Oktober 24, 2022

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Oktober 24, 2022

Vueling: Spanische Gewerkschaft ruft zum Dauerstreik auf

Die spanische Gewerkschaft Stavla ruft das Kabinenpersonal von Vueling zum Dauerstreik auf. Die Arbeitsniederlegungen sollen von 1. November 2022 bis 31. Jänner 2023 jeweils an den Wochenenden, an Feiertagen und rund um Weihnachten über die Bühne gehen. Die Forderung: 13,4 Prozent mehr Lohn. Die Arbeitnehmervertreter werfen vor, dass die Geschäftsleitung die Verhandlungen über einen neuen Tarifvertrag für die Flugbegleiter in die Länge ziehen wurden. Man hält den Streikaufruf daher für „unvermeidlich“. Vueling sieht dies gänzlich anders und fordert in einer Medienerklärung, dass man die Kräfte bündeln müsse, um die Zukunft des Carriers zu sicher. Weiters sollen die von der Gewerkschaft geforderten Lohnerhöhungen „wirtschaftlich nicht darstellbar“ sein. Man stellt auch eine mögliche Verkleinerung der Billigfluggesellschaft als Konsequenz in Aussicht. Weiters weist man seitens des Carriers darauf hin, dass man Gehaltserhöhungen von 6,5 Prozent ab 1. Jänner 2021 zugestimmt habe. Weitere Steigerungen wären derzeit nicht möglich. In den letzten beiden Jahren habe man Verluste in der Höhe von rund einer Milliarde Euro eingeflogen und den Schuldenstand um 260 Millionen Euro erhöht. Derzeit ist völlig unklar wie viele Flugbegleiter sich an den Streiks beteiligen werden. In Spanien ist die Teilnahme oftmals sehr unterschiedlich. Beispielsweise haben sich an Arbeitsniederlegungen bei der Ryanair Group, zu denen eine andere Gewerkschaft aufgerufen hatte, nur wenige Flugbegleiter beteiligt. Bei Iberia Express hingegen war die Teilnahme deutlich höher.

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Auch Salzburg hat den Ernstfall erfolgreich trainiert

Der Flughafen Salzburg trainierte am Freitag unter dem Projektnamen „Sierra 02“ den Ernstfall. Annahme der Übung war, dass ein Airbus A319 wegen Seitenwind sehr spät auf der Piste 15 aufsetzt und auf der Höhe der Rollbahn E von der Runway abkommt. Die fiktive Maschine kommt erst bei Rollbahn Lima zum Stehen, jedoch kommt es anschließend zu einem Fahrwerksbrand. Angenommen wurde, dass sich an Bord 20 Passagiere und sechs Crewmitglieder befinden. Ein Privatflugzeug, das bereits vor der Landung des A319 am Rollhalt Foxtrott stand und auf die Startfreigabe wartete, wird dabei stark beschädigt. Übungen sind dazu da, um potentielle Fehlerquellen zu erkennen und um bereits gute Prozesse und Abläufe noch zu optimieren. Das ist auch bei der Krisenübung Sierre 02 sehr gut gelungen. „Von der Alarmierung um 14 Uhr bis zum Übungsende haben die Blaulichtorganisationen und die operative Führung des Flughafens bestens funktioniert und zusammengearbeitet. Die Abläufe haben gut gepasst, die Schnittstellen haben funktioniert und die Situation konnte in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten mehr als zufriedenstellend gemeistert werden. Herzlichen Dank allen KollegInnen vom Flughafenteam und auch unseren Statisten. Dank auch an die externen Blaulichtorganisationen, die so schnell zur Stelle waren, die Übung war ein voller Erfolg“ so Flughafen-Feuerwehrkommandant Werner Wimmer. Aufgrund von behördlichen Vorgaben müssen an internationalen Flughäfen in vorgegebenen Zeitabständen Notfallübungen mit unterschiedlichsten Szenarien (Flugnotfall, Flugzeugentführung, terroristischer Akt/Anschlag, Bombendrohung, etc.) durchgeführt werden. Diese Übungen sind notwendig, um sämtliche Beteiligte, angefangen von den Blaulichtorganisationen bis hin zu den operativen Bereichen oder auch den Presseabteilungen der unterschiedlichen Organisationen auf eine Krisensituation, die

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Hawaiian Airlines wird zehn A330-300P2F für Amazon betreiben

Pakete des Versandhändlers Amazon werden künftig auch mit Umbaufrachtern des Typs Airbus A330-300P2F befördert werden. Ein entsprechender Leasingvertrag über zehn Maschinen wurde abgeschlossen. Operating Carrier ist Hawaiian Airlines. Die Konvertierung der zehn Airbus A330-300P2F wird durch die Elbe-Flugzeugwerke GmbH vorgenommen. Dieses Unternehmen ist seit einigen Jahren auf den Umbau von Passagierflugzeugen in Frachter spezialisiert. Das erste Flugzeug des Typs A330-300P2F wird voraussichtlich Ende 2023 in die Amazon Air-Flotte aufgenommen. „Wir freuen uns sehr, Airbus in unserer Amazon Air-Flotte willkommen zu heißen“, sagte Philippe Karam, Director, Amazon Global Air Fleet & Sourcing. „Diese A330-300 sind nicht nur die ersten ihrer Art in unserer Flotte, sondern auch die neuesten und größten Flugzeuge für Amazon Air, so dass wir mit jedem Flug mehr Kundenpakete ausliefern können“. Das 2012 gestartete A330P2F-Umrüstungsprogramm ist eine Zusammenarbeit zwischen ST Aerospace, Airbus und dem Gemeinschaftsunternehmen EFW. Während sowohl die A330-200 als auch die A330-300 für eine Umrüstung in Frage kommen, eignet sich die A330-300P2F mit ihrem längeren Rumpf aufgrund ihrer hohen volumetrischen Nutzlastkapazität bei Fracht mit geringerer Dichte besonders für Integratoren und Express-Carrier. „Die Befürwortung unserer Frachtflugzeuge durch Amazon spricht Bände über den Marktwert der A330 und die wachsende Position von Airbus-Großraumflugzeugen auf dem Frachtmarkt“, sagte Christian Scherer, Chief Commercial Officer von Airbus und Leiter von Airbus International. „Amazon hat sich den Ruf erworben, seine Waren mit außerordentlicher Schnelligkeit und Konsistenz an unsere Haustüren zu liefern, und wir sind sehr stolz darauf, dass man unseren Flugzeugen das Vertrauen schenkt, ein wichtiges Glied in dieser bemerkenswerten Logistikkette zu werden“.

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Innsbruck: Notfallübung ging erfolgreich über die Bühne

Am Freitag führte der Flughafen Innsbruck unter dem Projektnamen „Albatros 22“ eine turnusmäßige Notfallübung durch. Simuliert wurde, dass ein landendes Flugzeug von der Piste abkommt und anschließend mit einem Bodenfahrzeug kollidiert. Europäische Flughäfen müssen in regelmäßigen Abständen für den Ernstfall trainieren. Heuer haben neben Innsbruck auch Klagenfurt, Salzburg und Graz vergleichbare Notfallübungen vorgenommen. Das Training am Tiroler Airport dauerte am Freitag rund zwei Stunden und wurde gegen 21 Uhr 15 erfolgreich beendet. Die Übungsleitung des Flughafens Innsbruck hat für die diesjährige Notfallübung, die erste nach der Pandemie, dieses herausfordernde Szenario vor allem für die Einsatzkräfte der Feuerwehr und Rettung entworfen. Notfallübungen dieser Art sind für Flughäfen gesetzlich vorgeschrieben und dienen dazu, den festgelegten Einsatzplan zu beüben, die Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen den Beteiligten zu trainieren und die Koordination des Einsatzes zu überprüfen. In diesem Jahr ging es zusätzlich auch darum, ein neues Call-Out-System für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Ernstfall nicht am Flughafen sind und alarmiert werden sollen, zu testen. Insgesamt waren rund 350 Personen aktiv an der Übung beteiligt. Ein Dank gilt allen Freiwilligen, die sich in ihrer Freizeit als Figurantinnen und Figuranten oder als Unterstützung der Einsatzkräfte zur Verfügung gestellt haben. Die routinierte Zusammenarbeit zwischen den Blaulichtorganisationen – Feuerwehr, Rettung und Polizei – und dem Flughafen Innsbruck war auch bei dieser Notfallübung hervorragend und hat wesentlich zur erfolgreichen Abarbeitung des Probeeinsatzes beigetragen. „Notfallübungen sind ein wichtiges Werkzeug, um für einen etwaigen Ernstfall bestmöglich gerüstet zu sein. Dabei lernt man aus Fehlern, die während einer Übung passieren, am meisten.

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ÖBB bringen ihre hochsubventionierten Nightjets nach Stuttgart

Seit einigen Jahren ist Stuttgart vom europäischen Nachtzugnetz abgehängt. Das wird sich mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2022 ändern, denn die Österreichischen Bundesbahnen werden die Landeshauptstadt Baden-Württembergs sowie Göppingen und Ulm mit ihren Nightjets bedienen. Konkret handelt es sich um den Zug NJ237, der nach Stuttgart verlängert wird. Dieser fährt anschließend weiter nach Venedig. Auch die EuroNight-Züge ab Budapest, Zagreb und Rijeka verkehren künftig auch von/nach Stuttgart, wobei es in Göppingen und Ulm ebenfalls Möglichkeiten zum Zusteigen gibt. Teilweise findet in Salzburg eine Teilung der Züge statt, so dass verschiedene Destinationen angeboten werden. Erstmals seit vielen Jahren wird es damit wieder eine Nachtzugverbindung zwischen Wien und Stuttgart v.v. geben. Gegen Ende des Sommers 2023 sollen die ersten neugebauten Nightjets in Richtung Italien eingesetzt werden. Der zum Teil in die Jahre gekommene Bestand soll nicht ausgemustert werden, sondern ab Frühjahr 2024 modernisiert werden. Die Wägen sollen dann hinsichtlich Ausstattung und Technik mit den Neubauten vergleichbar sein. Bestehe Nachtzug-Garnituren sollen modernisiert werden Ebenso bauen die Österreichischen Bundesbahnen die EuroNight-Strecke Wien-Graz-Split aus. Zwischen Anfang Mai 2023 und Oktober 2023 sollen drei wöchentliche Nachtzugkurse angeboten werden. Auch beim Tagverkehr setzen die ÖBB einen Fokus auf touristische Verbindungen. Die direkte IC-Verbindung von Wien ins Salzkammergut nach Bad Ischl, Hallstatt und Stainach-Irdning wird künftig täglich angeboten. Am Wochenende gibt es eine neue direkte Zugverbindung Wien – Schladming – Bischofshofen, die über das Gesäuse führt. Auch einige österreichische Landeshauptstädte werden am Wochenende mit neuen Früh- und Spätverbindungen noch besser vernetzt. Vom Wiener Franz-Josefs-Bahnhof geht es künftig täglich

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