September 29, 2022

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September 29, 2022

Norse Atlantic UK hat AOC und Betriebsgenehmigung erhalten

Der UK-Ableger von Norse Atlantic Airways ist nun offiziell eine Fluggesellschaft. Die Zivilluftfahrtbehörde des Vereinigten Königreichs hat Norse Atlantic UK AOC und Betriebsgenehmigung erteilt. Aus rechtlichen Gründen benötigt man einen UK-Ableger, um das avisierte Wachstum ab dem Inselstaat durchführen zu können. Momentan werden die Gatwick-Flüge im Rahmen der fünften Freiheit von der norwegischen Fluggesellschaft durchgeführt. Das wird sich nun ändern, denn Norse Atlantic UK kann nun als britischer Carrier ab dem Vereinigten Königreich Nonstopflüge in Staaten durchführen, für die man ein UK-AOC benötigt. Der Konzern erklärte unter anderem, dass dieser Umstand von entscheidender strategischer Bedeutung ist. Man wird zunächst acht Boeing 787-8 im Vereinigten Königreich registrieren. Die Aufnahme von insgesamt sieben Strecken ist bereits angekündigt. Damit wird man ab UK die meisten Nonstopstrecken anbieten. Homebase von Norse Atlantic UK ist der Flughafen London-Gatwick. „Das Vereinigte Königreich wird in Zukunft ein wichtiger Teil unseres Netzes sein, und die Erteilung eines Luftverkehrsbetreiberzeugnisses und einer Betriebslizenz durch die britische Luftfahrtbehörde wird Verbrauchern und Unternehmen auf beiden Seiten des Atlantiks eine größere Auswahl und erschwingliche Preise bieten. Norse… verfügt nun über zwei Luftverkehrsbetreiberzeugnisse, eines in Norwegen und eines im Vereinigten Königreich, was dem Unternehmen mehr Flexibilität und Expansionsmöglichkeiten bietet“, so Norse-Chef Bjorn Larsen.

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Condor bietet kostenpflichtige Reservierung von Handgepäckfächern an

Die Ferienfluggesellschaft Condor testet auf einigen Strecken die kostenpflichtige Reservierung von Gepäckfächern. Die Option soll auf ausgewählten Routen, die mit Airbus A330-200 bedient werden, zur Verfügung stehen. Seit einigen Jahren hat sich besonders auf der Kurz- und Mittelstrecke der Trend durchgesetzt, dass in den günstigsten Economy-Class-Tarifen kein Aufgabegepäck mehr inkludiert ist. Einige Billigflieger, aber auch Condor, haben mittlerweile gar die maximalen Dimensionen des Handgepäcks erheblich verkleinert. Unabhängig davon: Wer spät in das Flugzeug einsteigt hat bei vollausgelasteten Flügen gelegentlich Probleme freien Stauraum für sein Handgepäckstück zu finden. Condor testet auf Abflügen ab 1. November 2022 die kostenpflichtige Vorab-Reservierung von Gepäckfächern. Diese Option kann nur auf ausgewählten Routen, die mit Airbus A330-200 bedient werden, gebucht werden. Der Mindestpreis für das reservierte Overhead-Bin liegt bei 9,99 Euro. Es gilt dynamisches Pricing, sprich der Preis richtet sich nach Angebot und Nachfrage. Für die Kabinencrews könnte der Probelauf von Condor zu deutlich mehr Arbeit führen. Es ist anzunehmen, dass es an Bord die eine oder andere Diskussion geben wird, wenn andere Fluggäste ihre Handgepäckstücke in ein kostenpflichtig reserviertes Overhead-Bin legen. Vermutlich genau aus diesem Grund testet der Ferienflieger die neue Option erstmal. „Viele Reisende kennen das: Man sitzt am Gate, das Boarding beginnt und man fragt sich, ob das eigene Handgepäckstück noch einen Platz im Gepäckfach finden wird. Dem können Condor Gäste nun ganz entspannt entgegensehen und sich einfach vorab online ihr eigenes Gepäckfach reservieren – optimalerweise direkt in Kombination mit einem Sitzplatz. So wird das Fliegen noch entspannter“, so Condor-Geschäftsführer Ralf Teckentrup. Eine

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KBV schüttet Öl ins Feuer: Streit um Klagenfurter Flughafengrundstücke geht weiter

Der Machtkampf zwischen der Kärntner Beteiligungsverwaltung und Lilihill rund um nicht betriebsnotwendige Grundstücke des Klagenfurter Flughafens ist noch nicht vom Tisch. Allenfalls zwischengelöst, denn zwischen Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) und Landesrat Martin Gruber (ÖVP) findet ein neuer Schlagabtausch statt. Hintergrund ist, dass Lilihill rund 10 Hektar Fläche an eine Konzernschwester des Klagenfurter Flughafens verpachten will. Gegen den Vertrag ist die landeseigene KBV vor Gericht gezogen. Letztlich wurde eine Einigung erzielt, dass die ursprüngliche Vereinbarung nicht vollzogen wird. Vom Tisch ist das Thema aber noch lange nicht. Während der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser das Projekt positiv bewertet und eine Verpachtung samt Baurecht für 99 Jahre an eine Lilihill-Gesellschaft auch ohne Ausschreibung durchwinken will, sieht es Martin Gruber ganz anders. Dieser ist der Ansicht, dass es weitere Interessenten gibt und somit keine Direktvergabe gemacht werden dürfe. Damit hat sich der Konflikt, der zuvor zwischen Lilihill und der KBV ausgetragen wurde, in die Landesregierung verlagert. Die Einigung, die Ende August 2022 erzielt wurde, sieht unter anderem vor, dass der private Mehrheitsgesellschafter des Klagenfurter Flughafens den umstrittenen Pachtvertrag zurückzieht, jedoch im Gegenzug ein 99-jähriges Baurecht eingeräumt bekommen. Die Unterschrift von KBV-Vorstand Martin Payer fehlt jedoch. Für die Landesregierung unterfertigte Landeshauptmann Kaiser und für Lilihill Franz Orasch. Die Darstellung des Chefs der Landesregierung, dass keine Ausschreibung notwendig ist, zweifeln Payer und Gruber an. Beide vertreten die Ansicht, dass bedingt durch den Umstand, dass es angeblich weitere Interessenten geben soll, über eine Ausschreibung ein höherer Pachtzins und damit mehr Einnahmen zu erzielen wären. Martin Gruber erklärt

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