November 11, 2022

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November 11, 2022

EK209: Emirates-Flug wegen Geheimdienstwarnung nach Athen zurückbeordert

Am Donnerstagabend erhielten der Flughafen Athen und Emirates Airline eine Warnung seitens des U.S.-amerikanischen Geheimdiensts, dass sich an Bord einer Maschine des Golfcarriers eine terrorverdächtigte Person befinden soll. Flug EK209, der sich bereits in der Luft befand, wurde angewiesen unverzüglich zu landen. Der Kapitän, der die Boeing 777-300ER mit der Registrierung A6-EQC kommandierte, erhielt die Information ungefähr auf der Höhe von Malta. Dem Vernehmen nach sollen Italien und Frankreich die Ausweichlandung verweigert haben, so dass er nach Runden über Sardinien entschied nach Athen zurückzukehren. Das Langstreckenflugzeug, das sich auf dem Weg nach New York-Newark befand, wurde im griechischen Luftraum von zwei Kampfjets eskoriert. Nach der Landung in der griechischen Hauptstadt wurden die Passagiere gebeten die Boeing 777-300ER samt ihrer Handgepäckstücke zu verlassen. Laut Berichten von Fluggästen soll die „verdächtigte Person“ angewiesen worden sein sitzen zu bleiben und soll von der griechischen Exekutive abgeführt worden sein. Das Gepäck aller Passagiere wurde entladen und einer ausführlichen Sicherheitsüberprüfung unterzogen. Selbiges gilt für das Flugzeug selbst. Ein konkretes Ergebnis der Maßnahmen wurde nicht kommuniziert. Der Flug EK209 wurde gestrichen, wobei den Reisenden an Bord zunächst als Begründung für die Rückkehr nach Griechenland technische Probleme mitgeteilt wurden, um etwaige Panik zu vermeiden. EK210 durfte nicht starten Ein weiterer Emirates-Flug, EK210, der mit der Boeing 777-300ER mit der Registrierung A6-EQF durchgeführt werden sollte, befand sich auf dem Weg in Richtung Runway. Die griechische Flugsicherung verweigerte diesem die Startgenehmigung und beorderte den Langstreckenjet zurück zum Gate. Alle Passagiere wurden gebeten das Flugzeug zu verlassen. Die Sicherheitsbehörden haben

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Codeshare: Gulf Air und Emirates rücken näher zusammen

Die Golfcarrier Emirates Airline und Gulf Air arbeiten künftig im Rahmen einer Codeshare-Partnerschaft zusammen. Zunächst ist die unilateral angelegt und soll Passagieren der Airline aus Bahrain Anschlussflüge ab Dubai bringen. Im Rahmen der Bahrain Air Show haben die beiden Luftfahrtunternehmen eine Vereinbarung unterschrieben, die diese Kooperation ermöglichen soll. Dabei sagte Emirates-Chef Tim Clark: „Wir freuen uns, mit Gulf Air zusammenzuarbeiten, um ihren Kunden einen besseren Zugang zu einzigartigen Zielen in unserem Streckennetz zu bieten, ergänzt durch den für Emirates typischen Bordservice und die Gastfreundschaft während des gesamten Fluges ab Dubai. Wir freuen uns darauf, in Kürze mit Gulf Air zusammenzuarbeiten und mehr zu erreichen und unsere Beziehung weiter zu stärken“. Gulf Air wird ihren GF-Code auf von Emirates durchgeführten Flügen über Dubai hinaus zu mehreren der attraktivsten globalen Tourismus-Hotspots platzieren und ihren Passagieren neue Urlaubsmöglichkeiten bieten. Zu diesen Zielen im Emirates-Netzwerk gehören unter anderem Algerien, Budapest, Bali, Hanoi, Ho-Chi-Minh-Stadt, Prag, Taipeh und Sao Paulo. „Unsere Beziehung zu Emirates war schon immer stark, und heute erreichen wir eine höhere Ebene der Zusammenarbeit mit vielen weiteren Möglichkeiten am Horizont zwischen den beiden Fluggesellschaften. Diese Partnerschaft wird uns in die Lage versetzen, unseren Passagieren ein noch besseres Erlebnis zu bieten und ihre Reiseoptionen zu erweitern“, so Gulf-Air-Chef Waleed Al Alawi.

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Oktober 2022: MSC Cruises mit so vielen Neubuchungen wie noch nie

Der Kreuzfahrtenanbieter MSC Cruises konnte im Oktober 2022 mehr als 400.000 Neubuchungen an Land ziehen. Damit konnte man eigenen Angaben nach einen neuen Verkaufsrekord aufstellen. Diesen führt man auch auf die ausgebaute Kapazität zurück. Das Buchungsverhalten der Passagiere dürften auch verschiedene Werbeaktionen, die niedrigere Einstiegspreise zur Folge hatten, beeinflusst haben. Seitens MSC zeigt man sich mit dem Ergebnis zufrieden, denn sowohl für den Winter 2022/23 als auch die Sommersaison 2023 habe man bereits jetzt „überdurchschnittlich hohe“ Buchungszahlen. „Die Verbraucher entscheiden sich auch wegen des hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnisses für uns, das Kreuzfahrten immer, aber besonders in dieser Zeit, bieten“, so Geschäftsführer Gianni Onorato. In den letzten fünf Jahren hat MSC Cruises insgesamt fünf zusätzliche Schiffe in Dienst gestellt. Drei weitere befinden sich derzeit in Bau.

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Japan: ANA verlost Kaufrechte für Pantoffeln aus Sitzbezügen

Die japanische All Nippon Airways hat eine neue Verwendung für ausrangierte Sitzbezüge gefunden: Man verwandelt diese in Pantoffeln. Diese Upcycling-Idee stammt Unternehmensangaben nach von Mitarbeitern. Da man mit enorm hoher Nachfrage rechnet, muss man in einer Verlosung gewinnen, um zumindest ein Paar kaufen zu können. In regelmäßigen Abständen wechseln Fluggesellschaften die Bezüge ihrer Sitze aus. Im Regelfall werden diese dann entsorgt. Aufgrund einer Mitarbeiteridee hat sich ANA mit dem Bekleidungsunternehmen Onward-Trading verbündet und ausrangierte Sitzbezüge in Pantoffeln verwandelt. Diese sind in den dunkelblauen Farben der Corporate-Identity von All Nippon Airways gehalten. Vorerst handelt es sich um eine Limited Edition, die aus ehemaligen Bezügen, die auf de Havilland Dash 8-400, Boeing 737, 767 und 787 im Einsatz waren. Laut ANA gibt es vorerst nur 500 Paare, wobei sich die Blautöne je nach vormaligem Einsatz des „Rohmaterials“ unterscheiden. Die Frage warum es nur so wenige gibt, beantwortet All Nippon Airways mit dem Umstand, dass nur wenige Bezüge in einem Zustand sind, der das Upcycling möglich macht. Bei entsprechendem Erfolg der Aktion kann man sich aber vorstellen, dass man irgendwann eine neue Kollektion Hausschuhe auflegt. Man muss gewinnen, um für 48 Euro kaufen zu dürfen Weil es eben nur so wenige Exemplare gibt, kann man diese nicht regulär kaufen. Im Rahmen eines Gewinnspiels kann man den Zuschlag bekommen. Das bedeutet nicht, dass man diese dann kostenfrei bekommt. Ganz im Gegenteil: 6.930 Yen (umgerechnet etwa 48 Euro) müssen pro Paar bezahlt werden. Die Schuhe werden in zwei Tranchen vergeben: Die erste Chance hat man

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Charter: Austrian Airlines fliegt Wien-Monastir

Im Auftrag von Reiseveranstaltern fliegt Austrian Airlines im Sommerflugplan 2023 ab Wien-Schwechat einmal wöchentlich nach Monastir. Diese Route hatte man schon viele Jahre nicht mehr im Programm. Da es sich um Vollcharterflüge handelt können Tickets nicht direkt bei Austrian Airlines gebucht werden. Diese können bei den Auftraggebern Rewe Touristik, Der Touristik und Tui bzw. in Reisebüros erworben werden. Derzeit ist geplant, dass zwischen 28. Mai 2023 und 22. Oktober 2023 jeweils am Verkehrstag Sonntag geflogen werden soll. Austrian-Airlines Flug OS2301 wird jeweils um 6 Uhr 05 in Wien abheben und Monastir gegen 7 Uhr 30 erreichen. Der Rückflug startet als OS2302 um 8 Uhr 20 in Tunesien und landet in der österreichischen Bundeshauptstadt gegen 11 Uhr 50. Die genannten Uhrzeiten sind Lokalzeiten.

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Icelandair nimmt Keflavik-Prag auf

Icelandair wird im Sommerflugplan 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Keflavik und Prag anbieten. Diese soll viermal wöchentlich bedient werden. Im Zeitraum von 1. Juni bis Ende Oktober 2023 beabsichtigt Icelandair an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag, Freitag und Sonntag die tschechische Hauptstadt anzusteuern. „Es ist das erste Mal, dass wir Linienflüge nach Prag anbieten, und wir sehen große Chancen in den günstigen Anschlusszeiten an unsere Flüge von und nach Nordamerika. Auf diese Weise können wir die Konnektivität zwischen den beiden Märkten erhöhen und auch die Menschen in Island und Prag miteinander verbinden“, so Icelandair-Chef Bogi Nils Bogason. „Die Möglichkeit, eine neue Fluggesellschaft am Prager Flughafen zu begrüßen, ist immer ein klarer Beweis für die Attraktivität des tschechischen Marktes. Die neue Direktverbindung von Icelandair wird nicht nur den Ausreisetourismus nach Island fördern, sondern auch eine weitere Umsteigemöglichkeit zu Icelandairs breitem Netz von Verbindungen in Nordamerika bieten. Dank dieser neuen Verbindung erwarten wir eine weitere Stärkung des Tourismus zwischen der Tschechischen Republik und den Vereinigten Staaten bzw. Kanada“, erklärt Jaroslav Filip vom Flughafen Prag.

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Ukraine International: Flüge bleiben bis mindestens 11. Jänner 2023 gestrichen

Die Fluggesellschaft Ukraine International Airlines hat darüber informiert, dass man momentan davon ausgeht, dass sämtliche Flüge in das von einem Krieg betroffenen Land bis zumindest 11. Jänner 2023, 23 Uhr 59, eingestellt bleiben müssen. In Anbetracht der aktuellen Lage in der Ukraine ist es aus heutiger Sicht äußerst unwahrscheinlich, dass ab 12. Jänner 2023 wieder geflogen werden kann. Der Luftraum ist für den zivilen Flugverkehr aus Sicherheitsgründen gesperrt. Ukraine International weist in einer Erklärung auch darauf hin, dass es wegen des Krieges derzeit dazu kommen kann, dass die Erreichbarkeit des Servicecenters eingeschränkt ist. Von der Einstellung des Flugbetriebs nicht betroffen sind ACMI- und Charteraufträge, die man außerhalb der Ukraine durchführt. Diese werden mit Fluggerät, das bereits vor dem Einmarsch der Armee der Russischen Föderation außer Landes gebracht wurde, operiert.

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DRF Flugrettung bestellt zwei weitere H145

Die DRF Flugrettung hat bei Airbus Helicopters zwei weitere H145-Hubschrauber bestellt. Damit wird eine bestehende Order auf insgesamt 20 Exemplare aufgestockt. Bereits im Jahr 2020 hat man drei H135 und 15 H145 geordert. Davon wurden bereits elf Exemplare an die DRF Flugrettung ausgeliefert. Bis Ende 2024 soll der Operator sämtliche bestellten Hubschrauber übergeben bekommen. Im Gegenzug flottet man älter BK117 und EC145 aus. „Unser Auftrag ist es, die medizinische Versorgung von Menschen in Not kontinuierlich zu verbessern. Um dies zu erreichen, setzt die DRF Luftrettung die modernsten Hubschrauber ein und ist inzwischen der größte H145-Betreiber in Europa. Mit dem neuen Airbus-Vertrag bauen wir unsere laufende Flottenmodernisierung weiter aus und stellen damit die Weichen für die Zukunft“, so Achim Vogel, Leiter Zentraleinkauf und Logistik bei der DRF Luftrettung.

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