Oktober 14, 2022

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Oktober 14, 2022

Italien: Flugverkehr auch von Generalstreik betroffen

Für den 21. Oktober haben vier Gewerkschaften ihre Mitglieder zur Arbeitsniederlegung aufgerufen, darunter Beschäftigte von Fluggesellschaften, Bahnunternehmen und öffentlichem Nahverkehr. Der Streik soll 24 Stunden andauern und wird voraussichtlich große Einschränkungen im öffentlichen Leben verursachen. Nach dem Willen der Gewerkschaften sollen sich unter anderem alle Mitarbeitenden des italienischen Flugsicherungsunternehmens ENAV an dem Streik beteiligen und zwischen 0:01 und 24 Uhr die Arbeit ruhen lassen. Gleiches gilt für das Personal mehrerer Dienstleistungsunternehmen, die mit den Bodendiensten und der Abfertigung an den Flughäfen beschäftigt sind. Das italienische Streikrecht schreibt zwar die Aufrechterhaltung eines Minimums an Service vor, dennoch müssen Fluggäste am Freitag kommender Woche mit erheblichen Einschränkungen im italienischen Flugverkehr rechnen. Es ist ratsam, sich gebuchte Verbindungen vorab bestätigen zu lassen und gegebenenfalls mehr Zeitpuffer für die Prozesse am Flughafen einzuplanen. Das berichtet Check 24. Reisen mit den Fähren zwischen dem italienischen Festland und den Inseln werden am 21. Oktober ebenfalls schwierig, denn die Beschäftigten im Seeverkehr wollen sich an dem 24-stündigen Ausstand beteiligen. Auf der Schiene soll der Verkehr ab dem 20. Oktober um 21 Uhr bis zum 21. Oktober um 21 Uhr komplett eingestellt werden. Im öffentlichen Nahverkehr greift ein stark reduzierter Streikfahrplan mit regional unterschiedlichen Routen und Fahrzeiten, die jedoch stark von der normalen Agenda abweichen. Reisende sollten sich bei dem jeweiligen Verkehrsunternehmen ihrer Aufenthaltsregion nach dem Fahrplan für den 21. Oktober erkundigen. Auch Autofahrer müssen sich auf Unannehmlichkeiten bei Überlandreisen einstellen: Die Bediensteten der italienischen Autobahnen streiken vom 20. Oktober ab 22 Uhr bis zum 21. Oktober um

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Bei Austrian Airlines droht ein Streik

Nach drei ergebnislosen KV-Verhandlungen für das Bordpersonal der Austrian Airlines erhöhen Gewerkschaft und Betriebsrat den Druck.  Wie der Kurier online berichtet, sind für kommenden Donnerstag Betriebsversammlungen angesetzt. Wegen der hohen Inflation und des Sparpakets im nächsten Jahr drohen laut Gewerkschaft Reallohnverluste von 20 Prozent. Aus diesem Grund werden Maßnahmen zur Abgeltung der Inflation gefordert. Die österreichische Lufthansa-Tochter soll vereinfacht gesagt eine Inflationsabgeltung basierend auf der Durchschnittsinflation (von Jänner 2022 bis September 2022) von etwa 6,99 Prozent und das nur für ein Jahr (2023) angeboten haben. Das sei aus Sicht des Betriebsrats und der Arbeitnehmervertretung zu wenig, die Vida habe sich bereits eine Streikfreigabe vom ÖGB genehmigen lassen. Auch die Austrian Airlines haben sich bereits diesbezüglich zu Wort gemeldet. Gegenüber dem Kurier wurden sowohl die aktuell laufenden Gespräche mit den Betriebsräten und Gewerkschaft als auch die weiteren Gesprächstermine bestätigt. Am nächsten Donnerstag sind ab 09.00 Uhr Betriebsversammlungen im Office Park 3 des Flughafen Wien-Schwechat angesetzt. „Die angekündigte reguläre Betriebsversammlung kann zu etwaigen Änderungen im Flugplan führen, betroffene Passagiere werden aktiv in Kenntnis gesetzt. Wir entschuldigen uns schon jetzt bei unseren Gästen für etwaige Unregelmäßigkeiten“, so der Carrier gegenüber dem österreichischen Medium. Zu inhaltlichen Punkten schweigt die Airline.

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Delta fliegt Rekordumsatz ein

Die starke Erholung der Ticketnachfrage von der Pandemie hat der US-Fluggesellschaft Delta den umsatzstärksten Sommer ihrer Geschichte beschert. Mit rund 12,8 Milliarden US-Dollar lag der bereinigte Erlös im dritten Quartal drei Prozent höher als im gleichen Zeitraum des Vor-Corona-Jahres 2019, wie das deutsche Luftfahrtportal Aero berichtet. Der durchschnittliche Erlös je angebotener Sitzplatzmeile legte sogar um 23 Prozent zu. Allerdings musste der US-Carroer auch höhere Kosten schultern, vor allem für Kerosin. Zudem zehrten Flugstreichungen wegen des verheerenden Hurrikans „Ian“ im September am Ergebnis. Unter dem Strich stand daher mit knapp 695 Millionen US-Dollar nicht einmal halb so viel Gewinn wie im Sommer vor der Pandemie. Für die letzten Monate des Jahres zeigte sich das Management jedoch unerwartet optimistisch. Auch dank einer Erholung der Geschäftsreisen soll der Umsatz im vierten Quartal fünf bis neun Prozent höher liegen als Ende 2019. „Wir waren als Airline seit Anfang April zu 90 Prozent ausgelastet“, so Konzernchef Ed Bastian der Nachrichtenagentur Bloomberg. „Wir erwarten dasselbe bis Ende des Jahres und in den Frühling hinein.“ Die Nachfrage nach Geschäftsreisen erreichte den Angaben zufolge im dritten Quartal 80 Prozent des Niveaus aus der Zeit vor der Pandemie.

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Flughafen Frankfurt kann Passagierzahlen weiter steigern

Am Frankfurter Flughafen ist die Passagierzahl im September dank einer anhaltend hohen Nachfrage nach Urlaubsflügen weiter kräftig gestiegen. Die Erholung vom Corona-Tief wurde allerdings vom Streik der Lufthansa-Piloten Anfang des vergangenen Monats etwas ausgebremst. Die Zahl der Passagiere sei im Vergleich zum stark von der Pandemie geprägten Vorjahresmonat um 58 Prozent auf 4,9 Millionen gestiegen. Ohne den Streik der Piloten des wichtigsten Fraport-Kunden wären es noch mal rund 80.000 Fluggäste mehr gewesen, so der Flughafenbetreiber in einer Aussendung. In den ersten neun Monaten sei die Zahl der Passiere gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 127 Prozent auf 35,9 Millionen gestiegen. Im Vergleich zu 2019 sei das ein Rückgang um ein Drittel. Das Frachtaufkommen war unterdessen im September weiter rückläufig. Das Cargo-Volumen sei im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent auf knapp 162 000 Tonnen gefallen. „Ursachen hierfür sind die gesamtwirtschaftliche Abkühlung sowie die weiteren Einschränkungen des Luftraums durch den Ukraine-Krieg und umfassende Corona-Schutzmassnahmen in China.“ Auch das internationale Portfolio profitierte weiter von der anhaltenden Belebung der Passagiernachfrage. Der Flughafen Ljubljana in Slowenien zählte im Berichtsmonat 118.787 Fluggäste. Das Aufkommen an den brasilianischen Airports Fortaleza und Porto Alegre stieg auf 1,0 Millionen Passagiere. Der Flughafen im peruanischen Lima verzeichnete im September rund 1,7 Millionen Fluggäste. An den 14 griechischen Regionalflughäfen stiegen die Passagierzahlen auf 4,8 Millionen Fluggäste. Damit lag das Gesamtaufkommen der griechischen Flughäfen auch im September wieder deutlich über dem Vorkrisen-Niveau von 2019 (plus 7,3 Prozent). Die Twin Star-Airports Burgas und Varna in Bulgarien notierten ein Plus auf 423.186 Passagiere. Das Passagieraufkommen

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Ab Bremen und Rostock: Lufthansa führt Trainingsflüge mit Boeing 787-9 durch

Bereits am kommenden Wochenende absolviert Lufthansa mit der ersten Boeing 787-9 einige Trainingsflüge. Zunächst wird die D-ABPA Bremen und Rostock-Laage ansteuern. Nach erfolgreichen Übungsflügen wird man das Langstreckenflugzeug vorläufig innerdeutsch im Linienverkehr einsetzen. Der neue Dreamliner mit der Registrierung D-ABPA wird am Sonntag, 16. Oktober, zunächst gegen 12.00 Uhr für einen kurzen Stopp in Bremen erwartet und fliegt dann weiter nach Rostock-Laage, wo die Crew im Zeitraum von ca. 13.00 Uhr bis 15.00 Uhr Landetrainings durchführt und sogenannte Platzrunden fliegt. Im Anschluss wird die Dreamliner Crew aussteigen und sich mit Flugschülern der EFA treffen. „Wir legen für das Landetraining mit unserer „Papa-Alpha“ Zwischenstopps an den Standorten der European Flight Academy ein. Nicht nur aus Verbundenheit mit der konzerneigenen Flugschule, sondern auch um unseren interessierten Nachwuchspiloten schon mal einen ersten Eindruck von den neuesten Langstreckenflugzeuge unserer Flotte zu bieten. Wir rechnen in den nächsten Jahren wieder mit steigendem Bedarf an Pilot:innen für die Cockpits der Lufthansa Group und freuen uns auf neue Kolleg:innen“, so Christian Ernst, Leiter Einführung Boeing 787 und Senior First Officer Boeing 747.

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Japan: Start-Up Toki Air hat erste ATR72-600 übernommen

In Japan geht unter dem Namen Toki Air eine neue Regionalfluggesellschaft an den Start. Diese will sich auf derzeit unterversorgte Airports konzentrieren und im kommenden Jahr den Betrieb aufnehmen. Mittlerweile hat man von Leasinggeber Nordic Aviation Capital die erste ATR72-600 übernommen. Zunächst will man in Niigata starten und die Konnektivität der Region verbessern. Man wird der vierte ATR-Operator in Japan werden. Man hat sich für die ATR72-600 auch deshalb entschieden, weil diese aus Sicht von Toki Air einen besonders niedrigen Treibstoffverbrauch haben soll. Die Margen sind auch in der japanischen Regionalluftfahrt eher gering, so dass die höchsten Einsparpotentiale beim Spritverbrauch zu finden sind. Dazu erklärt Firmenchef Masaki Hasegawa unter anderem: „Wir freuen uns, unsere ATR 72-600 bald in Betrieb nehmen zu können. Dank ihrer unübertroffenen Vielseitigkeit und ihrer verantwortungsvollen und erschwinglichen Leistung sind die ATR-Flugzeuge die ideale Wahl für uns als Fluggesellschaft und für unser Land. Dieses erste Flugzeug wird es uns ermöglichen, unserem höheren Ziel zu dienen, indem wir den Gemeinden der Präfektur Niigata und den umliegenden Regionen eine verantwortungsvolle und zuverlässige Flugverbindung zur Verfügung stellen. Wir freuen uns darauf, Toki am Himmel von Japan fliegen zu sehen“. Auf den japanischen Inseln sind derzeit 15 Turbopropflugzeuge des europäischen Herstellers ATR im Einsatz. Diese Anzahl wird sich aufgrund einiger Neubestellungen – direkt und über Leasinggeber – in den nächsten Jahren erhöhen. Das Startup Toki Air setzt zunächst auf eine reine ATR-Flotte, wobei man sich grundsätzlich auch andere Muster vorstellen kann. Das nachstehende Video gibt einen kleinen Einblick in die Lackierungsarbeiten.

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Tschechische LR Airlines mit Let 410 in Griechenland unterwegs

Die tschechische Fluggesellschaft LR Airlines ist nicht sonderlich groß. Das in Ostrava ansässige Luftfahrtunternehmen ist mit Beechcraft Premier und Cirrus SR22 im Executive-Bereich tätig und mit Let 410 Turbolet führt man Charterflüge durch. Die mit dem zuletzt genannten Maschinentyp angebotenen Flüge können durchaus lange sein, denn beispielsweise setzt man die OK-LRA ab Brno auch in Richtung Heraklion ein. Dort fliegt man unter anderem im Auftrag von Int’Air Iles. Die letztgenannte Fluggesellschaft hat ihren Sitz am Flughafen Ouani auf den Komoren. Die Ursprünge der regionalen Fluggesellschaft gehen auf das Jahr 2007 zurück, als sie noch unter dem Namen Inter Iles Air bekannt war. Das Flugzeug flog in knapp 5 Stunden von Brünn nach Heraklion. Von dort aus fliegt LR Airlines für den Auftraggeber ab den Komoren. Die Anzahl der Let 410-Turbolet in der Flotte des Carriers schwankt. Nebst der OK-LRA ist im Charter- und ACMI-Betrieb derzeit auch die OK-LRB verfügbar. In der Vergangenheit war man innerhalb von Kroatien auch für Trade Air in der Luft. Die Routen wurden aber in eine längere Pause geschickt, die in Kürze beendet werden soll. Statt Let 410 Turbolet hat das kroatische Luftfahrtunternehmen nun Saab 340 eines Mitbewerbers angemietet. Die Wiederaufnahme der subventionierten Routen hat sich aus bürokratischen Gründen in die Länge gezogen und wurde seitens Trade Air seit Mai 2022 wiederholt nach hinten verschoben. Nachstehende weitere Fotos der Let 410 auf Heraklion in einer Slideshow:

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Ryanair fährt Präsenz in Berlin um 40 Prozent zurück

Die Billigfluggesellschaft Ryanair fährt ihr Angebot am Flughafen Berlin-Brandenburg im Winterflugplan 2022/23 um rund 40 Prozent zurück. Der Carrier wirft dem Management des Airports „erhöhte Flughafengebühren“ vor. Der Mitbewerber Easyjet kritisierte bereits vor einigen Monaten die Kosten am BER und verkleinerte die örtliche Basis. Laut Mitteilung von Ryanair bietet man im Winter 2022/23 um 19 Destinationen weniger an. Dies habe zur Folge, dass pro Woche 230 Flüge entfallen. Der Billigflieger vertritt die Ansicht, dass die Gebühren am Flughafen Berlin-Brandenburg sowie in Frankfurt am Main „nicht wettbewerbsfähig“ sein sollen und verweist unter anderem auf Nürnberg und Leipzig/Halle als Gegenbeispiele. Die Basis Frankfurt am Main wurde im März 2022 geschlossen. Teilweise wurde das Angebot nach Hahn verlagert. Im Zuge der Bekanntgabe der Angebotsreduktion am Flughafen Berlin-Brandenburg stichelt Ryanair neuerlich gegen den Konkurrenten Lufthansa, den man unter anderem als „Subventionsjunkie“ bezeichnet. Ryanair-Group CEO Michael O’Leary sagte unter anderem: „Als Europas größte Fluggesellschaft bedauert Ryanair, den reduzierten Berlin-Winterflugplan 2022 mit 40 Prozent weniger wöchentlichen Flügen im Vergleich zum Winterflugplan 2019 aufgrund der gestiegenen Flughafengebühren anzukündigen. Die höheren Flughafenkosten in Berlin machen es für uns jedoch attraktiver, Flugzeuge auf kostengünstigere Alternativen in andere Regionen Deutschlands und Europas zu verlegen. Während Ryanair den Tourismus an den deutschen Regionalflughäfen weiter ankurbelt (die verstehen, dass wettbewerbsfähige Flughafenentgelte notwendig sind, um die Erholung des Verkehrsaufkommens nach Covid zu unterstützen), bleibt uns keine andere Wahl, als unsere Winterflugplan-Kapazität an teuren Flughäfen wie Berlin und Frankfurt am Main stark zu reduzieren, die weiterhin überhöhte Flughafenentgelte erheben, obwohl ihr Verkehr einbricht. Infolge

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Saudia fliegt viermal wöchentlich Jeddah-Wien

Die Fluggesellschaft Saudi Arabian Airlines wird im Winterflugplan 2022/23 bis zu vier wöchentliche Nonstopflüge zwischen Jeddah und Wien anbieten. Diese Route wird auch vom Mitbewerber Wizz Air angeboten. Saudia wird im Winter 2022/23 an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag zwischen den beiden Städten fliegen. Als Fluggerät sollen im Regelfall Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 eingesetzt werden. Das Königreich Saudi-Arabien investiert momentan viel Geld in den Ausbau des Tourismus. „Österreich ist für uns ein wichtiger Markt und wir sind sehr stolz darauf, Saudi-Arabien an vier Tagen pro Woche mit Österreich zu verbinden. Unser Winterflugplan für Österreich umfasst Flüge von und zu dem größten österreichischen Flughafen, Wien, und bietet den Gästen eine große Flexibilität bei ihrer Reise nach Saudi-Arabien. Wir freuen uns darauf, Gäste aus Österreich an Bord unserer Saudia-Flugzeuge willkommen zu heißen und ihnen ein einzigartiges Flugerlebnis in allen Klassen mit der herzlichen Gastfreundschaft Saudi-Arabiens zu bieten. Der Freizeitverkehr entwickelt sich rasant und wir als Saudia haben es uns zum Ziel gesetzt, die Erwartungen der Reisenden zu erfüllen und zu übertreffen“, so Hisham Bindkhail, Regional Manager für Saudia in Europa. Der Wien-Flugplan auf einen Blick: Flugtage Abflug Ankunft Flugnummer Flugzeugtyp Di, Do, Sa, So JED VIE SV151 A320 Di, Do, Sa, So VIE JED SV150 A320

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Flughafen München rechnet mit 30 Millionen Passagieren

Der Flughafen München zählte zwischen Januar und September 2022 rund 23 Millionen Passagiere. Im dritten Quartal des laufenden Jahres erreichte man etwa 74 Prozent des Vorkrisenaufkommens. Für das Gesamtjahr rechnet die Geschäftsleitung mit rund 30 Millionen Reisenden. In den ersten neun Monaten lag der zweitgrößte Airport Deutschlands um rund zehn Millionen Fluggäste über dem Aufkommen, das man im Vorjahr erreichen konnte. Die bislang stärksten Monate waren Juli, August und September 2022. In den traditionell starken Sommermonaten hatte man rund 10,2 Millionen Passagiere und erreichte damit etwa 74 Prozent des Aufkommens, das man vor der Corona-Pandemie hatte. Sollte sich die aktuelle Entwicklung fortsetzen, rechnet die Flughafen München GmbH bis zum Jahresende mit mehr als 30 Millionen Fluggästen. „Die Luftverkehrsnachfrage ist in diesem Jahr mit einer enormen Dynamik zurückgekehrt. Die Menschen haben die Chance, endlich wieder fliegen zu können, in sehr großer Zahl genutzt. Das ist eine sehr erfreuliche Botschaft für unsere gesamte Branche, weil sie unsere Einschätzung bestätigt, dass der Luftverkehr seine bedeutende Rolle als unverzichtbarer Verkehrsträger für weltweite Mobilität auch in Zukunft wahrnehmen wird“, so München-Geschäftsführer Jost Lammers. Die Anzahl der Starts und Landungen stieg von Januar bis September 2022 auf rund 212.000. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist dies eine Verdoppelung. Bei der Summe aus Luftfracht und Luftpost liegt die in den ersten drei Quartalen des Jahres umgeschlagene Tonnage bei 200.000 Tonnen und hat sich damit gegenüber 2021 ebenfalls fast verdoppelt. Die Auslastung der Flugzeuge liegt in München derzeit auf Rekordniveau: Waren die Maschinen in den ersten neun Monaten des

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