September 8, 2022

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September 8, 2022

United Airlines erwartet besseres Geschäft

Die US-Fluggesellschaft United Airlines hat die Prognose für das dritte Quartal wegen einer hohen Nachfrage erhöht. Beim Umsatz im operativen Geschäft rechnet der Konzern jetzt mit einem Anstieg um zwölf Prozent im Vergleich zum dritten Quartal des Jahres 2019, also vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie. Das berichtet das deutsche Online-Portal Aero. Bisher hatte das Unternehmen mit einem Anstieg um elf Prozent gerechnet. Bei der Marge werde jetzt ein Wert von 10,5 Prozent statt wie bisher 10 Prozent erwartet. Der Grund für die etwas besseren Aussichten sei eine starke Nachfrage in der Urlaubszeit und auch im September laufe das Geschäft gut.

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Lufthansa Technik übernimmt Komponentenservice für Smartwings

Die tschechische Fluggesellschaft Smartwings und Lufthansa Technik haben einen umfassenden Total Component Support-Vertrag überfünf Jahre unterzeichnet, der die Reparatur und Überholung von Komponenten für die 30 Boeing 737NG-Flugzeuge der Airline umfasst. Der neue Vertrag umfasse MRO-Leistungen für Komponenten und Poolzugang sowie die Lieferung von Komponenten an ausgewählte internationale Flughäfen in Europa, so das Unternehmen in einer Aussendung. Lufthansa Technik leistet bereits Triebwerksdienstleistungen für die Boeing 737NG-Flotte von Smartwings mit CFM56-7B-Triebwerken sowie Total Components Support-Services für die B737 MAX 8-Flugzeuge von der Airline. „Wir freuen uns sehr, dass Lufthansa Technik uns bei der Komponentenversorgung unserer 737 NG-Flotte unterstützt. Wir haben bereits in der Vergangenheit mit Lufthansa Technik zusammengearbeitet und freuen uns darauf, diese erfolgreiche Kooperation weiter zu vertiefen“, so Ludek Stasek, Technischer Direktor von Smartwings. 

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Ab Dezember: Emirates führt Premium-Economy-Klasse für fünf weitere Destinationen ein

Ab Dezember wird Emirates ihre mit der neuesten Premium-Economy-Kabine umgerüsteten A380-Flugzeuge für fünf weitere Destinationen einsetzen: New York JFK, San Francisco, Melbourne, Auckland und Singapur. Darüber hinaus wird die Airline weitere Premium-Economy-Sitze auf Flügen nach London Heathrow und Sydney einrichten. Mit den neuesten Flugplänen nimmt Emirates bis Ende des Jahres insgesamt 85 Airbus A380-Maschinen wieder in Betrieb. Die mit Premium Economy aufgerüsteten A380 werden wie folgt eingesetzt: New York JFK: Ab 1. Dezember 2022; EK 203 und EK 204. Auckland: Ab 15. Januar 2023; EK 448 und EK 449. Melbourne: Ab 1. Februar 2023; EK 406 und EK 407. San Francisco: Ab 15. Februar 2023; EK 225 und EK 226. Singapur: Ab 1. März 2023; EK 354 und EK 355. Darüber hinaus wird Emirates folgende Flugpläne aktualisieren: Sydney: Ab 15. Dezember 2022; EK 414 und EK 415. Somit ist Sydney die erste Stadt, die auf allen Flügen mit der Premium Economy Class bedient wird. London Heathrow: Ab 1. Januar 2023; EK 005 und EK 006. Der Flughafen wird somit dreimal täglich mit der Premium Economy bedient. New York JFK: Ab 15. März 2023; EK 201 und EK 202. Ab dem 26. März 2023 wird Emirates mit dem Premium Economy A380 auch Christchurch bedienen, als Erweiterung der Strecke von Dubai nach Sydney (EK 412 und EK 413). Aufstockung des A380-Betriebs Um der steigenden Nachfrage nach Reisen gerecht zu werden, weitet der Golf-Carrier die A380-Flüge bis Ende März 2023 auf 42 Ziele aus. Gleichzeitig erweitert die Airline die bestehenden Flugpläne auf über

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Air Baltic beförderte im August mehr als 385.000 Fluggäste

Im August 2022 hat die lettische Fluggesellschaft 386.500 Passagiere befördert, das sind 38 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Im August 2022 führte Air Baltic 3.690 Flüge durch – 20 Prozent mehr als im August 2021. „Ein starker Sommer neigt sich dem Ende zu. Wir haben den Höhepunkt der Sommernachfrage hinter uns. Wir nähern uns der Wintersaison, in der wir einen natürlichen Rückgang der Passagierzahlen erwarten. Wir werden weiterhin eine wichtige Verbindung von und nach dem Ostseeraum anbieten und unser Angebot an Freizeitflügen durch neue Flüge nach Marrakesch in Marokko und Gran Canaria auf den Kanarischen Inseln erweitern“, so Airline-Chef Martin Gauss.

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Seadream schafft Impf- und Testpflicht ab

Seadream, ein Anbieter von Luxus-Kreuzfahrten verlangt bei der Einschiffung keinen Impfnachweis mehr. Auch ist es nicht mehr notwendig ein negatives Testergebnis vorzuzeigen. Allerdings kann es punktuell dazu kommen, dass diese aufgrund lokaler Vorschriften bei Landgängen dennoch erforderlich sein können. Die Reederei vertritt die Ansicht, dass man mit der Abschaffung von Impf- und Testpflicht das Reisen wieder einfacher und komfortabler machen kann. Die mit der Yacht durchgeführten Kreuzfahrten finden überwiegend im Mittelmeer und rund um die Karibik statt. Das Unternehmen teilt mit, dass die Seadream-Crew weiterhin vollständig geimpft bzw. aufgefrischt sein soll. Man halte innerhalb der Besatzung auch weiterhin gewisse Covid-19-Schutzprotokolle aufrecht. Man befolgt die Grundsätze der Cruise Lines International Association. Bezüglich der Landgänge empfiehlt die Reederei, dass sich die Reisenden vorab darüber informieren, ob für einzelne Staaten Impf- bzw. Testnachweise erforderlich sind. Im Mittelmeerraum ist dies derzeit fast nirgendwo erforderlich, was auch die Entscheidung des Anbieters beeinflusst haben dürfte.

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Reisebusse: Deutliche Umsatzrückgänge wegen Neun-Euro-Fahrkarte

Das deutsche Neun-Euro-Ticket hatte nach Angaben des Bundesverbands Deutscher Omnibusunternehmen den Nebeneffekt, dass deutlich weniger Charterbusse genutzt wurden. Der BDO führte unter den Mitgliedern eine Umfrage durch, die ergeben hat, dass besonders im Bereich von Schul- und Seniorenausflügen deutlich weniger auf Reisebusse zurückgeriffen wurde. Die deutsche Bundesregierung hat in den Kalendermonaten Juni, Juli und August 2022 einen Sonderfahrtschein für neun Euro pro Monat angeboten. Dieser berechtigte zur unbeschränkten Nutzung aller Nahverkehrsangebote in ganz Deutschland. Der Neun-Euro-Fahrschein führte zu überfüllten Regionalzügen und wird noch immer kontrovers diskutiert. Ein unmittelbares Nachfolgeangebot gibt es nicht. Das Umfrageergebnis des BDO lässt die Vermutung zu, dass vermehrt Linienangebote für Ausflüge von Schülern und Pensionisten genutzt wurden. Auch sollen Vereine weniger Fahrten gebucht haben. Dies lässt die Vermutung zu, dass vermehrt auf im Neun-Euro-Ticket inkludierte Linienverkehre ausgewichen wurde. In vielen Fällen könnte das gegenüber einem Charterbus günstiger gekommen sein. Aufgrund zum Teil erheblicher Überfüllung von Linienbussen und Regionalverkehrszügen ist allerdings fraglich, ob die Reisegruppen alle Verbindungen wie ursprünglich geplant nutzen konnten. Dies geht aus der Umfrage des Autobus-Verbandes nicht hervor. Die Züge waren zum Teil so stark überfüllt, dass jeder Quadratmillimeter genutzt wurde. Selbst die Toiletten mussten immer wieder als behelfsweise Stehplätze herhalten. Nicht selten kam es dazu, dass aufgrund akuter Überfüllung keine weiteren Fahrgäste zusteigen durften. Nachfolger könnte bis zu 69 Euro pro Monat kosten Bisherige Analysen haben ergeben, dass der Neun-Euro-Fahrschein an der ursprünglichen Planung vorbeigeschrammt ist. Die Bundesregierung wollte eigentlich Pendler auf dem Weg zur Arbeit entlasten. Aufgrund des Umstands, dass die überwiegende

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Singapur: Tui Cruises nimmt Asien-Kreuzfahrten wieder auf

Aufgrund der Corona-Pandemie hatte die Reederei Tui Cruises das Angebot im asiatischen Raum stark zurückgefahren bzw. teilweise ausgesetzt. Nach fast drei Jahren Unterbrechung sticht die „Mein Schiff 5“ wieder ab Singapur in See. Angeboten werden 14-tägige Kreuzfahrten, die ihren Ausgangspunkt im Stadtstaat haben. Erst kürzlich hat dieser die Einreise- und Quarantänebestimmungen stark gelockert. Tui Cruises ist einer der ersten europäischen Anbieter, die wieder Asien-Kreuzfahrten anbieten. Zunächst ist geplant, dass sechs 14-tägige Ausfahrten angeboten werden sollen. Diese sollen unter anderem entlang der Küsten von Malaysia, Vietnam und Thailand führen. Für das Jahr 2023 strebt man an, dass das Asien-Angebot wieder nach und nach das Vorkrisenniveau erreichen soll.

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German Airways fliegt auch im Winter 2022/23 für Luxair

Die Fluggesellschaft German Airways wird auch im Winterflugplan 2022/23 mit Embraer 190 im Auftrag von Luxair fliegen. Vorerst ist der Wetlease-Einsatz bis 26. März 2023 im Reservierungssystem der Luxemburger Fluggesellschaft ersichtlich. Derzeit ist geplant, dass das angemietete Fluggerät auf 13 Strecken ab Luxemburg zum Einsatz kommen soll. Dabei handelt es sich um die Ziele Barcelona, Bari, Lissabon, Bukarest, Mailand-Malpensa, Nizza, Palermo, Palma de Mallorca, Porto, Santorini und Tivat. Kurzfristige Änderungen sind jederzeit möglich. Auch werden nicht alle Frequenzen auf den genannten Routen mit Wetlease-Gerät von German Airways bedient. Oftmals handelt es sich wöchentlich um einzelne Umläufe.

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Wassermangel: National Airlines fliegt Trinkwasser nach Jackson ein

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft National Airlines hat in den letzten Tagen große Mengen Trinkwasser nach Jackson (Mississippi) eingeflogen. Aufgrund von Überschwemmungen ist das städtische Leitungswasser seit einigen Tagen nicht mehr nutzbar. Der Carrier nutzte einen Airbus A330, dessen Frachtraum mit Wasserflaschen gefüllt war, um die Hilfslieferung nach Jackson bringen zu können. Es handelte sich um keinen Sonderflug, denn man nahm das Trinkwasser auf einem regulären Charterflug mit. Die Flaschen sollen an die rund 150.000 Bewohner verteilt werden. „National war schon immer führend bei der Beförderung von Soforthilfematerialien in Krisenregionen. Ob es sich nun um medizinische Hilfsgüter für COVID-19 oder um lebenswichtige Güter bei Naturkatastrophen handelt, die Flugzeuge von National Airlines bringen die Hilfsgüter in die am stärksten betroffenen Gebiete und verteilen sie rechtzeitig. Die jüngsten Bemühungen, Trinkwasser nach Jackson zu bringen, sind eine weitere Gelegenheit für uns, den Menschen zu helfen, wenn sie in großer Not sind“, so Christopher Alf, Vorstandsvorsitzender der National Air Cargo Holdings. Seit etwa elf Tagen gibt es aufgrund von Überschwemmungen in Jackson nur noch weniges reines Trinkwasser. Der Regenfälle haben laut Stadtwerken dazu geführt, dass die Wasseraufbereitungsanlage nicht mehr in der Lage ist die für die 150.000 Bewohner benötigte Menge aufzubereiten. Derzeit ist nicht absehbar wie lange das lokale Wasserwerk benötigt um die sonst übliche Qualität wiederherstellen zu können.

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Zubringerflüge für Condor: Lufthansa klagt gegen Entscheidung des Bundeskartellamts

Die Entscheidung des deutschen Bundeskartellamts, dass Lufthansa dem Mitbewerber Condor Zugang zu Zubringerflügen einräumen muss, will der Kranich-Konzern nicht auf sich sitzen lassen. Man klagt gegen den Bescheid der Wettbewerbsbehörde. Damit geht der Dauerstreit zwischen den beiden Unternehmen in die nächste Runde. Lufthansa hatte Condor den Zugang zu Zubringerflügen aufgekündigt. Der Ferienflieger wehrte sich dagegen und brachte unter anderem eine Beschwerde beim Bundeskartellamt ein. Der Kranich verlängerte daraufhin das Special-Pro-Rate-Agreement, jedoch nur befristet. Die deutschen Wettbewerbshüter haben entschieden, dass Lufthansa dem Mitbewerber Condor nicht nur Zugang zu den Zubringerflügen einräumen muss, sondern ordneten an, dass weitere Tarifklassen für den Ferienflieger geöffnet werden müssen. Lufthansa brachte mit Eurowings Discover einen Konkurrenten auf den Markt, der auf der Langstrecke ein mit Condor vergleichbares Geschäftsmodell verfolgt. Wie zunächst die Fachzeitung FVW berichtete, will Lufthansa die Entscheidung des Bundeskartellamts nicht zur Kenntnis nehmen. Da in Rechtsstaaten grundsätzlich Rechtsmittel gegen behördliche Entscheidungen offenstehen, ist das Erkenntnis der Wettbewerbshüter noch nicht rechtskräftig. Innerhalb offener Frist brachte der Kranich-Konzern eine Klage gegen die Entscheidung ein. Nun müssen Richter entscheiden, wobei damit zu rechnen ist, dass der Instanzenzug voll ausgeschöpft werden könnte bis endgültige Klarheit über die Zubringerflüge vorliegt.

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