November 11, 2022

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November 11, 2022

Austrian Airlines führt Mahlzeit-Vorbestellung auf der Kurz- und Mittelstrecke ein

Mit der neuen PreOrder-Option können Passagiere in der Economy Class bereits im Vorhinein festlegen, welches Gericht sie aus dem Menü der Austrian Melangerie auf ihrem Flug serviert bekommen wollen. Bezahlt wird an Bord. Die Lufthansa-Tochter führt einen neuen Service ein. Ab sofort besteht die Möglichkeit der Mahlzeit-Vorbestellung auf Kurz- und Mittelstreckenflügen ab 50 Minuten Flugzeit. Fluggäste können ab sofort ihre Favoriten online vorbestellen, und das bereits ein Monat bis zu 48 Stunden vor Abflug. Damit soll sichergestellt werden, dass die gewünschte Mahlzeit an Bord auch tatsächlich verfügbar ist, so der Carrier in einer Aussendung. Das PreOrder-Angebot umfasst ausschließlich warme Speisen und Sandwiches, insgesamt kann ein Passagier höchstens fünf Mahlzeiten vorbestellen. „Mit Austrian Melangerie PreOrder bieten wir unseren Fluggästen auf Kurz- und Mittelstrecken ein weiteres Plus an Service. Gleichzeitig setzen wir mit der Vorbestellung einen wichtigen Schritt für mehr Nachhaltigkeit und gegen Lebensmittelverschwendung durch die erhöhte Planbarkeit“, so Austrian Airlines CCO Michael Trestl. In der Vergangenheit hatte Austrian Airlines ein vergleichbares Angebot. Dieses wurde bereits vor der Corona-Pandemie eingestellt und im Zuge der Einführung des Paid-Caterings an Board nicht reaktiviert. Nun hat man die Pre-Order-Menüs in abgewandelter Form erneut an den Start gebracht.  

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ICE-Zug am Flughafen Köln/Bonn in Brand geraten

Im Bahnhof des Flughafens Köln/Bonn ist am Donnerstagabend ein Inter City Express in Brand geraten. Aus Sicherheitsgründen wurde die Haltestelle unverzüglich gesperrt. Laut Feuerwehr ist das Feuer im Bereich eines Schaltschranks entstanden und bereite sich rasch auf ein Abteil aus. Der Zug stand zu diesem Zeitpunkt im Bahnhof, der sofort gesperrt wurde. Sowohl die Stadtfeuerwehr Köln als auch die Betriebsfeuerwehr haben rasch eingegriffen und den Brand löschen können. Die Bundespolizei sorgte für die notwendige Absicherung, so dass die Passagiere rasch den Bahnhof verlassen haben bzw. nicht betreten können. Der Flugbetrieb war durch den Zwischenfall nicht beeinträchtigt.

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China lockert die Einreisebestimmungen

Die Volksrepublik China hatte bis zuletzt die möglicherweise strengsten Covid-Einreiseregeln der Welt. Nun lockert man diese, wenn auch nur minimal. Als einer der weltweit letzten Staaten verfolgt China weiterhin die als gescheitert zu betrachtende Null-Covid-Strategie. Die Regierung hält an dieser eisern fest und verhängt auch weiterhin regionale Lockdowns. Die Einreise in die Volksrepublik ist durchaus kompliziert und das bleibt sie auch. Neu ist, dass die Hotel-Quarantäne, die in einer zugewiesenen Unterkunft verbracht werden muss, auf fünf Tage verkürzt wurde. Anschließend hat man sich drei Tage am Wohn- oder Unterkunftsort aufzuhalten. Zuvor lag die Absonderung in einer Quarantäneeinrichtung bei sieben Tagen, gefolgt von drei Tagen Heimquarantäne. Geändert hat sich auch das Testregime. Man muss nur noch einen negativen PCR-Test, der vor der Abreise gemacht wurde, vorlegen. Bislang waren es zwei Stück, die in einem bestimmten Zeitfenster hintereinander zu absolvieren waren. Hinsichtlich der Testungen, die man nach der Ankunft in China vorzunehmen hat, ändert sich nichts. Für Fluggesellschaften relevant: China hat zugesichert, dass man die bisherige Bann-Praxis nicht mehr vollziehen wird. Bislang haben Carrier ab einer gewissen Anzahl von Personen, die nachträglich in der Volksrepublik positiv getestet wurden, als Strafe für den „Corona-Import“ Flugverbote unterschiedlicher Dauer kassiert.

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Iraqi Airways erstmals mit A220-300 in der Luft

Über sieben Monate nach der Erstauslieferung hat Iraqi Airways den Airbus A220-300 mit der Registrierung YI-ARE in den Liniendienst gestellt. Der Premierenflug wurde laut Flightradar24 am 6. November 2022 auf der Strecke Bagdad-Cairo durchgeführt. Zwei Tage später folgte die YI-ARF. Der Carrier hat insgesamt fünf Maschinen dieses Typs bestellt. Die drei verbleibenden Exemplare werden in den nächsten Monaten ausgeliefert. Iraqi Airways hat diesbezüglich keinen Zeitplan öffentlich bekanntgegeben.

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Fifa machte Druck: Tus Airways darf nonstop Tel Aviv-Doha fliegen

Vor wenigen Tagen sorgte durchaus für Verwunderung, dass geplante Fußball-Charterflüge zwischen Tel Aviv und Doha einen Zwischenstopp in Larnaka einlegen müssen. Die Fifa scheint erheblichen Druck auf die Regierung von Katar ausgeübt zu haben, denn diese Vorgabe wurde fallen gelassen. Offiziell unterhalten Katar und Israel keine diplomatischen Beziehungen. Normalerweise dürfen israelische Staatsbürger im Golfstaat nicht einreisen. Während der Fußball-Weltmeisterschaft hebt man diesen Bann temporär auf. Nonstopflüge zwischen den beiden Ländern wollte Katar zunächst nicht haben. Daher musste Tus Airways die geplanten Fanflüge mit Zwischenstopp in Larnaka planen. Die Fifa scheint nun Druck auf die Regierung von Katar ausgeübt zu haben, denn man lenkte ein. „Ausnahmsweise“ lässt man während der Dauer der Fußball-Weltmeisterschaft Nonstopflüge zwischen Israel und Katar zu. Damit kann der zypriotische Carrier ohne unnötige Zwischenlandung nach Doha fliegen.

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Rumänische Finanzbehörden beschlagnahmen Blue-Air-Flugzeuge

Seit einigen Wochen ist der Flugbetrieb der finanziell angeschlagenen Billigfluggesellschaft Blue Air eingestellt. Nun wurde die Boeing 737-500 mit der Registrierung YR-AME vom rumänischen Finanzamt beschlagnahmt. Die Maschine war zuletzt in Bacău abgestellt. Hintergrund der behördlichen Maßnahme ist, dass der Carrier nach Angaben der Behörde erhebliche Rückstände gegenüber dem Finanzamt und der Sozialversicherung haben soll. Um diese einbringen zu können hat man nun die YR-AME gepfändet. Laut dem lokalen Portal Boardingpass.ro soll sich diese Boeing 737-500 im Eigentum von Blue Air befinden. Das Medium berichtet weiters, dass auch die YR-BMN an die Kette gelegt wurde. Diese soll am Flughafen Cluj festgehalten werden. Blue Air ist aber der Ansicht, dass man davon nicht betroffen ist, denn diese Maschine soll nicht mehr Bestandteil der Flotte sein. In der Tat wurde diese Boeing 737, nebst anderen ehemaligen Blue-Air-Jets, auf das AOC von Hello Jets umgemeldet. Laut dem Billigflieger wurde gegen die behördliche Maßnahme seitens des neuen Operators ein Rechtsmittel eingelegt. Dieses soll zur Freigabe des betroffenen Mittelstreckenjets führen. Mit der YR-AMA ist eine weitere Boeing 737-500, die sich im Eigentum des Carriers befindet, an Hello Jets weitergereicht worden. Dieses Flugzeug befindet sich seit Anfang Oktober 2022 im italienischen Forli abgestellt. Laut Boardingpass.ro ist unklar, ob die rumänischen Behörden auch diese Maschine an die Kette gelegt haben. Hello Jets ist eine Schwestergesellschaft von Blue Air. Die Eigentümerschaft ist sehr ähnlich und in den letzten Wochen wurden einzelne Maschinen, die zuvor vom Billigflieger betrieben wurden, auf das AOC von Hello Jets umgemeldet. Betroffen sind insbesondere

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Airbus montiert A321 jetzt auch in China

Der Flugzeugbauer Airbus stellt ab sofort auch in China den Maschinentyp Airbus A321neo her. In Tianjin ist die lokale Endmontagelinie angelaufen. Diese soll insbesondere den lokalen Markt, aber auch andere Länder in Asien, bedienen. Seit dem Jahr 2008 unterhält Airbus eine Produktion in China. Es handelte sich damals um das erste Endmontagewerk außerhalb Europas. Mittlerweile hat man auch in den Vereinigten Staaten von Amerika eine Fertigung. In dieser werden beispielsweise A220, die für den amerikanischen Markt bestimmt sind, endmontiert. In China wurden in den 14 Betriebsjahren etwa 600 Airbus-Jets hergestellt. Ab sofort montiert man auch Maschinen des Typs A321neo. „Das Team von Airbus Tianjin hat die Anpassungsarbeiten in enger Zusammenarbeit mit europäischen Experten und unseren Zulieferern erfolgreich und termingerecht abgeschlossen, um die Auswirkungen von COVID-19 zu bewältigen. Die A321 ist derzeit eines der beliebtesten Flugzeuge der A320-Familie, und dies ist unser jüngster Schritt in China, mit dem wir unsere unerschütterliche Unterstützung für den chinesischen Markt zeigen“, so George Xu, Chef von Airbus China. Die Nachfrage nach Schmalrumpfflugzeugen von Airbus ist in China sprunghaft angestiegen. Mit 2.097 Flugzeugen stellt der europäische Hersteller etwas mehr als die Hälfte aller aktiven Passagierflugzeuge in China her. Bis Ende Oktober dieses Jahres lieferte Airbus mehr als 90 Flugzeuge an chinesische Fluggesellschaften aus, was mehr als 20 Prozent der weltweiten Auslieferungen entspricht, und mindestens 60 Prozent davon wurden in Tianjin produziert.

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Oktober 2022: Amsterdam mit 4,9 Millionen Passagieren

Der Flughafen Amsterdam-Schiphol wurde im Oktober 2022 von rund 4,9 Millionen Passagieren genutzt. Damit lag man deutlich unter dem Vorkrisenaufkommen, denn im Oktober 2019 hatte der größte Airport der Niederlande 6,4 Millionen Passagiere. Von den 4,9 Millionen Passagieren im Oktober stiegen fast 1,7 Millionen Passagiere in Schiphol um. Bei den Umsteigepassagieren handelte es sich um 850.000 Einzelpassagiere, die bei der internationalen Zählweise doppelt gezählt werden: als ankommende und als abfliegende Passagiere. 3,4 Millionen Passagiere reisten von oder nach einem Zielort innerhalb Europas, fast 1,5 Millionen außerhalb Europas. Die Zahl der reinen Frachtflüge ist im Vergleich zu 2021 von 2.019 auf 1.585 zurückgegangen. Die beförderte Gesamtmenge betrug im Oktober 2022 125.358 Tonnen. Die Zahl der kommerziellen Flüge von und nach Schiphol betrug 36.365 (+16% gegenüber 2021, +85% gegenüber 2020 und -18% gegenüber 2019). Die Anzahl der Frachtflüge lag bei 1.585 (-21% gegenüber 2021, -26% gegenüber 2020, +18% gegenüber 2019). Die beförderte Tonnage ging im Vergleich zum Vorjahr um 16 %, im Vergleich zu 2020 um 11 % und im Vergleich zu 2019 um 13 % zurück.

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Embraer 190-E2 in China zugelassen

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer hat in der Volksrepublik China die Musterzulassung für den E190-E2 erhalten. Man hofft, dass man in Kürze auch jene für den E195-E2 erhalten wird. Der Hersteller sieht großes Absatzpotential. „Die Zertifizierung der E190-E2 durch die CAAC ist eine gute Nachricht für Embraer und unsere zukünftigen Kunden in China. Die Zertifizierung ebnet den Weg für bedeutende E190-E2-Geschäftsmöglichkeiten in China – Daten zeigen, dass eine Milliarde Menschen, die in Chinas Städten der zweiten und dritten Ebene leben, noch nie einen Flug unternommen haben“, so Arjan Meijer, Präsident und CEO von Embraer Commercial Aviation.

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Beirut: Gewehrkugel durchschlägt Airbus-A320-Kabine

Am Donnerstag wurde der Airbus A320 mit der Registrierung OD-MRM, betrieben von Middle East Airlines, im Landeanflug auf den Flughafen Beirut von zumindest einer Gewehrkugel getroffen. Diese hat die Kabine durchschlagen. Die Passagiere an Bord hatten Glück, denn niemand ist zu Schaden gekommen. Middle East Airlines muss nun mal wieder reparieren. Das Problem hat man öfters, denn im Libanon werden häufig bei Feiern so genannte Salutschüsse abgegeben. Immer wieder machen auch Flugzeuge unliebsame Bekanntschaft mit den Projektilen. Dass diese aber die Kabine einer Maschine, die sich in der Luft befindet, durchschlagen, kommt eher selten vor.

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