Juli 14, 2022

Weitere Artikel aus der Rubrik

Juli 14, 2022

Indonesien: Nicht-Geboosterte brauchen Testnachweis auf Inlandsflügen

Indonesien passt wieder ihre Corona-Bedingungen an: Reisende, die zwei Impfungen oder weniger haben, müssen vor Antritt ihres Inlandsfluges ein negatives Testergebnis vorlegen. Die Regelung gilt ab 17. Juli. Einfach Geimpfte jeden Alters müssen einen PCR-Test durchführen lassen, der nicht älter als 72 Stunden ist. Bei doppelt Geimpften genügt auch ein Antigentest, der nicht älter als 24 Stunden ist; doppelt Geimpfte zwischen 6 und 17 Jahren benötigen keinen Testnachweis. Ungeimpften Reisenden über sechs Jahren ist die Reise auf Inlandsflügen nicht gestattet. Für geboosterte Reisende (drei Impfdosen) ist ein negatives Testergebnis nicht notwendig. Das berichtet das Schweizer Reiseportal About Travel.

weiterlesen »

FRA: Condor fliegt erstmals nach Island

Der deutsche Ferienflieger bringt erstmals Reisende nach Island: Im nächsten Jahr möchte Condor zwei Ziele auf Island ab dem Flughafen Frankfurt anfliegen. Ab Mai 2023 bietet Condor einen wöchentlichen Nachtflug ab Frankfurt nach Akureyri im Norden und nach Egilsstaðir im Osten Islands an. Damit steht der Inselstaat zum ersten Mal auf dem Flugplan der Airline. Bisher sind Akureyri und Egilsstaðir über Inlandsflüge sowie mit Auto und Bus erreichbar. Die beiden Städte liegen auf der Ringstraße, die einmal um die Insel führt und sind damit beliebte Ausgangspunkte für Rundreisen. „Island ist eines der beliebtesten Reiseziele im Norden. Wir freuen uns darauf, unseren Gästen die Möglichkeit zu bieten, dieses abwechslungsreiche und naturgewaltige Reiseziel für sich zu entdecken. Mit den Verbindungen nach Akureyri und Egilsstaðir reagieren wir außerdem auch auf die große Nachfrage zahlreicher Reiseveranstalter, die im Norden und Osten Islands Rundreisen anbieten“, so Condor-CEO Ralf Teckentrup.

weiterlesen »

Delta wieder in der Gewinnzone

Nach einem tiefroten Jahresstart ist die US-Fluggesellschaft Delta im zweiten Quartal in die Gewinnzone zurückgekehrt. Dank einer Erholung der Nachfrage und höherer Ticketpreise stand unter dem Strich ein Gewinn von umgerechnet 732 Mio Euro, wie das Unternehmen in einer Aussendung mitteilt. Das war rund halb so viel wie vor der Pandemie im zweiten Quartal 2019. Nach den ersten sechs Monaten steht bei dem Unternehmen immer noch ein Verlust von 205 Millionen Dollar zu Buche. Allein für Kerosin gab Delta in dieser Zeit eine Milliarde Dollar mehr aus als vor der Pandemie – obwohl immer noch deutlich weniger geflogen wurde. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz zwar im Vergleich zu 2019 um zehn Prozent auf 13,8 Milliarden Dollar. Das lag allerdings an dem konzerneigenen Raffineriegeschäft, dem auch hohe Mehrkosten gegenüberstanden. Im Passagiergeschäft ging der Umsatz hingegen um vier Prozent zurück. Während das Flugangebot etwa 18 Prozent niedriger lag als 2019, sprangen die Durchschnittserlöse je geflogener Passagiermeile 18 Prozent in die Höhe. Allerdings musste Delta auch abseits des Kerosins einen deutlichen Anstieg der Kosten verkraften. Im dritten Quartal soll das Flugangebot nach den Planungen des Managements nun noch 15 bis 17 Prozent unter dem Vorkrisenniveau liegen. Der Umsatz soll aber ein bis fünf Prozent höher ausfallen als im dritten Quartal 2019.

weiterlesen »

Lübeck Air hat AOC und Betriebsgenehmigung beantragt

Die Hausmarke des Lübecker Flughafens, Lübeck Air, beabsichtigt eine echte Fluggesellschaft zu werden. Derzeit befindet man sich im Zulassungsverfahren und erwartet die Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung Anfang kommenden Jahres. Gegründet wurde der momentan noch virtuelle Anbieter bereits in 2016. Seit August 2020 lässt man eine von der dänischen Air Alsie betriebene ATR72-500 unter anderem innerdeutsch verkehren. Das Streckennetz wurde seither ausgebaut und man hat auch internationale Ziele wie Bern und Salzburg im Programm. In der laufenden Sommersaison 2022 fliegt ein von German Airways betriebener Embraer 190 für die Lübecker, wobei es sich formell um einen Wetlease für Air Alsie handelt. Diese Maschine kommt auch ab Bern und Salzburg für Charterflüge zum Einsatz. Gemäß einem Bericht von Aero International hat man kürzlich die Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung beantragt. Man plant im kommenden Jahr jene ATR72-500, die momentan von Air Alsie betrieben wird, selbst mit eigenen Mitarbeitern zu bereedern.  Mittelfristig will man sowohl die Flotte als auch die Anzahl der Flugziele ausbauen. Das von Lübeck Air im Sommer 2022 angebotene Streckennetz ist nachstehend grafisch dargestellt. Einige Routen, die exklusiv über Veranstalter buchbar sind, sind nicht enthalten. Der aktuelle Sommerflugplan 2022 ist unter diesem Link als PDF bereitgestellt.

weiterlesen »