Juli 28, 2022

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Juli 28, 2022

Stuttgart: Bodenmitarbeiter bekommen ab 1. August 2022 mehr Lohn

Die Gewerkschaft Verdi und die Arbeitgeber der am Flughafen Stuttgart tätigen Bodenverkehrsdienstleister konnten in Tarifverhandlungen eine Einigung erzielen. Für rund 300 Beschäftigte gibt es bereits ab 1. August 2022 mehr Lohn. Die Landesorganisation Baden-Württemberg der Verdi teilte mit, dass Warnstreiks nun endgültig vom Tisch sind, da man sich mit den Arbeitgebern geeinigt hat. Die Beschäftigten in den Bereichen Check-in und Gepäckabfertigung werden in zwei Stufen rund 18 Prozent mehr Lohn bekommen. Der neue Tarifvertrag gilt ab 1. August 2022 und läuft bis Ende Juni 2023. Positiv hervorgehoben haben die Arbeitnehmervertreter, dass das Verhandlungsklima in Stuttgart von Anfang an konstruktiv gewesen sein soll und die Arbeitgeber stets die Bereitschaft für höhere Löhne signalisiert hatten. „Lohnsteigerungen, die die Inflation echt und vollständig ausgleichen und sogar zusätzlich die Berufe ein Stück weit aufwerten. Nur so gibt es eine Chance, offene Stellen wieder zu besetzen“, so Verhandlungsführer Jan Bleckert, der auch hofft, dass Stuttgart zur Blaupause in anderen Tarifverhandlungen werden könnte.

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Regierungskrise: ITA-Verkauf ins Stocken geraten

Die aktuelle Regierungskrise in Italien führt dazu, dass der geplante Verkauf von ITA Airways – zumindest vorläufig – erheblich ins Stocken geraten ist. Der Carrier will den Prozess so rasch wie möglich wieder in Gang bringen, jedoch bremst man im Wirtschaftsministerium massiv. Eigentlich wollte der mittlerweile zurückgetretene Ministerpräsident Mario Draghi, der bis zur Bildung einer neuen Regierung nur noch kommissarisch im Amt ist, bereits vor rund zwei Wochen verkünden mit welchem Interessenten man in exklusive Verhandlungen treten wird. Die größten Chancen wurden der Bietergemeinschaft MSC/Lufthansa eingeräumt. Allerdings führte die Regierungskrise dazu, dass es dazu bislang nicht gekommen ist. Air France-KLM und Delta versuchen nun doch noch zum Zug zu kommen. Italien wird am 25. September 2022 Neuwahlen vollziehen. Laut einem Medienbericht der Tageszeitung „La Repubblica“ ist man sich im Wirtschaftsministerium nicht einig, ob der Verkauf noch unter der nunmehrigen Übergangsregierung in die Wege geleitet werden darf oder aber eine neue Regierung abgewartet werden muss. Jedenfalls kann der ursprünglich gesteckte Zeitplan definitiv nicht mehr eingehalten werden. ITA Airways könnte diesen Prozess möglicherweise beschleunigen, in dem eine zusätzliche Kapitalanforderung getätigt wird. Dabei handelt es sich um weitere 400 Millionen Euro, die die Regierung bereitstellen müsste. Der Vorstand der Fluggesellschaft berät ab 28. Juli 2022 über dieses Vorhaben.

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Callsign: Eurowings Europe Ltd. wird als „Black Pearl“ funken

Der Aufbau der maltesischen Fluggesellschaft Eurowings Europe Ltd. nimmt weitere Formen an. Das Unternehmen hat den IACO-Code EWL zugewiesen bekommen. Einen IATA-Two-Letter-Code hat man noch nicht. Die neue Eurowings Europe Ltd. soll im Herbst 2022 an den Start gehen und schrittweise die österreichische Eurowings Europe GmbH ablösen. Das Ummelden der Flugzeuge vom OE- ins 9H-Register wird sich dem aktuellen Informationsstand nach über die gesamte Winterflugplanperiode 2022/23 vollzogen. Anschließend wird Eurowings Europe GmbH nicht mehr als Fluggesellschaft aktiv sein. Der „Umzug“ nach Malta ist vom Grundprinzip her mit jenem, den die Ryanair Group bei Laudamotion GmbH bzw. der Nachfolge-Airline Lauda Europe Ltd. vor einiger Zeit vollzogen hat, vergleichbar. Auch das Rufzeichen des Malta-Ablegers von Eurowings steht bereits fest: „Black Pearl“. Jenes der deutschen Eurowings lautet „Eurowings“. Die noch aktive Österreich-Tochter nutzt „Europwings“ im Funkverkehr. Die künftige maltesische Fluggesellschaft hat derzeit weder AOC noch Betriebsgenehmigung. Laut Zivilluftfahrtbehörde befindet man sich mitten im Erteilungsverfahren. Das Amt geht davon aus, dass es in den nächsten Wochen soweit sein könnte, dass die Zertifikate überreicht werden können. Nähere Einzelheiten nannte man nicht. Es wäre Sache der Airline dies zu kommunizieren. Wizz Air und SkyUp ziehen ebenfalls Malta-Töchter hoch Eine weitere Neugründung, die sich derzeit im AOC- und OL-Erteilungsprozess befindet, ist der EU-Ableger der ukrainischen Fluggesellschaft SkyUp. Unter dem Projektnamen SkyUp Europe will man eine maltesische Airline ins Leben rufen. Zunächst will man mit zwei Boeing 737 ACMI- und Charteraufträge erfüllen, ehe man dann im Sommer 2023 ein Liniennetz mit 19 Maschinen bedienen will. Im Gegensatz zu

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