Oktober 21, 2022

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Oktober 21, 2022

Nur zwei Tage nach dem Erstflug: A320neo der AUA wegen Defekt am Boden

Erst am Mittwoch hat Austrian Airlines den ersten Airbus A320neo der Flotte auf den kommerziellen Jungfernflug geschickt. Nicht einmal zwei Tage später steht die OE-LZN mit einem technischen Defekt auf dem Boden. Eigentlich hätte der bislang einzige A320neo von Austrian Airlines am Freitag nach Hamburg bzw. Berlin fliegen sollen. Daraus wurde nichts, denn aus technischen Gründen darf die OE-LZN vorläufig nicht abheben. Die betroffenen Kurse wurden daher mit Vorgängermodellen bedient. Lediglich zwei Tage nach dem kommerziellen Erstflug kommt ein AOG besonders ungelegen. Eine Sprecherin der Austrian Airlines bestätigt den Ausfall des A320neo und sagte weiters: „Leider ist die OE LZN tatsächlich AOG aufgrund einer Störung in der elektronischen Triebwerkssteuerung. Unsere Kollegen in der Technik arbeiten unter Hochdruck an einer Lösung“.

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Israel schafft Einreiseformular ab

Israel hat in diesem Monat eine weitere Hürde für die Einreise von Urlaubern abgeschafft. Seit dem 9. Oktober muss kein Einreiseformular mehr ausgefüllt werden, wenn Reisende ankommen. Der Nachweis über eine Corona-Impfung oder einen negativen Test wird bereits seit längerem nicht mehr verlangt. Die israelischen Behörden fordern zwar nicht länger das Ausfüllen eines Einreiseformulars, rufen Gäste aber dennoch zur Vorsicht auf. Insbesondere der Einschleppung neu auftretender Stämme des Coronavirus gilt die Sorge. Wer sich innerhalb von zehn Tagen nach seiner Ankunft in dem Land krank fühlt, ist deshalb angehalten, einen PCR-Test vornehmen zu lassen. Für Einreisende ist dieser kostenfrei, wenn sie ein Flug- oder Kreuzfahrtticket oder die Zahlungsbestätigung der Gebühr einer Grenzüberquerung auf dem Landweg vorweisen können. Testmöglichkeiten gibt es am internationalen Flughafen Ben Gurion sowie in mehreren Testzentren. Das berichtet Check24. Um nach Israel einreisen zu dürfen, sind im Moment keinerlei Corona-Beschränkungen mehr zu beachten. Reisende müssen lediglich eine gültige Auslandskrankenversicherung, welche auch Infektionen mit COVID-19 abdeckt, nachweisen. 

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American Airlines erwartet starke Zahlen

Die US-Fluggesellschaft American Airlines rechnet für das Schlussquartal angesichts der Reiselust der Kunden mit einer Fortsetzung der schwungvollen Erholung. Damit folgt das Unternehmen der Konkurrenz, die trotz allgemeiner Sorgen über das Kaufverhalten der Verbraucher in Zeiten hoher Inflation ebenfalls mit einer weiterhin guten Reisenachfrage rechnet. Zudem profitiert die Branche auch von teils deutlich geringeren Kapazitäten, was höhere Ticketpreise ermöglicht. Der Umsatz von American Airlines soll im Schlussquartal 11 bis 13 Prozent über dem Niveau des vierten Quartals 2019 liegen, also über dem Vor-Corona-Niveau, wie das deutsche Luftfahrtportal Aero berichtet. Zudem soll ein bereinigter Gewinn je Aktie von 0,50 bis 0,70 US-Dollar erzielt werden. Das wäre selbst am unteren Ende deutlich mehr als von Analysten im Durchschnitt erwartet und im besten Fall sogar ein Cent mehr als im dritten Jahresviertel, das in der Regel bei Fluggesellschaften wegen der Sommerreisezeit besonders gut ausfällt. Der Umsatz stieg im abgelaufenen Quartal im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2019 um 13 Prozent auf 13,5 Milliarden Dollar, trotz einer niedrigeren Kapazität. Eine solche Entwicklung hatte die Unternehmensführung jüngst bereits in Aussicht gestellt und deshalb ihre Unternehmensprognose für das dritte Quartal angehoben. Im Vergleich zum stark coronabelasteten dritten Quartal 2021 war es sogar ein Umsatzplus von 50 Prozent. Unter dem Strich verdiente American Airlines 483 Millionen Dollar und damit fast dreimal so viel wie vor einem Jahr.

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Passagieraufkommen: Erholung in Deutschland deutlich schwächer als in Europa

Insgesamt wurden in den ersten neun Monaten des Jahres 122,7 Millionen Fluggäste in Deutschland gezählt. Das entspricht einem Passagierwachstum gegenüber dem Vorjahr von 149,9 Prozent. Zum Vorkrisenniveau 2019 fehlen aber noch 36,1 Prozent. Der innerdeutsche Verkehr liegt mit +136,1 Prozent über dem Vorjahresaufkommen, jedoch mit -61,8 Prozent unter dem Vorkrisenniveau. Der Europaverkehr nimmt gegenüber dem Vorjahr um +139,6 Prozent zu und ist damit ein stabiler Wachstumsmotor in der Verkehrsentwicklung. Der Interkontverkehr wächst um +224,3 Prozent. Der unterschiedliche Umgang in der Covid-Politik begründeten die Nachfrageentwicklungen in den Interkontmärkten und verhinderten deutlichere Aufholeffekte, da internationale Märkte, wie beispielsweise Asien, noch nicht wieder vollständig erreichbar sind. Die gewerblichen Flugbewegungen halten mit +69,4 Prozent gegenüber 2021 den Wachstumstrend. Die Erholung bei den Passagierzahlen verläuft damit in Deutschland deutlich schwächer als in den großen europäischen Luftverkehrsmärkten: In Deutschland fehlen gegenüber dem Vorkrisenniveau 25 Prozent der Reisenden, in ganz Europa sind es nur noch -12 Prozent. Portugal (-5,8 Prozent), Spanien (-7,4 Prozent) und Italien (-8,5 Prozent) erreichen bereits knapp das Vorkrisenniveau. Griechenland mit +4,5 Prozent verzeichnete sogar schon wieder ein Passagierwachstum, wie der Flughafenverband ADV in einer Aussendung mitteilt. Für das Gesamtjahr 2022 erwarten die Verkehrsexperten des Flughafenverbandes rund 165 Millionen Passagiere. Dies entspricht einem Verkehrsniveau von 66 Prozent gegenüber dem Jahr 2019. Lieferengpässe behindern Luftfrachtentwicklung Aufgrund der abgeschwächten weltweiten Konjunktur war die Entwicklung bei der Luftfracht gedämpft. In den ersten drei Quartalen verringerte sich die umgeschlagene Luftfracht im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um -4,5 Prozent auf rund 3,78 Millionen Tonnen. Aus Sicht der ADV-Verkehrsexperten fehlen die

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Lufthansa Technik versorgt Condors neue A330neo-Flotte mit Komponenten

Condor und Lufthansa Technik haben eine Kooperation bei der Komponentenversorgung der neuen Airbus-A330-Neo-Flotte der Fluggesellschaft unterzeichnet. Demnach wird Lufthansa Technik in den kommenden zehn Jahren einen sogenannten Total Component Support TCS für die A330-900 erbringen, die Condor in den kommenden Jahren einflotten wird. Für Lufthansa Technik ist es der erste TCS-Vertrag für dieses moderne Langstreckenmuster. Der Vertrag, der am 1. Januar 2023 in Kraft tritt, umfasst neben der klassischen Versorgung mit Komponenten auch verschiedene Parts-Pooling- und Logistik-Dienstleistungen, unter anderem den Aufbau eines sogenannten Homebase Stock an Condors Operationszentrale am Frankfurter Flughafen. Auch verschiedene Instandhaltungs-, Reparatur- und Überholungsservices für die A330-Neo-Komponenten von Condor sind Bestandteil der Vereinbarung. Auch für andere Airbus- und Boeing-Teilflotten von Condor erbringt Lufthansa Technik bereits Komponenten-Dienstleistungen. Darüber hinaus arbeiten die beiden Unternehmen auch bei vielen anderen Teilgebieten zusammen, beispielsweise in der Triebwerks- und Fahrwerks-Instandhaltung. Zudem wurde Condor in diesem Jahr der erste Airline-Kunde für die Kabinenbodenheizung Heatnow von Lufthansa Technik.

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Mailand: Neos stockt Dakar-Flüge auf

Die italienische Fluggesellschaft Neos baut den Verkehr zwischen Mailand-Malpensa und Dakar weiter aus. Man plant ab Anfang Dezember 2022 dreimal wöchentlich zu fliegen. Als Fluggerät kommen Maschinen des Typs Boeing 737-800 zum Einsatz. Derzeit bietet der Carrier zwei wöchentliche Umläufe zwischen der italienischen Metropole und der Hauptstadt des Senegals an. Ab 3. Dezember 2022 will man dreimal wöchentlich fliegen. Die Flüge sollen an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag mit Boeing 737-800 durchgeführt werden. Neos Air wurde im Jahr 2002 gegründet und betreibt derzeit 15 Flugzeuge. Dabei handelt es sich um vier Boeing 737-Max-8, fünf B737-800 und sechs B787-9. In der Vergangenheit hatte man auch B767-300 in der Flotte. Homebase der italienischen Fluggesellschaft ist der Airport Mailand-Malpensa.

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Smartlynx Malta flottet vier weitere A321F ein

Die Fluggesellschaft Smartlynx wird ihre Airbus A321P2F-Flotte weiter ausbauen. Man unterzeichnete mit Aero Capital Solutions einen Vertrag über vier weitere Exemplare dieses Typs. Diese werden auf dem maltesischen AOC, auf dem bereits weitere Einheiten registriert sind, betrieben werden. Die Maschinen werden im Rahmen einer Sale-and-Lease-Back-Transaktion zu Smartlynx stoßen. Lessor wird dabei Aero Capital Solutions sein. Zygimantas Surintas, Geschäftsführer der Fluggesellschaft, sagte unter anderem, dass man die A321P2F-Kapazitäten weiter ausbauen will. Er selbst sieht die von ihm geleitete Firmengruppe als marktführend in diesem Segment. Derzeit verfügt man über vier Umbau-Frachter des Typs Airbus A321. Diese werden von Smartlynx Malta betrieben. Zwei Einheiten sind exklusiv für DHL ab Leipzig/Halle im Einsatz. Die beiden anderen Exemplare fliegen auch für andere Auftraggeber. Smartlynx machte keine Angaben dazu, ob die zusätzlichen Maschinen beispielsweise für die Deutsche-Post-Tochter zum Einsatz kommen werden.

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Weißrussland: Belavia nimmt Türkmenbaşy-Flüge wieder auf

Belavia, die staatliche Fluggesellschaft Weißrusslands, wird ab Ende Oktober 2022 wieder zwischen Minsk und Türkmenbaşy fliegen. Aufgrund der Luftraumsperren muss man Umwege fliegen. Derzeit ist nicht geplant, dass regelmäßig nach klassischem Flugplan geflogen werden soll. Vielmehr handelt es sich um einzelne Kurspaare, die mit Embraer 195 bedient werden sollen. Momentan ist geplant, dass die Hinflüge in Minsk an folgenden Terminen abheben sollen: 25. Oktober 2022, 1. November 2022, 15. November 2022, 29. November 2022, 13. Dezember 2022 und 27. Dezember 2022. Die Rückflüge ab Türkmenbaşy sollen jeweils am Folgetag durchgeführt werden. Über das zuletzt genannte Datum hinaus wurde der Verkauf möglicher weiterer Flüge noch nicht geöffnet. Die Fluggesellschaft Belavia ist derzeit in der Europäischen Union und einigen anderen Staaten mit einer Luftraumsperre belegt. Diese wurde im Nachgang der vom Lukaschenko-Regime erzwungenen Zwischenlandung einer von Buzz betriebenen Ryanair-Maschine erlassen. In Minsk wurde ein regimekritischer Blogger verhaftet. Eine von der ICAO durchgeführte Untersuchung ergab unter anderem, dass die Piloten unter Vorspiegelung falscher Tatsachen zur Landung genötigt wurden. Die Flotte der Belavia hat sich seit diesem Vorfall verkleinert, denn aufgrund von Sanktionen haben einige Lessoren ihre Verträge gekündigt und das Fluggerät ausfliegen lassen. Auch wurden Neubestellungen nicht mehr ausgeliefert. Offiziell betriebt der weißrussische Carrier zwei Boeing 737-300, eine B737-800, eine B737-Max-8, fünf B737-800, eine B737-800BBJ, eine B767-300ER, einen Challenger 850, einen Embraer 170, und vier Embraer 195. Zahlreiche Maschinen sind schon länger nicht mehr in Betrieb gewesen.

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Flughafen Köln/Bonn mit neuem Frachtchef

Der Flughafen Köln/Bonn bestellt mit Andrea Tony Geslao einen neuen „Head of Cargo Sales“. Der 47-Jährige wird damit das Frachtgeschäft des Airports verantworten. Die Fracht hat sich in der Corona-Krise als wichtiger Stabilisator am Standort erwiesen. 2021 wurden in Köln/Bonn 986.000 Tonnen Fracht umgeschlagen. Geslao arbeitet nach verschiedenen Stationen bei der Lufthansa seit dem 1. April 2018 am Köln Bonn Airport, zuletzt leitete er die Abteilung für Airline-Marketing. Er berichtet direkt an Tobias Lyssy, Leiter des Geschäftsbereichs Sales und Marketing.

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Smartwings fliegt mit Boeing 737-800 für FlyDubai

Die tschechische Fluggesellschaft Smartwings fliegt im Winterflugplan 2022/23 für rund acht Wochen im Auftrag der Emirates-Konzernschwester FlyDubai. Die Boeing 737-800 wird dabei auf einigen Strecken ab Dubai zum Einsatz kommen. Ab 17. November 2022 wird Smartwings für FlyDubai auf den Routen nach Chittagong, Colombo, Karachi, Multan, Muscat und Sialkot fliegen. In Richtung Europa kommt das angemietete Fluggerät des Typs Boeing 737-800 unter anderem nach Krakau, Sofia, Zagreb, Ljubljana und Prag zum Einsatz. Falls erforderlich soll der Maschinenabtausch in der tschechischen Hauptstadt erfolgen. Vorerst ist der Wetlease-Einsatz bis zum 16. Jänner 2023 befristet. Es besteht die Möglichkeit auf Verlängerung, da die beiden Unternehmen eine entsprechende Option vereinbart haben. Die Flotte der Billigfluggesellschaft FlyDubai besteht derzeit aus 32 Boeing 737-800, drei B737-Max-9 und 33 B737-Max-8. Weiters waretet man auf die Auslieferung von 50 B737-Max-10 und 100 B737-Max-8. Die tschechische Smartwings betreibt derzeit zwei Boeing 737-700, sieben B737-Max-8, 21 B737-800 und zwei B737-900ER. Auf den AOCs der Tochtergesellschaften in Polen, Ungarn und der Slowakei ist jeweils eine Boeing 737-800 registriert. Die Ableger haben weitere Maschinen, die von der tschechischen Konzernmutter betrieben werden, im Wetlease.

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