Oktober 10, 2022

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Oktober 10, 2022

Billund: Sun Air nimmt Manchester wieder auf

Der British-Airways-Franchisenehmer Sun Air of Scandinavia reaktiviert per 31. Oktober 2022 eine weitere Linienstrecke ab Billund: Der Regio-Carrier wird ab diesem Termin wieder fünfmal wöchentlich nach Manchster fliegen. Zuvor wurde die Wiederaufnahme der Nonstopverbindung zum London-City-Airport vollzogen. Damit wird Sun Air im Winterflugplan 2022/23 vorerst zwei Destinationen ab der dänischen Stadt Billund anbieten. Diese werden mit Regionaljets des Typs Dornier 328 bedient. Weiterhin noch ohne Termin für die Reaktivierung sind die Destinationen Oslo, Brüssel und Düsseldorf. Der Carrier betont aber, dass man diese „on hold“ hält. „Wir freuen uns sehr, diese Strecke ab Billund wieder aufzunehmen und unseren Passagieren eine Direktverbindung nach Manchester mit unserem bekannten Full-Service-Produkt im Auftrag von British Airways anzubieten. Wir werden die Strecke genau beobachten und die Frequenzen erhöhen, wenn wir auf dieser Strecke den Zuspruch erreichen, den wir vor der Pandemie hatten“, so Sun-Air-Chef Niels Sundberg. Das dänische Luftfahrtunternehmen tritt nach Außen hin als British Airways auf, jedoch ist man kein Konzernmitglied der International Airlines Group. Seit dem Jahr 1996 nutzt man die Marke im Rahmen eines Franchiseabkommens. Sun Air setzt im Linienverkehr, der aufgrund der Coronapandemie wiederholt und lange ausgesetzt war, überwiegend das Muster Dornier 328-Jet ein.

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Hongkong verlost 500.000 Flugtickets

Die chinesische Sonderverwaltungszone Hongkong hat sich seit dem Beginn der Corona-Pandemie defacto weitgehend von der Außenwelt abgeschottet. Nun will man wieder Touristen ins Land locken. Dazu verlost man 500.000 Flugtickets. Die Gratis-Flugscheine sind nur ein kleiner Teil der Werbemaßnahmen, die man setzt, um möglichst bald wieder an Besucherzahlen, die man vor der Pandemie hatte, anknüpfen zu können. Im Jahr 2019 hatte man etwa 56 Millionen Touristen. Doch bereits damals war man aufgrund langwieriger Proteste und Demonstrationen unter den einstigen Werten. Die nunmehrigen Aktionen sind keine Neuerfindung, denn die Pläne lagen bereits in der Schublade und sollten den aufgrund der Proteste angeschlagenen Incoming-Tourismus ankurbeln. Umsetzen konnte man das wegen der Pandemie noch nicht. Nachdem die Administration der Sonderverwaltungszone in mehreren Schritten die Einreise- und Quarantänebestimmungen gelockert hat, will man nun neu durchstarten. Woher die Flugscheine, die nun verlost werden, stammen, erklärt ein Sprecher der Flughafenbehörde: „Im Jahr 2020 kaufte die Airport Authority Hongkong im Rahmen eines Hilfspakets zur Unterstützung der Luftfahrtindustrie rund 500.000 Flugtickets von den im Gebiet ansässigen Fluggesellschaften im Voraus. Damit sollte den Fluggesellschaften im Voraus Liquidität zugeführt werden, während die Tickets im Rahmen der Markterholungskampagne an Besucher aus aller Welt und Einwohner Hongkongs verschenkt werden“. Der Gesamtwert der Tickets beträgt rund 255 Millionen U.S.-Dollar. Diese wurden unter anderem HK Express, Hong Kong Airlines und Cathay Pacific abgekauft. Die lokale Tourismusbehörde rechnet aber nicht damit, dass die Aktion zu einer schnellen Erholung des Sektors führen wird. Vielmehr geht man davon aus, dass es ein langwieriger Prozess sein wird. Sofern

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Kapazitätsreduktion in Amsterdam: KLM fordert alternative Lösung

Der Flughafen Amsterdam-Schiphol gilt derzeit als das „Chaos-Epizentrum“ der europäischen Luftfahrt. Die Kapazitäten sind beschränkt und geht es nach der Regierung soll auch kein weiteres Wachstum an diesem Airport möglich sein. Das hängt jedoch nicht mit dem aktuellen Personalmangel zusammen. Die Niederlande wollen aus „Umweltschutzgründen“ die Nutzung des Flughafens Schiphol „einfrieren“, so dass kein weiteres Wachstum möglich sein wird. Dies trifft Homebase-Carrier KLM besonders hart, denn man unterhält hier das Drehkreuz. Die Regierung will die Anzahl der Flugbewegungen bis Ende 2023 für mindestens fünf Jahre von 500.000 auf 440.000 Stück reduzieren. Zugelassen werden dann nur noch 29.000 nächtliche Flüge. Auch bringt man neuerlich den umstrittenen Flughafen Lelystad ins Gespräch. Dieser ist ein regelrechter Zankapfel der inländischen Politik, denn der Ausbau ist weit vorangeschritten, jedoch stemmen sich Anrainer, Gemeinden, Umweltschützer und einige Politiker gegen die Inbetriebnahme als Entlastungsairport für Amsterdam-Schiphol. Die ursprüngliche Überlegung war, dass Charter- und Lowcostflüge nach Lelystad umziehen sollen. So sollte der größte Flughafen der Niederlande entlastet werden. Ob der „neue“ Flughafen Lelystad jemals in der angedachten Form in Betrieb gehen wird, ist völlig offen. Zahlreiche Verfahren sind sind anhängig. Die Reduktion der Kapazität am Flughafen Amsterdam-Schiphol wird von KLM äußerst kritisch gesehen und man fordert von der Regierung alternative Maßnahmen zu prüfen. Dabei argumentiert man auch damit, dass man sich mitten in einer Flottenerneuerung befindet und diese auch dazu beitragen wird, dass Lärm- und Kohlenstoffdioxid-Emissionen zurückgehen werden. Im Positionspapier, das man an die Abgeordnetenkammer übermittelt hat, ist unter anderem zu lesen, dass man bei Umsetzung der Regierungspläne

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