November 9, 2022

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November 9, 2022

Uber akzeptiert neu auch Air Plus

Der Reisekartenanbieter Air Plus und der Fahrtenvermittler Uber arbeiten künftig zusammen. Künftig können die Reisestellenkarten in der App hinterlegt werden und für die Bezahlung von Fahrten verwendet werden. Im Hintergrund übernimmt Air Plus die Abrechnung. Für Unternehmen entfallen dadurch aufwändige Abrechnungen mit physischen Quittungen. Stattdessen erhalten sie einen genauen Überblick über die Ausgaben samt Integration in ihre Buchhaltungssysteme. Mitarbeitende müssen nicht in Vorleistung treten und sich dann hinterher über eine Reisekostenabrechnung die Kosten erstatten lassen. Bezahlung und Abrechnung erfolgen stattdessen mit dem im System bereits hinterlegten AirPlus Company Account. So funktioniert die Abrechnung genauso einfach und reibungslos wie der gesamte Buchungsprozess. Zudem lässt sich anhand der zentralen Bezahlung sicherstellen, dass die Fahrten den Reiserichtlinien entsprechen. Unternehmen erhalten so die volle Kontrolle über ihre Kosten inklusive detaillierter Auswertungsmöglichkeiten. „Mit dem AirPlus Company Account als zentralem Abrechnungskonto konnten Firmen bislang bereits Flug- und Bahnreisen sowie Mietwagen und Hotelbuchungen abrechnen. Durch die Integration in das Uber Wallet profitieren Unternehmen nun auch bei der Buchung von Fahrten und weiteren Leistungen von Uber von der gebündelten Abrechnung und Auswertung. Wir sind sehr glücklich, unseren Kunden Uber for Business anbieten zu können. Ab sofort können Geschäftsreisende ihre Fahrten einfach über die Uber-App anfordern, während die Bezahlung zentral und automatisch über den AirPlus Company Account abgewickelt wird“, so Air-Plus-Chef Oliver Wagner.

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Brussels Airlines nimmt Brüssel-Zürich auf

Ab Ende März 2023 wird Brussels Airlines die Drehkreuze Brüssel und Zürich miteinander verbinden. Vorerst sind fünf wöchentliche Umläufe, die im Regelfall mit Airbus A319 bedient werden sollen, geplant. Die betroffene Route wird schon länger nicht von einer belgischen Fluggesellschaft bedient, denn zuletzt hatte diese der Brussels-Vorläufer Sabena im Jahr 1996 im Programm. Ab 27. März 2023 will die Lufthansa-Tochter fünf wöchentliche Kurspaare zwischen Brüssel und Zürich-Kloten anbieten. Diese sollen an den Verkehrstagen Montag bis Freitag durchgeführt werden. Per 30. Oktober 2023 will man auf sechs Umläufe aufstocken. Flug SN2729 wird jeweils gegen 6 Uhr 55 in der belgischen Hauptstadt abheben und um 8 Uhr 10 Zürich erreichen. Der Rückflug hebt als SN2730 um 9 Uhr 00 ab und landet in Brüssel jeweils gegen 10 Uhr 15. Geflogen wird unter der Woche, jedoch nicht an Samstagen und Sonntagen.

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IATA: Weltweite Luftfahrt auf 73,8 Prozent des Vorkrisenniveaus

Aus den vom Weltluftfahrtverband IATA veröffentlichten Verkehrszahlen für September 2022 geht hervor, dass die Nachfrage weiterhin hoch ist. Das in Passagierkilometern gemessene Gesamtaufkommen stieg im Vergleich mit September 2022 um 57 Prozent und hat 73,8 Prozent des Wertes von September 2019 erreicht. Der Inlandsverkehr im September 2022 stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,9 Prozent. Der gesamte Inlandsverkehr im September 2022 lag bei 81 Prozent des Niveaus vom September 2019. Der internationale Verkehr stieg um 122,2 Prozent gegenüber September 2021. Die internationalen RPKs im September 2022 erreichten 69,9 Prozent des Niveaus vom September 2019. Alle Märkte verzeichneten ein starkes Wachstum, angeführt vom asiatisch-pazifischen Raum. Unterschiedliche Entwicklungen Regional gesehen gab es aber zum Teil erhebliche Unterschiede. Das Verkehrsaufkommen der europäischen Fluggesellschaften stieg im September um 78,3 Prozent gegenüber September 2021. Die Kapazität stieg um 43,8 Prozent, und die Auslastung erhöhte sich um 16,3 Prozentpunkte auf 84,1 Prozent, den zweithöchsten Wert unter den Regionen. Das Verkehrsaufkommen der europäischen Fluggesellschaften stieg im September um 78,3 Prozent gegenüber September 2021. Die Kapazität stieg um 43,8 Prozent, und die Auslastung erhöhte sich um 16,3 Prozentpunkte auf 84,1 Prozent, den zweithöchsten Wert unter den Regionen. Die Fluggesellschaften des Nahen Ostens verzeichneten im September einen Anstieg des Verkehrsaufkommens um 149,7 Prozent im Vergleich zum September 2021. Die Kapazität stieg im September um 63,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, und die Auslastung kletterte um 27,6 Prozentpunkte auf 80,0 Prozent. Das Verkehrsaufkommen lateinamerikanischer Fluggesellschaften stieg im September um 99,4 Prozent gegenüber dem gleichen Monat des Jahres 2021. Die Kapazität stieg

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Virgin Australia und Singapore Airlines reaktivieren Codeshares

Die Fluggesellschaften Virgin Australia und Singapore Airlines haben die Codeshare-Zusammenarbeit, die aufgrund der Corona-Pandemie für einige Zeit pausiert werden musste, wieder aufgenommen. Flugreisende können ab sofort bei beiden Carriern buchen und nahtlos zwischen Australien, Asien, Afrika, Europa und darüber hinaus reisen. Singapore Airlines und Virgin Australia unterhalten seit vielen Jahren ein gemeinsames Codeshare-Abkommen. Aufgrund der Corona-Pandemie musste dieses ausgesetzt werden. Das hing auch mit den harten Einreisebestimmungen, die Australien und Singapur über einen langen Zeitraum praktiziert haben, zusammen. Die Flugbetriebe beider Fluggesellschaften waren immer wieder eingestellt, wobei Virgin wesentlich länger als Singapore die internationalen Routen pausieren musste. Die nunmehrige Wiederaufnahme der Zusammenarbeit soll der nächste Schritt sein, um die Partnerschaft zwischen den beiden Carriern wieder auf das Niveau, das man vor der Corona-Pandemie hatte, zu bringen. Seit Abschluss ihrer strategischen Partnerschaft im Jahr 2011 bis zum Beginn der COVID-19-Pandemie hatten Virgin Australia und Singapore Airlines ihr Angebot für Reisende kontinuierlich ausgebaut und zu einem der attraktivsten Vielfliegerprogramme weiterentwickelt. Insgesamt wird Virgin Australia nun via Codeshare 42 Ziele in 23 Ländern des Singapore Airlines-Streckennetzes anfliegen. Singapore Airlines bietet weiterhin Codeshare-Flüge auf 64 Strecken an, die 31 Ziele im nationalen und internationalen Streckennetz von Virgin Australia abdecken.

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Analyse: Schiurlaube können teuer werden

Winterzeit, Pistenzeit! Zum Startschuss der Skisaison untersucht das Online Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent, worauf hierzulande beim Wintersport-Urlaub besonders Wert gelegt wird und wie die idealen Ferien in der kalten Jahreszeit aussehen. Insgesamt 1.000 Österreicher gaben Auskunft zu ihren Urlaubsplänen für die nächsten Monate. Durch die aktuelle Energiekrise und die damit einhergehende Teuerungswelle ist die Reiselust jedoch bei der heimischen Bevölkerung getrübt. Viele geben an, sich einen Wintersport-Urlaub schlicht nicht mehr leisten zu können. Gutes, hochwertiges Essen, frische Luft am Berg und Spaß mit Familie und Freunden – das lässt die Herzen der Befragten besonders hochschlagen, wenn sie an die perfekten Wintersport-Ferien denken. Einen konkreten Urlaub für die bevorstehende Saison haben hierzulande bereits 15% fix geplant oder schon gebucht, 22% sind noch am Überlegen. Dabei setzen die Österreicher tendenziell auf Kurztrips von wenigen Tagen bis zu maximal einer Woche: Im Schnitt planen die Befragten heuer 5 Nächte am Winterurlaubsort zu verbringen. Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Wenig überraschend kommt für die überragende Mehrheit am ehesten das eigene Heimatland für einen Wintersport-Urlaub in Frage, gefolgt von der Schweiz und Italien. Die Anreise erledigt man dabei am liebsten mit dem eigenen Auto (81%). Im Idealfall sollte die maximale Anfahrtsdauer nicht mehr als 4 Stunden betragen, nur knapp 10% sind bereit, 6 Stunden oder länger bis zu ihrem Urlaubsort zu fahren. Im Rahmen des Wintersport-Urlaubs stehen vor allem Skifahren (56%), Rodeln (44%) und Eislaufen (28%) hoch im Kurs. Nichtsdestotrotz ist die sportliche Aktivität bei einem Winterurlaub nur für

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Australien: de Havilland Dash 8-200 erleidet Fahrwerksbrand

In Australien geriet am Abend des 8. November 2022 eine von QantasLink betriebene deHavilland Dash 8-200 VH-TQS nach der Landung in Sydney in Brand. An Bord sollen sich rund 27 Personen befunden haben. Laut Qantas konnten alle Passagiere und Crewmitglieder das Turbopropflugzeug unverletzt verlassen. Flug QF2265 befand sich auf dem Weg von Lord Howe Island nach Sydney. Kurz nach der Landung, die gegen 17 Uhr 30 Lokalzeit erfolgte, sollen Flammen im Bereich der Reifen aufgestiegen sein. Offiziellen Angaben nach sollen die Bremsen des hinteren Fahrwerks betroffen gewesen sein. Die Passagiere wurden unverzüglich über die Airstair evakuiert. Die Feuerwehr löschte den Brand sofort.

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Ex-Eurowings: Salam Air fliegt neu mit Airbus A321P2F

Die Fluggesellschaft Salam Air hat mit der A4O-OCA ihren ersten Umbaufrachter des Typs Airbus A321P2F in den kommerziellen Dienst gestellt. Die Maschine war vormals bei LTU, Air Berlin, Niki, Laudamotion und Eurowings im Einsatz. Das etwa 19,5 Jahre alte Flugzeug war bei LTU und Air Berlin als D-ALSB in der Luft. Niki und Laudamotion haben die ehemalige Passagiermaschine als OE-LCS im Einsatz gehabt. Eurowings hatte diesen Jet als D-AEUB registriert. Die nunmehrige A4O-OCA war ab März 2020 abgestellt. Die Umrüstung in einen Frachter erfolgte auf dem Queen-Alia-Airport in Amman. Laut CH-Aviation.com wurde das Cargoflugzeug am 19. Oktober 2022 in den Oman überführt und wird seit 1. November 2022 ab Muscat nach Dubai-DWC, Istanbul und Khartoum kommerziell eingesetzt.

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Brussels Airlines fliegt neu nach Monastir und Djerba

Die Lufthansa-Tochter Brussels Airlines legt im Sommerflugplan 2023 mit Monastir und Djerba zwei zusätzliche Tunesien-Strecken auf. Diese sollen saisonal in der warmen Jahreszeit angeboten werden. Beide Destinationen sollen am 1. April 2023 aufgenommen werden und zunächst einmal pro Woche bedient werden. Nach Monastir soll es ab 16. Mai 2023 zweimal wöchentlich gehen, ehe man per 6. Juli 2023 auf drei Umläufe aufstocken wird. Nach der Hauptreisezeit, also ab 9. September 2023 soll wieder auf zwei wöchentliche Kurspaare reduziert werden. Djerba wird man per 4. Juli 2023 auf zwei Rotationen pro Woche erhöhen. Diese Route ist vorerst bis zum 29. August 2023 befristet. Die beiden Neuaufnahmen in Tunesien werden ab dem größten belgischen Flughafen, Brüssel- Zaventem, angeboten.

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Teuerungen: Dehoga sieht 19 Prozent der Betriebe vor dem Aus

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) hofft, dass die Strom- und Gaspreisbremse schnell bei den Betrieben und Konsumenten ankommen wird. Andernfalls sieht man etwa 19 Prozent der Mitglieder unmittelbar vor der Schließung. Die im Jahr 2022 erheblich gestiegenen Energiekosten belasten nicht nur private Haushalte, sondern auch Hotels und Gastronomie. Es ist bereits zu erheblichen Preissteigerungen gekommen, jedoch können nicht alle Mehrkosten eins zu eins weitergereicht werden, denn dies geht auch zu Lasten der Nachfrage. Eine unter den Dehoga-Mitgliedern durchgeführte Umfrage hat ergeben, dass der Umsatz im Oktober 2022 um rund 5,9 Prozent unter dem Wert des Oktober 2019 gelegen haben soll. Über die ersten zehn Monate hinweg lagen die Betriebe um 9,5 Prozent unter dem Vorkrisenniveau. Die aktuelle Buchungslage soll in Deutschland durchaus unterschiedlich sein. Viele Betriebe rechnen damit, dass das Weihnachtsgeschäft allenfalls „befriedigend bis gut“ werden könnte. Immerhin vermuten 45 Prozent der Umfrageteilnehmer, dass dieses „schlecht“ wird. Dabei werden auch vergleichsweise geringe Vorausbuchungszahlen angeführt. Die größten Herausforderungen sollen in den hohen Energiekosten, teuren Lebensmitteln sowie den Personalkosten liegen.

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Flyr-Probleme: Norwegian schränkt Verkauf flexibler Tickets ein

Die Billigfluggesellschaft Norwegian hat am Dienstag um 14 Uhr 30 den Verkauf von flexiblen Tickets auf Strecken, an denen man im Wettbewerb mit dem angeschlagenen Konkurrenten Flyr steht, eingestellt. Hintergrund ist, dass Konsumentenschützer empfohlen haben, dass Flyr-Kunden vorsorglich bei anderen Airlines vollerstattbare Tickets kaufen sollen, um ihre Reisen im Falle eines Konkurses abzusichern. Von dieser Möglichkeit haben auf jenen Routen, die auch von Norwegian bedient werden, besonders viele Gebrauch gemacht. Norwegian bestätigte, dass man auf den betroffenen Strecken den Verkauf von flexiblen Flugscheinen vorläufig eingestellt hat. Der Carrier befürchtet, dass man andernfalls mit vielen Stornos – samt vollständigem Erstattungsanspruch – konfrontiert sein könnte. Flyr versuchte sich über die Börse frisches Geld zu beschaffen. Das Vorhaben scheiterte aber, so dass man einen zweiten, adaptierten Anlauf gestartet hat.

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