Oktober 7, 2022

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Oktober 7, 2022

Rumänien: Hello Jets übernimmt ehemalige Blue-Air-Flugzeuge

In den letzten Tagen war mit der YR-AMA mehrfach eine Boeing 737-500 in den Farben von Blue Air für Aeroitalia im Einsatz. Die Maschine ist aber nur auf den ersten Blick von der schwer angeschlagenen rumänischen Billigfluggesellschaft, denn offizieller Betreiber ist die Neugründung Hello Jets. Dieser hat bereits im Juli des Vorjahres das AOC und die Betriebsgenehmigung seitens der Zivilluftfahrt Rumäniens erhalten. Das erste Flugzeug, das „umgemeldet“ wurde, ist die Boeing 737-500 mit der Registrierung YR-BAG. Der Mittelstreckenjet ist 32,6 Jahre alt und war unmittelbar zuvor bei Blue Air im Einsatz. Allerdings war dieses Exemplar schon länger geparkt. Zwischenzeitlich wurden auch weitere Flugzeuge aus Blue-Air-Beständen zu Hello Jets umgemeldet. Dabei handelt es sich um die Boeing 737-800 mit der Registrierung YR-BMQ und die B737-700 YR-BMR. Auch diese tragen weiterhin die Livery des einstmaligen Betreibers. Zeitgleich ist die Flotte von Blue Air auf nur noch drei Maschinen geschrumpft. Es handelt sich dabei um die Boeing 737-800 mit den Registrierungen YR-BMM und YR-BMN sowie die B737-500 mit dem Luftfahrtkennzeichen YR-AME. Es ist davon auszugehen, dass auch diese in Kürze auf das AOC von Hello Jets wechseln werden. Eine Maschine könnte jedoch zu Transavia wechseln. Beide Unternehmen wollten zu dieser Angelegenheit keine Stellungnahme abgeben. Während Blue Air sich seit einiger Zeit in einem Insolvenzverfahren nach rumänischem Recht befindet und Anfang September 2022 den Flugbetrieb einstellen musste, ist Hello Jets eine Neugründung. Allerdings sind die beiden Unternehmern auf Eigentümerseite eng miteinander verbunden, denn Cristian Rada gehören sowohl Hello Jets als auch 99,99 Prozent der

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Prag: CSA will mit vier A220-300 und zwei A320 wieder wachsen

Die tschechische Fluggesellschaft CSA will im kommenden Jahr zwei Airbus A320-200 und vier A220-300 einflotten. Dabei handelt es sich im Leasingflugzeuge. Gleichzeitig fasst man ins Auge, dass der A319 mit der Registrierung OK-REQ verkauft wird. Die betroffene Maschine befindet sich im Eigentum von CSA. Eine Firmensprecherin erklärte unter anderem, dass man für den Verkauf offen ist, wenn man ein gutes Angebot erhält. Laut CH-Aviation.com ist die OK-REQ rund 11,4 Jahre alt und wird fast ausschließlich im Auftrag der Konzernschwester Smartwings eingesetzt. Gelegentlich fliegt der Mittelstreckenjet auf eigene Rechnung zwischen Prag und Paris-Charles de Gaulle. Woher die zwei A320 und vier A220-300, die man im kommenden Jahr einflotten will, stammen werden, beantwortete CSA nicht. Man bestätigte lediglich, dass es sich um Leasingflugzeuge handeln wird, jedoch gab eine Sprecherin keine Auskunft darüber mit welchen Lessoren man Verträge abgeschlossen hat. Unterschrieben habe man bereits. CSA Czech Airlines musste rund um die Corona-Pandemie Insolvenz anmelden. Man war einst im Mehrheitseigentum von Smartwings. Im Zuge der Rettungsaktion wurde man von Prague City Air übernommen. Dabei handelt es sich um eine Gesellschaft, die den Smartwings-Eigentümern gehört. Dadurch wurde man zu einer Konzernschwester der größten Fluggesellschaft der Tschechischen Republik. Dennoch fliegt CSA weiterhin auf Sparflamme. Im Winterflugplan 2022/23 bietet man lediglich auf der Strecke Paris-Charles de Gaulle Flüge auf eigene Rechnung an. Im Zuge des Insolvenzverfahrens entledigte man sich vormaliger Bestellungen für die Maschinentypen Airbus A321neo und A220-300. Allerdings wird man vier A220-300 über Leasinggeber beziehen. Im kommenden Jahr soll mindestens ein Flugzeug dieses Typs eingeflottet werden.

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Easyjet stellt Berlin-Innsbruck ein

Der Billigflieger Easyjet wird entgegen vormaliger Ankündigungen die Nonstop-Strecke zwischen Berlin und Innsbruck nicht reaktivieren. Der Verkauf von Flugscheinen für den Sommerflugplan 2023 wurde bereits eingestellt. Damit wird man im Sommer 2023 nicht von Berlin aus in Tirol präsent sein. Der Lowcoster reduziert die Präsenz auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg deutlich. Im Sommer 2023 wird man dem aktuellen Stand der Dinge nach nebst Innsbruck auch die Ziele Athen, Bastia, Cagliari, Kefalonia, Köln/Bonn, Göteborg, Helsinki, Mykonos, Santorin, Mailand-Malpensa, Marseille, La Palma, Lamezia Terme und Marrakesch nicht mehr anbieten. Man wird ab dem BER mit elf stationierten Flugzeugen tätig sein. Weiters werden zahlreiche Umläufe „out of Base“ bedient. Die österreichischen Ziele Wien und Innsbruck werden gestrichen. Derzeit gibt es keinerlei Anzeichen dafür, dass eine Wiederaufnahme der beiden Routen in absehbarer Zukunft erfolgen könnte. Easyjet wird im Sommerflugplan 2023 dem heutigen Informationsstand nach von Berlin aus weder in Wien noch in Innsbruck präsent sein. Während der Winterflugplanperiode 2022/23 wird Austrian Airlines einzelne Umläufe zwischen Berlin und Innsbruck durchführen.

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Wizz Air schließt Sarajevo-Basis: Zahlreiche Deutschland-Strecken fallen weg

Der Billigflieger Wizz Air macht die erst im Vorjahr eröffnete Basis Sarajevo mit Ende Oktober 2022 dicht. Die Schließung hat zur Folge, dass einzige Routen zwischen Deutschland und der Hauptstadt von Bosnien-Herzegowina eingestellt werden. Auch Basel-Mulhouse ist betroffen. Im Mai 2021 eröffnete Wizz Air in Sarajevo eine Basis. Nach Tuzla handelte es sich um die zweite Station in Bosnien-Herzegowina. Ende Oktober 2022 ist schon wieder Schluss, denn man zieht sich aus der Hauptstadt weitgehend zurück. Lediglich zwei Strecken werden verbleiben. Man verlagert die bislang ab Sarajevo vorgehaltene Kapazität zumindest teilweise nach Tuzla, jedoch bekommt man dort mit Beginn der Winterflugplanperiode 2022/23 Konkurrenz von Erzrivale Ryanair. Dortmund, Memmingen, Hahn, Hamburg und Saarbrücken in Deutschland betroffen Mit Ausnahme der Verbindungen nach Abu Dhabi und London-Luton wird man alle anderen Strecken einstellen. Die beiden genannten Routen werden nicht von Wizz Air Hungary, sondern von Wizz Air Abu Dhabi bzw. Wizz Air UK bedient. Von der Basis-Schließung betroffen sind folgende Ziele in Deutschland, die nicht mehr angesteuert werden: Dortmund, Memmingen, Frankfurt-Hahn, Köln/Bonn, Hamburg und Saarbrücken. Die zuletzt genannte Destination hat man erst am 14. Juni 2022 aufgenommen. Weiters fallen die Flüge zwischen Sarajevo und Basel, Kopenhagen, Eindhoven, Göteborg, Charleroi, Beauvais, Skavsta, Malmö, Billund, Sandefjord und Treviso weg. Die Schließung der Basis Sarajevo zeichnete sich bereits seit einigen Monaten ab. Wizz Air hat in mehreren Schritten das Angebot stark zurückgefahren und einige Routen bereits ausgesetzt. Auch hat man einen der stationierten Airbus A320 bereits abgezogen. Passagiere sollten bei der Buchung von Wizz-Air-Tickets nach Bosnien-Herzegowina nun

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