Oktober 21, 2022

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Oktober 21, 2022

Winter 2022/23: Ryanair mit 19 Destinationen ab Karlsruhe/Baden-Baden

Im Winterflugplan 2022/23 wird Ryanair ab dem Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden insgesamt 19 Destinationen anbieten. Mit Gran Canaria und Bergamo gibt es zwei neue Ziele. Vor Ort sind zwei von Malta Air betriebene Boeing 737-800 stationiert. Wöchentlich will der Billigflieger rund 90 Flüge ab dem deutschen Airport, der sich nahe der französischen Grenze befindet, durchführen. Die Basis Karlsruhe/Baden-Baden besteht seit etwa zehn Jahren. „Wir freuen uns, dass sich Ryanair zum Standort Baden-Airpark bekennt und wir so die langjährige erfolgreiche Partnerschaft fortsetzen. Die Erhöhung der Frequenzen nach Alicante und Girona sowie die Rückkehr der Winterstrecken nach Sofia und Agadir wird die Beliebtheit des FKB, wie der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden auch genannt wird, weiter steigern“, erklärt Flughafenchef Uwe Kotzan. Für Ryanair sagte D-A-CH-Sprecher Andreas Gruber: „Als Europas Fluggesellschaft Nr. 1 freut sich Ryanair, unseren rekordverdächtigen Winterflugplan für Karlsruhe/Baden-Baden bekannt zu geben, der mehr als 90 wöchentliche Flüge auf 19 Strecken bietet, darunter zwei neue Strecken nach Gran Canaria und Mailand-Bergamo, so dass unsere Baden-Badener mehr Optionen für ihren wohlverdienten Urlaub in der Wintersonne wählen können. Wir feiern in diesem Jahr immer noch die 10-jährige Eröffnung unserer Basis in Karlsruhe/Baden-Baden, die es uns ermöglicht, für diesen Winterflugplan zwei Flugzeuge am Flughafen zu stationieren. Ryanair freut sich, in Regionalflughäfen zu investieren und das Wachstum des Flughafens Baden-Baden fortzusetzen, um den Inbound-Tourismus in ländlichen Gebieten zu fördern, während die deutsche Regierung die Anbindung dieser Regionen und ihrer Bürger vergisst und zusätzlich Steuergelder für die Lufthansa verschwendet, die ihre Kunden nur enttäuscht und ihre Kapazitäten reduziert“.

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Ryanair baut Basis Memmingen aus

Die Billigfluggesellschaft Ryanair wird im Winterflugplan 2022/23 ab Memmingen 22 Strecken anbieten. Vor Ort stationiert man drei Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-800, die von der Tochter Malta Air betrieben werden. Neu im Programm ab dem bayerischen Airport sind die Zeile Tuzla und Lanzarote. Eigenen Angaben nach soll es sich um den bisher umfangreichsten Winterflugplan handeln, den man ab dem Allgäu-Flughafen anbietet. Pro Woche sollen mehr als 100 Flüge durchgeführt werden. Bei der Entscheidung ab Memmingen zu expandieren soll auch der Umstand, dass Schigebiete in Vorarlberg in kurzer Zeit auf dem Landweg erreichbar sind, eine Rolle gespielt haben. Ryanair unterhält auf dem bayerischen Airport seit fünf Jahren eine Basis. Bislang sind zwei Boeing 737-800 in Memmingen stationiert. Mit dem Beginn der Winterflugplanperiode 2022/23 kommt eine dritte Malta-Air-Maschine dazu. „Wir freuen uns sehr über das tolle Engagement von Ryanair. Ein drittes Flugzeug für Memmingen unterstreicht, dass auch wir unsere Hausaufgaben gemacht haben und dass wir als führender Low Cost Airport Süddeutschlands weiterhin über ein großes Potential verfügen. Dies gemeinsam mit Ryanair weiter auszuschöpfen, spornt uns an und stimmt uns sehr optimistisch für die Zukunft. Und beschert unseren Passagieren weitere spannende Flugziele“, erklärt Flughafendirektor Ralf Schmid. Für die Fluggesellschaft Ryanair sagte D-A-CH-Sprecher Andreas Gruber: „Als Europas Fluggesellschaft Nr. 1 freut sich Ryanair, unseren rekordverdächtigen Memminger Winterflugplan mit über 100 wöchentlichen Flügen auf 22 Strecken anzukündigen, darunter zwei neue Strecken nach Lanzarote und Tuzla, die unseren Allgäuer Kunden noch mehr Möglichkeiten für ihren wohlverdienten Urlaub in der Wintersonne bieten. Wir feiern in diesem Jahr

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Graz: Ryanair-Comeback frühestens im Winter 2023/24

Am Grazer Flughafen wird es kein kurzfristiges Comeback der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair geben. Als frühestmöglicher Starttermin wird über den Winterflugplan 2023/24 gesprochen. Indes hebt der Lowcoster in Kürze wieder ab Klagenfurt ab. Im Sommer 2022 überraschte Ryanair während einer Pressekonferenz mit der Aussage, dass man sich mit dem Grazer Flughafen in Gesprächen über ein mögliches Comeback befindet. Damals wurde London-Stansted als mögliche Destination genannt. Als frühestmöglicher Starttermin stand der Sommerflugplan 2023 im Raum. Zumindest in der warmen Jahreszeit des kommenden Jahres wird es dem aktuellen Stand der Dinge nach keine Ryanair-Flüge ab dem Grazer Flughafen geben. Dies bestätigte der Airport gegenüber der Kleine Zeitung und gegenüber Aviation.Direct wurde dies auch von der irischen Billigfluggesellschaft deckungsgleich erklärt. Laut Ryanair bedeutet das aber nicht, dass ein mögliches Comeback in Graz vom Tisch ist. Die Gespräche werden fortgeführt. Der frühestmögliche Startzeitpunkt in der Hauptstadt der Steiermark ist nun der Winterflugplan 2023/24. Zu möglichen Strecken wollte man sich seitens des Lowcosters nicht äußern. Ryanair kehrt nach vielen Jahren nach Klagenfurt zurück In Klagenfurt wird Ryanair Anfang November 2022 nach vielen Jahren Abwesenheit das Comeback feiern. Zunächst nimmt man die Destinationen London-Stansted, Charleroi und Dublin auf. Kurz vor Weihnachten 2022 kommt mit Manchester ein viertes Ziel dazu. Auch im Sommerflugplan 2023 will die Billigfluggesellschaft ab der Landeshauptstadt Kärntens aktiv sein. Fix ist derzeit, dass die Stansted-Strecke auch in der warmen Jahreszeit des kommenden Jahres angeboten wird. Vor wenigen Tagen hat Ryanair den Verkauf auf dieser Route für den Sommerflugplan 2023 freigegeben. Geplant sind zwei wöchentliche

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Security-Fastlane: Weeze testet Gesichtserkennung

In Zusammenarbeit mit einem niederländischen Technologieanbieter testet der deutsche Flughafen Weeze im Bereich der Security-Fast-Lane Gesichtserkennung. Diese soll Reisenden ermöglichen die Bordkartenkontrolle schneller durchlaufen zu können. Dazu wurde eine mit Kameras ausgerüstete Techniksäule installiert. Das ist zunächst ein sogenannter Pilot, also ein Testbetrieb, um die Funktionen des Gerätes und die Akzeptanz der Kunden zu testen. Mit der FastID App kann man seine Ausweisdaten und sein Portrait hochladen und hat in wenigen Minuten eine digitale Identität auf seinem Handy. Und da bleibt sie: Die Daten werden an keiner Stelle dauerhaft gespeichert. Wenn man nun auf der Website des Flughafens ein Ticket für den Fast Track erworben hat, lädt man den QR – Code einfach in die FastID App. Jetzt kann der Fast Track ohne ein ausgedrucktes Ticket betreten werden. Die Kamera in der FastID-Säule erfasst quasi im Vorbeigehen, ob man im Besitz eines Tickets ist und gibt mit einem grünen Signal den Weg frei. Auch am Flughafen Rotterdam bietet FastID die innovativen Zugangskontrollen für den Fast Track und den Loungezutritt an. Das Team um Gründer und CEO Albert van Veen, arbeitet intensiv daran, dass die digitalen, sicheren ID-Lösungen nach der Pilotphase auch in anderen Bereichen an internationalen Flughäfen oder in großen Stadien Verwendung finden.

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Flughafen-Lounge-Vergleich: Wo man in Deutschland entspannt wartet

Dass Urlaubsreisen mit dem Flieger nicht immer unkompliziert sind, haben viele Reisende diesen Sommer erfahren müssen. Stundenlange Verspätungen und Flugausfälle wie in der Urlaubssaison 2022 können bei Reisen ein großer Stressfaktor sein. Doch für manche Fluggäste gibt es am Airport schnelle Abhilfe: Flughafen-Lounges bieten eine ruhige Umgebung und Entspannung bei langen Wartezeiten. AirHelp, die weltweit größte Organisation für Fluggastrechte, hat daher die Flughafen-Lounges der zehn größten deutschen Flughäfen nach Preisen, Beliebtheit und Zugangsvoraussetzungen untersucht. WLAN, Duschen und Fernseher: Die Hamburger und Berliner Lounges sind am besten ausgestattet In den Flughafenlounges in Hamburg und Berlin werden den Reisenden die meisten Zusatzleistungen geboten – durchschnittlich konnten fünf der untersuchten Leistungen in den Lounges festgestellt werden. Untersucht wurden Services wie WLAN, Zeitungen und Magazine, Sanitäranlagen mit Duschen, Konferenzräume, Fernseher, kostenfreie Verpflegung sowie Kopierer und Drucker. Die meisten Services gibt es in der Lufthansa Lounge in Berlin, in der Hamburg Airport Lounge sowie in der Lufthansa Business Lounge in Hannover. Von insgesamt sechs Leistungen können Reisende hier profitieren. Aufgrund weniger angebotener Leistungen in den anderen Lounges im Flughafen schafft es die niedersächsische Landeshauptstadt zusammen mit Frankfurt und Düsseldorf mit durchschnittlich vier Zusatzleistungen trotzdem nur auf den zweiten Platz. In Berlin ist der Lounge-Zugang am teuersten Deutschlands jüngster Flughafen bietet durchschnittlich die teuersten Lounges: An dem Hauptstadtflughafen BER werden im Durchschnitt für die drei Lounges 169 Euro fällig, wobei die Lounge Zeitgeist mit 416,50 Euro mit Abstand die teuerste im ganzen Land ist. Für den Zugang ist die Buchung des VIP-Services nötig, der zum dreistündigen

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Sublease: Norse Atlantic Airways lagert weiteren Dreamliner aus

Vier Dreamliner hat Norse Atlantic Airways bereits über Sub-Lease-Verträge bei Air Europa untergebracht. Nun hat das Unternehmen bekanntgegeben, dass eine weitere Boeing 787-8 „weitergereicht“ wird. Man benötigt die Maschine momentan nicht. Eigentümer der fünf Dreamliner sind Leasinggesellschaften, die die Flugzeuge gegen Bezahlung monatlicher Nutzungsgebühren Norse Atlantic Airways überlassen. Mit Zustimmung der Flugzeugbesitzer hat man Subverträge abgeschlossen. Das bedeutet konkret, dass der norwegische Carrier offizieller Vertragspartner bleibt, aber die fünf Maschinen vereinfacht gesagt „untervermietet“. Formell handelt sich es sich um so genannte Dry-Lease-Verträge, da es im Gegensatz zum Wetlease keine Beistellung von Personal gibt. „Dieser zusätzliche Untermietvertrag bietet eine weitere Möglichkeit, den Gesamtgewinn während der Leasingdauer zu erhöhen. Wir beabsichtigen, in unserer Sommersaison 2023 zehn Boeing 787 Dreamliner zu betreiben, was eine erhebliche Steigerung gegenüber unserer Startphase im Jahr 2022 bedeutet“, so Bjørn Tore Larsen, Geschäftsführer von Norse Atlantic Airways. Finanziell ist der Deal für den Carrier durchaus von Bedeutung. Die zusätzliche Sublease-Vereinbarung hat eine Laufzeit von 18 Monaten. Während dieser Zeit muss man nicht selbst für Ticketeinnahmen sorgen, um die monatlichen Leasingraten bezahlen zu können. Allerdings trägt man das wirtschaftliche Risiko falls der „Untermieter“ pleitegehen sollte.

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Für Antwerpen: Tuifly Belgium flottet vier Embraer E195-E2 ein

Die Ferienfluggesellschaft Tuifly Belgium flottet im ersten Halbjahr 2023 zunächst drei Regionaljets des Typs Embraer 195-E2 ein. Diese wird man überwiegend ab dem belgischen Flughafen Antwerpen auf Kurz- und Mittelstreckenflügen einsetzen. Der Carrier unterzeichnete mit dem Leasinggeber AerCap eine Vereinbarung über das Leasing von zunächst drei Embraer 195-E2. Diese sollen die Kapazitätslücke zwischen den vier bestehenden Embraer 190 und der Boeing-737-Reihe schließen. Die Flotte von Tuifly Belgium besteht momentan aus 30 Flugzeugen. Dabei handelt es sich um vier Boeing 737-700, fünf B737-Max-8, 14 B737-800, eine B767-300ER, zwei B787-8 und vier Embraer 190. Im Bereich der Regionaljets erweitert man um die vier von AerCap geleasten E195-E2. Die Übernahme der Neuzugänge soll zwischen Jänner und Juni 2023 erfolgen. Bestuhlt werden die vier Maschinen mit 136 Sitzplätzen in Einklassen-Konfiguration. Primär wird Tuifly Belgium die Regionaljets ab Antwerpen, einem Airport mit kurzer Runway, einsetzen. „Sie werden weiter entfernte Flughäfen anfliegen, was es uns ermöglichen wird, von Nordbelgien aus neue Urlaubsziele zu erschließen“, erklärt Geschäftsführungsmitglied Marco Ciomperlik.

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Verschleppte Erstattungen: SAS kassiert Geldstrafe in Norwegen

Der rund zweiwöchige Pilotenstreik der SAS-Piloten hat für die Fluggesellschaft ein Bußgeld zur Folge. Hintergrund ist, dass die Zivilluftfahrtbehörde der Ansicht ist, dass sich der Carrier bei der Erstattung von Tickets zu viel Zeit gelassen hat. Die EU-Verordnung sieht vor, dass binnen einer Woche zurückbezahlt werden muss. Leider ignorieren viele Fluggesellschaften in diesem Zusammenhang geltendes Recht. Während sich Behörden in Deutschland und Österreich eher passiv verhalten, verhängen besonders in Osteuropa immer mehr Behörden empfindliche Bußgelder. Nun trifft es auch SAS, denn in Norwegen hat man genau deswegen eine Geldstrafe in der Höhe von 100.000 Norwegischen Kronen kassiert. Allerdings kommt diese keinesfalls überraschend, denn im August 2022 ermahnte die norwegische Zivilluftfahrtbehörde die Fluggesellschaft SAS die Ticketgelder bei ausgefallenen Flügen zügig zu erstatten. Es folgte dann im September 2022 eine explizite Anweisung, die zur Folge hatte, dass man ab dem 15. September 2022 gerechnet binnen sieben Tagen sämtlichen betroffenen Kunden ihr Geld zurückgeben muss. Auch das fruchtete nicht. Nach verstrichener Frist griffen die Norweger dann zum Bußgeld, das man offiziell übrigens Zwangsgeld nennt. Der entsprechende Bescheid wurde laut Zivilluftfahrtbehörde Anfang dieser Woche an SAS übermittelt. Dieser sieht vor, dass 100.000 Norwegische Kronen an Zwangsgeld wegen Missachtung einer behördlichen Anweisung zu bezahlen sind. Sollte SAS nicht binnen zehn Tagen die Durchführung aller Erstattung nachweisen, kommt schon der nächste Strafbescheid aus Norwegen. Die Fluggesellschaft bestätigt, dass man aus Norwegen einen „Strafzettel“ bekommen hat. Allerdings ist man anderer Ansicht und verweist auf durchaus komplexe Fälle. Daher ist davon auszugehen, dass SAS ein Rechtsmittel gegen den

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Air Moldova nimmt Kurs auf Warschau-Modlin

Die Fluggesellschaft Air Moldova nimmt am 31. Oktober 2022 eine Nonstopverbindung zwischen Chisinau und dem polnischen Modlin auf. Die Route soll dreimal wöchentlich mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A319 bedient werden. Der Flughafen Warschau-Modlin wird derzeit fast ausschließlich von Ryanair und der lokalen Tochtergesellschaft Buzz genutzt. Air Moldova hat sich aus nicht näher kommunizierten Gründen für den gegenüber dem Chopin-Airport deutlich kleineren Flughafen entschieden. Die Flüge sollen an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Samstag mit Airbus A319 durchgeführt werden. Die Weiterreise in die Hauptstadt Polens ist per Bahn möglich, wobei zunächst ein Zubringerbus zum Bahnhof Modlin genutzt werden muss. Alternativ gibt es Nonstop-Shuttlebusse privater Anbieter, die jedoch teurer sind. Eine weitere neue Strecke, die Air Moldova an den Start bringt: Eriwan. Zwischen den Hauptstädten der Republik Moldau und Armeniens will man ab 10. Dezember 2022 dreimal wöchentlich fliegen. An den Verkehrstagen Montag und Samstag sollen Airbus A319 eingesetzt werden. Mittwochs fliegt man mit A320. Die Rückflüge werden jeweils am Folgetag durchgeführt, da es sich um Nachtflüge handelt. Kürzlich wurde bekannt, dass Air Moldova nach vielen Jahren Abwesenheit wieder nach Prag fliegen wird. Ab 30. Oktober 2022 wird mal dreimal wöchentlich mit Airbus A319 die tschechische Hauptstadt ansteuern. Bereits ab 16. Oktober 2022 geht es zunächst zweimal pro Woche nach Tiflis ehe man Ende Oktober 2022 auf vier wöchentliche Umläufe aufstockt.

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Antrag im Landtag: ÖVP will Call-Option für Flughafen Klagenfurt ziehen

Das Hickhack um den Flughafen Klagenfurt nimmt auch weiterhin kein Ende und wird in Kürze erneut den Kärntner Landtag beschäftigten. Die ÖVP will einen Beschluss herbeiführen, der zur Folge hat, dass wenn heuer weniger als 100.000 Passagiere den Airport nutzen, dass die Call-Option gezogen werden muss. Bereits im Frühjahr wollte die landeseigene KBV, die politisch ÖVP-Landesrat Martin Gruber untersteht, die Call-Option ziehen und damit den Flughafen Klagenfurt wieder in öffentliches Eigentum zurückführen. Innerhalb der Landesregierung scheiterte das Vorhaben, denn unter anderem SPÖ-Landeshauptmann Kaiser sah eine jahrelange juristische Auseinandersetzung als vorprogrammiert an. Nun versucht die ÖVP einen alternativen Weg zu gehen und zwar über einen Beschluss im Landtag. Dazu ist man aber auf die Stimmen der Opposition angewiesen, denn es ist nicht davon auszugehen, dass der Regierungspartner SPÖ zustimmen wird. Die Opposition ist aber gespalten, so dass es keineswegs absehbar ist, ob der ÖVP-Antrag eine Mehrheit finden wird oder nicht. Im Zuge der mehrheitlichen Privatisierung des Klagenfurter Flughafens wurde vereinbart, dass die öffentliche Hand eine Call-Option ziehen kann, wenn es Lilihill nicht gelingt das Passagieraufkommen über 100.000 Passagiere zu halten. Die ÖVP wollte diese längst ziehen, jedoch stemmte man sich seitens der SPÖ auch mit Verweis auf die Corona-Pandemie dagegen. „Das Land kann nicht einfach zur Kenntnis nehmen, wenn vertragliche Vereinbarungen erneut nicht eingehalten und niedergeschriebene Ziele am Flughafen Klagenfurt wiederholt nicht erreicht werden. Wird das Ziel wieder verfehlt, muss es diesmal Konsequenzen geben“, so ÖVP-Kärnten-Klubobmann Malle, der auch fordert, dass der Airport künftig wieder unter der Kontrolle der landeseigenen KBV

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