten nach dem Umzug zu einer regionalen Drehkreuz-Airline entwickeln“, heißt es in der Mitteilung.

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Basel: Prishtinajet verkauft Tickets für Flüge, von denen die „Operating Carrier“ nichts wissen

Mit Fotos von Flugzeugen von Air Malta und Malta MedAir sowie Flugnummern von Heston Airline geht das deutsche Unternehmen Prishtinajet UG (haftungsbeschränkt) im Internet auf Kundenfang. Schenkt man der Homepage des Anbieters Glauben so soll es wöchentlich viele Charterflüge ab Basel, Düsseldorf und Stuttgart nach Pristina geben. Allerdings scheinen diese bei den genannten Flughäfen auf den Anzeigetafeln gar nicht auf. Das hat auch seinen Grund, denn beispielsweise haben die Airports Basel und Pristina auf Anfrage gegenüber Aviation.Direct erklärt, dass man mit einem Unternehmen namens Prishtinajet UG (haftungsbeschränkt) in keiner Geschäftsbeziehung steht. Auch sind deren angebliche Flüge nicht bekannt. Aus einem vorliegenden „Ticket“ geht hervor, dass der IATA-Twoletter-Code „HN“ vor den „Flugnummern“ verwendet wird. Die Abkürzung steht für Heston Airlines. Gleicht man die behaupteten Flugzeiten, die auf der Homepage von Prishtinajet angegeben werden ab, so zeigt sich schnell, dass es diese Heston-Airlines-Flüge schlichtweg nicht gibt. Die Airline bestätigte gegenüber Aviation.Direct, dass man mit Prishtinajet UG (haftungsbeschränkt) in keiner Geschäftsbeziehung steht, die Flugnummern nicht existieren und insbesondere kein Chartervertrag abgeschlossen wurde. Das „Problem“ ist der Airline mit Sitz in Vilnius bekannt und man arbeitet mit juristischen Mitteln daran die Verwendung des 2L-Codes durch Prishtinajet zu unterbinden. Air Malta und Malta MedAir fliegen nicht für Prishtinajet Da waren ja noch Fotos von Air Malta und Malta MedAir, mit denen in Sozialen Medien und Werbeanzeigen intensiv auf Kundenfang gegangen wird. Besonders wird ein „Erstflug“ zwischen Düsseldorf und Pristina mit Fotos eines A320 von Air Malta „dokumentiert“. Diesen gab es aber laut dem betroffenen Luftfahrtunternehmen

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Juni 2022: Ryanair steigerte sich auf 15,9 Millionen Passagiere

Die Ryanair Group, die aus den Fluggesellschaften Buzz, Ryanair DAC, Ryanair UK, Malta Air und Lauda Europe besteht, hat im Juni 2022 rund 15,9 Millionen Passagiere an Bord gehabt. Die Auslastung wird mit 95 Prozent beziffert. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat, in dem man 5,3 Millionen Reisende befördern konnte, legte man damit um 203 Prozent zu. Die Auslastung verbesserte sich zum 23 Prozentpunkte. Im laufenden Jahr 2022 hatte die Firmengruppe bislang 134,5 Millionen Passagiere an Bord und damit um 283 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Auslastung verbesserte sich um 14 Prozentpunkte auf 86 Prozent. Bei Ryanair zeigt sich seit einigen Monaten ein deutlicher Aufwärtstrend. Im Jänner 2022 hatte man aufgrund der Panik, die seitens der Politik rund um Omikron gestreut wurde, einen kurzfristigen Einbruch. Seither kann der Billigflieger Monat für Monat sowohl die Anzahl der beförderten Fluggäste als auch die Auslastung deutlich steigern. Im Juni 2022 führte die Ryanair Group insgesamt 88.500 Flüge durch Ryanair-Passagierzahlen auf einen Blick: Vorherige Monate Passagiere Auslastung Dezember   9.5m 81% Januar   7.0m 79% Februar   8.7m 86% März 11.2m 87% April 14.2m 91% Mai 15.4m 92% Juni 15.9m 95%

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Nürnberg: Aegean fliegt neu nach Athen

Seit 5. Juli 2022 fliegt das griechische Star-Alliance-Mitglied Aegean Airlines zweimal wöchentlich zwischen Athen und dem deutschen Nürnberg. Von der neuen Strecke profitiert auch die starke griechische Community in der Metropolregion und die NürnbergMesse, die ihre größte Auslandsvertretung in Athen unterhält. Weit mehr als 10.000 Menschen mit griechischen Wurzeln leben allein in der Stadt Nürnberg. Um Freunde und Verwandte in der alten Heimat zu besuchen, kommt die neue Strecke wie gerufen. Touristisch hat das Zentrum des antiken Griechenlands, das zu seiner Zeit eine der einflussreichsten Kulturen darstellte und reich an Architekturdenkmäler ist, ohnehin viel zu bieten. „Athen stand weit oben auf unserer Wunschliste neuer Flugziele“, begrüßt der Geschäftsführer des Airport Nürnberg Dr. Michael Hupe die Verbindung. Diese sei auch für die Wirtschaft von wesentlicher Bedeutung: „Wir sind mit unseren Partnern in der Wirtschaft und bei der NürnbergMesse in einem permanenten Austausch, wenn es um den Ausbau unseres Streckennetzes geht. Athen ist hier ein weiterer wichtiger Meilenstein.“ Aegean Airlines ist die größte Fluggesellschaft Griechenlands mit Sitz in Kifisia und Basis auf dem Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos. Sie ist Mitglied der Luftfahrtallianz Star Alliance. Neben Athen fliegt die Airline bereits seit mehreren Jahren von Thessaloniki nach Nürnberg.

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