November 14, 2022

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November 14, 2022

2023: Ita flottet 39 neue Maschinen ein

Im kommenden Jahr will Ita Airways insgesamt 39 neue Flugzeuge übernehmen. Dabei handelt es um 30 Narrowbodies und neun Langstreckenmaschinen. Im Gegenzug trennt man sich von älteren Jets, die vormals bei Alitalia im Einsatz waren. Im Jahr 2023 werden neue interkontinentale Ziele eröffnet, mit Nonstopflügen von Rom Fiumicino nach San Francisco und Washington in den Vereinigten Staaten ab der Sommersaison und nach Rio de Janeiro in Südamerika ab November, neben der Bestätigung aller Langstreckenverbindungen, die im Jahr 2022 aufgenommen wurden. Mit Airbus A321neo will man künftig die geplanten Ziele Riyadh, Jeddah und Kuwait City bedienen.

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Saudia reaktiviert Paris-AlUla

Die Fluggesellschafft Saudi Arabian Airlines nimmt am 4. Dezember 2022 Nonstopflüge zwischen AlUla und Paris-Charles de Gaulle auf. Diese sollen vorerst bis 12. März 2023 angeboten und mit Boeing 787 bedient werden. Die Route wurde bereits in der Vergangenheit angeboten, jedoch aufgrund der Coronapandemie über einen längeren Zeitraum pausiert. Derzeit ist geplant, dass die etwa fünfstündigen Flüge jeweils am Verkehrstag Sonntag durchgeführt werden sollen.

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Ita Airways: MSC nimmt sich selbst aus dem Rennen

Die Reederei MSC hat kein Interesse mehr bei Ita Airways einzusteigen. Man habe den italienischen Behörden und dem Partner Lufthansa mitgeteilt, dass man an einem Einstieg beim Alitalia-Nachfolger nicht länger interessiert ist, so Pierfrancesco Vago, Executive Chairman Cruise Division MSC Group. Erst vor wenigen Tagen hat das italienische Finanzministerium die Exklusivität der Verhandlungen mit dem Konsortium rund um Certares aufgehoben. Einzelne Regierungsmitglieder haben gefordert, dass erneut mit MSC/Lufthansa verhandelt werden sollte. Die Kranich-Airline zeigte sich zunächst interessiert, jedoch ist die Reederei laut Vago nicht mehr in erneute Verhandlungen eingestiegen. Welche Auswirkungen die Entscheidung von MSC auf Lufthansa hat, ist derzeit noch völlig offen. Vorgesehen war, dass der Reedereikonzern den wesentlich größeren Anteil übernehmen soll. Der Zuschlag ging aber an Certares/Air France-KLM/Delta. Bislang konnte aber kein Kaufvertrag abgeschlossen werden, so dass das Rennen wieder offen ist. Indigo Partners wittert nun die Chance zum Zug zu kommen.

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Schwache Militärsparte: Embraer verzeichnet Umsatzrückgang

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer musste im dritten Quartal 2022 einen dreiprozentigen Umsatzrückgang auf 929 Millionen U.S.-Dollar verzeichnen. Dies führt man auf niedrigere Einnahmen im Bereich der Rüstungssparte zurück. In der Zivilluftfahrt konnte Embraer zulegen und das 42-prozentige Minus, das man im militärischen Bereich hatte, weitgehend ausgleichen. Der Umsatz in dieser Sparte wird mit nur 101,7 Millionen U.S.-Dollar ausgewiesen. Besonders stark war der Bereich Business Aviation. Der Umsatz stieg um sechs Prozent auf 271,7 Millionen U.S.-Dollar. In der kommerziellen Zivilluftfahrt legte man um fünf Prozent auf 253,3 Millionen U.S.-Dollar zu.

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Oman Air stockt Frankfurt, München und Zürich auf

Die Fluggesellschaft Oman Air beabsichtigt ab Dezember 2022 die Frequenzen ab Muscat nach Frankfurt, München, Zürich, Mailand (Malpensa) und Paris (Charles de Gaulle) zu erhöhen. Mit Ausnahme der Schweiz-Strecke sollen die genannten Ziele mit Boeing 787 bedient werden. Per 1. Dezember 2022 will Oman Air fünfmal wöchentlich zwischen Muscat und München fliegen. Einen Tag später sollen die Ziele Frankfurt und Paris-Charles de Gaulle auf selbige Frequenz erhöht werden. Ab 15. Dezember 2022 beabsichtigt der Carrier sechsmal wöchentlich den italienischen Flughafen Malpensa anzusteuern. Nach Zürich soll es ab 17. Dezember 2022 viermal pro Woche mit Airbus A330-200 gehen.

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Thai Airways will bis zu vier Airbus A380 reaktivieren

Das Star-Alliance Mitglied Thai Airways evaluiert eine mögliche Wiederinbetriebnahme des Maschinentyps Airbus A380. Derzeit verfügt man über sechs Exemplare, jedoch sind diese seit dem Beginn der Corona-Pandemie abgestellt. Lufthansa-Chef Carsten Spohr schloss ursprünglich das Comeback der Superjumbos bei der von ihm geleiteten Airline aus. Die Entscheidung wurde mittlerweile revidiert, so dass im Sommerflugplan 2023 wieder einige Kranich-A380 in der Luft sein werden. Ähnlich könnte es nun bei Star-Alliance-Partner Thai Airways kommen. Laut CH-Aviation.com denkt der Carrier laut darüber nach, dass drei bis vier Superjumbos ihr Comeback im Liniendienst feiern könnten. Damit will man Kapazitätsengpässe auf stark nachgefragten Routen wie Bangkok-London überbrücken. Langfristig plant man jedoch nicht mehr mit diesem Muster.

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Kasachstan: Air Astana least drei Boeing 787-9

Air Astana, die mehrfach ausgezeichnete nationale Fluggesellschaft Kasachstans, hat mit der Air Lease Corporation einen Langzeit-Leasingvertrag für drei neue Boeing 787-9 Dreamliner geschlossen. Der Start für die Auslieferung der Flugzeuge ist für das erste Halbjahr 2025 geplant. „Für die Modernisierung unserer Flotte ist die Boeing 787-9 ein wichtiges Fluggerät, womit wir unseren Streckenausbau und die weitere Verbesserung des Kundenerlebnisses vorantreiben können. Der Dreamliner verfügt über eine hohe Treibstoffeffizienz und eine flexible Reichweite, die zu unserem geplanten Wachstum beitragen werden, so Peter Foster, President und Chief Executive Officer bei Air Astana.

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Zu wenige Flugzeuge: Flybe muss den Flugplan kürzen

Die Regionalfluggesellschaft Flybe muss den Winterflugplan 2022/2023 kürzen. Unternehmensangaben nach hat man aufgrund verspäteter Übergaben von Leasingflugzeugen nicht ausreichend Kapazität zur Verfügung. Vom Rotstift betroffen sind überwiegend Verbindungen ab Belfast-City. Der Carrier musste in diesem Jahr wiederholt angekündigte Strecken absagen bzw. die Frequenzen reduzieren, weil man Flugzeuge später als vertraglich vereinbart übergeben bekommen hat. Das soll auch diesmal der Grund sein. Es handelt sich um Maschinen, die über Leasinggeber bezogen werden. Man muss auch am Flughafen London-Heathrow, wo die Start- und Landerechte besonders begehrt sind, streichen. Die dreimal täglich bediente Verbindung von/nach Leeds kann nicht fortgeführt werden, weil das dafür benötigte Fluggerät nicht vorhanden ist. Am stärksten betroffen von den Reduktionen ist der Flughafen Belfast-City. Ab diesem Airport dünnt man die bestehenden Strecken stark aus bzw. pausiert einige Routen. Vorerst sollen die Reduktionen nur temporärer Art sein, denn einige Wochen später finden diese sich wieder im Reservierungssystem. Gegenüber der Tageszeitung „The Irish Times“ erklärte das Unternehmen: „Aufgrund weiterer unerwarteter Verzögerungen bei bereits geplanten Flugzeugauslieferungen sieht sich Flybe gezwungen, die schwierige Entscheidung zu treffen, einige unserer geplanten Winterflüge zu reduzieren. Wir möchten uns nochmals für diese unerwarteten Flugplanänderungen entschuldigen und danken allen Betroffenen für ihr Verständnis und ihre Geduld mit den Verzögerungen bei der Auslieferung unserer geleasten Flugzeuge“.

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Flughafen Dresden modernisiert das Terminal

Der Flughafen Dresden modernisiert im Bereich der Passagier- und Gepäckabfertigung. Auch soll die Bundespolizei einen neuen Wachposten bekommen. Diese Arbeiten werden bereits Anfang 2023 abgeschlossen sein, während die Baumaßnahmen an der Passagier- und Handgepäckkontrolle werden bis März 2024 andauern. Die Errichtung der neuen Wache für die Bundespolizei wird voraussichtlich im Frühjahr 2023 beendet. Parallel dazu wird die zentrale Passagier- und Handgepäckkontrolle bis September 2023 neugestaltet. Die Arbeiten umfassen den Rückbau der Alten Wache, den Einbau neuer Kontrollgeräte für das Handgepäck und Ganzkörperscanner (Kontrollspuren 1 und 2) sowie eine Anpassung der Mietflächen im Luftsicherheitsbereich. In einem weiteren Bauabschnitt, der 2024 beendet werden soll, werden neue Kontrollgeräte für das Handgepäck und Ganzköperscanner für die Kontrollspuren 3 und 4 eingebaut. Der Einbau neuer Reisegepäckkontrollgeräte bis voraussichtlich Juli 2023 macht statische Umbaumaßnahmen notwendig, da die neuen Geräte deutlich schwerer sind.

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Flix ist zurück in den schwarzen Zahlen

Der deutsche Mobilitätskonzern Flix konnte im Zeitraum von 1. April bis 30. September 2022 so viele Passagiere wie noch nie befördern. In Deutschland dürfte das Neun-Euro-Ticket, das zwischen Juni und August 2022 angeboten wurde, der Nachfrage einen Dämpfer verpasst haben, denn dieses war weder bei Flixbus noch bei Flixtrain gültig. Der Konzern ist nebst diesen beiden Marken auch als Greyhound in Nordamerika und als Kamil Koc in der Türkei aktiv. Laut Mitteilung der Muttergesellschaft Flix SE habe man zwischen April und Ende September 2022 gruppenweit 34 Millionen Fahrgäste befördert. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum soll dies einem Plus von 130 Prozent entsprechen. Damit habe man auch die Zahlen, die man vor der Coronapandemie erzielen konnte, übertreffen können. Nun will man wieder die Expansion vorantreiben. Zuletzt habe man nach den Corona-Durstjahren 2020 und 2021 wieder schwarze Zahlen schrieben können. „Flix ist heute stärker denn je. Das zeigt, dass sich unser Ansatz des nachhaltigen und bedachten Wiederaufbaus des Netzwerks bewährt hat. Wir halten an der Strategie fest, die Mobilität der Zukunft auf profitable und nachhaltige Weise mitzugestalten. Die Expansion nach Brasilien, in die USA, nach Kanada, Portugal und in die baltischen Staaten während der Pandemie war ein wichtiger und erfolgreicher Schritt auf dem Weg zu unserer Vision, erschwingliche und nachhaltige Mobilität für alle Menschen auf der ganzen Welt anzubieten“, so Konzernchef André Schwämmlein. In der Deutschland-Österreich-Schweiz-Region war man laut dem Manager ebenfalls profitablen auf den Straßen und Schienen unterwegs. Dazu Schwämmlein: „Es freut mich besonders, dass wir auch auf unserem Heimatmarkt

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