August 3, 2022

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August 3, 2022

Etihad Airways bestellt sieben A350F-Frachter

Nachdem Etihad Airways bereits im Februar eine Absichtserklärung unterzeichnet hat, bestätigt der Golf-Carrier nun den Auftrag über sieben A350F-Frachter. Mit dieser Bestellung baut die nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate ihre Geschäftsbeziehung zu dem europäischen Flugzeugbauer weiter aus und ergänzt ihre bestehende Bestellung der größten Passagierversion der A350-1000, von der bereits fünf Maschinen ausgeliefert wurden. „Beim Aufbau einer der jüngsten und nachhaltigsten Flotten der Welt freuen wir uns über die Erweiterung unserer langfristigen Partnerschaft mit Airbus durch die Aufnahme des A350-Frachters in unsere Flotte. Diese zusätzliche Frachtkapazität wird das beispiellose Wachstum unterstützen, das wir im Geschäftsbereich Etihad Cargo erleben. Airbus hat ein bemerkenswert treibstoffeffizientes Flugzeug entwickelt, das zusammen mit der A350-1000 in unserer Passagierflotte unser Ziel unterstützt, bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen“, so Etihad-Chef Tony Douglas.

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Flughafen Hahn: Weniger Fracht, mehr Passagiere

Der Hunsrück-Flughafen Hahn verbucht bei weniger Fracht deutlich mehr Passagiere – und sieht im aktuellen Reisechaos Chancen. Das Frachtgeschäft sank im ersten Halbjahr 2022 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 19,2 Prozent auf 109.727 Tonnen, wie das Luftfahrtportal Aero berichtet. Die Zahl der Passagiere schnellte dagegen in der entspannteren Corona-Situation um 332 Prozent auf 574.711 nach oben. Der Flughafen Hahn war im Oktober 2021 in Insolvenz gegangen und im Juni 2022 mehrheitlich an die Swift Conjoy GmbH in Frankfurt verkauft worden. Das Bundesland Hessen hielt noch einen Minderheitsanteil.

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Kambodscha erleichtert Einreise für Ungeimpfte

Die Einreise für Ungeimpfte nach Kambodscha ist wieder vereinfacht möglich. Sie müssen sich nicht mehr für sieben Tage vor Ort in Quarantäne begeben, sondern nach der Ankunft nur noch einen Antigen-Schnelltest vornehmen lassen. Sollte dieser positiv ausfallen, müssen sich die Personen häuslich oder in einer von den Behörden bestimmten Quarantäneeinrichtung zu isolieren. Die Tests werden an allen Einreisepunkten des Landes durchgeführt. Dies bestätigte Asien-Spezialist Tourasia, sowie auch die Botschaft des Landes auf Anfrage des Online-Portals About Travel. Vollständig geimpfte Personen unterliegen bereits seit März keinerlei Einschränkungen mehr bei der Einreise.

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SunExpress wird neuer Airline-Partner von Schalke 04

SunExpress, ein Joint Venture von Lufthansa und Turkish Airlines, wird neuer exklusiver Airline-Partner des deutschen Bundesligisten FC Schalke 04. Im Rahmen der Partnerschaft, die über eine Laufzeit von drei Jahren geschlossen wurde, wird der Ferienspezialist die Mannschaft der Königsblauen zu deren Trainingslagern in der Türkei und weiteren internationalen Auftritten fliegen. Nordrhein-Westfalen und insbesondere das Einzugsgebiet von Gelsenkirchen zählen aufgrund der drei Abflughäfen in Dortmund, Düsseldorf und Köln-Bonn zu den Kernmärkten der Fluggesellschaft. „Die Unterstützung von Profisport ist schon lange Teil unserer DNA“, erläutert SunExpress CEO Max Kownatzki. „Wir sind daher stolz, jetzt auch einen der erfolgreichsten und bekanntesten Bundesligavereine Deutschlands künftig als Airline-Partner zu unterstützen. Königsblau und Sonnengelb passen perfekt zusammen, da SunExpress und der FC Schalke 04 dieselben Werte teilen: Leidenschaft, Engagement und Teamgeist – ob auf dem Spielfeld oder in 11.000 Meter Flughöhe: Wir geben unser Bestes für unsere Fans und Kunden.“

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Klagenfurt: Gericht kippt Einstweilige Verfügung gegen Pachtvertrag

Ein Rechtsstreit zwischen der Kärntner Beteiligungsverwaltung und Lilihill, dem Mehrheitseigentümer des Klagenfurter Flughafens, beschäftigt auch das Bezirksgericht Innere Stadt in Wien. Dabei erlitt die Landesholding zunächst eine Niederlage, denn eine Einstweilige Verfügung wurde aufgehoben. Die Flughafengesellschaft hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, dass 130 Hektar an nicht betriebsnotwendigen Grundstücken an eine Lilihill-Konzernschwester verpachtet werden sollen. Dagegen klagte die KBV und beantragte auch eine Einstweilige Verfügung die dazu führte, dass der Pachtvertrag vorerst nicht vollzogen werden konnte. Verhandelt wird diese Angelegenheit nicht in Klagenfurt, sondern in Wien vor dem Bezirksgericht Innere Stadt. Dieses hat im Zuge des ersten Verhandlungstermins die Einstweilige Verfügung aufgehoben, so dass der Airport und die Lilihill-Konzernschwester den im April mit Genehmigung des Aufsichtsrats abgeschlossenen Pachtvertrag vollziehen können. Das Urteil in diesem Rechtsstreit soll den Parteien schriftlich zugestellt werden. Allerdings will die KBV, völlig unabhängig vom in Wien geführten Rechtsstreit, ein weiteres juristisches Kapitel eröffnen und auf Nichtigkeit des Pachtvertrags klagen. In Klagenfurt befinden sich die KBV und Lilihill ebenfalls vor Gericht in einer Streitigkeit.

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Spicejet: Leasinggeber will drei B737 durch Zivilluftfahrtbehörde abmelden lassen

Die indische Fluggesellschaft Spicejet gerät seit einigen Monaten nicht mehr aus den Schlagzeilen. Nun beantragte ein Leasinggeber bei der Zivilluftfahrtbehörde, dass die Registrierungen von drei Boeing 737 aufgehoben werden sollen. Die Eigentümer der Maschinen wollen die Flugzeuge „kassieren“. Laut öffentlich zugänglicher Mitteilung der indischen Zivilluftfahrtbehörde fordert der Lessor Awas, eine Tochter der DAE Capital, die Abmeldung der Boeing 737-800 mit den Registrierungen YT-SYW, VT-SYX und VT-SYY. Diese sollen derzeit in Amritsar bzw. Varanasi stationiert sein. Lokale Medien berichten, dass sich Spicejet angeblich im Zahlungsrückstand befinden soll, jedoch wollten dies weder die Airline noch der Leasinggeber offiziell kommentieren. Seitens des Billigfliegers kann man den Antrag nicht nachvollziehen und erklärt, dass diese drei Boeing 737 zur Ausflottung anstehen würden und regulär an den Leasinggeber zurückgegeben werden. Man würde derzeit im Rahmen der Flottenerneuerung zahlreiche ältere Modelle ausflotten. Dies würde auch die drei im vorherigen Absatz genannten Boeing 737 umfassen. Als Ersatz sollen Boeing 737-Max-8 eingeflottet werden. Letzte Woche wies die die Zivilluftfahrtbehörde SpiceJet an, ihre Linienflüge aufgrund von Sicherheitsbedenken acht Wochen lang um etwa die Hälfte zu kürzen, doch die Fluggesellschaft betonte, dass es „keinerlei Auswirkungen auf unseren Flugbetrieb“ geben werde.

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Ethiopian Airlines holt vier Airbus A350-1000 nach Afrika

Die Fluggesellschaft Ethiopian Airlines hat sich entscheiden, dass vier der sechs verbliebenen Bestellungen für den Maschinentyp Airbus A350-900 in das größere Modell A350-1000 umgewandelt werden. Man wird damit afrikanischer Erstbetreiber der größten A350-Variante. „Wir freuen uns über die Umstellung der bestellten A350-900 auf die größte Variante, die A350-1000, die uns hilft, technologisch an der Spitze zu bleiben. Die A350-1000 eignet sich am besten für unser dichtes Streckennetz, und wir sind davon überzeugt, dass wir mit dem Upsizing die steigende Kundennachfrage in unserem ausgedehnten globalen Netzwerk auf fünf Kontinenten befriedigen können“, so Firmenchef Mesfin Tasew. Konkrete Liefertermine für die vier A350-1000 stehen noch nicht fest. Weiters erwartet man die Auslieferung von zwei A350-900. Diese wurden bislang nicht in Bestellungen für die größte Variante konvertiert. Auf der Langstrecke ist man derzeit mit Boeing 767-300ER, B777-200, B777-300ER, B787-8 und B787-9 unterwegs.

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Rumänien: Dan Air wieder mit Airbus A320 in der Luft

Die rumänische Fluggesellschaft Dan Air hat in der Vorwoche die erste Maschine des Typs Airbus A320-200 in Dienst gestellt. Vormals war dieser Carrier unter dem Markennamen Just Us Air aktiv, ehe man die Identität der historischen britischen Airline angenommen hat. Der Neuzugang trägt die Registrierung YR-DSE, ist knapp über 17 Jahre alt und von Aviator Capital geleast. Der Erstflug wurde im Auftrag von Air Bucharest in Richtung Antalya durchgeführt. Es handelt sich um ein so genanntes virtuelles Luftfahrtunternehmen, das über keine eigenen Zertifikate verfügt. Aus diesem Grund handelte es sich formell um einen Charterflug, der unter Dan-Air-Flugnummern durchgeführt wurde. Noch unter dem Markennamen Just Us Air hatte man bereits einen Airbus A320. Allerdings flottete man diesen im Zuge der Corona-Pandemie aus. Laut CH-Aviation.com fliegt man derzeit mit einem Airbus A319 im Auftrag von Air Serbia. Die beiden anderen Maschinen sollen derzeit auf dem Flughafen Craiova abgestellt sein.

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Kein Investor gefunden: Cargologic Germany wird abgewickelt

Der Flugbetrieb der insolventen Frachtairline Cargologic Germany wird endgültig eingestellt. Insolvenzverwalter Lucas Flöther konnte keinen Investor finden. Offenbar ist die Rechtslage aufgrund der Sanktionen gegen Russland potentiellen Käufern zu unklar. Laut einer Mitteilung der Insolvenzverwaltung sollen die Beschäftigten noch im Laufe dieser Woche die Kündigungen zugestellt bekommen. Die Abwicklung des Unternehmens wird dann ebenfalls eingeleitet. Das Luftfahrtbundesamt erteilte CLG im März dieses Jahres ein vorläufiges Flugverbot. Hintergrund war die Eigentümerkonstellation, denn die britische Holdinggesellschaft gehört unter anderem einem Russen, der namentlich auf der Sanktionsliste der Europäischen Union genannt ist. Im Mai 2022 musste Cargologic Germany Insolvenz anmelden und Lucas Flöther, der erst kürzlich eine Klage gegen den ehemaligen Air-Berlin-Chef Thomas Winkelmann eingebracht hat, wurde zum vorläufigen Insolvenzverwalter berufen. Gegenüber der Mitteldeutschen Zeitung erklärte der Jurist, dass es zunächst einige Interessenten gegeben habe, jedoch diese trotz des Umstands, dass das Bundesverkehrsministerium das Pleite-Unternehmen von der Sanktionsliste gestrichen hat, dann Rückzieher gemacht hätten. Die Rechtslage rund um die Sanktionen gegen Russland wäre den Interessenten zu komplex gewesen. Geld für die Fortführung von Cargologic Germany soll nicht mehr vorhanden sein.

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British Airways verkauft keine Kurzstrecken-Tickets ab Heathrow

Die Fluggesellschaft British Airways hat den Verkauf von Flugscheinen ab London-Heathrow auf der Kurzstrecke vorläufig eingestellt. Die Maßnahme soll bis vorerst 8. August 2022 gelten und ist eine Reaktion auf die vom größten Airport des Vereinigten Königreichs eingezogene Obergrenze. Betroffen sind laut BBC abfliegende Verbindungen. Der Verkauf für ankommende Flüge ist derzeit nicht betroffen. British Airways hält die Maßnahme für eine „vernünftige Reaktion“ auf die Beschränkungen, die der Flughafen London-Heathrow erlassen hat. Man will gleichzeitig für Passagiere, deren Flüge gestrichen werden müssen, mehr Umbuchungsmöglichkeiten zur Verfügung haben. Ein Nebeneffekt ist aber, dass die Ticketpreise ab den Airports Luton, Stansted und Gatwick binnen weniger Stunden äußerst stark gestiegen sind. Die Nachfrage abfliegender Passagiere scheint sich stark auf die drei genannten Flughäfen zu verlagern. Gleichzeitig versuchen die BA-Mitbewerber offensichtlich möglichst hohe Einnahmen zu generieren.

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