Juli 19, 2022

Weitere Artikel aus der Rubrik

Juli 19, 2022

Bremen: Turkish Airlines durchbricht Millionenmarke

Nach rund zehn Jahren Präsenz, die nur durch die Corona-Pandemie temporär unterbrochen wurde, konnte das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines am Flughafen Bremen den ein millionsten Passagier befördern. Der Jubiläumsfluggast erhielt seitens des Carriers einen Gutschein für einen Returnflug von der Hansestadt nach Istanbul und zurück überreicht. Derzeit bietet Turkish Airlines zehn Flüge pro Woche zwischen den beiden Städten an. „Wir freuen uns als Turkish Airlines Bremen sehr über den Millionsten Gast, der mit uns zum Drehkreuz nach Istanbul fliegt. Mit dem Flugangebot, das wir in den vergangenen Jahren stetig ausgebaut haben, können wir ab dem Flughafen Bremen mit maximal einem Stopp mehr internationale Ziele erreichen als alle anderen Fluggesellschaften. Daher sind wir davon überzeugt, dass wir die nächste Million vom Flughafen Bremen mit Turkish Airlines noch schneller erreichen werden“, sagt Nurullah Oguz, General Manager Turkish Airlines Bremen und Hamburg. „Turkish Airlines ist für den Bremen Airport seit mehr als zehn Jahren ein wichtiger und verlässlicher Partner. Wir freuen uns, dass das Angebot von Turkish Airlines in der Hansestadt so gut angenommen wird und dass wir nach rund zehn Jahren bereits die 1 Million Passagiergrenze durchbrochen haben. Wir hoffen natürlich noch auf viele weitere Jahre mit vielen Fluggästen der Turkish Airlines bei uns am Bremen Airport“, sagt Flughafen-Chef Marc Cezanne zu dem Meilenstein.

weiterlesen »

Flughafen Stuttgart muss 2,4 Milliarden Euro in den Klimaschutz investieren

Um die selbstgesteckten Klimaziele zu erreichen muss der Stuttgarter Flughafen bis 2040 rund 2,4 Milliarden Euro investieren. Man arbeitet daran, dass die Kohlenstoffdioxid-Emissionen der Infrastruktur innerhalb der nächsten 1,5 Jahre auf null gebracht werden, kündigt Geschäftsführer Walter Schoefer an. Der Airport hatte sich im Dezember 2021 dazu verpflichtet, sein ursprüngliches Net-Zero-Ziel um zehn Jahre auf 2040 vorzuziehen – analog zum Klimaschutzziel des Landes Baden-Württemberg. „Die Landesregierung hat im Koalitionsvertrag festgelegt, den STR zum ersten klimaneutralen Flughafen Deutschlands weiterzuentwickeln“, so Winfried Hermann MdL, Minister für Verkehr des Landes Baden-Württemberg und Vorsitzender des FSG-Aufsichtsrats. „Allen Beteiligten ist wichtig, dass dies mit klimafreundlichen Maßnahmen erreicht wird und nicht durch Kompensationszertifikate. Der Stuttgarter Flughafen plant deshalb nahezu alle seine Emissionen zu vermeiden oder sie zu reduzieren. Unser ganzheitliches Klimaschutzkonzept sieht vor, dass vor allem Gebäude energetisch ertüchtigt oder Solaranlagen errichtet werden. Dieses Sanierungs- und Modernisierungskonzept erfordert allerdings erhebliche Investitionsmittel in den kommenden 18 Jahren.“ FSG-Geschäftsführer Ulrich Heppe ergänzt: „Wir erarbeiten derzeit mit Hochdruck ein Finanzierungskonzept. Wir wissen nun, was uns der Weg zum Klimaziel kostet und wann wir welche Investitionen bringen müssen.“ Ein wesentlicher Bestandteil zur Erreichung dieser Ziele ist, dass man verstärkt auf die Stromerzeugung aus Sonnenkraft setzen will. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE begleitete diesen Prozess. Der Masterplan umfasst die Bereiche Energieeffizienz und -erzeugung, Smart Grids, sowie Mobilität und Verkehr. Der nach den Berechnungen wichtigste Hebel, um die Treibhausgasemissionen zu senken, ist die konsequente energetische Sanierung der Betriebsgebäude. Schwerpunkt sind hier die teilweise über 30 Jahre alten Terminals.  „Wir werden zum

weiterlesen »

SkyUp gründet Tochter-Airline auf Malta und will mit 19 Maschinen den EU-Markt aufmischen

Die ukrainische Billigfluggesellschaft SkyUp Airlines will sich dauerhaft im ACMI- und Chartergeschäft in der Europäischen Union etablieren. Dazu gründet man eine neue Tochtergesellschaft, die ein EU-AOC erhalten soll. Diese soll auch ab März 2023 ins Liniengeschäft einsteigen. Großaktionär Alexander Alba kündigte an, dass man zunächst ab der Slowakei, Tschechien, Rumänien, Polen, Moldawien und den baltischen Staaten aus Charterflüge für Reiseveranstalter durchführen wird. Gleichzeitig wurde auch betont, dass die bestehenden ACMI-Kooperationen auf das neue AOC übertragen werden. Beispielsweise Smartwings hat derzeit eine Boeing 737-800 von SkyUp im Wetlease. Damit dürfte auch klar sein warum man beispielsweise die Slowakei und Tschechien explizit genannt hat. Linienflüge ab Österreich und Deutschland „wahrscheinlich“ Der SkyUp-Teilhaber sagte auch, dass die Neugründung auch ab Österreich und Deutschland aktiv werden könnte. Damit sind nicht bestehende ACMI-Aufträge, beispielsweise für Corendon, sondern Charterflüge sowie Linienstrecken. Nähere Einzelheiten wurden noch nicht genannt. Zunächst will man mit dem ACMI- und Chartergeschäft starten. In diesem ist die ukrainische SkyUp bereits tätig. Die künftige Konzernschwester SkyUp Europe soll die bestehenden Kunden in der EU „übernehmen“ und für diese weiterhin im ACMI bzw. Charter fliegen. Zusätzlich will man eigene Linienflüge ab den im zweiten Absatz genannten Staaten aufnehmen. Linienaktivitäten ab Österreich und Deutschland hält man für wahrscheinlich, befinden sich jedoch derzeit noch in Prüfung. Bedienen will man klassische Urlaubsländer, darunter die Türkei, Ägypten und auch Tansania. Konzernschwester Join Up soll für Grundauslastung sorgen Mit der Join-Up-Group, die Niederlassungen in den baltischen Staaten, Rumänien und Polen hat, hat man laut SkyUp-Commercial-Director Liudmyla Slobodyaniuk bereits den ersten

weiterlesen »