November 4, 2022

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November 4, 2022

Amadeus Germany bekommt neuen Geschäftsführer

Oliver Rengelshausen wird zum 1. Jänner 2023 neuer Geschäftsführer von Amadeus Germany und damit Nachfolger von Uta Martens, die das Unternehmen nach 27 Jahren verlässt und zu DER Touristik wechselt. Oliver Rengelshausen war zuletzt als Senior Vice President, Account Management bei Amadeus für die Lufthansa Group & Star Alliance zuständig. Zuvor war er von 2013 bis 2019 Geschäftsführer der Amadeus Leisure IT GmbH, ehemals Traveltainment. Seine Karriere startete er in verschiedenen Führungspositionen bei der Lufthansa E-Commerce GmbH, Thomas Cook AG und der Telefónica o2 Germany GmbH, bevor er zur Amadeus Leisure IT wechselte. „Ich freue mich sehr, dass Oliver Rengelshausen die Rolle des Geschäftsführers für Amadeus Germany übernimmt. Oliver ist ein ausgewiesener Branchenexperte mit starker Kundenorientierung und einem großen Netzwerk innerhalb der Branche. Ich arbeite seit vielen Jahren mit ihm zusammen und bin davon überzeugt, dass er die richtige Person ist, um unsere Kunden in Deutschland, einem für Amadeus strategisch wichtigen Markt, zu unterstützen und gemeinsam die vor uns liegenden Chancen zu nutzen“, so Anna Kofoed, Executive Vice President, EMEA Travel Sellers bei Amadeus.

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FRA: Erster Zug der neuen Sky Line-Bahn vorgestellt

Am Flughafen Frankfurt wurde gestern erstmalig ein Zug der neuen Sky Line-Bahn präsentiert. Die neue Bahn bindet zukünftig das Terminal 3 an die bestehenden Terminals an. Der erste von insgesamt zwölf Zügen wurde aus dem Produktionswerk von Siemens Mobility in Wien angeliefert. In den kommenden Wochen wird das Fahrzeug für die ersten Testfahrten, die für 2023 geplant sind, vorbereitet. Mit der neuen Sky Line-Bahn werden Reisende künftig in nur acht Minuten vom Fern- und Regionalbahnhof direkt am Hauptgebäude des Terminal 3 ankommen. Die Züge werden an 365 Tagen im Jahr im Zweiminuten-Takt zwischen Terminal 3 und den bestehenden Terminals fahren. Die neue Sky Line-Bahn ergänzt das bestehende Transportsystem, das Passagiere bereits zwischen Terminal 1 und 2 nutzen. Mit der Inbetriebnahme der neuen Bahn gelangen künftig bis zu 4.000 Personen pro Stunde und Richtung vom und zum Terminal 3. Das System funktioniert rund um die Uhr automatisiert und fahrerlos. Jeder der zwölf Züge besteht aus zwei permanent miteinander verbundenen Wagen, die jeweils gut elf Meter lang und 2,80 Meter breit sind sowie leer rund 15 Tonnen wiegen. Pro Zug ist stets ein Wagen Non-Schengen-Reisenden vorbehalten.

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Kuba verlängert Gültigkeit von Touristenvisum

Konnten Reisende in den Karibikstaat zuvor eine Touristenkarte für eine Aufenthaltsdauer von 30 Tagen erwerben, berechtigt das Visum nun einen Aufenthalt von 90 Tagen. Darüber hinaus kann das Visum einmalig um weitere 90 Tage verlängert werden. Wie Tourismusminister Juan Carlos García am vergangenen Sonntag über Twitter mitteilte, können Reisende seit dem 1. November die für die Einreise obligatorische Touristenkarte für eine Aufenthaltsdauer von bis zu 90 Tagen beantragen. Zuvor war der Erwerb eines Visums nur für maximal 30 Tage gestattet und konnte einmalig um einen weiteren Monat verlängert werden. Eine Verlängerung ist fortan weiterhin möglich: Innerhalb des Aufenthaltszeitraums kann die Touristenkarte um eine Dauer von weiteren 90 Tagen angehoben werden, sodass das Visum eine maximale Gültigkeit von 180 Tagen vorweist. Mit der Verlängerung der Visumgültigkeit soll der Tourismus auf Kuba neuen Aufschwung erhalten, nachdem die kubanische Regierung eingeräumt hat, die Anfang des Jahres errechnete Tourismusprognose von 2,5 Millionen Besuchern aller Voraussicht nach nicht zu erreichen. Ob der Tourismus im Land dadurch angekurbelt werden kann, bleibt fraglich. Denn wer in Kuba war, kann nicht mehr visumfrei mit Esta in die USA einreisen. Dabei handelt es sich allerdings nicht um ein generelles Einreiseverbot. Nur die Teilnahme am Visa-Waiver-Programm, also der visumfreien Einreise, ist nicht mehr möglich. Statt der unkomplizierten Esta-Genehmigung, die 21 Euro kostet und zwei Jahre gültig bleibt, muss dann auch für touristische Aufenthalte ein reguläres Visum beantragt werden. Dies ist jedoch in den meisten Fällen nur mit einem Termin im Konsulat möglich, auf den derzeit oft monatelang gewartet werden muss.

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Erstmals nach Deutschland: Eva Air verbindet Taiwan mit München

Erstmals fliegt die taiwanesische Fluggesellschaft Eva Air ein deutsches Ziel an:Ab sofort geht es viermal pro Woche von Taipeh in die bayerische Landeshauptstadt. Die taiwanesische Metropole wird jeweils montags, mittwochs, freitags und samstags von München aus angeflogen. Zum Einsatz kommt ein Dreamliner – das Langstreckenflugzeug Boeing 787-9. Der Erstflug wurde mit einer Boeing 777 mit einer „Hello Kitty“ Sonderlackierung durchgeführt. Bisher fliegt der Carrier, der seit 2013 dem Luftfahrtverbund Star Alliance angehört, die europäischen Metropolen London, Paris, Amsterdam, Wien und Mailand an. EVA Air bedient derzeit weltweit 68 Destinationen auf vier Kontinenten. Die Flotte besteht zurzeit aus 90 Flugzeugen – rund zwei Drittel davon Langstreckenjets. „Wir begrüßen EVA Air als neuen Stern am Münchner Himmel. EVA Air ergänzt insbesondere mit sehr guten Umsteigeverbindungen unser vielfältiges Asien Angebot. Die Neuaufnahme der Flüge zwischen Taipehund München erweitert unser Interkont-Netz und ist zudem ein erfreuliches Zeichen für die kontinuierliche Erholung des Verkehrs am Standort München“, so Airport-Geschäftsführer Jost Lammers.

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Tata will Air India Express und Air Asia India fusionieren

Die indische Billigfluggesellschaft Air Asia India befindet sich nun vollständig im Eigentum von Tata Sons. Derzeit wird eine Fusion des Carriers mit Air India Express vorbereitet. Diese soll in Zukunft unter der Marke Tata auftreten. Formell hat die Tochtergesellschaft Air India die Anteile von Air Asia India komplett erworben. Tata Sons will die Anzahl der Marken reduzieren und einzelne Flugbetriebe miteinander fusionieren. Seitens der indischen Wettbewerbsbehörde wurde bereits grünes Licht für das Vorhaben gegeben. Ursprünglich wurde Air Asia India als Joint-Venture von Tata und Air Asia ins Leben gerufen. Während der Corona-Pandemie stand der Fortbestand dieser Airline auf dem Spiel, jedoch bekannte sich der indische Mehrheitseigentümer, der auch Air India übernommen hat, zum Carrier. Man hat zwischenzeitlich dem Minderheitsgesellschafter aus Malaysia die Beteiligung abgekauft. Im nächsten Schritt sollen Air India Express und Air Asia India fusioniert werden. Derzeit ist vorgesehen, dass das gemeinsame Unternehmen als Lowcoster positioniert wird und unter der Marke Tata fliegen soll. Die finale Entscheidung über das Brand hat man aber noch nicht getroffen, so dass sich noch Änderungen ergeben können.

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Graz mit 195.564 Fluggästen im Q3/2022

In den Kalendermonaten Juni, Juli und August 2022 haben insgesamt 195.564 Passagiere den Grazer Flughafen genutzt. In diesem Zeitraum wurden 2.813 kommerzielle Flugbewegungen durchgeführt. Während der ersten neun Monate des laufenden Jahres hatte der steiermärkische Airport 423.053 Passagiere. Damit lag man deutlich über dem Aufkommen des Vergleichszeitraums des Vorjahres. Allerdings konnte man nicht an die Zahlen, die man vor der Pandemie hatte, anknüpfen. Durchgeführt wurden in den ersten drei Quartalen 2022 6.418 Flüge. Die Fluggesellschaft Eurowings hat erst kürzlich die Stuttgart-Strecke neuerlich reaktiviert. Allerdings wird man diese in Kürze erneut temporär einstellen. Eine weitere Hiobsbotschaft für den Winter 2022/23 ist, dass Corendon Europe die Präsenz reduziert. Davon sind auch Linz und Salzburg betroffen. Aufstockungen gibt es bei KLM, denn die Hub-Anbindung an das Drehkreuz Amsterdam-Schiphol wird häufiger bedient. Graz-Zahlen auf einen Blick: Monat Flüge Veränderung Vorjahr Fluggäste Veränderung Vorjahr September 963 53 % 67.711 60 % August 924 59 % 62.908 64 % Juli 926 53 % 64.945 88 % Juni    945 141 %   68 206 419 % Mai    888 257 %   61 625 1.137 % April    657 186 %   42 344 1.074 % März    513 328 %   26 295 845 % Februar    268 168 %   14 866 587 % Jänner    334 190 %   14 153 421 % Gesamt: 6.418   423.053   (Die dargestellten Zahlen stammen von der Statistik Austria).

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Innsbruck: 125.172 Reisende im Q3/2022

Der Flughafen Innsbruck hatte im dritten Quartal 2022 insgesamt 125.172 Passagiere. Durchgeführt wurden 1.477 kommerzielle Flugbewegungen. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum konnte man die Anzahl der Reisenden mehr als verdoppeln. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres wurde der Tiroler Airport von 588.709 Fluggästen genutzt. Es gab in diesem Zeitraum 5.827 kommerzielle Flüge. Ähnlich wie in Salzburg ist in Innsbruck nicht der Sommer, sondern der Winter jene Jahreszeit, in der das Hauptgeschäft stattfindet. Das hängt damit zusammen, dass viele Schifahrer diesen Airport als Landeplatz für ihre Urlaube nutzen. Das erste Quartal 2022 war zwar wesentlich besser als der Winter 2021, jedoch lag Innsbruck erheblich unter dem Aufkommen, das man vor der Corona-Pandemie hatte. Für den Winter 2022/23 zeichnet sich eine deutliche Erholung ab, denn viele Wintercharter sind bereits angemeldet. Auch gibt es neue Linienflüge. Innsbruck-Zahlen auf einen Blick: Monat Flüge Veränderung Vorjahr Fluggäste Veränderung Vorjahr September 489 153 % 40.103 145 % August 471 53 % 42.850 76 % Juli 517 88 % 42.219 121 % Juni    513 227 %   40 142 404 % Mai    387 505 %   27 117 1.224 % April    461 754 %   50 843 4.238 % März   1 087 2.213 %   141 010 11.901 % Februar    998 2.070 %   122 539 12.799 % Jänner    904 1.074 %   81 886 6.209 % Gesamt: 5.827   588.709   (Die dargestellten Zahlen stammen von der Statistik Austria).

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Airbus-Shuttle: Volotea mengt 34 Prozent SAF bei

Seit Mitte September 2022 setzt die Fluggesellschaft Volotea zwischen Hamburg-Finkenwerder und Toulouse auf eine 34-prozentige Beimischung von SAF. Die Flugstrecke ist der interne Werksshuttle von Airbus. Der spanische Carrier konnte vor einiger Zeit die entsprechende Ausschreibung gewinnen. Durchgeführt werden die Shuttleflüge an den Verkehrstagen Montag bis Freitag. Diese sind exklusiv für Airbus-Mitarbeiter und verbinden die Produktionsstandorte Hamburg-Finkenwerder und Toulouse miteinander. Laut Volotea wird die SAF-Mischung jeweils in Deutschland für den Hin- und Rückflug getankt. „Wir sind sehr stolz darauf, gemeinsam mit unserem Partner Airbus immer mehr Schritte zur Dekarbonisierung der Luftfahrtindustrie zu unternehmen. Unsere Zusammenarbeit beim Airbus-Shuttle-Service entwickelt sich in die beste Richtung, wie das unermüdliche Engagement unserer beiden Unternehmen für eine nachhaltige Luftfahrt zeigt“, erklärt Carlos Muñoz, Gründer und CEO von Volotea

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Generalstreik: Vorsorglich 40 Prozent aller Brüssel-Flüge gestrichen

Der Flughafen Brüssel rechnet damit, dass der für den 9. November 2022 angekündigte Generalstreik erhebliche Auswirkungen auf den Flugbetrieb haben wird. Vorsorglich wurden seitens der Airlines rund 40 Prozent der geplanten Verbindungen abgesagt. Derzeit laufen Gespräche mit Partnern und Fluggesellschaften, um festzustellen, ob zusätzliche Maßnahmen erforderlich sind, um ein Chaos zu vermeiden. Die Airlines wurden seitens des Airports ersucht ihre Passagiere zu kontaktieren und nach Möglichkeit umzubuchen. Der Flughafen Brüssel appelliert an jene Fluggäste, die am kommenden Mittwoch reisen müssen, dass diese Web-Check-in-Möglichkeiten nutzen und nur mit Handgepäck reisen. Das Verladen von Koffern kann aus heutiger Sicht nicht sichergestellt werden.

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Swan Hellenic schickt zwei Schiffe in die Antarktis

Im Winter 2022/23 setzt die Reederei Swan Hellenic die Expeditionsschiffe SH Vega und SH Minervia in der Antarktis ein. Man bietet insgesamt sechs verschiede Touren, die eine Dauer zwischen zehn und 19 Tagen haben, an. Die SH Minerva steuert Neuseeland an und macht auf dem Weg dorthin Zwischenstopps in der Antarktis. Das baugleiche Schwesterschiff fährt ab Ushuaia über die Antarktis nach Kapstadt. Angeboten werden umfangreiche Ausflüge ins ewige Eis. Beide Schiffe werden von der Reederei als Fünf-Sterne-Expeditionsschiffe vermarktet. Im kommenden Jahr wird mit der SH Diana ein dritter Neubau zur Flotte stoßen. Dieser wird 152 Passagieren Platz bieten und soll ebenfalls im Expedionsverkehr eingesetzt werden. Swan Hellnic erklärt, dass die drei Schiffe die Zulassung für die Eisklassen PC-5 und PC-6 verfügen und damit in polaren Gewässern eingesetzt werden können.

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