November 9, 2022

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November 9, 2022

Sommer 2023: Austrian Airlines mit sieben zusätzlichen Destinationen

Mit Porto, Marseille, Billund, Tivat, Palermo, Vilnius und Tromsø wird Austrian Airlines im Sommerflugplan 2023 insgesamt sieben zusätzliche Destinationen ab Wien-Schwechat anbieten. Das gesamte Programm besteht aus etwa 1.250 wöchentlichen Flügen zu 120 Destinationen. Komplett neu im Programm sind die Destinationen Porto, Marseille, Billund und Tivat. Die vier Ziele werden jeweils bis zu drei Mal wöchentlich ab Wien angeflogen. Bisher saisonal bedient, wurde darüber hinaus auch Palermo im Linien-Sommerflugplan aufgenommen. Außerdem wird die Verbindung nach Vilnius, die bereits vor der Corona-Pandemie Bestandteil des AUA-Streckennetz war, wieder angeboten. Sowohl die italienische Stadt an der Nordküste Siziliens als auch die Hauptstadt von Litauen werden, wie die vier anderen Neuzugänge, drei Mal pro Woche angeflogen. Weiters wird Tromsø im Sommer zwischen Juni und August jeweils einmal wöchentlich bedient. Neben insgesamt 43 Destinationen und knapp 300 wöchentlichen Flügen ans Mittelmeer, hat natürlich auch die Langstrecke im kommenden Sommer wieder einiges zu bitten. So wird beispielsweise Los Angeles wieder im Austrian-Streckenplan mit Nonstop-Flügen ab Wien angeboten. „Das Wachstum um vier neue A320neo wird im Sommerflugplan sichtbar. Mehr Flugzeuge ermöglichen auch mehr Destinationen. Das Austrian Team hat bewiesen, dass wir ready to fly sind, 2023 gehen wir somit ambitioniert ins Rennen“, so Austrian Airlines CCO Michael Trestl. „Wir haben die Krise genutzt und uns wettbewerbsfähig aufgestellt. Mit aller Entschlossenheit bauen wir unseren Point-to-Point Verkehr im Sommer 2023 deutlich aus und untermauern damit einmal mehr unsere Position als klare Nummer 1 in Österreich. Wir sind der charmanteste und vertrauensvollste Reisebegleiter und setzen unseren Weg, Österreich mit den

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ATR42-600 erhält Zulassung in China

Die chinesische Zivilluftfahrtbehörde hat dem Muster ATR42-600 die so genannte Musterzulassung erteilt. Für den Hersteller verbessert dies die Möglichkeiten Turbopropflugzeuge dieses Typs in der Volksrepublik China abzusetzen. Im Zuge der Bekanntgabe, die im Rahmen der Zhuhai Airshow erfolgte, kommunizierte ATR auch, dass man eine Bestellung über drei Exemplare dieses Typs erhalten hat. Noch nannte man aber den Auftraggeber aus China nicht. Derzeit ist man in diesem Staat unterrepräsentiert. Firmenangaben nach hat man einen Flottenanteil von nur 2,5 Prozent. Potential sieht man für 280 neue Maschinen über einen Zeitraum von 20 Jahren. Man geht davon aus, dass in China bis etwa 2035 rund 150 neue Flughäfen gebaut werden und dabei sollen Turboprops eine wichtige Rolle spielen.

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Belgischer Generalstreik führt zu vielen Flugausfällen

Der am heutigen Mittwoch in Belgien über die Bühne gehende Generalstreik hat erhebliche Auswirkungen im Verkehrswesen. Die belgische Bahn geht davon aus, dass nur etwa jeder vierte Zug fahren kann. Auch an den Flughäfen kommt es zu Ausfällen. Am größten Airport des Landes, Brüssel, ist etwa die Hälfte aller Verbindungen gestrichen. In Charleroi wurden fast alle Flüge abgesagt. Auch im ÖPNV kommt es zu deutlich weniger Angebot. Die Gewerkschaften wollen mit diesem Generalstreik Druck auf die Regierung ausüben. Hintergrund sind die stark gestiegenen Energiekosten und die allgemeinen Teuerungen.

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Kapitalrunde gescheitert: Flyr unternimmt zweiten Anlauf

Der finanziell angeschlagene Billigflieger Flyr konnte am Dienstag, den 8. November 2022, über die Börse nicht ausreichend frisches Kapital einsammeln. Das Unternehmen teilte mit, dass man eine kleinere Kapitalspritze von einer Investorengruppe erhalten wird. Mit Hilfe eines so genannten Private Placements wollte Flyr ausreichend Geld einsammeln, um über den Winter zu kommen. Das Angebot wurde aber zu wenig gezeichnet, so dass dieses Vorhaben gescheitert ist. Nun Versucht man über eine Privatplatzierung 250 Millionen Norwegische Kronen zu bekommen und rund 100 Millionen NOK von Investoren. Sollte das Vorhaben gelingen, würde man deutlich weniger erlösen als die ursprünglich geplanten 530 Millionen NOK. Um den verbleibenden Barmittelbedarf zu decken, würden die an den Aktienemissionen teilnehmenden Investoren Bezugsrechte erhalten, die es ihnen ermöglichen würden, im ersten Quartal 2023 zusätzliche Aktien zu kaufen, wodurch weitere 350 Millionen Kronen aufgebracht werden könnten, so Flyr. „Sollte es dem Unternehmen nicht gelingen, dieses zusätzliche Kapital bis zum Ende des ersten Quartals 2023 zu beschaffen, könnte das Unternehmen nicht in der Lage sein, seinen künftigen Betrieb aufrechtzuerhalten“, so Flyr.

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Ita Airways bekommt weitere 400 Millionen Euro vom Staat

Die Fluggesellschaft Ita Airways ruft eine weitere Tranche der von der EU-Kommission bewilligten Anschubfinanzierung ab. Das italienische Finanzministerium wird noch in diesem Kalendermonat 400 Millionen Euro überweisen. Im Jahr 2021 hat Brüssel einen Rahmen von 1,35 Milliarden Euro bewilligt. Bisher wurden 720 Millionen Euro an Ita Airways überwiesen. Die Regierung wollte die Auszahlung der zweiten Tranche eigentlich vermeiden, denn im Falle einer erfolgreichen Privatisierung wäre diese nicht fällig geworden. Der Verkaufsprozess ist ins Stocken geraten. Zwischenzeitlich ist Verwaltungsratspräsident Alfredo Altavilla nach erheblichen Unstimmigkeiten zurückgetreten. Dem Manager wurde vorgeworfen, dass dieser angeblich die Gespräche mit Certares verschleppt habe. Zuvor wurden ihm vom Verwaltungsrat alle Befugnisse entzogen. Öffentlich wurden gegenseitige Vorwürfe erheben.

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Friedrichshafen prüft Umstellung auf Remote-Tower

Am Flughafen Friedrichshafen soll der noch aus den 1950er-Jahren stammende Tower anderweitig genutzt werden. Man arbeitet derzeit intensiv an einer Lösung, wobei sich ein so genanntes „Remote-Tower“-Konzept abzeichnet. Eine entsprechende Machbarkeitsstudie wurde nun in Auftrag gegeben. Der momentane Kontrollturm ist in die Jahre geraten und benötigt eine Modernisierung bzw. einen zeitgemäßen Ersatz. Zusammen mit dem beauftragten Ingenieur- und Beratungsbüro Airsight werden bis Februar 2023 verschiedene Konzepte für eine kosteneffiziente, zukunftsweisende und nachhaltige Lösung untersucht. Der Fokus liegt dabei u.a. auf einem sogenannten „Remote-Tower“. Dabei wird die Außensicht aus der Kanzel durch ein hochauflösendes Kamera-Bildschirmsystem ersetzt, welches das Bild vom Flughafen in Echtzeit zum Lotsenarbeitsplatz übermittelt. Die Fluglotsen würden dann nicht mehr im Turm sitzen, sondern hätten ihren Arbeitsplatz an einem davon unabhängigen Kontrollraum. Untersucht wird dabei auch die Möglichkeit ein Remote-Tower Center in Friedrichshafen zu schaffen, von dem aus andere Flughäfen mit kontrolliert werden können. In Deutschland etwa kontrolliert die Deutsche Flugsicherung (DFS) bereits den Flughafen Saarbrücken und Erfurt von einem Remote Tower Center in Leipzig aus, Dresden soll demnächst folgen.

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Staatskredit: Air France-KLM zahlt eine Milliarde Euro vorzeitig zurück

Der französisch-niederländische Luftfahrtkonzern Air France-KLM hat eine Milliarde Euro des 3,5 Milliarden Euro schweren Staatskredits, der von Frankreich gewährt wurde, vorzeitig zurückbezahlt. Mit dieser Transaktion will die Firmengruppe das aktuelle Schuldenprofil verbessern. Das Unternehmen gab am Dienstag bekannt, dass die vorzeitige Rückzahlung möglich war, weil sich die operative Leistung in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres wesentlich besser entwickelt hat als ursprünglich angenommen. Gleichzeitig senkt man auch die Kosten, denn das französische Darlehen hat einen variablen Zinssatz. Dieser wird aufgrund der jüngsten Erhöhung des Leitzinssatzes der EZB steigen. Aus den am 27. Oktober 2022 veröffentlichten Finanzzahlen geht hervor, dass im dritten Quartal 2023 die Umsätze stark gestiegen sind. Die frei verfügbare Liquidität wurde mit etwa 9,8 Milliarden Euro angegeben. Von der getätigten Rückzahlung in der Höhe von einer Milliarde Euro entfallen 800 Millionen Euro auf die am 6. Mai 2023 fällige Rate und 200 Millionen Euro auf jene, die am 6. Mai 2024 fällig ist. Daraus ergibt sich nun ein neuer Tilgungsplan. Für den Mai 2024 verbleiben 1,35 Milliarden Euro und für den Mai 2025 ebenfalls. Danach soll das staatlich besicherte Darlehen abbezahlt sein. Air France-KLM will dieses nach wirtschaftlichen Möglichkeiten vorzeitig zurückbezahlen.

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Emirates und Nigeria erneut im Clinch

Die Fluggesellschaft Emirates und die Regierung von Nigeria befinden sich erneut im Streik. Der Carrier stellte zum zweiten Mal seit Anfang September 2022 die Flüge in dieses Land ein. Hintergrund ist, dass der Carrier nicht an Ticketgelder kommt. Diese werden laut der Airline von Nigerias Regierung blockiert. Mit Wirksamkeit zum 29. Oktober 2022 hat Emirates die Flüge zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Nigeria erneut ausgesetzt. Diesmal wird man die Strecke auf unbestimmte Zeit nicht bedienen, denn laut einer Erklärung des Carriers sollen auch wiederholte Gespräche mit der Regierung zu keiner Lösung geführt haben. Es geht darum, dass Emirates Airlines auf die Auszahlung von Tickets, die in Nigeria verkauft wurden wartet. Die Gelder sollen von der Zentralbank von Nigeria im Auftrag der Regierung blockiert werden. Eine genaue Begründung für das Vorgehen wird nicht angegeben. Emirates bietet 21 Flüge pro Woche nach Nigeria an: zweimal täglich nach Lagos und einmal täglich nach Abuja. Bis Ende Oktober 2022 sollten mindestens 80 Prozent fließen, jedoch war das bislang nicht der Fall. Emirates wird bis zur Lösung des Problems die Flüge von/nach Nigeria aussetzen. Es handelt sich nicht um das erste Mal, dass der Carrier und die Regierung Unstimmigkeiten hatten. Der Golfcarrier vertritt die Ansicht, dass es nicht möglich ist die beiden Strecken wirtschaftlich zu bedienen, wenn die Ticketeinnahmen lange durch die Regierung blockiert werden. „Ohne die rechtzeitige Rückführung der Gelder und einen Mechanismus, der sicherstellt, dass die Rückführung der Emirates-Gelder in Zukunft nicht aufgestockt wird, wird der Rückstand weiter anwachsen, und wir können

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Vereinigte Arabische Emirate haben Corona-Restriktionen aufgehoben

Die Vereinigten Arabischen Emirate haben am Montag, den 7. November 2022, die letzten verbliebenen Corona-Maßnahmen aufgehoben. Lediglich in medizinischen Einrichtungen bleiben das Tragen von Masken sowie gegebenenfalls auch Testregeln weiterhin aufrecht. Die Al Hosn App („grüner Pass“) wird nicht mehr als Zugangsberechtigung für touristische Einrichtungen benötigt. Diese kann weiterhin genutzt werden, um beispielsweise Testergebnisse digital aufbewahren zu können. Das Tragen von Masken ist nur noch in medizinischen Einrichtungen wie Krankenhäusern vorgeschrieben. An allen anderen Orten ist die Verpflichtung aufgehoben worden. Für die Einreise in die VAE ist es nun nicht mehr erforderlich, dass ein negativer PCR-Test bzw. Impfnachweis vorgewiesen werden muss. Diese Vorschrift wurde mit Wirksamkeit zum 7. November 2022, 6 Uhr 00, ersatzlos aufgehoben. Dennoch behält sich die Regierung vor bei entsprechendem Infektionsgeschehen stichprobenartige Tests bei der Einreise durchzuführen. Derzeit werden diese aber nicht praktiziert. Für den Besuch von Restaurants, touristischen Einrichtungen sowie den Check-in in Hotels benötigt man nun weder Impfung noch Testnachweis. Die entsprechende Vorschrift wurde ersatzlos gestrichen. Das schließt auch ein, dass die Al Hosn App nicht mehr verpflichtend installiert werden muss. Dies ist nur noch optional. Sollte man während dem Aufenthalt in den Vereinigten Arabischen Emiraten positiv auf das Coronavirus getestet werden, so muss man sich für fünf Tage in Quarantäne begeben. Die öffentlichen Teststationen sollen bis auf weiteres unverändert in Betrieb bleiben.

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Bundesarbeitsgericht erklärt Air-Berlin-Kündigungen für rechtmäßig

Die Hoffnungen ehemaliger Air-Berlin-Mitarbeiter durch die gerichtliche Anfechtung ihrer Kündigungen noch Ansprüche gegenüber dem insolventen Unternehmen oder aber im Falle von möglichen Betriebsübergängen gegenüber den jeweiligen Rechtsnachfolgern durchsetzen zu können, dürften sich nun zerschlagen haben. Das Bundesarbeitsgericht erklärte die Auflösung der Arbeitsverhältnisse für rechtmäßig. Die Pleite der Air Berlin Group liegt mittlerweile über fünf Jahre zurück, jedoch ist die Justiz weiterhin mit dem Fall der einst zweitgrößten Fluggesellschaft Deutschlands beschäftigt. Viele Arbeitnehmer haben gegen ihre Kündigungen geklagt oder aber auf Feststellung von Betriebsübergängen geklagt. Beispielsweise stellte ein Gerichtssenat fest, dass es in einer bestimmten Konstellation einen solchen auf die Luftfahrtgesellschaft Walter gegeben hat. Davon können sich die Kläger wahrlich nichts kaufen, denn LGW meldete kurz nach dem Beginn der Corona-Pandemie selbst Konkurs an. Im Mai 2020 entschied das Bundesarbeitsgericht im Fall einer Flugbegleiterin, dass die im Jänner 2018 vom Air-Berlin-Masseverwalter ausgesprochene Kündigung unwirksam ist, weil die so genannte Massenkündigungsanzeige an das Arbeitsamt fehlerhaft war. Dienstgeber sind verpflichtet ab einer gewissen Anzahl von Kündigungen eine Vorab-Meldung an die örtlich zuständige Bundesagentur für Arbeit erstatten. Genau diese war aber laut BAG fehlerhaft. Auch zweite Kündigung landete vor dem Bundesarbeitsgericht In der Folge daraus bekamen die Betroffenen erneut Post von Insolvenzverwalter Lucas Flöhter, denn im August 2020 kündigte er die Arbeitsverhältnisse erneut. Um genau diese ging es nun in einem neuerlichen Verfahren. Selbige Flugbegleiterin, die einst in Düsseldorf stationiert war, zog erneut vor Gericht und machte formelle Mängel geltend. Die Angelegenheit zog sich erneut durch die Instanzen und landete wieder vor dem Bundesarbeitsgericht.

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